Zeit

Schutzengel – Du bist weder dazu verdammt, ein Opfer zu sein noch ein Täter!

Sie ist weder dazu verdammt,
die Beste zu sein
noch die Schlechteste.

Die Einschätzung dessen,
was ich selbst bin,
die ist so wichtig!
Die muss stimmen!
Die darf nicht aufgrund
unsinniger Schuldzuweisungen getroffen werden!

Was ich im Anderen verurteile,
das verurteile ich auch in mir!!!
Genauso hart,
wenn nicht noch härter!

Als kleines Kind lernst du:
STRAFE MUSS SEIN…

Aber es gibt nichts Finsteres!
Es gibt nichts,
was bestraft werden müsste!

Schutzengelkontakt

Ich bitte meinen Guide,
mich mit dem Guide von Anika zu verbinden.
Anika bittet um diesen Kontakt.

Ich bin in einem Eiskunstlauf-Stadion.
Ein Mädchen in einem dunklen Trikot zieht ihre Kreise auf dem Eis.
An der Bande steht eine Frau in einem Nerzmantel.
Sie schreit auf das Mädchen ein…

Ich sehe Tränen im Gesicht des Kindes,
aber es gleitet weiter über das Eis.

Ein älterer Mann setzt sich neben mich.
Er hat gestrickte Handschuhe an,
denen die Fingerspitzen abgeschnitten wurden,
eine Tweed-Jacke und einen dicken Schal,
er trägt eine Schiebermütze.
Sein Gesicht ist rund mit einem grauen Schnauzbart
unter der dicken Nase,
seine Augen sind warm, braun und sehr liebevoll.
Er ist ein wenig mollig.

Als ich das schreibe,
sagt er empört:
Das finde ich überhaupt nicht!
(Und tätschelt sich lächelnd den Bauch.)

G: Siehst du das Drama da unten?

U: Wie sehr die Kleine missbraucht wird?
Ja!

G: Hm, hm!
Es gibt verdammt viele Wege,
Kinder zu missbrauchen!

Die Seele der Kleinen: Es ist eine alte Seele…
Aber sie weigert sich,
etwas zu verstehen,
was sie unbedingt verstehen muss…

Es ist ein Jammer!
Und die Seele der Lehrerin:
Die weigert sich,
genau das Gleiche zu verstehen!
Tja…

Über viele Inkarnationen kann so was gehen: 
immer und immer wieder.
Hm.

U: Was meinst du?
Ich verstehe nicht, worauf du hinaus willst…

G; Ich spreche von Macht und Stärke…
Ich spreche von Ohnmacht und Schwäche…
Ich spreche von Missbrauch
und dem eigenen Irrglauben, wer oder was man sei.

Es ist sehr schwer für eine Seele,
sich aus den Verstrickungen von Machtmissbrauch zu lösen.
Und zwar ganz unabhängig davon,
ob man sich als schwaches Opfer sieht
oder als starker Täter.
Das ist ganz egal:
In beiden Fällen steht dahinter Wut.
Eine sehr, sehr große Wut!
Und zwar immer die Wut auf sich selbst!

Hm, hm, tja, na komm.
Schon das ist ein deprimierender Anblick da.

U: Bist du Anikas Guide?

G: Sicher, ja, bin ich.
Paul heiße ich,
ich war in dieser Inkarnation polnischer Auswanderer.
Das hier ist Toronto 1956.

Seit ich 17 bin, lebe ich in diesem Land, mal schlecht, mal recht.
Aber (hebt den Zeigefinger) immer zufrieden 
im Frieden mit mir.

Das ist eine sehr, sehr große Gnade, zu erleben,
dass dieser Frieden nicht davon abhängig ist,
unter welchen Umständen du lebst!

Na, halt, nein.
Wenn du in sehr extremer Not bist,
dann ist dieser Friede gefährdet…
Aber das war ich nicht.

Ich bin Hausmeister hier, ich liebe das.
Eine gute Arbeit für mich, das ist in Ordnung.
Lass mich schauen (sieht auf die Uhr).
Ich habe noch exakt 3 Stunden und 47 Minuten zu leben.

Komm, gehen wir nach Hause,
ich werde nämlich im Bett sterben, im Schlaf.
So habe ich es mir vorgenommen
und so werde ich es auch tun.
Jawohl (kichert).

Wir sind jetzt in einer kleinen Küche,
die nur durch einen Vorhang
von einem kleinen Wohnraum abgetrennt ist.

Ein schöner, alter Schäferhund liegt unter dem Küchentisch.
Paul stellt mir selbst gebackene Kekse hin und ein Glas Tee.
Dann setzt er sich mir gegenüber in einen Lehnstuhl.

P: Meine letzte Mahlzeit,
mein letzter Abend!
Schön, nicht wahr?

U: Wenn du es sagst…

P: (Prustet los und lacht!) Ja, ha!
Ja, ja, ich sage es,
ich sage es, weil es wahr ist.
Hm, hm, das ist ein wunderbarer Abend…

Ich habe einen wunderbaren Freund bei mir,
mein alter, guter Rory (er streichelt seinen Hund),
er hat mich dreizehn Jahre lang begleitet.
Einmal hat er mich sogar tapfer
gegen so einen Revolver-Raudi verteidigt,
der ins Stadion eingebrochen ist.
Seitdem hört er nichts mehr: ein Knalltrauma…

Aber er liest meine Gedanken!
Er braucht mich nicht zu hören,
der versteht mich auch so.
Genau genommen liest er meine Empfindungen. 
Nicht, alter Junge?
Du weißt immer, was los ist…

Und deshalb weißt du auch,
dass Herrchen bald über den Regenbogen geht…
Das stört dich nicht,
du kennst dich da aus, ja, ja!

Na, und sieh nur,
Emmi hat mir wieder ihre Kekse gebacken…
Wir sind Nachbarn, weißt du.
Seit so vielen Jahren schon.
Sie ist für ihr Alter `ne hübsche Frau,
aber davon will sie nichts hören.

Seit ihr Mann tot ist, meint sie,
dass sie eine Frau ohne Unterleib sein soll.
Nun, du kannst nichts daran ändern:
Wenn Einer sich opfern will, dann tut er das…

Wenn Einer meint, er hätte das Glück,
das er in der Hand hält, nicht verdient,
dann wirft er es weg…
Ich verstehe das…

Ich habe sie nie bedrängt, weil ich weiß:
Sie liebt mich ja doch…

Obwohl es Jahre gab,
da hätten mir andere Süßigkeiten von ihr besser gefallen
als ihre Kekse (lächelt und nimmt einen Keks).

Hörst du das?
Ich höre, wie Kinder und eine Frau eine lustige Melodie singen.

P: Das sind die Hansens,
die ganze Familie ist musikalisch.
Ich liebe es, wenn sie singen…

Sie kennen mehr Lieder
als ein Musiklehrer an der High School,
das garantiere ich dir!
Und was für wunderbare Stimmen sie haben!

Aber keiner wird was damit anfangen.
Es sind sechs hoch musikalische Kinder
und keines wird der Welt zeigen,
was es kann.

Und warum?
Nur weil ihre Mutter!!!! glaubt,
dass es nichts Besonderes ist, so singen zu können…
Und die glaubt das,
weil schon ihre Mutter es glaubte…

Ja, ja, so ist das mit der Selbsteinschätzung
der eigenen Bedeutung!
Da kann man ganz tiefen Irrtümern unterliegen.

Oh, oh, warte mal, hörst du das?
(Ich höre eine Männerstimme laut schreien,
dann poltert es
und eine schrille Frauenstimme schreit und weint.)

P: Betzy McDonnegal und ihr zweiter Mann…
Betzy hat mit zwölf Jahren beschlossen,
das Männer mies sind: alle Männer!
Na ja, sie hatte gute Gründe damals, hm, hm.

Aber sie hat nicht aufgehört, zu glauben,
dass es ihre Schuld war, dass der Mann,
der ihr das angetan hat,
das gemacht hat.

Deshalb hat sie sich trotz ihrer Ablehnung
gegen alles Männliche
doch einen Mann genommen.
Ja, GENOMMEN!

Denn sie war nicht verliebt!
Sie hat es aber genossen,
ihn in sich verliebt zu machen.
Als sie das erreicht hatte,
hat sie ihn dazu gebracht, sie zu heiraten…

Und dann hat sie ihm immer und immer wieder bewiesen,
dass er machen kann, was er will:
Er ist und bleibt nichts weiter als ein mieser Mann!

Sie hat sich aufgeopfert,
war überaus edel und opferbereit
und er fühlte sich mieser und mieser dabei.
Sie hat das unbewusst gemacht,
aber sie hat es genossen,
so moralisch über ihm zu stehen…

Oh, man, ja, er ist dann gestorben im Krieg.
Das da ist ihr zweiter Mann und ich würde sagen:
Es stehst so Fünfzig zu Fünfzig,
wer von ihnen zuerst stirbt.

Auch ihn hat sie zum miesen Mann werden lassen 
genau wie den Ersten, sogar noch mieser!
Und er hasst sie dafür im Gegensatz zum Ersten…

Der hat nur sich selbst dafür gehasst!
Vielleicht tut der zweite ihr den Gefallen und beweist ihr,
wie wirklich mies Männer sind und tut das,
was sie immer tun wollte:
Sich selbst dafür endgültig bestrafen,
dass der erste Mann,
der ihr das angetan hat, es tun MUSSTE,
weil sie immer noch glaubt:
Sie hätte das provoziert.

Verstehst du?
DAS ist das Prinzip:
Die Einschätzung dessen, was ich selbst bin,
die ist so wichtig!
Die muss stimmen!
Die darf nicht auf Grund unsinniger Schuldzuweisungen
getroffen werden!

Emmi glaubt auch im tiefsten Herzen,
dass sie sich sofort schuldig macht an ihrem verstorbenen Mann,
wenn sie eine neue Liebe lebt…

Sie glaubt das deshalb, weil:
Manchmal, wenn es schwer war mit ihm,
dann hat sie sich Phantasien hingegeben von einem Anderen.
Irgendeinem, der sanft ist und gut und lustvoll…

Ihr Mann war ein Trinker, es war nicht leicht mit ihm.
Er war Okay.
Nur, wenn er besoffen war, na ja.
Und eine echte Ehe war das eben auch nicht…

Das hat sie wütend gemacht, sehr wütend!
Aber gesagt hat sie das nicht, WIE wütend sie war!
Sie hätte ihn manchmal umbringen können:
so wütend…
Brauchte sie nicht!
Er starb, plötzlich war’s aus…

Für Emmi nicht.
Irgendwas in Emmi gab sich die Schuld daran
und sie bestrafte sich selbst mit lebenslangem Liebesentzug…

So wie sie ihm die Liebe verweigert hatte,
verweigerte sie sich die nun selbst:
STRAFE MUSS SEIN!

Bei der McDonnegal das gleiche Prinzip:
STRAFE MUSS SEIN!

Und bei den Hansens dasselbe
und das seit Generationen:
Die schwedische Großmutter,
die war durchgebrannt mit einem Musikanten,
hatte Mann und Kind verlassen für ihn,
war mit ihm bis Kanada gereist…

Hat auch ihm Kinder geboren,
aber sie hat die Musik nicht mehr leiden können!

Sie konnte nicht vergessen,
dass sie sich zuerst in seine schönen Augen
und dann in sein Spiel verliebt hatte…

STRAFE MUSS SEIN!

Ja, wenn du mich nun fragst,
was das alles mit meiner Anika zu tun hat…

Anika, das ist Quatsch!!!
Verstehst du?
Strafe ist Quatsch!
Keine Seele braucht Strafe, weil Strafe nur eines bewirkt:
Dass die Wut erhalten bleibt…

Alles, was eine Seele braucht, ist:
Dass sie lernt,
aus Fehlern Stärken zu machen.
Darum geht es,
nur darum!

Und deshalb sind meine Geschichten nicht zu Ende…
Frau McDonnegal wird nicht sterben…
Auch ihr zweiter Mann nicht, aber er wird gehen…

Er wird Eine treffen, die nicht der Ansicht ist,
dass alle Männer mies sind.
So wie es seine Mutter schon dachte
und so wie seine Frau dachte!

Sie wird Eine sein, die die Männer liebt,
weil sie es liebt, eine Frau zu sein.

Und seine Frau wird nicht sterben,
sondern sie bekommt ein Baby:
Einen Sohn.
Und was für einen Sohn!

Ein Prachtbild von einem Mann zieht sie groß,
weil sie versteht,
dass ihre Gedanken Unsinn waren!

Es können ja gar nicht alle Männer mies sein!
Dann wäre ihr Sohn auch mies!
Und das WILL sie einfach nicht akzeptieren!

Drei Enkel der Hansens werden Musiker.
Sie haben Glück!
Sie werden in eine Zeit geboren,
in denen man auch in der Allgemeinheit über Psychologie redet…

Und sie werden mit ihren Eltern über ihre Sehnsucht reden:
Musik zu machen und dafür BEWUNDERT zu werden!
Statt es heimlich hinter der Küchentür zu machen…

Drei wunderbare Musiker bekommt die Welt geschenkt!
Jeder auf seinem Gebiet einer,
der Freude ins Leben der Menschen bringt.

Und ihre Großmutter wird sich über Jeden freuen.
Sie liebt es, bei ihren Auftritten dabei zu sein
und zuzuschauen, wie sie das Publikum begeistern…

Ihre Angst vor Strafe wird nie ganz weichen.
Bis an ihr Lebensende wird sie sich fürchten,
dass ihnen etwas Schreckliches zustoßen wird…

Und hier bei uns im Jenseits wird sie sehen,
dass diese Furcht ganz überflüssig ist.

Anika, Strafe muss niemals sein!
Aber der Wandel von Schwächen in Stärken…
Der Wandel von Wut in Mitgefühl…
Der Wandel von Angst in Vertrauen…

Das muss sein!
Darum geht es, das will eine Seele lernen.
Verstehst du?

Du hast immer die Wahl:
Du kannst dich als Opfer betrachten
und bist doch die Starke,
die voller Wut den Täter moralisch zerstört…
Und was bist du dann?
Ein Täter!

Und du kannst dich als Täter betrachten,
der voller unbezwingbaren Machthunger alles an sich reißt,
nur um zu erfahren, dass alles,
was man sich nimmt, auch wieder verloren wird…
Und was bist du dann?
Ein Opfer.

Wut, die zerstören will,
kommt schnell im Mantel
der scheinbar gerechten Strafe daher!

Aber wenn wir euch sagen:
Hört auf mit dem Gedanken an gerechte Strafe!
Was tritt zutage?
Die Wut!

Es gibt nur einen einzigen Weg,
die Wut zu überwinden:
Mitgefühl!
Statt Wut auf sich selbst Mitgefühl…

Ja, hm, hm, das macht Angst,
wenn man bedingungslos Mitgefühl mit sich hat…
Mit seinen Schwächen, Irrtümern und Fehlern…
Dann hört man sicher nie auf,
sie zu leben, oder?
Falsch!

Wenn man Mitgefühl mit sich hat,
dann hat man erst die Kraft,
sich tatsächlich zu verbessern,
weil man das Vertrauen
in die eigenen Fähigkeiten zurückgewinnt.

Und das gilt auch für die Wut auf Andere:
Was ich im Anderen verurteile,
das verurteile ich auch in mir!!!
Genauso hart, wenn nicht noch härter!

Mitgefühl haben:
Das heißt, das Zutrauen in die Seelen jener legen,
dass sie es schaffen werden,
aus ihren Fehlern zu lernen.

Wer das kann, der kann wie ich alt werden,
zufrieden sein
und sogar noch seinen Tod genießen.
Der fürchtet kein Urteil,
weil er weiß,
dass es nicht um Strafe geht…

Und der fürchtet keine Rache,
weil es niemanden gibt,
dem er Rache wünscht!
Der ist im Frieden,
der hat Vertrauen!

Ich habe dich sehr lieb, kleine Anika.
Und deshalb bin ich froh,
dass ich dir das Geheimnis
meines zufriedenen Lebens sagen kann.

Äußerlich, na, da ging es auf und ab:
Mal war ich reich,
mal arm…

Aber innerlich war ich im Frieden,
weil ich Mitgefühl hatte:
Mit mir und
mit meinen Nächsten.

Es ist ganz einfach, ganz leicht…
Man muss es sich nur trauen!

Die Welt funktioniert bis heute anders!
Als kleines Kind lernst du:
STRAFE MUSS SEIN!
Aber als alte Seele weißt du:
Das ist nur eine irdische Wahrheit,
begrenzt auf eine bestimmte Zeit der Entwicklung…

Die Wahrheit ist eine andere!
Die geht tiefer und sie lautet:
Jederzeit bin ich
und jeder Andere in der Lage,
aus meinen Fehlern und Schwächen zu lernen!

U: Danke, Paul!
Ich würde jetzt gerne die Fragen von Anika stellen.

P: Klar, ich habe Zeit (Lacht).

U: Warum bist du ihr Guide?

P: Hm, ich war und bin einer
ihrer nahe stehendsten Seelenverwandten,
wir mögen uns seit so langer, langer Zeit.

U: Welche Aufgaben hat sie
aus vergangenen Inkarnationen mitgebracht?

P: Die Selbstverurteilung los werden!
Sie ist weder dazu verdammt,
ein Opfer zu sein noch ein Täter!
Sie ist weder dazu verdammt,
die Beste zu sein noch die Schlechteste.
Sie hat alles Recht der Welt,
glücklich zu sein
und das Glück in IHRE Hand zu nehmen.

Sich das vom Leben nehmen, was sie braucht…
Sich darum zu kümmern,
für sich und ihr Lebensglück zu sorgen:
Vernünftig, zielgerichtet und ganz praktisch.

Glücklich sein kann man lernen!
Aber man muss auch glauben,
dass es einem zusteht!

U: Welche Aufgabe hat sie
aus früheren Inkarnationen mitgebracht?

P: Du wolltest nie wieder oberflächlich sein…
Und ich finde, das machst du sehr gut!

Du wolltest nie wieder verantwortungslos sein…
Und auch das machst du sehr, sehr gut!

Aber sieh zu, dass du dabei auch genug
Mitgefühl mit deinen Bedürfnissen hast!

Es reicht nicht aus, sich auf die Bedürfnisse
Anderer zu konzentrieren,
das ist heikel, sehr heikel…

Da wird man schnell Opfer!
Und denk an Frau McDonnegal…
Solche Opfer können schlimme Täter werden.

U: Sie fragt,
warum sie nicht authentisch sein kann?

P: Na, Kind, weil du Angst vor der Strafe hast!!!
Was willst du damit?
Es gibt ja gar nichts zu strafen!

Du hast Angst vor etwas,
was es in dir zu entdecken gibt, das finster ist.
Aber es gibt nichts Finsteres!!!
Es gibt nichts, was bestraft werden müsste!

Es ist gut!
Gut, dass es dir so weh tut,
sonst würdest du gar nicht merken,
dass was nicht stimmt.

Deine Eigenart,
deine Einmaligkeit IST GUT!
Da gibt nichts zu verurteilen.
Aber du bist selbst streng mit dir!
Und solange du das bist:
Wie willst du authentisch sein?

Mach erst mal Frieden mir dir,
mit deinen Fehlern Schwächen und Irrtümern…

Wenn du das kannst,
dann ist dir das Urteil Anderer ganz egal!

U: Was rätst du ihr in Bezug
auf ihre Kinder und ihren Mann?

P: Na, Mädchen, das ist doch alles das Gleiche!

Was ich dir sage,
gilt für alle und alles in deinem Leben:
Mädchen, mach Frieden mit dir selbst!
Alles andere ergibt sich!

Du musst das verstehen:
Die geben dir, was du dich traust,
nehmen zu dürfen!
Verstehst du?

Du kannst GAR NICHTS an ihnen ändern,
aber an dir!!!

Das geht,
das entscheidest du!
Nur du selbst!

Es geht um deine Einstellung zu dir:
Wenn du Mitgefühl mit dir hast,
wenn du dir selbst
so was wie eine liebe Oma bist,
dann traust du dich, wahr zu sein!

Und wenn du wahr bist,
dann kannst du so auch
auf Andere Einfluss nehmen.

So ist das, so war das immer
und so bleibt das auch.

Hör auf,
dich in diese Täter- Opfer-Geschichten
rein zu ziehen!

Merk dir das:
Es ist SELBSTVERSTÄNDLICH,
dass man gut zu dir ist und respektvoll,
weil du es auch bist.

U: Danke Paul, ich hoffe,
wir konnten Anika weiterhelfen.

P: Denke ich schon, oh ja, ja…

Oh, ehe ich es vergesse, hier:
(Er gibt mir einen Strauß rosa Nelken, die ganz stark duften.)

Sag ihr, ich liebe sie sehr und ich freue mich,
ihr Guide zu sein.

Ich versuche, auf sie aufzupassen.
Aber es wäre einfacher,
wenn sie selbst etwas mehr Rücksicht
auf ihre Bedürfnisse nehmen würde.

Eine Kerze sollte nie von zwei Seiten brennen!

Geduld, Mädchen!
Ohne ausreichende Geduld wird niemand erfolgreich!

Er winkt mir lachend zu!
Dann verschwindet das Bild
und im Raum bleibt noch lange der Duft von Nelken.