Suggestion

Uta – Alles neu macht der Mai?

Alles neu macht der Mai?
Uta

Mal ganz ehrlich, liebe Freunde unserer Arbeit:
Möchten wir eigentlich noch Neuigkeiten?

Wären wir nicht allmählich froh,
es würde einmal irgend etwas einfach so bleiben,
wie es uns vertraut ist?

Angefangen von den „Neuesten“ Börsenwerten
über die „Neuesten“ Erdbeben
bis zur „Neuen“ Grippe!

Ich fange an und werde konservativ!
Geht es Ihnen auch so?
Ist ihnen auch danach, die Zeit anhalten zu wollen?
Weil das besser ist, als das,
was an Neuigkeiten zu erwarten wäre?

Vielen Menschen geht es heute so.
Das scheint der „Neue“ Zeitgeist zu sein!

„Schenk mir ein kleines bisschen Sicherheit 
in einer Zeit, in der nichts sicher scheint“…

Das habe ich gerade im Radio gehört.
Wenn die Welt da draußen nicht mehr sicher scheint…
Wenn Neuigkeiten zum Synonym
für schlechte Nachrichten werden…

Wenn alles, was einst sicher schien, beginnt, zu wanken: 
Wo finden wir dann noch, was wir brauchen,
um in unserem Leben Geborgenheit zu fühlen?

Der Wandel der Umstände:
Er treibt die Entwicklung der Seele voran!
Im einzelnen Leben ist dies genauso gültig
wie für die Gesamtheit aller Menschen.

In allen Readings,
die ich mit den Schutzengeln machen durfte,
wurde immer wieder betont:
Wie wichtig unsere Entwicklung ist
und wie gern unsere Engel uns helfen würden,
diese Schritte zu einem neuen Bewusstsein
ohne Leid zu vollziehen.

Das Neue in uns zu entfalten in Freude und Zuversicht:
Darin sehen sie ihre wichtigste Aufgabe.
Aber das ist schwer!

Es ist so schwer, weil wir uns an Vertrautes klammern.
Sie verstehen das!
Sie wissen um unsere Angst vor zukünftigen Entwicklungen,
über deren Verlauf wir keinerlei Kontrolle haben!

Sie wissen es und sie haben Geduld!
Mit jedem Einzelnen genauso wie mit der Menschheit selbst.
Sie verstehen unseren angeborenen Konservatismus.

Aber so geduldig sie sind, so verständnisvoll und liebevoll: 
Sie haben den Auftrag, uns dabei zu helfen,
Neues in uns zu entwickeln.
Im übergeordneten Sinn: 
Neues im Bewusstsein der Menschen zu entwickeln.

Unter dem Stichwort „Konservativ“
fand ich in einem Lexikon folgende Erklärung:
Konservativ: Am Bestehenden festhaltend,
den Neuerungen abgeneigt!
So menschlich diese Neigung ist,
so entwicklungshemmend ist sie auch.

Aber warum fürchten wir Veränderungen so sehr?
Warum haften wir am Bestehenden an?
Weil es uns vertraut ist!

Selbst Leid, solange es nur vertraut ist,
kann von uns unglaublich lange festgehalten werden…

Nichts riskieren, nichts aufs Spiel setzen
ist genauso destruktiv
wie alles riskieren und alles aufs Spiel setzen!
Wo finden wir da die Mitte?
Und warum müssen wir sie überhaupt finden?

Was ist so wichtig für die Entwicklung,
dass wir uns mit dieser Auseinandersetzung
zwischen Bewahren und Wagnis zu entscheiden haben?

Wenn ich unsere jenseitigen Freunde richtig verstanden habe,
dann geht es um die Entwicklung unserer wahren Werte.

Was ist uns so wichtig, so wert,
dass wir unser ganzes Potenzial
an Kraft, Kreativität, Mut und Ausdauer
und Hingabefähigkeit dafür einsetzen?

Das Leben wird nicht besser
– weder für den Einzelnen noch für die Gesamtheit –
ehe wir darauf eine in uns wahrhaftige Antwort finden.

Zwei Fragen sollten uns bewegen: 
Was ist mir so wichtig,
dass ich meine ganzen Kräfte für dessen Erhalt einsetzen würde?
Und warum ist es mir so wichtig?

Und was ist mir so erstrebenswert,
dass ich mein ganzes Potenzial dafür einsetzen würde,
um es zu erreichen?
Und warum ist es mir so wichtig?

Haben sie sich darüber schon einmal Gedanken gemacht?
Die Wenigsten tun es…
Die Meisten wissen es erst,
wenn es verloren ist oder nicht erreicht wurde.
Ist das nicht schade?

Wenn ich mit Verstorbenen spreche,
dann erstaunen mich und auch die Angehörigen
oft die Aussagen darüber,
was ihnen zu Lebzeiten das besonders Wichtige war:
Das, wofür sie in Dankbarkeit zurückschauen,
lässt sich in den seltensten Fällen kaufen!

Es lässt sich nur annehmen: Liebe oder Vertrauen,
dass ihnen entgegengebracht wurde zum Beispiel…

Mich haben die Gespräche mit Engeln und Verstorbenen verändert,
mein inneres Wertesystem hat sich gewandelt
und dafür bin ich dankbar.

Aus diesem Verständnis heraus möchte ich heute Mut machen,
diese verwirrende Zeit zu sehen.

Es geht nicht darum, diese Welt so, wie wir sie kennen,
für immer zu bewahren!
Sie hat zu viele Fehler, um sie grundsätzlich unverändert zu lassen.

Es geht auch nicht darum, alles niedergehen zu lassen,
um noch einmal ganz von vorne anzufangen.
Dafür gibt es zu viel Wunderbares in dieser Welt.

Es geht darum, uns bewusst zu werden,
was es zu erhalten und was es zu ändern gilt.
Im Leben jedes Einzelnen ebenso
wie im Leben der Menschheit an sich.

Legen wir sie also ab: die Angst vor dem Neuen!
Versuchen wir, zu sehen, was es zu erhalten gilt
und was zu verändern.

Sehen wir doch diese schlechten Neuigkeiten
als Herausforderung an,
zu unseren wahren Werten zu finden.

„Dem Narren ist das Schicksal Strafe,
dem Weisen Herausforderung.“

In diesem Sinn wünsche ich allen einen wunderschönen Mai,
der wie geschaffen scheint, darauf zu schauen,
in welcher fantastischen Welt wir leben dürfen.

Ihre
Uta Hierke-Sackmann

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