Seele

Elia – Es geht um den Kreis: Du nimmst etwas und du gibst etwas.

Wenn du beginnst, zu begreifen,
dass du in einem Kreis stehst
in dem du von der einen Seite etwas nimmst

und zur anderen Seite etwas gibst –
dann weißt du,
dass es hier gar nicht darum gehen kann,
ob du dein Geld
oder das Geld deines Mannes

für diese Dinge verwendest
oder nicht.

Elia

Zu Gast ist Gerda.

Gerda: Ich habe ein riesiges Problem mit Geld.
Ich habe regelrechte Panik,
Geld für meine heilerische oder mediale Arbeit zu nehmen!
Mir wird schlecht, als wenn ich etwas Verbotenes tue! 
Ich kann einfach nichts dagegen tun.
Warum ist das denn so?
Ich weiß, dass das nicht richtig ist,
aber ich bin wie darin gefangen.

Elia: Ja, dann schauen wir nach einer Lösung.
Die Lösung wäre mehr Geld?

G: Wie, mehr Geld?

E: Wenn du mehr Geld hättest: 
Wäre das dann die Lösung?

G: Nee…

E: Nein.
Die Lösung wäre mehr Geld durch Medialität?

G: Da wäre das Problem auch noch nicht gelöst.

E: Die Lösung wäre, nicht weiter zu lernen?

G: Nein, wie? Nicht weiter lernen?

E: Verwirre ich dich?

G: Ja…

E: Nein, du verwirrst dich. 
Liebe Gerda, du liebst diese Arbeit
und du liebst es, Menschen zu helfen.

G: Ja…

E: Aber du liebst es immer noch nicht,
dass Menschen dir helfen!

Wenn du beginnst, zu begreifen,
dass du in einem Kreis stehst
– in dem du von der einen Seite etwas nimmst
und zur anderen Seite etwas gibst –
dann weißt du: 
Dass es hier gar nicht darum gehen kann,
ob du dein Geld
oder das Geld deines Mannes
für diese Dinge verwendest oder nicht.

Sondern es geht um den Kreis!
Du nimmst etwas!
Du gibst etwas!

Vielen Menschen ist diese Vorstellung nicht vertraut
und darum untersagen sie sich Dinge,
während sie sich andere Dinge erlauben.

Wenn die Gesellschaft zustimmt,
weil sie es für richtig hält,
dass alle drei Jahre ein neuer PC gekauft wird,
dann hat man kein Problem damit.

Stimmt die Gesellschaft nicht zu,
dann würden sich sehr viele Menschen diesen Wunsch,
– einen neuen PC zu kaufen –
nicht mehr gönnen.

Sie haben nicht verstanden,
dass ihre Wunscherfüllung das Geben
an den Hersteller des PC-Gerätes ist.
Der wiederum gibt von diesem Geld seinen Angestellten.

Die wiederum geben von diesem Geld
zum Beispiel dem Autohändler.

Ein Kreis:
ein Kreis der gegenseitigen Nutzbarmachung.

Du stehst in einem Kreis!
Da bekommst du: 
Du bekommst von Maria, deinem Guide, ganz umsonst.
Und auf der anderen Seite gibst du
immer noch viel zu sehr umsonst.

Der Kreis ist im Ungleichgewicht!

Ich nehme!
Ich gebe! 
Ich muss Danke sagen und
ich darf Bitte sagen.

Kannst du das für dich akzeptieren?

G: Ja…

E: Was immer du lernst
– und hier beziehe ich mich auch
auf deine Ausbildung als Heilpraktikerin –
lernst du das,
um dir einen besonderen Status zu erarbeiten?

G: Nein.

E: Nein!
Wenn es das wäre:
Du hättest längst aufgegeben! 
Weil: Da wären dir die gemütlichen Abende lieber.

Nein, du tust es nicht, nein!
Du lernst es aus einem anderen Grund!
Und der, Gerda,
ist dir nicht genug bewusst!

Du kennst Leid
und du kennst Mitgefühl
und du kennst Einsamkeit
und du möchtest helfen denen,
die – wie du – da gestanden haben ohne Hilfe.

Darum brauchst du Geld für deine Ausbildung!
Das ist der Grund.
Nicht dein Status!
Sondern da draußen in deiner Welt,
da ist es kalt,
da sind viele Seelen sehr einsam!

Gerda, wir helfen,
so gut wir können,
aber wir haben keinen Mund,
der gute Worte spricht.

Und wir haben keine Hände,
um die Energien der Menschen zu ordnen
durch zarte und zugreifende Bewegung.

Wir brauchen euch!
Darum rufen wir euch und bitten!
Worum bitten wir euch?
„Hört uns zu
und vergesst dann gleich,
was wir euch sagten?“

Nein, nein!
Wir bitten euch:
„Bitte macht mit bei unserem Werk,
bitte helft uns!“

Da sind Seelen,
die leiden und wir brauchen Hilfe!

Europa,
Amerika,
Australien,
demnächst auch Asien: 
Das sind Kontinente mit einer Armut,
die unvergleichlich ist!

Es ist die Armut der Seelen, Gerda!

Afrika, das ist die alte Armut!
Das ist die Armut,
an denen die Körper verhungern und der Geist.
Das lässt sich beheben durch mutige Menschen, kluge Menschen.
Da könnte die WHO etwas tun,
da könnten die Netzwerke
der karitativen Organisationen etwas tun.

Aber die Armut der Seelen?
Wer tut es?

Du bist in einem Land,
in dem die zerbrochenen Seelen
zumindest aufgefangen werden.
In denen Jene,
die sich in den Wahn oder die Depression geflüchtet haben,
zumindest betreut werden.

Aber was ist mit Denen,
die nicht schon zerbrochen sind?

Die noch nicht krank sind,
die noch eine Chance haben?

Es ist ein kaltes Land, in dem du lebst!

Maria ist bei dir und sie ist es gern!
Und sie liebt es, mit dir gemeinsam Menschen zu helfen
in ihrer Traurigkeit und in ihrer Ratlosigkeit.

Aber sie hat auch einen Auftrag!

Sie ist in der „Firma“
und unsere Firma heißt: 
SEELEN STÄRKEN.

Was immer jetzt und zu dieser Zeit
an Kräften in Seelen wieder erweckt wird:
Das ist nötig und
wichtig für diese eure Welt!

Was die Menschen denken
und welche Emotionen sie bewegen,
das hat einen Nachhall,
das wird zur Wirkung.

Ich muss dir nicht erzählen,
dass eine große Unordnung in der Welt ist.

So durcheinander,
so verwirrt die Seelen der Menschen sind, 
so wird es mehr auch eure Erde!

Wir halten dagegen durch euch!
Wir brauchen Hilfe,
wir bitten um Hilfe.
Wir bitten starke Menschen
und wir bitten jene,
die zum Mitgefühl fähig sind.

Wir nehmen eure Hilfe ab! 
Du stehst in einem Kreis,
wenn du deinem Herzen folgst.

Tu nichts – niemals –
was gegen dein Herz spricht!

Wenn dir ein Ziel,
eine Ausbildung Unwohlsein verursacht,
wenn der Funke im Herzen so gar nicht überspringt,
dann ist dies nicht dein Weg!

Dennoch wird es
– auch wenn es in dir brennt –
bis zum Erreichen des Zieles stets
ein wenig Ernüchterung und
Frustration geben müssen.

Aber, Gerda,
das Ziel muss dir bewusst sein!

Es ist kein Grund aus einer anderen Inkarnation! 
Sondern dies hat etwas damit zu tun,
den Schritt in das ernsthafte Helfer sein zu gehen:
Kein Spiel mehr,
sondern Profession.

Kein Tändeln mit Möglichkeiten,
sondern Verantwortung.

Lass dir Zeit, sei geduldig mit dir
und frage dich immer:

Ist es wirklich mein Ziel,
diesen Seelen da Draußen zu helfen?

Wenn es nicht Leidenschaft ist,
dann ist es zu wenig!

Wenn du nicht begeistert bist,
dann ziehst du keine Begeisterung an!

Das ist das Gesetz der Resonanz!

Wenn du nicht voller Freude sagst:
„Das ist wundervoll,
wie gut verletzten Seelen zu helfen ist!“

Wenn du das nicht sagen kannst,
dann bist du überfordert,
es Anderen zu sagen!

Begeisterung und Liebe:
Das sind die Flügel!