Dualseelen

Elia – Das Seelen-Phänomen der Dualseele.

Das Seelen-Phänomen der Dualseele:
Das Buch über die wahre Liebe.
Elia

Zu Gast ist Carin.
Elia: Guten Abend, liebe Freunde,
guten Abend, liebe Carin.

Wie schön, dich begrüßen zu dürfen.
Wie schön, daran beteiligt zu sein,
wie das, was getrennt war,
doch Eins bleiben darf.

Ich möchte wenig Vorworte an dich richten außer einem.
Dein größter Schatz, der fast ungeborgen noch in dir ruht
und dessen du dir am aller wenigsten bewusst bist:
Magst du den erfahren?

Carin: Ja.

E: Dann sage ich: 
Das ist die Kraft, die in dir ist, dir Selbst treu zu sein. 
Dir Selbst als Seele!

Nicht dem, was Andere von dir erwarten,
nicht dem, was du glaubst, leisten zu müssen.
Sondern dir Selbst!

Und so mag dich deine Liebe zu Tom hierher geführt haben.
Und das ist gut.

Aber der tiefere Sinn dieser Tage wird darin liegen,
dein Selbst in der ganzen Fülle zu begreifen! 
Hier verbindet sich der Wunsch deiner Guidin
mit dem Wunsch von Toms Guide.

Tom ist nicht erklärbar, ohne Carin zu erklären!
Und umgekehrt.

Dies ist wichtig für dich, zu begreifen:
Dass dein Selbst und sein Selbst hier ins Bewusstsein
für sich kommen – das gut ist – das dich trägt und ihn.

So, dass für euch Beide eine gute Basis
für alle Zukünfte gelegt werden kann.

Noch weißt du nicht, was ich dir hier sage. 
Aber ich bin sicher, das wirst du in dir haben,
wenn du wieder in deine geliebte, neue Heimat gehst.
Ja?

Nun stell mir deine erste Frage.

C: Ist Tom im Licht verankert…
Jetzt?

E: Ja, ja!
Er ist im Licht. 
Aber Tom muss noch sehr viel begreifen.
Und das hat mit dem zu tun,
was ich dir eben erklärt habe.

So wenig wie dir dein Selbst bewusst ist,
so wenig ist es Tom bewusst.
Und es sträubt sich und sperrt sich in ihm alles,
dort auch nur hinzuschauen.

Ganz anders aber ist er sehr bereit, hinzuschauen,
was dein Selbst ist…
Ja?

Du merkst, wie es wieder zusammenfindet.
Du möchtest sicherlich wissen, wie seines aussieht:
Sein eigentlich wahres Seelenwesen.

Und sicherlich bist du die Erste, die ihn ermutigt und sagt:
„Schau es dir an. Es kann nur gut sein!“

Aber umgekehrt ist es nicht anders.
Tom steht da und sagt:
“Schau dir an, wie Wundervoll du bist. Es kann nur gut sein!“ 
Hier können wir also ganz eindeutig dem Einen nicht helfen,
ohne dem Anderen zu helfen.

Stell deine nächste Frage.
Ich ahne schon, was sie sein wird.

C: Ja…
Was ich wissen möchte, ist die Essenz unserer Verbindung.
Also dieses Gefühl: Mein Gefühl der Einheit, das ich zu ihm habe.
Und ob es auch jetzt ein gemeinsames Wachstum gibt,
obwohl ich ja hier bin und er im Jenseits?

E: Carin, so wie es Zwillinge gibt,
so gibt es auch ein entsprechendes Seelen-Phänomen:
die Dualseele!
Das seid ihr.

C: Hm, hm…

E: Ihr habt zwei Selbste, die aber nur als Einheit begreifbar sind
und stets und in jeder Situation eins sind.

Selbst vor eurer Begegnung spürtet ihr Beide in euch:
Da ist noch Jemand.
Da gibt es noch Jemand.

Das war ein ahnen, ein spüren, das manchmal nur
eine Sekunde lang ins Bewusstsein drang.
Und dennoch war es wahr.

Und das wusstet ihr, als ihr euch gefunden habt.
Über viele Inkarnationen ist dies so.
Ihr seid ein Dual, das bedeutet: Ihr seid einander ergänzend.

Das seid ihr zu Lebzeiten gewesen
und das seid ihr Heute nicht weniger.

Und eure Entwicklungsschritte gehen im Grunde sich ergänzend,
aber doch auch parallel.

Ich werde das noch weiter ausführen,
möchte dir hier aber nur bestätigen:
Was euch wahr war, bleibt es auch…
Ja?

Wir sind Eins! 
Ja, das seid ihr.
Aber es bedeutet nicht: Wir lösen uns ineinander auf.

Das wird es nie! 
Sondern es bedeutet:
Mein Ich und dein Ich, das ergibt unser Selbst!
Ja?

Kannst du mir folgen?

C: Hm.

E: Wenn ich nun davon sprach, dass es wichtig ist,
dass du dein Selbst erkennst,
dann stehst du vor der gleichen Aufgabe wie Tom.
Es geht nicht darum, euch zu erhöhen.
Alle Selbste sind letztlich wunderbar.

Aber es geht darum:
Dass eure beiden Seelen begreifen können,
was und wie ihr in der tiefsten eurer Wahrheit seid.
Er wird es sehr viel klarer und stärker erleben können als du.

Aber ich denke: Auch für dich wird damit eine Freude
und ein Staunen verbunden sein,
das dich – wir hoffen – in einen Frieden bringt,
der letzten Endes nicht mehr zu zerstören ist, ja?

C: Hm, hm.

E: Gut. Deine nächste Frage bitte.

C: Ist es möglich
– also Tom und ich wollten ja ein Buch
zusammen schreiben über die Liebe –
ist es möglich, dass wir dieses Buch schreiben können?

E: Ja, das werdet ihr.
Denn, was seid ihr? Ein Selbst!

C: Hm.

E: Er wird inspirierend daran teilnehmen mit den Erfahrungen,
die er hier bei uns zusätzlich machen kann.

Liebe aus irdischer Perspektive ist gut!
Wichtig gerade in der Zeit, in der ihr lebt.
Aber ohne die jenseitige Spiegelung davon wäre es nur die Hälfte.
So ist es also nicht nur eine Möglichkeit,
sondern auch ein wundervoller Auftrag.

Denn wen wollt ihr ansprechen? 
Ihr wollt Menschen ansprechen.

Ihr wollt Menschen ansprechen, die wie viele, viele in eurer Zeit
an der Liebe verzweifeln.

Und wie wunderbar kann ein solches Buch sein,
wenn sich der jenseitige Tom und die diesseitige Carin
an dieses gemeinsame Werk machen, ja?

C: Hm.

E: Ich möchte euch dazu Mut machen.
Ich möchte euch danken für euer Vorhaben.

Denn eure Welt leidet großen Schmerz und große Verwirrung! 
Gerade was das Thema Liebe angeht! 
Liebe im Diesseits, Liebe im Jenseits.

Liebe, die über alle Brücken geht!
Auch über die des Todes.

Liebe, die Wahrheit aushält und Zweifel.
Liebe, die Verlassen sein aushält von sich selbst und vom Anderen.

Darüber wird wenig geredet in eurer Zeit,
noch weniger geschrieben.
Liebe in ihrer Dualität:
Darüber könnt ihr Beide deshalb schreiben,
weil ihr Zeugen seid einer solchen Liebe.

Es gibt einen alten Grundsatz für Schriftsteller und Journalisten!
Der heißt: Schreibe nur über die Dinge, die du selbst kennst! 
Ihr könnt darüber schreiben, denn ihr kennt es.

C: Hm, hm.

E: Gut. Deine nächste Frage bitte.

C: Ja.
Was war der Sinn oder das Gute für uns Beide
in dieser Krankheit des Krebses, den Tom hatte? 
Und auch die Extremsituation in England?

E: Das ist kein anderes Thema. Ich denke, du ahnst es schon.

Ihr habt ungeheure Belastungen
eurer Emotionen durchlitten – auf beiden Seiten.

Ihr seid ins finsterste Tal gegangen, in das ein Dual gehen kann:
Nämlich dem der Trennung, der scheinbar endgültigen Trennung.

Und so wahr dies ist und so schmerzlich dies war:
Es hat in euch Beiden einen ungeheuren Wunsch ausgelöst,
dem Tod zu trotzen.

Nicht nur zu Toms Lebzeiten, sondern auch danach.
Und auch das gilt für Beide.

Das heißt: Ihr seid als Lebensaufgabe
Beide mit der Tatsache konfrontiert worden,
dass Liebe nicht zu begraben ist.
Sie stirbt nicht an einem kalten Tag!

Liebe als das einzig ewige Band!
Das ist eure Botschaft!

Ihr seid nicht zufällig in diese Zeit geboren
und ihr seid Beide nicht zufällig in die Umstände geboren,
die sich ergeben haben. 
So wenig zufällig wie Toms Tod.

Sondern Toms Tod ist erst der Anlass
und die Möglichkeit für eure Seele, euer Selbst,
genau das zu tun, wozu ihr gekommen seid:
Als Sprecher für die Liebe,
als Zeugen für die Liebe, die größer ist als der Tod.

Das ist keine Kleinigkeit!

Warum ist es eurem Selbst so wichtig,
ein solches Zeugnis in der Welt zu hinterlassen?
Weil die Menschen an den verdrehten Vorstellungen
von Liebe Millionenfach zerbrechen.

Ihr seid durch Leid gegangen, durch Prüfungen.
Ihr habt euch Beide von Vorstellungen,
die eher kindlich sind, was Liebe angeht, verabschieden müssen.
Ihr habt kämpfend um diese Liebe ringen müssen immer wieder.

Ihr seid einmal Sieger gewesen
und einmal Verlierer in diesem Kampf.

Das ist kein Kitschroman, den ihr zu schreiben habt!
Sondern eine Wahrheit über Liebe,
die viele Menschen dringend suchen, ja?

Gut. Deine nächste Frage bitte.

C: Meine Guidin Esther hat zu mir gesagt im Reading,
dass es wohl das ist:
Dass mir irgendwie die Erlaubnis fehlt, so zu sein,
wie ich bin und wie ich lebe.

Ich glaube ganz tief in mir: Ja, das ist so!
Und ich frage mich: Wie komme ich dahin?

E: Wer kann dir die Erlaubnis geben?

C: Ich.

E: Ja! Wir sind wieder beim Ausgangspunkt.
Dein Selbstbewusstsein kann dir den Weg dafür öffnen,
dies zu tun!
Wenn du nicht mehr darauf angewiesen bist,
dass Andere dir sagen, wer du bist und was du bist!
Sondern du es in dir selbst als Wahrheit kennst!

Und da an diesem Punkt seid ihr Beide
euch wieder einmal sehr einig.

Auch Tom braucht dringend dieses Selbstbewusstsein.
Auch er war nur
– solange er die Erlaubnis von Anderen bekam,
Glücklich sein zu können –
glücklich.
Auch er hat sich nicht erlaubt
– unabhängig von der Meinung Anderer –
mit sich in Frieden zu sein.

Die Meinung der Anderen ist ein sehr großes Thema
für euch Beide in dieser Inkarnation gewesen.
Und hier habt ihr Beide – Beide! –
eine wichtige Aufgabe an diesem Ort.

Wirst du den Mut aufbringen,
dir ein klares Bild deines Selbstes zu machen?

C: Hm, hm.

E: Und wirst du den Mut aufbringen,
hier ein ebenso klares Bild über Toms Selbst zu machen?

C: Hm.

E: Gut, denn so – und nur so – ist es uns möglich,
euch an diesem Punkt zu helfen, der dringend notwendig ist.

Denn wenn ihr euer Buch schreibt:
Dann dürft ihr es nicht schreiben,
damit ihr den Beifall Anderer bekommt! 
Sondern aus einer einzigen Motivation heraus:
Weil ihr denen helfen wollt,
die an ihrer Vorstellung von Liebe zerbrechen…
Ja?

C: Hm.

E: Für euch Beide ist es eine wundervolle Aufgabe.
Aber es gilt zuerst, sich von der alten Vorstellung
über euer Selbst zu verabschieden.
Ich bin, wie ich bin, gut! 
Ja?
Ich denke, es gibt schlimmere Aufgaben!
Aber wenige, die so viel Mut erfordern,
wie sich dem eigenen Selbst zu stellen.

Was Tom noch nicht weiß und wo ich sehr hoffe,
dass wir ihm helfen können, das ist:
Dass ein Mensch, der auch negative Gefühle
und Emotionen und Strebungen hat,
dennoch Gottes Kind ist.

Wir können ihm das nicht verübeln, nicht wahr?
Er hat das nicht lernen dürfen.
Er darf es jetzt lernen!

Weißt du noch?
Er hat dir das nie glauben können.
Er wird es jetzt sehen.
Und du: Du wirst lernen, dass du Schön bist –
innerlich wie äußerlich.

Und dass du Wichtig bist. 
Denn sprichst du dir die Wichtigkeit ab,
sprichst du sie auch Tom ab.

Und das geht nicht!
(Elia sagt das schmunzelnd.)