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Schutzengel – Wintersonnenwende ist WENDEZEIT!

Wintersonnenwende ist WENDEZEIT!
Sie geschieht dann, wenn es am Finstersten ist,
wenn die Dunkelheit ihr größtes Ausmaß erreicht hat.

Das gilt für alles Leben.
Es gilt sowohl für die Natur
als auch für das menschliche Leben.

Selbst im Jenseits verliert dieses Gesetz
niemals seine Bedeutung!

Wenn etwas erfüllt ist, dann beginnt die Wende!
Schutzengelkontakt

Ich bitte meinen Guide, mich mit Christine,
dem Schutzengel von Hilde zu verbinden.
Hilde bittet um diesen Kontakt.

Völlig unvermutet finde ich mich in einer Tropfsteinhöhle wieder.
Überall hat jemand Kerzen angezündet
und ich stehe in einer riesigen Kuppel-artigen, natürlichen Halle.
Die in tausend Farben glitzernden Kristalle hängen von der Decke
oder wachsen Kerzen-artig vom Boden in die Höhe.
Obwohl ich solche Höhlen nicht liebe:
Hier ist es wunderbar, warm und gut.

Gegenüber dem Platz, an dem ich stehe, sehe ich Christine.
Sie hat eine Laterne in der Hand, die wie ein Grubenlicht aussieht.
Und sie winkt mir, ihr zu folgen.
Wortlos geht sie mir voraus.
Wir verlassen diesen Teil der Höhle
und müssen durch enge und niedrige Gänge bergauf gehen.
Einzig der schwache Schein von Christas Licht leuchtet uns.

Na scheinbar unendlich langer Zeit erreichen wir einen Ausgang.
Rechts und links stehen Bänke aus Holz,
eine eiserne Tür versperrt den weiteren Weg.

Mit viel Kraft drückt Christine die Tür auf.
Vor uns liegt eine Art Plateau.
Über uns leuchten Sterne, weit, weit entfernt einige Lichter…

Christine setzt sich auf eine Steinbank,
die halb mit Schnee bedeckt ist.
Ich setze mich dazu und warte.

Gerade will ich ein Wort an die Guidin richten,
doch sie legt den Finger auf die Lippen:
Schauen soll ich, einfach nur schauen…

Ganz langsam erhellt sich der Horizont.
Bergspitzen werden sichtbar…

Die Sterne beginnen zu verblassen,
die Berge beginnen,
sich an ihren oberen Gipfeln rötlich zu verfärben.

Und dann
– der nachtblaue Himmel hat dort,
wohin ich schaue, eine orange rosa Färbung angenommen –
endlich die Sonne!

C: Jetzt könnte ich schon gehen…

U: Oh, bitte nicht!
Das musst du erklären!

C. Nein, das muss sie ERLEBEN!

U: Einen Sonnenaufgang in den Alpen?

C: Nein, die Wintersonnenwende!
Heuer ist der 22. Dezember…

Weißt du, was das heißt?

U: Die Tage werden von jetzt an wieder länger?

C: Hm, oder umgekehrt: Die Nacht verliert Zeit,
mit jedem Tag wird die Dunkelheit schwächer und das Licht stärker.

Die Zeit der großen Wende, das Licht kehrt zurück.
Das Licht, das Leben, die Wärme, alles das,
was im Sommer sein wird, beginnt ganz genau JETZT!

Ist dir warm?

U: Nein, mir ist erbärmlich kalt,
das weißt du doch sicher!

C. lächelnd: Ja, das weiß ich, es wird sogar noch kälter.
Und meinst du, wir haben schon genug Licht,
um dort unten sicher zur Alm zu finden?

U: Aber nein, der Wald da ist ja noch ganz finster!

C: Jaaaaaaaaa, da heißt es WARTEN und SCHAUEN!
Hm, hm, dem Licht zuschauen, wie es allmählich stärker wird,
wie GAAANZ langsam die Wege wieder erhellt werden
und die Schatten weichen…

WENDEZEIT!

Sie geschieht dann, wenn es am Finstersten ist,
wenn die Dunkelheit ihr größtes Ausmaß erreicht hat.

Das gilt für alles Leben!
Es gilt sowohl für die Natur als auch für das menschliche Leben.

Selbst im Jenseits verliert dieses Gesetz niemals seine Bedeutung!
Wenn etwas erfüllt ist, dann beginnt die Wende!

U: Wenn Leid erfüllt ist, beginnt die Wende?

C: Ja!

U: Wenn Glück erfüllt ist, beginnt die Wende?

C: Nicht im Jenseits,
das Glück dort wendet sich nicht mehr.

Aber für euch Menschen:
Ja, auch da gilt das Gesetz der Wende.

Hier findest du Trost und Mahnung.
Trost mag es euch sein, dass es kein Unheil,
kein noch so großes Leid gibt, das ewig anhält.

Leid verliert an Kraft,
wie die dunklen Nächte an Kraft verlieren,
sobald der jahreszeitliche Höhepunkt überschritten ist.

Hilde?
Du bist an solch einer Stelle angekommen!
Es ist Wendezeit!

Menschen, wenn sie sehr leiden,
wenn sie erschöpft sind vom anhaltenden Mangel an Licht,
müde und resigniert, die wollen die Wende gleich SOFORT!

Aber nur sehr, sehr selten ist eine solch plötzliche Veränderung
im Leben vorgesehen.

Darum ich bitte dich, meine Liebe:
Bedenke, dass eine Wende ZEIT braucht.

Nicht ohne Grund habe ich die Zeit der Wintersonnenwende gewählt, um mit dir zu reden.
Ich weiß, dass du immer noch traurig bist.
Ich weiß, dass du immer noch mit dir haderst
und ich kenne deine Träume.
Hilde, das ist,
als wollte man einem vergangenen Sommer beweinen!

Gut, gut, solange jeder Tag MEHR Finsternis bringt,
solange mag dies wichtig sein.
Aber wenn die tiefste Finsternis überwunden ist,
dann darf man nicht mehr auf den vergangenen Sommer schauen!
Dann ist es Zeit, sich auf den Frühling zu freuen!

Aber um das wirklich zu können, liebe Hilde, musst du wissen,
dass DEINE Wintersonnenwende nun da ist!

Und du musst GLAUBEN,
dass du einen neuen Sommer erleben wirst!

Aber wie alle Dinge des Lebens ist die Wendezeit
eine allmähliche und ganz und gar natürliche! Entwicklung!

Hilde, es geht doch gar nicht darum, dass DU etwas machen musst,
damit schnell ein schöner und wunderbarer Sommer
in deinem Leben gelebt werden kann.

Es geht darum, dem NATÜRLICHEN Prozess offen zu begegnen!

Und das, meine Liebe, verhinderst du,
wenn du dich in immer wiederkehrenden
Gedanken der Vorwürfe verstrickst.
Und auch wenn du dich immer und immer wieder fragst,
wie geschehen konnte, was geschehen ist…

All diese Gedanken an Gestern, wie sinnlos sind sie?
Nein, Liebes, das ist ganz und gar nicht „leicht gesagt“.

Glaubst du denn immer noch,
dass du deinen Gedanken NIEMALS Einhalt gebieten kannst?

Aber sag selbst: Du kannst das jeden Tag!
Oder folgst du etwa JEDEM Gedanken, der dir in den Kopf kommt?
Wenn es so wäre, wärst du gar nicht mehr am Leben, nicht wahr?
Das kannst du nicht abstreiten.

Hilde, WIE mächtig deine Gedanken sind,
hängt mit deinem WILLEN zusammen!

Ja, wenn das so ist, müssen wir uns doch einmal fragen:
OB du wirklich wieder glücklich sein WILLST?

Oh ja, jetzt empörst du dich!
Das ist gut!
Du darfst jetzt ruhig zornig auf deine alte Guidin sein (sie lächelt)!

Also, daraus schließe ich,
dass du DOCH noch einmal glücklich sein willst!

Ja, wunderbar!

In dem Fall solltest du wirklich anfangen, nach vorn zu schauen
und dir deine sinnlose Gedanken an vergangene Sommer verbieten.

Wintersonnenwende heißt:
Hoffnung WOLLEN!

Die willst du, die soll ich dir geben!
Ich gebe sie dir, geh damit bitte behutsam um!
Was „behutsam“ bedeutet?
Es bedeutet, die Entwicklung allmählich geschehen zu lassen.
NICHT übereilen,
nicht versuchen, den SOMMER zu erzwingen!

Handle wie die Natur um dich herum.

Wenn die Tage länger werden und die Sonne mehr Licht gibt,
dann entstehen – unmerklich für den oberflächlichen Betrachter –
erste Veränderungen.
Die Lebenskräfte der Erde, die sich seit der Sommersonnenwende
allmählich tief ins Erdinnere zurückgezogen haben,
beginnen sich wieder zu regen.

Langsam beginnt ihr Aufstieg
und ebenso langsam gewinnt die Sonne an Kraft,
bis sie stark genug ist, die kalte Winde zu vertreiben
und die Natur für euch auch sichtbar wieder erwacht.

Dann gilt es, behutsam zu sein, um dem aufkeimenden Leben
eine gute AUSGANGSLAGE zu verschaffen.
Wer jetzt vorschnell handelt, der zerstört,
was im Sommer doch blühen sollte,
der verhindert gar die Ernte.

Alles, was neu und zart ist,
muss mit Vorsicht und Sanftheit behandelt werden,
damit es kräftig werden kann.

So wie die Mutter Erde mit ihrer Freude
auf den kommenden Sommer umgeht,
so sollst auch du
mit dem nächsten Sommer deines Lebens umgehen.

In Geduld gilt es, dem Neuen Zeit zu geben, um zu reifen!

Nichts übereilend, nichts vorschnell verwerfend!
So sei dein Handeln
und der Sommer in aller Fülle und Pracht darf kommen.

Aber, liebe Hilde, überprüfe deinen Willen!

Ich habe es schon einmal gesagt: Du hast einen starken Willen!
Die Frage muss aber immer und immer wieder sein:
Ist das, was ich will, auch WIRKLICH gut für mich?

Ja, wer antwortet auf diese Frage?
Wenn du verstanden hast, was ich dir heute sagte und zeigte,
dann antwortet deine Geduld!

Antwortet aber die Ungeduld,
dann ist der Wille ein sehr schlechter Berater!

Nutzen wir die letzten Zeiten,
in denen die „Dunkelheit“ noch stark ist,
um nach innen zu schauen.
Noch ist hier draußen kein Leben, es hier zu suchen,
wäre viel zu früh.
Komm, Uta, wir gehen wieder in die Höhle!

Christine erspart mir den Weg
und versetzt mich gleich wieder
in diesen „Dom“ aus funkelnden Steinen.

U: Es ist wunderschön hier!

C: Nicht wahr?

U: Ich habe verstanden:
Der Sonnenaufgang da draußen
und die Zeit der Wintersonnenwende
haben eine besondere Bedeutung für Hildes
derzeitige Lebensphase.
Was aber bedeutet diese Höhle hier?

U: Das ist Hildes INNERE SCHATZKAMMER!
Hier liegt alles, was sie braucht, um die Geduld zu haben,
die Zeit abzuwarten, bis es Frühling und dann Sommer wird.

In alter Zeit begann mit der Wintersonnenwende die Zeit,
sich mit sich selbst zu beschäftigen.
Aber auch die Zeit, in der man einander besucht,
Freundschaften pflegt und das tägliche Glück da sucht,
wo man selbst ist.

Die Pässe über die Berge waren geschlossen
und so war es noch nicht möglich,
sich dem Neuen und Fremden zuzuwenden.

Also ist die derzeitige Phase da, um die Kräfte zu sammeln.
Damit man auch gut gerüstet ist,
wenn es wieder heißt, in die Welt zu gehen.

Das erste Rüstzeug MUSS sein,
sich wieder seiner inneren Stärken zuzuwenden!

Hier geht es darum, sich bewusst darüber zu werden,
was man im Leben erreicht hat!

Das Maß, an dem man sich dabei misst
– ich sagte es schon einmal im vergangenen Reading –
kann dabei nicht sein, was ANDERE meinen, was ein Erfolg sei!
Sondern das muss aus eurem eigenen Wissen und Fühlen kommen.

Hilde, du hast immer die Möglichkeit,
dich negativ oder positiv zu betrachten!
Wieder ist es die Frage des Willens, wofür du dich entscheidest.

Du kannst auf deine Fehler und Niederlagen schauen,
ich kann es nicht verhindern.
Aber du könntest ebenso gut darauf schauen,
dass du bisher NIE! aufgegeben hast!
Dass du DEINE Verantwortung trägst,
dass du den Mut zur Ehrlichkeit hast
und dass du versuchst,
auch aus den schlimmsten Situationen anständig herauszufinden.

Das alles sind innere Schätze!

Vielleicht hilft es dir auch,
darauf zu schauen, was du NICHT getan hast.

Du hast NICHT eine Lebenslüge aufrechterhalten!
Du hast dich nicht vor der Verantwortung gedrückt!
Du hast nicht Anderen
einfach die Lösung deiner Probleme überlassen!

Und letztlich du bist nicht geflohen, als deine „Winterzeit“ begann…

Gut, ich hoffe, dass ich dir so helfen kann,
deinen WILLEN zum LEID TRAGEN zu verringern.

Soweit zum Thema „Innere Schätze betrachten“.

Kommen wir zum SICH GEGENSEITIG STÄRKEN.
Ja, ich weiß, das fällt sehr schwer zurzeit.
Was meinst du?
Wollen wir auf einen besseren Sommer warten, um ihn zu nutzen,
sich mit Freunden zu bereichern, die neu sind?

Die über die Pässe kommen werden?
Was könntest du denen bieten?
Hm?

Wärme? Offenheit?

Ja, aber du müsstest JETZT! darauf schauen:
Wann du in deinem Leben diese Eigenschaften gepflegt hast,
damit du auch sicher weißt,
dass diese Eigenschaften zu deinen Schätzen gehören.

Was wünscht du dir am meisten, Hilde?
Dass man dir vertraut?
Dann übe dich darin, Vertrauen zu schenken!
Dass man dich anerkennt?
Dann über dich darin, Andere anzuerkennen!
Dass man dir zuhört statt dich auszudeuten?
Dann übe dich darin, zuzuhören statt auszudeuten.

Schreib dir selbst einen Wunschzettel
und dazu einen Wunschzettel einer imaginären Person,
die sich genau das Gleiche wünscht.

VON DIR!

Wozu du bereit bist, es einem Anderen zu geben,
darauf darfst du hoffen, es im Sommer zu erhalten.

Liebe Hilde, nun habe ich dir gesagt, was ich zu sagen hatte.
Nein, ich sage nicht:
Es wird auf jeden Fall ein wunderbarer Sommer!

Das kann ich nicht,
denn du trägst Mitverantwortung dafür,
wie üppig die „Ernte“ ausfällt.

Wendezeit ist auch die Zeit, erwachsen zu werden, zu reifen…
Langsam, behutsam und tiefgründig mag dein Wachstum nun sein! 
Ich wünsche dir sehr, dass du deinen Willen so einsetzen kannst,
dass dies gelingt.

U: Danke, Christine, ich hoffe, dass sie es schafft.

C: Wir hoffen alle.

U: Dann würde ich dir jetzt gerne Hildes Fragen stellen.

C: Ja, natürlich.

U: Hilde fragt, was der tiefere Sinn ihres Lebens ist.

C: Hilde, DICH wert zu schätzen, das ist der Sinn.
Das ist, wenn du so willst,
im Schulsystem „Inkarnation“ die Matura,
die du erreichen möchtest.

Nicht durch die Wertschätzung Anderer
eine scheinbare Befriedigung eben jener Leere in dir,
die so sehr nach Fülle ruft.

Das kann doch nicht genug sein!

Du, Hilde, musst lernen,
dein ICH als wertvoll zu betrachten.
Lernen, es zu lieben?
Ja, natürlich!
Aber was heißt das?

Erst einmal heißt es lernen, es zu schützen!
Ihm zu geben, was an Gutem vorhanden ist
und auf seine Leistungen zu schauen.
Statt sich in nicht enden wollenden
Besichtigungen der Defizite zu vergeuden.

Es muss so sein, Hilde!
Deine Seele muss lernen, zu sich selbst wohlwollend zu stehen.

U: Sie fragt, was sie lernen darf,
was sie weiter entwickeln könnte.

C: Du darfst lernen,
dass du willkommen bist im SYSTEM Menschheit!

Und du kannst weiter entwickeln,
dich SELBST willkommen zu heißen.

Lernen, dass du in der Lage bist,
Verantwortung zu tragen!

Dass du in der Lage bist, für dich selbst
und für die, die dir anvertraut sind,
ein guter Berater und Begleiter zu sein.

Du darfst lernen, dass du die Kraft hast,
dass du die kindliche Bedürftigkeit
in erwachsene Befähigung verwandeln kannst.

U: Wie finde ich Selbstvertrauen und Lebensfreude?

C: Hilde, darüber habe ich dir alles gesagt, was es zu sagen gibt!
Sei mutig, VERSUCH, Herrin deines Willens zu sein.
Ich weiß, es ist sehr schwer!
Besonders da du mit Ahnenlasten zu kämpfen hast,
die dich hindern.
Hier ist sehr viel Ausdauer gefragt!

Aber denk daran: Jeder gewonnene Kampf,
jede überstandene Not
macht dich fester in der Wertschätzung deines Ichs.

Allerdings ist es wichtig,
auch wirklich nicht den Blick auf das,
was du geleistet hast, zu verlieren!

U: Sie fragt weiter:
Warum hindern mich Blockaden in bestimmten Bereichen?

C: Auch dazu habe ich schon geantwortet,
ich möchte hier nichts wiederholen.
Hilde, versuch einfach, zu verstehen,
dass die Hürden des Lebens nicht da sind, um dich zu bestrafen.

Und dass du nicht auf die Welt gekommen bist,
um etwas Fürchterliches abzubüßen!
Sondern um mit jeder überwundenen Hürde
stärker und selbstbewusster zu werden!

Kräfte nehmen zu durch Erprobung!
Du kennst das vom Sport! So ist es auch im Leben.
Manche sagen, es sei eine Bewährungsprobe,
aber das stimmt nicht ganz.

Ich jedenfalls bevorzuge zu sagen:
Das Leben ist ein Trainingslager.

Es dient der Kräftigung der Seele,
da, wo sie (noch) zu schwach ist.

Deine größte Blockade ist dein mangelnder WILLE,
es WIRKLICH gut mit dir zu meinen!

Hier musst du an Kraft zunehmen, indem du lernst,
was für dein Ich gut ist (langfristig, dauerhaft)
und was nicht
oder nur vorübergehend.

U: Welche Möglichkeit hat sie,
diese Blockaden zu lösen?

C: Zuerst sei noch einmal erwähnt,
dass du dich von den Gesetzen deiner Vorfahrinnen lösen musst!
Aber darüber hinaus ist es eine Trainingsfrage deines DENKENS:

Dass GUTE in DIR wertschätzen,
auch in der Rückschau!

Du neigst dazu, dich zu verurteilen!

Hilde, du bist dein Richter!
Warum bist du nicht einmal dein Anwalt?

U: Weshalb habe ich mit mir oder anderen Menschen
immer wiederkehrende Probleme?

C: Ich denke, es liegt auf der Hand nach allem,
was ich dir heute gesagt habe.

Hilde, es geht darum, dir die Dinge selbst zu geben,
die du nehmen möchtest!

Es geht auch darum,
dich nicht gar so sehr vor Veränderungen zu ängstigen!

Und es geht darum, Erwachsen zu sein in dem,
was die Forderungen an dich selbst angehen,
als auch, was die Erwartungen an Andere angeht.

Ich sprach schon letztes Mal davon:
Hab den Mut, dein Anwalt zu sein – meine Liebe –
statt dein Richter!

Hab den Mut, der Anwalt Anderer zu sein,
statt dich zu fürchten, dass sie dich richten!
Und davor, ob ihr Urteil so hart ist wie dein eigenes.

Schau auf die Menschen, die dich umgeben:
Sie geben wieder, was du meinst,
dass dein ICH sei!

Bitte versuche,
diese innere Einstellung zu dir zu verändern!

U: Ich danke dir, Christine, hoffentlich hilft es Hilde,
Zuversicht zu fassen…

C: Ich hoffe, dass es eine besonders schöne Wintersonnenwende
für meine Christine gibt.
Und ich hoffe, dass Mut und Geduld sich in ihr entwickeln
als gemeinsame innere Berater.

Christine verabschiedet sich,
sie nimmt einen der Bergkristalle
und legt ihn in meine Hand…

C: Mein Weihnachtsgeschenk an Hilde!
Was meinst du:
Wird sie den Mut haben, ihn sich selbst zu beschaffen?

U: Ich hoffe!

C: Ich vertraue!