Heilsam

Elia – Der Begriff „Heilig“ kommt von Heil: Heilig ist heilsam.

Der Begriff „Heilig“ kommt von Heil:
Heilig ist heilsam.
Und darum geht es: ums Heilsam wirken.

Und dann, dann ist man in der Begeisterung.
Heilsam wirken mit dem, was einem gegeben ist!
Und nicht mit dem, worum man sich bemüht,
weil man erkennt, es sei gut,
aber es nicht schafft.
Das müssen Andere schaffen.

Und das ist auch gut,
dass nicht Jeder begabt zu Allem ist.
Erst so wird Gemeinschaft verständlich.
Und das ist das Wunderbarste der Schöpfung überhaupt.
Das ist die Schöpfung zum „Wir“ hin.
Elia

Channeling Teil 2

Zu Gast ist Vera.

Elia: Guten Tag, liebe Vera.

Vera: Guten Tag.

Elia: Nun, wie fühlst du dich?

Vera: Voller Freude.

Elia: Wie vor einer Geburt?
Dann fühlst du dich vollkommen richtig.

Vera: Hm.

Elia: Siehst du, Vera, es gibt Wichtigeres!
So viel Wichtigeres, als daran zu denken:
Was man nicht schafft.
Nicht wahr?

Vera: Ja.

Elia: Ja.
Und das ist sogar nicht nur wichtiger, es ist auch heiliger.
Heilig im Sinn von der Wirkung, die du haben kannst.

Nichts ist so heilig wie die Wirkung,
die wir zu Lebzeiten haben in die Schöpfung hinein.
Es gibt nichts Bedeutenderes!

Erschrecke dich bitte nicht beim Begriff „Heilig“.

Der Begriff „Heilig“ kommt von Heil:
Heilig ist Heilsam.

Und darum geht es:
ums Heilsam wirken.

Und dann, dann ist man in der Begeisterung.
Heilsam wirken mit dem, was einem gegeben ist
und nicht mit dem, worum man sich bemüht:
weil man erkennt, es sei gut, aber es nicht schafft.
Das müssen Andere schaffen.

Und das ist auch gut!
Dass nicht jeder begabt zu Allem ist!
Erst so wird Gemeinschaft verständlich.

Und das ist das Wunderbarste der Schöpfung überhaupt.
Das ist die Schöpfung zum „Wir“ hin.
Nicht wahr?

Vera: Ja.

Elia: Und nun stell mir deine Fragen bitte.

Vera: Meinen Knien geht es definitiv besser.
Das letzte Seminar und die Inkarnationserfahrungen
haben unglaublich viel Gutes bewirkt.
Was kann ich noch für sie und mich tun?

Elia: Ich denke, darüber hast du in den letzten Stunden viel gelernt.
Es geht darum, in dieser Lebensfreude zu bleiben!
Und so oft und so möglich das Aufrecht zu erhalten
in deinem Bewusstsein.
Es geht darum:
Über die Irritationen, die es nun einmal gibt,
nicht wieder die Freude zu verlieren!

Vera: Hm.

Elia: Das kannst du für dich tun.
Und für deine Knie?
Vera, alles das, was dir Leicht erscheint.
Verstehst du jetzt, was ich meine, wenn ich „Leicht“ sage?
Ich denke schon.
Alles das, was du intuitiv tun möchtest.

Vera: Okay.

Elia: Ja?

Vera: Ja.
Da hat sich für mich ein großes Feld eröffnet
an diesem Wochenende.

Elia: In der Tat, ja.
Ich denke, das ganze Ausmaß dessen
wird dir erst nach und nach bewusst werden.
Und das ist in Ordnung so.

Vera: Ich möchte das weiter ausbilden.

Elia: Das freut mich.
Das freut nicht nur mich, das freut viele.
Und da ich sicher bin,
dass du dir noch einmal anhören wirst,
was ich hier gerade sage, bitte ich dich: 
Während du es noch einmal hörst,
in jenen Raum zu gehen,
von dem Uta dir sprach:
Den Raum des anderen Bewusstseins!
Um zu sehen, wie viele sich freuen. Ja?

Vera: Da geht mir jetzt schon das Herz auf.

Elia: Ja, Vera, uns auch, uns ganz gewiss auch.
Mit Begeisterung, Vera.
Ja?

Vera: Ja.

Elia: Mit Begeisterung in die Ausbildung gehen
und wirklich nehmen, was du bekommen kannst.
Denn alles hat ein Ende.
Das musst du bedenken.

Und solange Möglichkeiten vorhanden sind,
gilt es, sie auch zu ergreifen!
Auch das hat mit der Begeisterung zu tun.
Begeisterung
– ich sprach dir beim letzten Channeling davon –
Das ist das Pferd, auf dem Gott reitet.
Deshalb gilt es, die Begeisterung nicht erlahmen zu lassen,
sondern sie zu nutzen.
Ja?

Vera: Sehr gern.
Ich lass mich da gerne von euch führen und leiten.

Elia: Ja, du spürst das.

Vera: Hm.

Elia: Und das ist gut so, dass du hierfür sensibel geworden bist!
Das ist sehr wichtig.
Deine nächste Frage.

Vera: Ja.
Die hat damit zu tun:
Bin ich richtig mit meinem Gefühl,
dass ich zur richtigen Zeit am richtigen Ort sein werde,
was meine berufliche Zukunft und Weiterentwicklung angeht?

Elia: Ja, ganz sicher.
Ganz sicher.

Vera: Muss ich irgendwie aktiv werden
oder finden mich meine Seelenfamilien-Arbeitsgruppen?

Elia: Nein!
Du musst schon aktiv werden!
Das Finden ist nicht so,
dass wir als Guides der Anderen
die zu dir schieben können.
Wie stellst du dir das vor?

Vera: Ja, so ähnlich.

Elia: Ja, das geht nicht!
Denn auch die haben ja einen freien Willen
und brauchen ein Signal.

Vera: Ah.

Elia: Also du musst schon dich findbar machen,
indem du selber aktiv wirst.

Vera: Gut.

Elia: Ich bitte dich aber darum, liebe Vera:
Alles hat seine Zeit!
Und bis sich erfüllt,
wonach dir im Innersten die größte Sehnsucht ist:
Das darf Zeit haben.
Du darfst etappenweise Schritt für Schritt
dich der Erfüllung nähern.
Und das ist wichtig.
Ja?

Vera: Hm, stimmt.

Elia: Gut.

Vera: Ich dachte, ich muss gleich den ganzen Kuchen haben.

Elia: Du würdest gerne den ganzen Kuchen haben,
aber das wäre von Nachteil!
Es gibt noch etliche Erfahrungen, die du machen musst
und die sehr gut sind.
Ja?

Vera: Ja.

Elia: Denn die Art von Gemeinschaft,
die du dir wünschst,
ist die, in der du die Eine von Vielen bist!

Lass es mich so sagen:
Ich würde überdenken an deiner Stelle,
ob das deinem Wesen entspricht, es dir so zu wünschen.
Oder deinen Ängsten.
Mehr darf ich dazu nicht sagen.

Erinnere dich bitte an dein leuchtendes Ich.
Aber es hat Zeit, Vera.

Vera: Hm.

Elia: Deine nächste Frage, bitte.

Vera: Meine Katze Sissi und ich haben eine sehr innige Verbindung.
Und mit ihr lebe ich, so gut ich nur kann, das Hier und Jetzt.
Weil ich eine große Angst hab,
dass ich etwas verpassen könnte
und sie vielleicht deshalb irgend wann sterben muss oder müsste.

Oh, ich sehe schon, wie du guckst.
Während ich diese Frage schreibe, quillt mir das Herz vor Liebe
und auch vor Schmerz über.
Warum nehme ich das so unendlich schwer?

Elia: Sie konfrontiert dich mit dem Loslassen!
Mit der Liebe, die als Preis Leid hat.
Das ist eine wichtige Erfahrung:
Dass dies auch ein Tier auslösen kann.
Dass es die Mutter auslöste, ist selbstverständlich.
Aber ein Tier?

Vera: Ja.

Elia: Ja, Liebe ist endlich auf Erden!
Und das ist Leid, wie so vieles auf Erden Leid ist.
Du hast auch gelernt:
Dass das Leid Schlimmes ist, aber dennoch Segen sein kann.

Was ich dir empfehle
– in der Betrachtung zur Liebe zu deiner Katze –
abzulegen, ist die kindliche Überheblichkeit:
An dir könne es liegen, wann sie stirbt.
Ja?

Vera: Ja.

Elia: Würdest du bitte die Tatsache betrachten,
dass – obwohl du sie so sehr liebst –
dass die Vorstellung, sie könne sterben,
dich in Tränen bringt.
Aber du sie nicht in ein Heim abgibst,
sondern sie im Gegenteil weiter liebst?
Findest du nicht, dass du das gut machst?

Vera: Ja.

Elia: Ich auch. Siehst du, so geht das.
Vielleicht selbst dann, wenn du meinst:
„Das mach ich hier falsch, das mach ich nicht gut!“
Schaust du in Zukunft darauf, ob es trotzdem etwas gibt,
was du gut machst in der besprochenen Situation.

Vera: Hm.
Das will ich mir überhaupt angewöhnen:
Mehr auf meine Siege zu schauen und das, was ich gut mache!
Auch wenn es Kleinigkeiten sind.
Und das Andere nicht so schwer zu gewichten,
was scheinbar nicht klappt.

Elia: Ja. Bitte!
Das wäre sehr schön, wenn du das trainierst.
Es ist wirklich trainieren! 
An der Stelle hast du sozusagen Baby-Muskeln.

Vera: Hm.

Elia: Hast du noch eine Frage?

Vera: Ich habe so was,
wo ich dir gerne den freien Raum geben möchte.
Ob du mir noch etwas Besonderes sagen möchtest,
was mir weiter hilft auf dem Weg zu der, die ich bin.

Elia: Es ist sehr viel gesagt, Vera,
sehr, sehr viel.
Die größte Schwierigkeit wird dir sein,
so viel Gutes festzuhalten.
Die größte Lust wird dir sein,
so viel Gutes festzuhalten.
Du musst dich entscheiden:
täglich.

Am Anfang täglich:
„Was will ich jetzt?
Will ich jetzt frohgemut sein
oder irritiert?“
Dann nimm bitte das, was dir unvertraut ist!
Ja?

Vera: Ja.

Elia: Gut.
Leicht sein dürfen, ja!
Das bedeutet: auf seinem Weg sein.
Schwer sein müssen ist der Zwang des Destruktiven!
Also leg es ab!
„Wenn ihr nicht werdet wie die Kinder,
werdet ihr das Himmelreich nicht schauen.“

Damit meinte Jesus nicht unbedingt das Jenseits!
Sondern das Himmelreich, das schon zu Erdzeiten
geschaut werden kann.

Ein fröhliches Kind, das nimmt,
was es bekommt,
das seine Lust liebt,
das seine Fähigkeiten liebt,
das ohne Schrecken sich weiter entwickelt.

„Seid wie die Kinder und das Himmelreich wird eure Wirklichkeit!
Und zwar auf Erden!“

Gott segne dich, liebe Vera.

Und ich wünsche dir
und deiner Seele so viel fröhliche, heitere, himmlische Lebendigkeit.

Vera: Ja.