Anders sein

Elia – Es ist nicht wichtig, dass DU Gott vertraust.

Es ist nicht wichtig, dass DU Gott vertraust.
Das wirklich Großartige ist,
dass Gott DIR vertraut!

Wissen ist Schutz.
Und Liebe.

Achtung!
Nicht Vertrauen.

Liebe!
Wenn du dich fürchtest, bist du völlig ungeschützt.
Wenn du zweifelst, bist du auch völlig ungeschützt.
Denn: Wir sind nicht in der Lage, dich so zu erreichen,
wie es nötig wäre, wenn du voller Angst und Zweifel bist.
Dann gerätst du in eine Energie, der wir nicht folgen können.
Elia

Zu Gast ist Annegret.

Elia: Gut. Hast du noch eine Frage?

Annegret: Ja, da geht’s mir um die geistigen Helfer.
Also wer unterstützt mich bei meiner Arbeit.
Und was ist mit Rondo?
Warum nehme ich den nicht wahr?

E: Wenn du ihn nicht wahrnimmst,
dann kann das doch nur einen Grund haben.
Welcher – meinst du – ist das?

A: Dass es für mich nicht von Bedeutung ist.

E: Ja.
Also…

A: Aber er ist da?

E: Ja.
Uta hat mich,
lange bevor ich mit ihr kommuniziert habe, wahr genommen!
Lange vorher.
Aber kommuniziert hat sie mit Mirella zum Beispiel.

Wichtig auch hier wieder dein Wohlfühlen.
Ja?
Ich fühle mich wohl.
Lass es, wie es ist.
Es ist gut, aber es darf sich auch entwickeln.
Kannst du damit leben?

A: Meinst du das jetzt bezogen auf Rondo…

E: Ja.

A: … oder generell auf die Frage?
Ja, ich kann damit natürlich leben.
Ich bin ja schon froh, zu wissen, dass er DA ist, das ist ja super.

E: Ich möchte, dass du begreifst,
dass die wenigsten Medialen nur einen Guide haben.
Dass aber einer der wichtigsten Schritte ist,
hier auch offen zu sein, ohne leichtfertig zu sein.
Ja?

A: Ja.

E: Natürlich ist es wichtig,
uns erkennen zu können und uns abgrenzen zu können
gegenüber jenen Spöttern aus der Belt-Ebene.
Das versteht sich – denke ich – von selbst!

A: Hm.

E: Aber es ist auch so, dass es durchaus möglich ist:
Dass zum Beispiel ein Medialer einen geistigen Lehrer wahrnimmt,
der gar nicht SEIN Guide ist.
Auch das kommt vor.

Wir stoßen immer wieder auf das Thema
Beschränkung statt Struktur.
Das ist ein Unterschied!

Deshalb möchte ich dir auch nicht sagen: Tue dies oder das.

Sondern ich möchte, dass du gemeinsam mit Uta ein Erlebnis hast,
in dem du eben jene Guides kontaktierst,
die du so liebst, dass du dich mit ihnen wohl fühlst.
Ja?

A: Schön.

E: Ja.
Wenn ihr euch mit uns noch nicht wohl fühlt,
ist das nicht negativ, sondern eine Entwicklungsfrage!
Nichts weiter.
Ja?

A: Ja.

E: Gut.
Hast du noch eine Frage?

A: Im Augenblick arbeite ich mit den Klienten ja direkt.
Das heißt:
Wenn Botschaften kommen, gebe ich die direkt weiter.

E: Ja.

A: Ah, jetzt schränke ich schon wieder ein:
Wenn ich frage, ob es auch Aufgabe sein wird,
schriftliche Readings zu machen.

E: Schön, dass du es gemerkt hast.

A: Ja, dann hat sich die Frage eigentlich gleich erledigt.

E: Ja, genau.

A: Gibt es etwas, was ich zum Thema energetischer Schutz
beachten kann oder besser machen kann?
Ich hab den Eindruck, ich bin da oft nicht gut genug geschützt.

E: Wissen ist Schutz.
Und Liebe.
Achtung!
Nicht Vertrauen. Liebe!
Wenn du dich fürchtest, bist du völlig ungeschützt!
Wenn du zweifelst, bist du auch völlig ungeschützt!

Denn: Wir sind nicht in der Lage, dich so zu erreichen,
wie es nötig wäre, wenn du voller Angst und Zweifel bist.
Dann gerätst du in eine Energie, der wir nicht folgen können.
Verstehst du das?

A: Ja.

E: Ich kann dir keine Anweisung geben.
Ich kann dir nicht sagen:
Trage jene oder jene Edelsteine oder benutze Weihrauch
oder übe den tibetanischen Singsang.

Das alles sind zwar Methoden,
damit der Mensch sich in eine angstfreie Stimmung versetzt.
Der Mensch!
Aber die Methode ist nicht der Schutz!
Der Schutz ist: In einer seelischen Verfassung
der Gleichmütigkeit zu sein.
Das zumindest!

Nicht immer wirst du in der Verfassung sein,
voller Liebe und Freude, Zuversicht und Mut zu sein.
Das wird dir nicht immer gelingen.
Aber mindestens Neutralität muss vorhanden sein,
damit wir wirken können! 
Ja?

A: Also sind diese Mechanismen eigentlich
– ja, wie du sagtest – nur ein Mittel,
um mich selber in ein Gefühl des Wohlbefindens zu bringen
und dadurch bin ich nicht mehr so angreifbar.

E: Ja genau!
Ja, du bist NICHT durch das Mittel nicht angreifbar,
sondern durch dein inneres Gewahr sein!

Worauf lässt du dich emotional ein:
Auf Ängste, Sorgen, Zorn,
Traurigkeit und Resignation. 
Da bist du für uns sehr schlecht erreichbar.
Beltseelen sind aber in der gleichen Verfassung.

A: Hm. Ja ja.

E: Und das Gleiche gilt
– Achtung, ein wichtiger Satz –
auch für jene Medialen, die sich in ein Gewahr sein einlassen,
das geprägt ist von
Hochmut,
Stolz,
Gier,
Wut.

Was denkst du,
mit welchen Beltseelen sie in Resonanz treten?

A: Ja, mit Entsprechenden.

E: Ja.
Mach dir bitte bewusst, dass es immer um die Resonanz geht!
Uns ist es nicht möglich, in destruktive Energien einzutreten.
Teilweise!
Je stärker diese destruktive Energie in euch ist,
um so verschlossener ist uns der Weg zu euch.
Teilweise gänzlich verschlossen!

Deshalb ist Gleichmut im positiven Sinn der beste Schutz.
Liebe gar, fröhliche Hingabe, die ist der größte Schutz.

Natürlich gilt dennoch auch ein kluges Vorgehen.
Es gibt Dinge, die wir nie sagen würden! 
Es gibt Gefühle, die wir nie anstacheln würden!
Und an denen zweifelsfrei zu erkennen ist,
wessen Geistes Kind spricht.

Natürlich spielt auch diese intellektuelle Haltung
eine Rolle bei einem guten Medium.
Denn: Annegret, natürlich sind auch mediale Menschen
den grundsätzlichen Schwächen des Mensch seins unterworfen.

Zum Beispiel:
Stolz.
Oder auch kultivierte Ohnmacht.
Oder auch zwanghaftes Zweifeln.
Oder auch Trübsal.
Und wie alle Menschen neigen auch Medien dazu,
zweckmäßigerweise positiver auf ihre Stimmung zu schauen.
Weil eben ein Ergebnis erwartet wird.

Aber auch wenn ein Medium sich selbst
über seinen Zustand täuschen mag
– und wie oft ist dies schon geschehen –
dann ist doch am Wort zu messen und an den Früchten,
die dies tragen mag,
wessen Geistes Kind spricht.

Dies ist weit weniger schwierig und kompliziert,
als du es dir vorstellst.
Es ist eigentlich ganz simpel:
Unser Wort tröstet, baut auf, ermutigt.

Aber wir zerstören nicht.
Wir verwerfen nicht.
Wir hoffen und sind voller Zuversicht und Geduld.
Wir tadeln nicht.
Sondern bieten – wie ihr es so schön nennt –
konstruktive Lösungen an.
Ja?

A: Ja.

E: Gut.
Dann hoffe ich, konnte ich dir helfen.

A: Ja, danke.

E: Ich schlage vor:
Dass du dir ein Leben anschaust,
in dem du an deiner eigenen Hoffnung zum Narren wurdest.
So MEINT deine Seele!

In Wahrheit wurdest du ein guter Helfer.
Aber das solltest du dir wirklich anschauen:
„Ich kann doch nicht so gut sein,
dass ich Gottes Werkzeug bin.“

Die Jona-Geschichte spielt in deiner Seelen-Geschichte
im übertragenen Sinne eine große Rolle.
Es ist nicht wichtig,
dass DU Gott vertraust.
Das wirklich Großartige ist,
dass ER DIR vertraut!

Und wenn er dir vertraut, liebe Annegret,
dann bist du ein Zeuge.
Du kannst dann etwas bezeugen,
das sehr wichtig sein wird in der Zukunft und auch heute:
Dass Gott keine großartigen,
fehlerfreien Menschen braucht,
um zu wirken.
Das kannst du bezeugen.

Etwas Schöneres, Fröhlicheres, Hoffnungsvolleres
kannst du niemandem geben.

„Gott liebt dich, wie du bist!“
Das kannst du dann sagen aus ganzem Herzen.
Weil du es erlebst.

Und wenn du recht auf dein Leben schaust,
dann stimmt das schon.
Das ist nämlich ganz erstaunlich:
Gott schickt dir Menschen,
obwohl es dir nicht gut geht.

Er traut dir zu,
dass deine Liebe größer ist.
So liebt er dich.
Und dass du 10 Minuten später wieder zweifelst,
das tut uns Leid für dich.
Aber deshalb hören wir nicht auf,
dir zu vertrauen.

In dieser Nacht sind Schiffe auf dem Meer in hoher See.
Annegret:
Mit welchem Kapitän würdest du gerne heute Nacht sein?
Mit einem, der die ganze Nacht lang NICHT überprüft,
ob seine Berechnung von heute Morgen noch korrekt ist?

Oder mit einem Kapitän,
der zweifelt und jede Seekarte noch einmal
und noch einmal und noch einmal den aktuellen Windstärken anpasst?

A: Mit Letzterem.

E: So!
Dann frag mich doch noch mal,
wieso wir dir vertrauen.

A: Okay.

E: Gute Nacht, Annegret.