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Elia – Der Kraftplatz Altötting steht für den mütterlichen Teil Gottes

Der Kraftplatz Altötting
steht für den mütterlichen Teil Gottes.
Das Geheimnis von Altötting:

Da ist DIE Heilung selbst!
Elia

Elia: Guten Morgen, Thekla.

Thekla: Guten Morgen.

E: Wohlgemut!
Der erste Tag in einem neuen Leben.
Wohlgemut!
Ich freue mich sehr.
Jeder hier freut sich sehr!
Du bist uns lieb und wert!

Thekla, du bist da,
weil wir dich in unserer Hand halten.
Wir halten dich so (zeigt offene Hand),
nicht so (zeigt eine Faust).
Wir halten dich dennoch sicher.
Und du bist da, um zu erleben, was das bedeutet:
Wohlgemut!
Dein Weg sei sicher.

Und nun stell deine Fragen.

T: Ich möchte gern wissen, ob meine Denkmuster:
ob die mehr mit meinen früheren Inkarnationen zu tun haben
oder mehr mit meinem jetzigen Leben.

E: Thekla, es gibt keine Abschnitte,
die zu separieren wären.
Was Gestern war, fließt ein ins Heute.
Was Heute ist, fließt ein ins Morgen.
Es gibt keine Trennung.

Was deine Wahrheit in vergangenen Leben war,
spiegelt sich im Heute.
Was Heute deine Wahrheit ist,
hat Wirkung auf Morgen,
aber auch auf alle vergangenen Leben davor.

Schau: So, wie euer Bewusstsein
heute ist als inkarnierte Menschen,
seid ihr nur in der Lage,
in einer Linie zu denken,
die von Gestern nach Morgen führt.
Wir nehmen Leben so nicht wahr.
Es gibt immer nur einen PUNKT innerhalb
– sagen wir – einer Kugel, der mit sämtlichen anderen Kugeln,
sämtlichen anderen Punkten innerhalb seines Volumens gefüllt ist.
Alles hat Wirkung aufeinander!

Ich sagte bewusst, dass selbst das,
was du in deinem jetzigen Leben
an Bewusstseinsveränderung schaffst,
Wirkung auf Leben hat, die schon
– in deiner Sicht – HINTER dir liegen.

Wie erklärt sich das?
Das erklärt sich nur, wenn du begreifst,
dass du mehr bist!
Viel mehr bist als die Thekla,
die im Jahre 2006 hier in dem Wohnzimmer
unserer Freunde mir gegenüber sitzt.
Du bist viel mehr!
Gleichzeitig mit dir sitzen sämtliche anderen Seelenanteile,
die dein ICH ausmachen, hier.
Alles, was wir tun, denken, fühlen,
hat Wirkung auf sämtliche anderen Anteile!

Das wirft die Frage auf, ob Vergangenheit veränderbar ist!
Und das beantworte ich dir mit einem klaren
JA!

Ergebnisse, zu denen Teile deines Selbst gestern kamen,
sind heute veränderbar.
„Die Zeit ist relativ!“
Eine Lehre, die nicht umsonst am Beginn eures Zeitalters steht:
Zeit ist – wenn sie linear begriffen wird –
eine Illusion!

Erfahrungen, die du heute machst,
führen zu Einsichten,
die deinem ganzen Selbst zukommen.
Die Frage aber, die wichtig ist, die ist:
WAS will ich eigentlich erfahren?
Ja?

T: Ja.

E: Worum es geht, ist: 
In die TIEFE deines Bewusstseins zu gehen.
Worum es geht, ist, aus der Linearität heraus zu wachsen,
aus der Begrenzung des Ichs heraus zu wachsen
in die Sicherheit einer Allgegenwart.
Die dir so, wie du nun da sitzt, noch unbegreiflich ist
und die du doch heute erfahren wirst!

„Der Herr ist mein Hirte.
Mir wird an nichts mangeln.“
Das, Thekla, ist ein Bewusstsein,
das in die Tiefe hineingebracht wird in DIESEM Leben.
Oberflächlich hast du es längst begriffen.
Aber in der ganzen Tiefe bisher noch nicht.

T: Hm, das stimmt.
Ich möchte gern wissen, wer ich bin.
Ich denke auch, dass das ein Stück Heilung für mich ist.

E: Das ist DIE Heilung selbst!
„Ich bin weit mehr
als meine Gedanken,
als meine Ängste.
Ich bin weit mehr als meine Intelligenz
und meine Fähigkeiten.
Ich bin weit mehr als das,
was ich jetzt mit meinem Verstand erfassen kann.“

Es setzt etwas voraus!
Ich möchte es die „höhere Mathematik“ nennen:
Wenn ihr in der Schule seid:
Dann lernt ihr, zu teilen.
Es gibt ein Ganzes und ein Ganzes wird aufgespalten in Teile.
Teile sind immer kleiner als das Ganze!

Aber wenn wir euch in das Bewusstsein führen,
ein Teil zu sein:
Dann hat das genau die gegenteilige Wirkung!
Ihr erfahrt eure ganze und wahre Größe erst dann,
wenn ihr das Geschenk bekommt, zu verstehen, was das heißt,
Teil Gottes zu sein:
„Ich bin jederzeit ein Teil Gottes!
Was ich erlebe,
was ich erleide,
was ich erhoffe
und zu welchen Ergebnissen ich komme,
hat immense Bedeutung für das Ganze!
Ich bin nicht gleich gültig, sondern Teil des Ganzen.“

Wir wünschen, dass du das erfährst!

T: Darf ich auch fragen: 
Warum ist der Zeitpunkt jetzt, dass ich es erfahren soll?

E: Weil du es JETZT aushältst!
Nicht früher und nicht später!
JETZT hältst du es aus.
Jetzt – und das spürst du selbst –
hast du einen Hunger danach.

T: Ja, das stimmt.

E: Ohne Hunger hätten wir dich ja gestopft
wie eine Weihnachtsgans.
Der Hunger ist das Zeichen an uns:
Jetzt, jetzt ist es soweit!
Ja!

T: Hm.

E: Gut.

T: Darf ich noch eine Frage stellen?
Ich habe das Gefühl,
dass ich zum Teil medial begabt bin und dann wieder nicht.
Ich wollte fragen, was es damit auf sich hat.

E: Medial begabt bist du immer und warst es auch schon oft.
Aber nicht immer bist du in der Lage,
dich so weit zu öffnen, um das aufzunehmen, was da ist.
Das ist gut so!
Es hat seinen Rhythmus.
Es hat AUCH etwas mit Hunger zu tun.
Manchmal bist du der Dinge auch satt!
Selbst wenn dein Verstand sagt:
Jetzt würde ich es gerne haben!
Ja?

Aber die Medialität als Begabung ist freilich immer da!
Schwankungen dienen dir auch.
Es gibt ja einen qualitativen Unterschied
zwischen „Satt“ und „Überfressen sein“.
Es gibt ein „Zu viel“.
Ein Zu viel kannst du nicht gebrauchen.
Ein Zu viel würde bedeuten,
dass du bei der Arbeit,
die du ZUR ZEIT an dir zu leisten hast,
durch fremde Energien irritiert wirst.

Das dürfen und wollen wir nicht zulassen!
Wir müssen dich immer wieder schützen!
Denn es ist an der Zeit,
dass du begreifst
– wirklich begreifst –
dass nicht DU es bist,
die Heilung macht, erzwingt, erkämpft, erstreitet.
Sondern dass du ein Teil bist,
bei dem alle anderen Teile mit heilen wollen.
Nicht nur du allein willst gesund sein!
Sondern wir alle, die wir mit dir verbunden sind,
sind mit dir krank!
Aber wir heilen auch mit dir.

Ich denke, in der ganzen Tiefe der Tatsache
kannst du das noch nicht begreifen.

T: Nein, nicht wirklich.

E: Dein Kampf ist nicht nur der Deine.
Du stehst NICHT allein!
Was ich aber möchte
und wohin ich dich begleiten möchte,
ist noch etwas Anderes.

Nun fahren wir fort, Thekla,
deine nächste Frage.

Thekla: Ich möchte gerne wissen,
was es mit dem Schreiben auf sich hat.
Ich bekomme von allen Seiten
– oder alle Leute sagen mir:
Schreib doch mal!
Auch Uta sagte mir:
Sie sieht mich schreibend.
Ja, dazu meine Frage:
Welche Art von Schreiben ist das?
Was soll ich schreiben?

Elia: Inspiriertes Schreiben.
Deine Gedanken, die mehr sind als nur deine Gedanken!
Deine Erkenntnisse, die mehr sind als nur deine Erkenntnisse.

Aber noch ist es nicht so weit.
Es fehlt dir noch an Diesem und Jenem.
Vor allem aber an einer Erfahrung, von der wir hoffen,
dass du sie von Herzen annimmst.
Um zu schreiben, muss man einen Grund haben!
Die Adressaten muss man haben!
All das ist noch unklar und bleibt es noch
– verzeih mir – für eine kleine Zeit.

Ich möchte dich etwas fragen,
wenn du es mir erlaubst?
Erlaubst du es mir?

Thekla: Ja, natürlich!

Elia: Wirf deinen Blick dort hinaus in den Garten.
Siehst du die Bäume dort?

Thekla: Ja.

Elia: Findest du nicht, dass sie dich einladen?
Jemand dort hinten, der ruft dir zu:
Komm, komm, lass dir was von mir sagen!
Ich will, dass du lebst,
weil du weißt, in welche Richtung der Blick dort geht.

Nicht umsonst!
Nicht umsonst – meine liebe Thekla –
führten wir dich erst zu Uta und Hajo,
als der Weg für dich bereitet war.
Dort hinter den Bäumen, da liegt ein kleines Haus.
Gotteshaus wird es genannt!
Dort hinter den Bäumen, da liegt die Quelle einer Kraft,
die ich Mutterliebe nennen möchte:
die göttliche Mutterliebe!

Sie liegt dort schon so lange,
so lange Menschen in diesem Land leben!
Ganz am Anfang in alter Zeit,
kannten diese Stellen nur die Tiere im Wald.
Wenn sie verletzt waren, krank und müde, dann gingen sie dort hin.
Sie legten, weil der Instinkt es ihnen gebot,
sich auf jene Stelle und nahmen,
was sie brauchten, um Heil zu werden:
mütterliche Gottesliebe!

Dann kamen die ersten Menschen
und sie gaben diesem Platz Namen!
Viele Namen!
Von vielen Göttinnen!
Heute sagen sie Maria dazu, aber es spielt keine Rolle.
Seit ewiger Zeit:
Seit ewiger Zeit heilen dort Menschen.
Ihre Seele heilt,
ihr Körper heilt.
Warum?
Warum heilen dort die Einen
und die Anderen nicht?

Das will ich dir sagen:
Es heilen jene,
die Heilung an sich geschehen lassen!
Es geschehen lassen!
Nein, es ist keine Vorbedingung zu erfüllen! 
Es ist kein Opfer zu bringen! 
Liebe muss man sich geschehen lassen!
Empfangen. Einfach so!

Die, die das verstehen, heilen! 
Die, die lieber Opfer bringen wollen, gehen leer aus! 
Liebe ist da: überall!
Die heilende Liebe, die die Dinge wieder
in ihre gute alte Ordnung bringt, ist erfahrbar!
Einfach so!
Es gibt keine Forderung, keine Bedingung!

Warum auch?
Die Liebe ist einfach da, sie ist eine Energie, eine Kraft!
Kein Richter!
Da wird niemand gerichtet!
Da wird verschenkt, was da ist!
Aber sich beschenken lassen:
Oh, das ist eine Kunst!

Ja, es wird darum gehen am heutigen Tag:
Dich beschenken zu lassen: Die Kunst zu üben.
Du wirst deiner Angst begegnen.
Weißt du, wovor du Angst hast?

Thekla: Ja.
Vor allem vor der Liebe?

Elia: Vor allen Dingen vor der Machtlosigkeit! 
Denn Derjenige, der liebt, der hat große Macht über dich.
Und wenn du geliebt wirst ganz ohne Bedingung:
Nun, dann liegt alle Macht bei ihm! 
Dann ist es ganz egal, was du tust oder lässt! 
Alle Macht liegt bei ihm!

Der Ort, zu dem ich möchte, dass du heute gehst,
der soll dir zeigen,
dass es sehr schön sein kann, so machtlos zu sein! 
Wie eine Mutter ihr neu geborenes Kind im Arm hält:
Sanft, vorsichtig, ganz ohne dass sie etwas anderes
davon hätte als den Genuss, diese Liebe zu spüren!
Die sie für das Kind hat. 
So wirst du geliebt!

Sei ein kleines Kind
und lass dich bitte lieben von uns! 
Es ist uns ein Genuss,
dich zu lieben.
Wir tun damit,
was unserer Wahrheit entspricht,
denn wir sind Teil Gottes und Gott liebt dich!

Gott ist die Mutter, die dir sagt:
Ich will, dass du lebst! 
Lebe, mein Kind, und lass mich freuen, weil du lebst.
Mein Herz ist voller Jubel und Lachen,
weil du es bist, die lebt!

Hör auf, Opfer zu bringen.
Ich hasse deine Opfer,
sie tun mir so weh!
Liebe dich, weil du es bist! 
Nichts wird dich je von der Liebe Gottes trennen.

Lieber Hajo…

Hajo: Ja?

Elia: Nun, ich sagte ja schon,
dass du mich als etwas exzentrisch einschätzt
und darauf gefasst bist,
dass ich neue Wege mit euch beschreite.

Hajo: Ja, genau!

Elia: Jetzt möchte ich, dass ihr einen alten Weg beschreitet.
Ich bitte dich: Führe diese Tochter Gottes zur Mutter Gottes!

Ich bitte dich ferner,
dass im Anschluss daran eine Regression stattfinden kann.

Die Übung, liebe Thekla, die du heute zu tun hast, ist:
Es geschehen zu lassen, dass du geliebt wirst!

Thekla: Ich versuche es!

Elia: Nun, wie ich unseren Freund Hajo einschätze,
wird er dich sehr daran hindern,
dass du ein Holzkreuz auf dich nimmst
und damit um die Kapelle spazierst.
Und er wird dich auch sehr daran hindern,
dass du auf Knien zum Altar rutschst.

Du wirst dort stehen und nichts tun,
als es zuzulassen:
geliebt zu werden.
Kein Versprechen sollst du geben,
kein Opfer bringen.
Du sollst weder einen Pfennig
in den Geldkasten werfen
noch sollst du ein Gelübde ablegen!
Nichts davon!

Sondern geh und empfange,
was dir zusteht:
die Liebe Gottes!
Es braucht keinen Ausgleich! 
Denn dich zu lieben,
ist Gott Freude genug.

Wir wollten so sehr, dass die ganze Welt begreift:
Dass das die Wahrheit ist!

Als du deine Kinder im Arm hieltest, Thekla,
als sie klein und zart und hilflos waren:
Hast du da erwartet,
dass sie dir etwas dafür geben,
dass du sie versorgst?

Thekla: Nein.

Elia: Nein.
Und war es nicht doch köstlich, sie zu fühlen?

Thekla: Ja.

Elia: Ihr Vertrauen in dich,
das grenzenlos war,
ihre Zartheit,
ihre Verletzbarkeit.
Und wie süß ist es gewesen,
ihnen Schutz zu geben.
In der gleichen Weise liebt euch Gott!
Und er ruft dir zu:
„Ich will, dass du lebst!“

Ich möchte hier schließen.

Ich weiß, dass du noch Fragen hast,
aber dieses muss jetzt genug sein.

Thekla: Danke.

Elia: Geh und lass dich beschenken.
Spür deinem Schmerz nach
und deiner Angst
und deinen Zweifeln.
Du brauchst sie nicht opfern! 
Sie dürfen sein!
Und dennoch:
Liebe wird dir geschenkt
zur Heilung der wunden Seele.
Heilung! 
Ganz werden! 
In die eigene Ordnung kommen!
„So, wie du bist, will ich, dass du lebst!“
Das sagt Gott!

Es ist mir eine Ehre,
es dir weiter zu sagen an diesem Tag.

Nun denn:
Geht, geht bald.
Ich ziehe mich zurück, Hajo.

Hajo: Danke, Elia.