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Elia – Liebt das Leben!

In jeden meiner Channelings
rufe ich dies in die Welt:
Liebt das Leben!

Und so ist es mir eine besondere Freude,
dich heute hier zu treffen.

Ich freue mich,
denn auch mir ist es gut,
eine Schwester im Geiste mit mir zu haben.
Elia

Zu Gast ist Thea.

Elia: Guten Abend, liebe Freunde.

Hajo: Guten Abend, Elia.

Thea: Guten Abend.

E: Ich freue mich, dich Willkommen zu heißen in unserer Runde.

Der Tod ist eine Geburt –
die Geburt ein Tod!

Wer dies in seinem Leben immer wieder erfahren darf
so wie du, der ist gesegnet.

Aber ist er darum auch geschützt
vor jener urmenschlichen Angst,
das zu lassen, was doch als Einziges vertraut ist?

Das Leben?
Nein, natürlich nicht.

Jeder Mensch hat Angst vor der Geburt.
Egal, wohin eine Geburt geht: 
Jeder Mensch scheut die Schwelle!

Das ist ein Naturgesetz!

In dir
– und das ist wichtig –
ist die Liebe zum Leben eingesenkt.

Das ist dein Gesetz!
Das ruft deine Seele in die Welt:
Liebt das Leben!

Man kann auch lieben,
was schwer ist.

Man kann auch lieben,
was langweilig ist.

Man kann sogar lieben,
was kaum zu ertragen ist.

Liebe hat damit nichts zu tun.

Liebt das Leben und dann gibt es euch reichlich:
auch Gutes, Leichtes.

Wie ein Rufer im Wind:
Je lauter du rufst,
umso weniger scheinen sie zu hören.

„Was ist das für eine Aufgabe?“ fragst du dich.
Was du dabei nicht siehst
und wovon dir keiner je sprach:
Das, was du in die Welt rufst,
rufen viele tausend Andere.
Und das vereinigt sich zu einer Energie.

Und ihr seid es – ihr Rufer –
die verhindern, dass eure Welt schwarz wird!

– Ihr seid es mit eurem unerschütterlichen Glauben darin,
dass das Leben zu lieben ist – 
die verhindern,
dass eure Welt in ein grausames Desaster versinkt!

Die Menschen streiten sich um Meinungen,
um Religionen,
um Werte!

Aber das ist es nicht,
was die Welt entzweit!
Sondern die mangelnde Liebe zum Leben selbst! 
Zum eigenen Leben,
zum Leben der Anderen,
zum Leben der Schöpfung.

Liebt das Leben!
Das ist das einzig wahre Gebot Gottes!
Das ist der tiefste Auftrag,
den eine Menschenseele haben kann!

In nichts ist sie so sehr mit Gott verbunden
wie in ihrer Liebe zum Leben!

Das bist du!
Das ist deine tiefste und älteste Identifikation!

Das ist dein Auftrag, wo immer du stehst:
Dass du dies rufst.

Wer hören kann,
wird’s hören. 
Wer hören will,
wird’s hören.

Wer Angst hat vor deiner Botschaft,
der darf sich abwenden.

Wir sind uns ganz nah:
So wie es dein Ruf ist,
so ist es meiner.

In jeden meiner Channelings
rufe ich dies in die Welt:
Liebt das Leben!

Und so ist es mir eine besondere Freude,
dich heute hier zu treffen.

Ich freue mich,
denn auch mir ist es gut,
eine Schwester im Geiste mit mir zu haben.

Und nun stell mir bitte deine erste Frage.

T: Haben mein Vater und meine Geschwister ihre Ruhe gefunden?

E: Dein Vater und deine Schwester ja.
Dein Bruder nein.

Dein Vater in der Ruhe zu sehen,
wäre allerdings nicht ganz korrekt.
Dazu möchte ich dir, wenn du magst,
etwas über die Anderswelt erklären.

Darf ich das tun?

T: Gerne.

E: Es ist keinesfalls so, dass,
nachdem eine Seele einen Körper verlässt
und sie sich ins Licht begibt,
dort nichts als Ruhe, Zufriedenheit und Glück auf sie warten würde.

Das Licht selbst ist der Übergang
in ein anderes Bewusstsein!

Dieses Bewusstsein freilich gibt Fähigkeiten,
die außerordentlich beunruhigend sein können!

Beunruhigend in dem Sinn,
dass sie dazu führen sollen,
dass die Seele ein Resümee zieht und auswertet.
Nicht nur, was sie gelernt hat,
sondern auch und vor allem:
was sie bewirkt hat! 
Es wird weit unterschätzt,
dass jede Seele wirkt,
solange sie im Fleisch ist.
Sie bewirkt immer etwas!

Und es ist wichtig zum Wachstum der Seele,
diese Wirkungen auch zu verstehen.

Deshalb kann ich nicht sagen:
Dein Vater sei in einem ruhenden Zustand.
Sondern er ist in einem beunruhigten Zustand
und dies ist ihm gut!

Er müsste dies nicht tun.
Er dürfte sich jeder Erfahrung entziehen
und wieder inkarnieren.
Das tut er aber nicht,
sondern er setzt sich dem Beunruhigenden aus!

Deine Schwester ist im Frieden mit sich.
Sie ist im Frieden auch mit dem,
was ihr geschehen ist.
Und sie ist dies umso mehr,
weil sie um die ganze Reichweite dieses Geschehens weiß.

Sie und der Täter waren in einer seelischen Verbindung,
die sehr speziell war.
Wenn du so willst, ist sie diejenige,
die in dem, was er bewirkte,
diese Seele außerordentlich beunruhigt hat.
Das war sehr wichtig!

Deine Schwester ist für sich in einem Prozess,
in dem sie versucht, zu begreifen, was Liebe überhaupt ist!
Dass es in der Liebe immer auch gelten muss,
sich selbst zu lieben.
Dass es immer so sein muss,
dass wir den Blick wohl zum Anderen richten, aber auch auf uns.
Schon bei der Wahl des Menschen,
in den wir bereit sind, uns zu verlieben.

Sie lernt viel und fleißig und es ist ihr ein sehr großer Trost,
dass ihr Kind noch nicht beseelt war.
Wäre dies der Fall gewesen,
könnte sie wohl kaum ihre Ruhe finden.

Sie ist eine Seele,
die in ihrer ganzen Tiefe sich Selbst begreift.
Die lernt, dass sie Kräfte spenden kann.
Und dass sie jemand sein kann,
der in seinem Leben bewirken wollte, dass Frieden ist.
Aber dass der Frieden um jeden Preis niemals gut sein kann!

Dein Bruder ist in einer Situation,
in der wir ihn kaum erreichen können.
Er ist sich über die ganze Tragweite dessen,
was „in den Tod gehen“ bedeutet, nie klar gewesen.

Sondern er war in der festen Überzeugung und Hoffnung,
dass einfach alles vorbei ist!

Kein Leid mehr, keine Verletzungen…
Nicht mehr das Gefühl,
ein Versager zu sein.
Und keine Sehnsucht, die nicht zu stillen ist:
einfach aufhören, zu denken und zu fühlen.

Das war das, was er sich erhoffte!

Und es hat ihn sehr verwirrt, festzustellen,
dass es nicht so ist! 
Er sucht nach Möglichkeiten, der Tat nachzuspüren.
Er sucht nach Möglichkeiten,
wie er weiter gehen kann
und wie er klar machen kann,
dass er sich über das Ausmaß des Geschehens nicht bewusst war.

„Tot ist Tot!“
Das hatte er gedacht!

Und TOT ist eine andere Form, zu leben!
Das ist erschreckend!
Wenn du möchtest,
dann möchte ich eine Empfehlung dazu geben…

T: Ja.

E: Was er jetzt mehr als alles Andere braucht,
das ist deine schwesterliche Liebe zu ihm:
Die mit ihm redet!
Die ihm seine Zweifel,
dass er geliebt werden kann, nimmt.

Er spürt das Licht hinter sich.
Er spürt, dass dort etwas auf ihn wartet, das groß ist.
Aber er ist sich nicht sicher,
ob es etwas ist, das ihn lieben kann.

Es wäre gut
– und ich hoffe, dass Uta damit einverstanden ist –
wenn ihr beide einen Dialog miteinander führen könntet.
Wärest du bereit dazu?

T: Ja.

E: Denn du bist ihm sehr nah.

T: Ich weiß.

E: Und dein Urteil war ihm immer sehr wichtig! 
Deshalb sehen wir die einzige Möglichkeit darin,
es so zu tun.
Es ist sehr ungewöhnlich auch für Uta! 
Vielleicht sagt ihr es ihr nachher, ja?

Hajo: Ja.

E: Ich möchte, dass dir bewusst ist,
dass für ihn keine Zeit existiert!
Für ihn ist es erst gerade eben passiert! 
Und das ist gut so.
Denn dann ist kein Warten.
Du hilfst ihm gleich!
In seinem Bewusstsein ist es so.
Einverstanden?

T: Ja.