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Elia – Die Erinnerungen an den sexuellen Missbrauch eines Kindes und die Auswirkungen.

Die Erinnerungen an sexuellen Missbrauch eines Kindes
und die Auswirkungen.
Channeling mit Elia

Zu Gast ist Vera.

Elia: Guten Abend, liebe Freunde.

Hajo: Guten Abend, Elia.

Vera: Guten Abend.

E: Guten Abend, liebe Mitarbeiterin unserer Firma.
Es ist schön, dass du da bist.
Es ist gut, deinen Kampfgeist zu sehen.

Aber es wäre falsch, wenn diese Arbeit nur Kampf wäre. 
Es gibt genug, die von dir Leistung erwarten!
Dich selbst eingeschlossen.

Es gibt genug, die nehmen!
Wir möchten dir an diesem Wochenende auch etwas schenken.

Wir möchten dir, wenn du es uns erlaubst,
das Tor schenken:
das zwischen deiner Realität und deiner Sehnsucht steht.

Die Sehnsucht so alt, so tief danach,
Geborgenheit, Wertschätzung und Liebe zu erleben.
Es ist so leicht.

Was schwer ist, ist zurück zu kehren.
Aber auch das ist leicht, wenn du begreifst,
dass du aus Liebe zu den Menschen hier bist.

Die Mitarbeiter unserer Firma haben auf ihrem Gehaltsscheck
die Währungseinheit Liebe und Geborgenheit.

Wir zahlen nicht in Euro, wir zahlen in „LG“. 
Greife es mit beiden Händen!
Begreife die Freude, die wir haben daran, dass du bist.

Und nun stell mir bitte deine erste Frage.

Vera: Meine erste Frage:
Also die ist noch mal wegen dem Missbrauch.

Also ich würde gern,
weil ich mich so wenig auch daran erinnern kann,
gerne wissen, wie oft er mich missbraucht hat.
Und auch allgemein: Was ich noch darüber wissen sollte.

E: Warte bitte, das muss ich abgleichen mit deinem Guide…

Dreimal, nicht öfter!
Aber öfter durchgespielt und durchgespielt
in den Fantasien deiner völlig verschreckten Seele.
Ja?

Aber du musst Eines begreifen!
Das ist viel wichtiger!
Du bewältigst dieses Thema nicht dadurch besser,
dass du jedes Detail erinnerst!
Das ist ein Irrglaube!

Wenn du deinen inneren Fokus immer wieder
und immer wieder darauf richtest,
dann richtest du ihn fortwährend:
auf deine Ohnmacht.

Dein Fokus gehört aber auf deine Macht!

Was war deine Macht? 
Zu überleben!

Du machst einen Fehler:
Wenn du bei jeder Schmerz-Attacke versuchst,
dich zu erinnern.
Verstehst du?

Vera: Hm.

E: Es wäre von Vorteil,
wenn du bei jeder Schmerz-Attacke dich daran erinnerst,
dass du klug und clever genug warst, dieses zu überleben:
im psychischen Sinne wie im körperlichen.
Begreifst du das?

Vera: Hm.

E: Wir wollen deine Vergangenheit und den Schmerz,
der dir als Kind angetan wurde, nicht wegwischen. 
Er ist geschehen.

Und es war großes Unrecht!
Aus dem du
– so klein und schwach du warst –
doch siegend hervor gegangen bist.
Und zwar aufgrund deiner Klugheit.

Du hast sehr weise gehandelt. 
Du hast dich sehr gut geschützt. 
Das beachtest du zu wenig!

Du siehst nur die Niederlage. 
Wer hat den Sieg, wenn du nur auf die Niederlage schaust?

Vera: Er.

E: Ja.
Die Gefahr ist:
Dass er so zum Sieger über dich wird
im Nachhinein!
Sie ist viel zu groß und völlig unangemessen.

Denn wenn du ganz realistisch bist
– wenn du diese schwer wiegende bedrohliche Situation
ganz realistisch einschätzt –
dann ist es so:
Dass du tatsächlich einer großen, lebensgefährlichen Bedrohung entgangen bist durch Klugheit.
Ja?

Vera: Hm.

E: Es war klug, zu schweigen. 
Es war klug, auszuhalten. 
Alles andere hätte dich gefährdet!

Und es war auch klug, die Erinnerung zu verdrängen,
solange du nicht in der Lage warst, sie rational zu betrachten. 
Eine kluge Seele!
Ja?

Vera: Hm.

E: Ich möchte dir noch etwas sagen, wenn ich das darf.

Du wirst getragen von einer sehr großen Angst,
dass deinen Töchtern geschehen könnte,
was dir geschah. 
Die Last war deine Last, nicht ihre!

Vera: Okay.

E: Gut. Was du ihnen mitgibst
– aber nur, wenn du deinen Fokus darauf richtest –
das ist dein ungeheuerlicher Überlebens-Geist.
Ja?

Vera: Hm.

E: Mit dem allerdings können sie sehr viel anfangen in ihrem Leben! 

Der wird ihnen nutzen,
bis sie alte Frauen sind:
Dein absolutes: „Ja, ich will überleben!“

Du fragst dich,
warum du so viel kränkelst?

Vera: Ja.

E: Wo ist dein „Ja“ zum Überleben? 
Musst du es dir jeden Tag erkämpfen?

Vera: Hm.

E: Nein, es ist ja da! 
Es ist ja da,
du siehst es nicht. 
Aber du darfst hinschauen.
Bitte tu es!

Schau doch nur einmal, wie tapfer und wie klug du warst!

Hättest du deine Mutter überzeugen können von deinem Leid? 
Niemals.
Hättest du deine Freundin überzeugen können von deinem Leid? 
Nie.
Aber du hättest dich gefährdet!
Kluges Mädchen! 

Ein starker, starker Überlebenswille ist da. 
Und nun wird es Zeit, dass du dir glaubst:
Dass du das darfst!

Es wird Zeit, dass du die Lügen
– dass ein solcher Überlebens-Geist nicht gut ist – 
vergisst!
Ja?

Vera: Okay.

E: Gut.

Vera: Und das wird mir viel helfen dann?

E: Ich glaube, es kann dir sehr viel helfen! 
Das Fatale an so einer tiefen Verletzung ist,
dass das Kind dazu neigt, dem Verbrecher zu glauben!

Das ist erklärlich und nachvollziehbar. 
Wenn man erwachsen ist, versteht man, warum!

Aber nun stellt dich deine Seele vor die Aufgabe:
Hier einen Schlussstrich zu ziehen und zu sagen: 
„Die Wahrheit ist:
Dass ich das überleben wollte und überlebt habe.“

Die Wahrheit ist:
Dass du darin keinesfalls deine Schwäche siehst. 
Sondern dass du darin deine angeborene Stärke sehen kannst!
Ja?

Vera: Okay.

E: Gut. Geh in den Stolz!
In den Stolz auf deine Widerstandskraft.
Das ist sehr wichtig!

Gut.