Elia – Eine Seele aus dem Belt, die sich an Lebende anhaftet, um Macht über Andere zu haben.

Beseitigung einer Anhaftung.
Eine Seele aus dem Belt,
die sich an Lebende anhaftet,
um Macht über Andere zu haben.
Elia

Elia: Guten Tag, liebe Freunde.

Hajo: Guten Tag, Elia.

E: Ein sonniger Tag.
So, wie ich sie kannte und liebte.


H: Echt, so heiß?


E: So heiß und so farbig und so duftend!


H: Ja, das ist wahr.


E: Wer dies genießen kann, ist glücklich zu schätzen.

Wem dies verloren geht,
der gehört wohl zu den traurigsten Menschen, die ich kenne.
Und darum lass uns eilen, zu helfen.

Nenne mir bitten den Namen.

H: Ja, der Name ist Anton H.

Brauchst du noch etwas?

E: Nein.

Wir haben es mit einer Anhaftung zu tun,
die sehr aggressiv ist.


H: Hm, hm.


E: Dies ist ein Mann gewesen,
der im Krieg Ungeheuerliches getan hat!
Er war bei der Gestapo.
Sein Auftreten ist sehr zögerlich und du wirst versucht sein,
ihn für den freundlichsten aller Beltseelen zu halten.
Er tut harmlos, er tut verbindlich, er wird dir alles zugestehen
und alles versprechen und versuchen, zu täuschen.


Darum ist es sehr wichtig,
dass du und dass Uta sehr konsequent dabei bleibt,
ihn zu beobachten.
Alles, was er tut,
muss bis zur letzten Sekunde beobachtet werden.

Er hat sich angeheftet, weil ihm die Macht gefällt, die er hat.
Es gefällt ihm, einen jungen, vitalen Mann zu beherrschen,
was dessen Emotionalität angeht.

Es gefällt ihm, dass es ihm gelingt,
dessen eigentlich recht freundliches, sanftes
und lebensbejahendes Gemüt in Traurigkeit zu ziehen.
Das gibt ihm das Gefühl, weiterhin machtvoll zu sein.
Nichts ist ihm wichtiger als dies.


Es wird euch nicht gelingen, ihn ins Licht zu bringen!

Er ist in seiner ganzen Wesenheit völlig unfähig,
sich dem Licht hinzugeben.

Darum werdet ihr ihm ein Angebot machen.
Sagt ihm bitte, dass hinter einer Brücke Andere warten,
die so sind wie er.
Und dass er dort die Macht erringen kann, die er sich wünscht.

Dies ist ein völlig neues Vorgehen für euch.
Und ich werde dir erklären, worum es geht:
Wir werden ihm diese Brücke bauen
im wahrsten Sinne des Wortes.

Es gibt auch im Belt einen Bereich, der versiegelt ist, Hajo.

H: Hm, hm.


E: In diesen versiegelten Bereich kommt niemand,
ohne dass es erlaubt ist.

Diesem Mann – du kannst ihn mit Herbert ansprechen –
ist es ab heute und nur für 2 Minuten erlaubt,
über diese Brücke dort hin zu gehen.
Ja?


H: Ja.


E: Das musst du ihm sagen.


H: Ja.


E: Danach ist es dir völlig egal,
womit er sich zu mühen hat.

Mit deinem Freund – und du sprichst bitte von deinem FREUND –
wird er jedenfalls keinerlei Kontakt mehr haben dürfen.

Dies ist im Namen Gottes verboten!
Also, ich fasse noch einmal kurz zusammen,
weil es sehr wichtig ist:
Dass du exakt das vollziehst, was ich dir sage.


H: Ja.


E: Bei Herbert ist darauf zu achten,
dass er wirklich tut, was er verspricht.

Das heißt: Uta muss in der Beobachtungsposition sein – unbedingt!

H: Ja.


E: Sie darf sich auf keinen Fall mit ihm verbinden.


H: Hm, hm.


E: Geschieht dies, musst du abbrechen.


H: Hm, hm.


E: Er ist machthungrig.
Und deshalb bietest du ihm an,
über die Brücke zu gehen, die er sehen kann.
Das garantiere ich.

Und es bleiben ihm nur 2 Minuten Zeit, dort hinüberzugehen.
Dort, auf der anderen Seite der Brücke
– das bietest du ihm an –
befinden sich andere Seelen, wie er ist.
Und dort kann es ihm gelingen, wirklich große Macht zu erreichen!


H: Ja.


E: Ich möchte hierzu nur erklären:
Die Macht, die er dort erreichen kann,
ist die Macht über eben solche Verwirrte.


H: Hm, hm.


E: Wir mögen lächeln über ein solches Ansinnen.
Aber es gibt Seelen, die diese Struktur brauchen,
die sich keine andere Form vom Sein vorstellen können:
außer einem immerwährenden Ringen um Macht.
Solange sie dessen nicht müde sind,
werden sie in diesem versiegelten Bereich sein.


Wer aber davon müde ist, wer in sich spürt: 
Dies kann nicht genug sein!
Der mag ins Licht gehen.

Aber das wird heute nicht stattfinden.
Wir können Herbert dazu sicherlich noch nicht bewegen.


H: Hm, hm.


E: Ich möchte über ihn noch einige Erklärungen abgeben,
um unserem lieben Freund zu helfen, zu verstehen:
Die Seele des Herbert hat mit ihm nichts zu tun! 
Sie ist ihm weder verwandt noch ähnlich.
Sie hatte nur eine Möglichkeit, sich in seine Aura anzuhaften:
Das war bei einer OP!


H: Ah ja.


E: Herbert ist eine sehr gewitzte Seele!
Die sehr schnell herausgefunden hat, dass die Ohnmacht,
die dort während der Narkose-Behandlung war,
geeignet ist, seine Vorhaben zu probieren.
Er hat viele Möglichkeiten probiert.

Letztlich ist er bei unserem Freund geblieben,
weil dieser sich manipulieren ließ.
Weil dieser plötzlich begann,
sich dem Gefühl der Wertlosigkeit und Fehlbarkeit
mehr und mehr hinzugeben.
Weil dieses Gefühl ihm mehr und mehr
realistischer erschien als sein vorhergehendes Lebensgefühl.


Im Grunde seines Wesens ist er ein Mensch, der das Leben liebt!
Und er ist jemand, der sehr stolz ist
und der gern Verantwortung trägt.
Das hat bei ihm nie etwas mit Macht zu tun gehabt,
sondern mit Verantwortungsbewusstsein und Nächstenliebe.

Und dieses zu zerstören – langsam wie ein schleichendes Gift –
das war Herbert ein Vergnügen.


Ich und der Engel unseres Freundes:
Wir wünschen ihm von ganzen Herzen,
dass er zurückfindet zu seiner eigentlichen,
wahren Lebenseinstellung.
Dass er sich wieder spürt
in seiner ganzen Liebe zur Schöpfung
und dass er Mut fasst.

Dass er versteht:
Er ist ein Mensch voller Kräfte und Begabungen.
Aber zu Allererst und vor Allem
ist er ein Mensch, der Nächstenliebe lebt.
Nichts gibt es, was schöner ist.

Der Weg dorthin mag steinig sein.
Aber es ist wichtig, dass er begreift: Das Leben ist zu lieben.
Und wir sind sicher, er wird es schaffen.


Ich möchte ihm Mut machen.
Und ich möchte ihm sagen,
dass er so oft gespürt und gefühlt hat,
was ich ihm heute gesagt habe:
Dass nicht seine Gedanken
seine Stimmungen hervorgerufen haben,
sondern dass in ihm Stimmungen gemacht wurden!


Und ich möchte ihm sagen:
Wenn sich eine destruktive Beltseele wie Herbert an ihn haftet:
dann, weil es sich lohnt!

Weil das Destruktive verhindern möchte, dass das Gute,
das in unserem Freund liegt,
wächst und stark wird und Früchte trägt.

So hat er das gelitten, was viele gelitten haben,
die letztlich doch die braven Kämpfer für das Gute wurden.

Viele Menschen, bei denen versucht wurde, sie zu verhindern,
wurden doch große Menschenfreunde.

Ich spreche nicht von berühmten Taten,
sondern ich spreche von jenen Menschen,
die, als sie alt wurden, eine Spur des Lebens hinterlassen haben!


Die Freundschaften stärkten und Schwache stützten
– die Mutmacher waren –
und die dafür standen, dass es Liebe gibt.

All dies liegt auch in ihm!
Und wir hoffen so sehr, dass er wieder dorthin findet.
Was es zu überwinden gilt, das ist der Selbstzweifel.
Der ist leider mächtig.

Und dessen hat sich Herbert bedient.

Ein tiefer Zweifel am eigenen Ausreichend sein:
„Bin ich je genug?“

Das ist eine Frage seiner Seele, die ihn schwächt.
Du bist genug!
Wir hoffen, dass du es dir immer wieder sagst.
Und wir hoffen, dass du Wege findest,
dir selbst die Antwort auf diese Frage
mit einem eindeutigen und von Herzen kommenden „JA!“
beantworten zu können.

Ich verabschiede mich.

H: Danke, Elia.