Schöpfung

Schutzengel – Alles Erste braucht ein Zweites! Beides zusammen bewirkt Schöpfung.

Alles ERSTE braucht ein ZWEITES!

Beides zusammen bewirkt Schöpfung.
Das folgt, das empfängt und umsetzt,
das den Wandel,
den der Impuls WILL,
auch vollziehen kann!

Das ERSTE ist ohne Materie,
das ZWEITE ist die Materie,

Beides zusammen bewirkt Schöpfung,
die nicht statisch ist,

sondern von Ewigkeit zu Ewigkeit WIRKT
und hervorbringt,

die aus NICHTS
ein ALLES macht.

Schutzengelkontakt

Ich bitte meinen Guide mich mit Xanu,
dem Guide von Adelheid zu verbinden.
Adelheid bittet um den Kontakt…

Ich stehe vor einem Tempeleingang.
Der Weg dort im Inneren ist säulenflankiert, Fackeln brennen.
Tief im Inneren eine Statue,
die ich von hier kaum erkennen kann.

Es ist eine warme Nacht,
die Sterne scheinen mir riesig groß,
die Sichel des Mondes steht genau über dem Tempel.
Es raschelt leise neben mir
und ich blicke direkt in die warmen, freundlichen Augen Xanus.
Ein wenig hat er mich erschreckt!

X: Nimmst du mich trotzdem an,
auch wenn ich überraschend komme?
(Er lächelt.)

U: Natürlich, Xanu, ich freue mich,
dass du mir etwas sagen willst für Adelheid. 
Also nehme ich dich auch als Überraschung an…

X: Ah! Du bist Nutzen orientiert, oho!

U: Ja, schlimm?

X: Nein, wunderbar, genau das, was ich gerade brauche.
Komm, ich will dir Jemanden vorstellen…

Wir gehen in den Tempel hinein.
Je näher wir der Statue kommen,
umso schwieriger wird der Weg!
Es irritiert mich so viel.
Ein Mal blenden mich die genau in meiner Augenhöhe
brennenden Fackeln,
ein anderes Mal wird mir fast schlecht
von einem schweren, süßen Duft.
Zuletzt treibt der Wind mir die Vorhänge,
die seitlich angebracht sind, in den Weg.
Und ich muss aufpassen,
mich nicht in ihnen zu verfangen.

Endlich aber stehe ich vor ihr, wie seltsam.
Anfang sah diese Statue so groß aus, aber jetzt – direkt vor ihr –
ist es nur eine ganz kleine Plastik, kaum dreißig Zentimeter hoch.
Erstaunt schaue ich zu Xanu.

Der lacht und sagt:
Oh, die Sache mit der Größe!
Ja ha, weißt du es denn nicht?
Je heiliger eine Sache wird,
umso handhabbarer wird sie,
je näher man ihr kommt.
Anfangs scheint sie ein nicht zu bewältigender Riese.
Aber ist sie zum Greifen nah,
dann ist man erstaunt darüber,
wie selbstverständlich sie sich
in die Größenverhältnisse des Lebens einzuordnen weiß…

U: Also kein „Scheinriese“?

X: Oh nein, fühl nur hin zu ihr,
fühlt sie sich Klein an?

U: Oh nein, sehr mächtig.

Ich sehe, dass dieses Abbild mit Macht-Insignien ausgestattet ist: Einen Stab und einer Sichel. 
Eine Art Krone oder Hut erhöht den beeindruckenden Ausdruck.
Streng schaut das Gesicht
und so vermittelt diese Statue Würde,
obwohl ihre demonstrierte weibliche Nacktheit
etwas Verletzliches hat…

X: Ja, mächtig!
Wir nannten sie Ishta,
sie war in unserem Pantheon die mächtigste Göttin.
Ihr wurde der Löwe zu geordnet und die Eule:
Der Löwe, weil sie Mut hat und Kraft
und um ihre Jungen zu kämpfen weiß.
Die Eule, weil sie auch des Nachts nicht ruht,
sondern sie auch dann bewacht,
was das Ihre ist…

U: Was ist das Ihre?

X: Die Schöpfung zu bewahren,
das Leben in der Materie zu bewahren.
Das ist das Ihre!

Sie hat die Schöpfung nicht vollbracht,
sie hat aber die Aufgabe, diese auszutragen.
Wie eine Schwangere das auszutragen hat,
was fremder Same in sie pflanzte.

Komm, ich werde dir noch Jemanden zeigen…

Wir ändern den Standort.
Jetzt stehe ich vor einer ganz alltäglichen Madonnen-Figur.
Allerdings trägt auch sie Insignien der Macht:
eine Krone aus Sternen, Zepter
und ein stilisiertes Jesuskind im Arm…

U: Die Madonna?

X: Ja?
Verstehst du den Zusammenhang zwischen Beiden?

U: Hm, besser, du erklärst es.
Es scheint um Macht zu gehen…

U: Oh ja, um Macht!
Um die Macht der empfangenden Energie.
Oder in alter Zeit um die Macht der Magna Mater:
der großen Mutter.

Ich will nicht langweilen und erspare euch gerne
eine Religions-geschichtliche Unterweisung.
Aber mir ist es sehr lieb,
wenn wir wenigstens zu Anfang
eine gemeinsame Basis finden können,
damit meine liebe Adelheid versteht, was ich meine…

Im Grunde sind alle Bildnisse
irgendwelcher Gottheiten Gleichnisse!
Sie sind der Versuch der Menschen,
sehr komplexe Beobachtungen in eine einfache
und nachvollziehbare Form zu bringen.

Aber sie sind
– so unterschiedlich ihre historische
und kulturelle Entwicklung auch ist –
alle miteinander in ihrer tiefsten Aussage ganz gleich!
Sie sagen:

Lieber Mensch, du bist – so klein du bist – so verletzlich.
Und so endlich deine Existenz auch ist,
bist du eingebunden in ein mächtiges Kräftewerk.

Und diese Kräfte, die größer sind,
als du je sein wirst,
die hast du aber in deinem Leben zu verwirklichen,
so gut du es kannst!
Du bist klug beraten,
wenn du MIT ihnen bist!
Du bist schlecht beraten,
wenn du dich gegen sie richtest.

Das, was größer ist als Alles:
Wie nennst du das, Uta?

U: Gott.

X: Gott Vater?

U: Ja, auch.

X: Gott Mutter?

U: Gehört auch zu ihm.

X: Ist Teil von ihm?

U: Ja…

X: Oh ja, ist er:
Die Schöpfung, das HINEIN GIESSEN von Ideen,
das WOLLEN von,
das Ziel setzen,
das Bewirken.

Schöpfungs-Energie:
Der ERSTE Funke, aus dem ein Feuer wird,
der ERSTE Regentropfen, aus dem ein See wird.

DAS ERSTE:
Das ist die Schöpfungs-Energie!

Sie wäre nichts,
gäbe es nicht die zweite Energie!
Die Empfängnis-Energie.

Ein Impuls, der ins NICHTS läuft?
Vergebens!

Ein Same ohne Schoß, der ihn empfängt?
Ein Funke, der auf kahlen Fels fällt?

Alles ERSTE braucht ein ZWEITES!
Das folgt, das empfängt und umsetzt,
das den Wandel, den der Impuls WILL,
auch vollziehen kann!

Das ERSTE ist ohne Materie,
das ZWEITE ist die Materie,
beides zusammen bewirkt Schöpfung!
Die nicht statisch ist,
sondern von Ewigkeit zu Ewigkeit WIRKT
und hervorbringt.
Die aus NICHTS ein ALLES macht.

Die zweite Energie ist also DAS EMPFANGEN!
Dies ist eine mächtige Kraft!
Und nicht ohne Grund waren die weiblichen Gottheiten
die Mächtigsten der ersten Zeit der Menschheit.
Denn die Menschheit begann,
die Materie zur Schöpfung zu wandeln.
Und um das zu können,
musste die Menschheit empfangen und gebären!
Nicht NUR ihre leiblichen Kinder, oh nein!
Auch Ideen der verbesserten Techniken! 
Ideen der sich immer weiter verbesserten Einsichten
in Weisheiten des Zusammenlebens.

Ununterbrochen über Jahrzehntausende
gebar die Menschheit,
was sie aus der NICHT MATERIELLEN Welt empfing!

Solange dies dem Menschen bewusst war,
war die Welt der Menschen eine hoch spirituelle Welt!

Aber dieses Selbstbewusstsein,
von der Befruchtung durch das, was nicht Materiell ist,
abhängig zu sein, um Gutes zu gebären, ging,
je unabhängiger der Mensch
innerhalb seiner Welt überleben konnte,
um so mehr verloren.

Bis schließlich sogar jeder,
der sich in diese empfangene Haltung begab,
als Phantast und unrealistischer Spinner bezeichnet wurde.
Und selbst im zwischenmenschlichen Bereich
galt die rein empfangende Haltung als naiv,
sogar als gefährlich!
Nicht ohne Grund natürlich!

Aber diese Energie ganz aufzugeben,
bedeutet für jeden einzelnen Menschen
den Verlust seiner Wurzeln!

Und damit, liebe Adelheid, du merkst es,
komme ich doch noch einmal auf mein letztes Reading zu sprechen.

Du hast dein Herz für mich geöffnet
und darüber freue ich mich so sehr.
Es ist mir wunderbar, wenn du spürst,
dass ich dir Kraft gebe oder auch Impulse.
Ich weiß, wie schwer dir dies immer wieder ist!
Denn immer noch kämpfst du damit,
gar nicht richtig genug zu sein,
um verdient zu haben, was du zu spüren scheinst…

Ich sage „scheinst“.
Weil du selbst dir nicht sicher bist,
ob wahr ist, was du spürst?

Erinnerst du dich an die Empfängnis deines Sohnes?
Du warst SICHER und warst es auch nicht,
der BEWEIS war noch nicht da!

So ist das mit der Empfangs-Energie:
Am Anfang fehlt es an Beweisen der Befruchtung.
Adelheid: IMMER!
Seit je her!
Das Empfangende weiß nicht, was es austrägt,
aber Freude und Staunen sind der Lohn,
wenn es seiner Funktion nachkommt…

Und das Impulsgebende?
Nun, es ist auch abhängig!
So wenig eine Frau ohne den impulsgebenden Samen
schwanger werden kann,
so wenig kann die impulsgebende Energie
ohne Empfängnis bereite Energie
etwas in WIRKUNG bringen.

Das Eine bedingt das Andere!
Darum gehört Beides zusammen.

Ja gut, sagst du,
diese Sache kenne ich.
Das ist eben Yin und Yang,
davon habe ich schon gehört…

Ja, liebe Adelheid,
Yin und Yang sind ein sehr gutes Modell,
um Gott zu übersetzen:
BEIDES ist er
und BEIDES ist darum auch alles, was ist.
Jedenfalls,
solange es um den materiellen Bereich geht…

Nun, lass es mich grob vereinfachen:
Wenn ich als völlig nicht materielles Wesen
mit dir WIRKEN möchte,
weil deine nicht materiellen Seelenanteile
mich zu diesem Zweck ausgewählt haben:
Was setzt das voraus?
Ja natürlich: Dass du empfänglich bist!
Hm, bist du!
Gut so!

Aber Adelheid, es gibt Bereiche, in denen meinst du,
es NICHT WERT zu sein!
Immer noch!
Ah, was soll ich da tun?
Wie kriege ich dich dazu,
mir zuzuhören?

Ich gebe Impulse und Gott sei Dank
hältst du wenigstens Uta für Wert,
mich zu verstehen.
Oh, oh, oh!
Dabei glaub´s mir nur:
Es gibt NIEMANDEN,
der mich so gut versteht wie du!
(Er lächelt.)

Und ich kann mir auch Niemanden vorstellen,
der es so Wert wäre…

Komm, Uta, ich will dir etwas zeigen…
Er verändert unser Umfeld.
Jetzt sitze ich plötzlich einfach in einer Wiese:
eine ganz normale, mitteleuropäische Weide.
Etwas von uns entfernt grasen Kühe.
Xanu bückt sich,
zupft etwas im Gras herum
und hält es mir unter die Nase.
X: Und was ist DAS?

U. Löwenzahn!

X: Wozu ist es gut?

U: Die Wurzeln geben eine gute Kräutermedizin
gegen Gallenleiden!

Wieder bückt er sich, zupft ein Kraut,
um es mir zu zeigen.
X: Und was ist das?

U: Schöllkraut, gut gegen Warzen.

X. Und dies?

U: Äh, Gras?

X: Gut für was?

U: Na ja, Futter für die Kühe da?

X: Und das hier?

U: Habichtskraut…

X: Für was gut?

U: Soviel ich weiß, für gar nichts,
Kühe fressen das auch nicht…

X: Aha!
Und dies hier?

U: Kenn ich nicht, keine Ahnung,
für was das gut ist.

X: Und dies?

U: Oh, das ist giftig!
Das ist hier eigentlich gar nicht heimisch,
deshalb breitet es sich ungehindert aus.
Wenn da niemand was tut,
ist in ein zwei Jahren die ganze Weide verdorben.

X: Ach so?
Nun dann!
(Verglüht diese Pflanze in seinen Händen wie mit Feuer.)

Fremd also, keine Pflanze für diese Weidenwelt, aha!
Nein?
Na ja, gestern haben sich auf dem Blatt hier
zwei Schmetterlinge gepaart.
Gut zumindest für die Zwei, oder?

U: Ja, aber…

X: ABER?
ABER aber sooooooooooo gut dann auch wieder nicht?

Tja, so ist das mit Mutter Erde:
Sie trägt einfach aus,
was sie an Samen bekommt!
Sie fragt nicht nach der Nutzbarkeit,
sie trägt es aus.
Sie gibt ihre Kraft jedem Samen
und verlässt sich darauf,
dass – was immer es bringt – es IRGEND EINEN SINN HAT.

Ihre Aufgabe ist es gar nicht,
nach dem letzten Sinn dieser Dinge zu fragen!
Sie hat nur eine Aufgabe:
Lebendig werden zu lassen,
was lebendig werden kann.

DAS IST DIE EMPFANGENDE ENERGIE.

Das ist der Umgang,
den Mutter Erde mit der impulsgebenden Energie hat.
Sie fragt nicht:
Bin ich es wert,
dass du mich befruchtest?
Sie gibt einfach nur den Impulsen so viel Leben,
wie sie in sich hat…

Adelheid,
ich möchte dir so viele Impulse geben!
Aber wie, wenn du so zweifelst, sie verdient zu haben?
Du bist eine wunderbare Energie!
Eine Seele, die so sehr liebt
und die sich so sehr wünscht,
dass sie LEBEN geben kann,
dass sie TEIL der Schöpfung ist.

Aber immer noch hast du Angst,
dass du ein zu karger Boden bist! 
Ich wünsche mir so sehr,
dass du diese innere Haltung aufgeben kannst.
Sie schützt doch gar nicht!

Du kannst dir vorstellen,
dass du MIR wichtig bist
und darüber freue ich mich.
Du erlaubst es dir, wahrzunehmen,
dass mir DEINE Empfindungen wichtig genug sind,
um dich zu trösten
oder dir Mut und Kraft zu geben.
Wie sehr,
wie sehr freue ich mich darüber!

Aber weißt du, meine kluge, liebe Seele:
ICH bin nur der Vertreter!
Der Vertreter dessen,
der so ungeheuer groß ist,
dass er alle liebt,
wirklich liebt wie ein guter Vater.
Und der alle mit dem nährt,
was gebraucht wird,
um eine lebendige Seele zu sein!
Wie eine gute Mutter!

Ja?
Du bist es wert!
Und du BIST WICHTIG!

Kannst du dir vorstellen,
dass nicht ein Kräutlein
hier in der Wiese unwichtig ist?
Hm?
Nein, natürlich kannst du das nicht,
das sprengt das menschliche Verständnis
für Kausalitäten bei weitem!

Dennoch, bitte glaub es mir:
NICHTS ist unwichtig.

Kein Kraut,
kein Vöglein,
kein Mensch,
nicht einmal die Gefühle eines einzelnen Menschen
sind unwichtig.

Auch deine nicht! 
Auch dann nicht,
wenn sie „dumm“ sind!

Alles hat miteinander zu tun
und alles, was ich dir zu geben habe,
ist die Impulsgebung!
Alles, was du mir zu geben hast,
ist deine Empfängnisbereitschaft in dem Maß,
in dem du sie in deinem Wesen angelegt hast.

Ganz sein, Adelheid,
das möchtest du so, so gerne!
Und ich gehöre dazu,
was mich unendlich freut!
Dein Ganz sein zu finden, ist die Aufgabe,
die dich bewegt und bewegen soll!
Weil deine Seele erfahren hat,
dass es nichts gibt,
was köstlicher sein könnte.
Nur weiß sie noch nicht genau, wie?

So ist das mit den Impulsen:
Der Empfangende hat einfach keine Ahnung,
was GENAU dabei herauskommt (er lächelt).

GANZ sein:
Das bedeutet ein riesiges Abenteuer, Adelheid!
Das Abenteuer,
das dich zu dir hin führt!

Heilkraut oder nicht?
Viele Kräuter bringt dein Ich hervor,
manche sind SEHR sinnvoll,
ihr Nutzen unzweifelhaft von jedem,
sogar von dir, anzuerkennen.
Andere scheinen unscheinbar
und so selbstverständlich wie dieser Grashalm hier.
Und Andere sind völlig unbekannt,
der Sinn noch längst nicht klar,
erst in zukünftigen Leben wird es deutlich werden.

Aber Alle miteinander machen dein
unverwechselbares Ich aus
und sind wichtig!

Man muss sehr vorsichtig sein damit,
vermeintliches Unkraut auszuzupfen!
Vorschnell und übereilt vernichtet man,
was doch noch gebraucht wird!
Man muss auch sehr vorsichtig damit sein,
über sein Ich und
dessen einzelne Qualitäten zu urteilen!
Aus dem gleichen Grund!

Um sicher zu gehen,
braucht man Eines ganz gewiss:
So viel Empfängnisbereitschaft,
sich der Impulsgebung zu öffnen.

Dein Ich soll eine blühende Wiese sein?
Ja!
Einverstanden!
Gerne gebe ich dir die nötigen Impulse dazu!

Welchen Sinn eine solche Wiese hätte?
Sie braucht gar keinen Sinn!
Sie ist einfach deshalb sinnvoll,
weil sie existiert.

Aber gut:
DU brauchst einen Sinn!
Den sage ich dir gerne:
Du möchtest aus tiefster Seele
ein Beweis sein dafür,
dass es Gott gibt!

Nein, nichts Großes (lacht).
Nicht der Prophet, der die Welt läutert.
Aber denen, die dir nahe sind,
denen möchtest du das sein:
Eine fruchtbare Weide.

Und du selbst?
Du möchtest einfach genießen können, zu erleben,
wie dich seine Liebe
Tag für Tag befruchtet…

Adelheid, das ist ein großer Plan,
den deine Seele in sich trägt!
Sie wird ihn erfüllen…

Wie weit wir gemeinsam in diesem Leben
zu diesem Selbst-Bewusstsein kommen können,
weiß ich nicht!
Das hängt von deinen Entscheidungen ab!
Aber du wirst ganz gewiss dein Seelenziel erreichen.
Doch zuerst ist es wichtig, zu verstehen,
dass in einer Wiese alles SEIN darf,
was nicht unmittelbar schadet!
Dann wirst du mehr und mehr den Nutzen
jeder einzelnen Pflanze kennen lernen müssen.
Und dann wirst du Alle
kennen lernen wollen,
die gute Weide bei dir finden können.

Nur was schadet,
das muss verglühen in der Wahrheit.

Das, was FREMD ist,
das schadet!
Denk daran!

Frag dich öfter:
Ist das WIRKLICH MEINS?
Mein Wert,
mein Ziel,
meine Liebe?

Du wirst sehen,
es ist leicht,
solche fremden Gewächse zu erkennen,
wenn du es erst einmal verstanden hast,
die rechten Fragen zu stellen.

Abschließend möchte ich dir
noch auf die Frage antworten: 
Woran du erkennen kannst,
ob du auf dem rechten Weg bist.

Ach Liebe, nein,
nicht daran, dass sich jeder Tag wundervoll anfühlt.
Und auch nicht daran,
dass du IMMER mit dir zufrieden bist.

Diesen Zustand nannte man Seligkeit
und ist dem Jenseitsbewusstsein vorbehalten: 
dem Sein jenseits der Impuls / Empfängnis Kausalität.

Du erkennst den rechten Weg daran,
dass dein ICH dir klarer wird!
Und mit dieser Klarheit wächst auch
das echte Verständnis für jedes DU,
das dir begegnet.
Man könnte das auch Liebe nennen! 
Denn Eines eint dein Yin und Yang:
Die LIEBE ist beider Ursprung und Ziel.

Und nun, mein Liebling, schlafe gut…

Mutter Erde wird dir alles geben,
was dein Geist und Leib braucht,
weil Vater Himmel alle mit Impulsen versorgt,
die dazu beitragen müssen.

Gute Nacht und träume schön.
Sterne und Mond sollen dich bewachen
und der Wind dich in den Schlaf singen…

Und Gottes Liebe wirke mit dir
und in dir

dein Xanu!