Heiler

Feng – Allgemeine Erläuterungen zum Heilen

Allgemeine Erläuterungen zum Heilen

Der Heiler sollte stets
mit sich selbst in Verbindung sein

und sich selbst in seiner Tiefe erkannt haben.
Er sollte wissen darum,
dass in ihm Kräfte schlummern,
die zum Guten und zum Bösen gereichen.
Nur so kann er in mitfühlender Weise
seinen Patienten begegnen.
Nur so ist er in der Lage,
Andere von ihrer Last zu befreien.

Feng 

Feng: Ich wünsche einen fröhlichen guten Morgen, Hans-Jürgen.

H: Ja, guten Morgen, Feng.

F: Dies ist ein persönliches Diktat
und deshalb sprengt es den üblichen Rahmen.
Ich möchte, dass du deine Fragen an mich formulierst.
Uta kann uns channeln, aber ich möchte,
dass wir in Zukunft in einem direkten Kontakt zueinander sind.

Sie kann dieses nur aufgrund der Tatsache,
dass ihr seelisch sehr eng verbunden seid.
Andernfalls wäre dies nicht möglich.
Ich benutze die Gelegenheit,
mich mit Uta über dich mit dir zu verbinden,
damit du einen fließenden Zugang zu meiner Kraft findest.

Ich weiß, dass du sehr viele Fragen zum Thema Heilen hast.
Noch drängender jedoch sind deine Fragen zum Thema:
Was kann ich tun?
Worin besteht meine Aufgabe?

Nun, mein lieber Hans-Jürgen,
deine Aufgabe kennst du sehr wohl.
Was dich hindert, ist vielmehr:
In die Pflicht genommen zu werden.

Ich möchte, dass du deine Fragen mir gegenüber formulierst
und ich ermutige dich, diese Fragen auch zu stellen.

H: Ja.
Wir haben ja ein bisschen
aufgrund des letzten Gespräches geforscht
und sind da ja auf einige Sachen des Feng Shui gekommen,
die du angesprochen hast.
Was mich interessieren würde, ist:
Was ist mit den langsamen Bewegungen
des Tai Chi gemeint gewesen?

F: Ja, in der Tat!
Das wäre sehr angenehm, wenn du es tun würdest! 
Du würdest eine große Erleichterung erfahren!
Nicht nur im körperlichen,
sondern auch im mentalen Bereich.

Denn dann geräten jene Energien
– die gerade bei dir extrem blockiert werden –
in Fluss, der dich befähigt,
die Dinge sehr viel gelassener zu nehmen,
ohne dir Zwänge aufzubürden,
die gar nicht angemessen und notwendig sind.

In der Tat ist es so,
dass du über sehr große Energien verfügst!
Allerdings beurteilst du sie sehr streng
und somit geraten sie ins Stocken,
was dazu führt, dass Blockaden aufgestaut werden.

Deine Krämpfe beruhen keinesfalls
und nur ausschließlich auf der besprochenen Situation,
sondern sind auch ein Teil
deiner inneren Einstellung zu deinen Energien.
Besonders zu denen Energien,
die du versuchst, unter Kontrolle zu halten.

Kontrolle ist nie gut!
Sondern es ist gut,
einen wilden Fluss in ein angemessenes Bett zu leiten.
Eine Blockade – also ein Staudamm –
führt dazu, dass der Fluss gestockt wird
und das wiederum führt zu Verkrampfungen.

Du selbst hast einen solchen Staudamm gebaut!
Du hast deine Glaubenssätze
– ich benutze jetzt mal dein dir vertrautes Vokabular –
und dieser Staudamm hindert dich daran,
die positive Energie in einen wirklich sinnvollen Fluss zu leiten,
der in der Lage ist, trocken liegende Landschaften zu befruchten.

H: Wenn ich das jetzt richtig verstanden habe,
werden Energien in mir gestaut.
Kann das sein, dass wir dadurch nicht so leicht
in den direkten Kontakt kommen?
Wir hatten es ja vorgestern mal versucht,
dass ich zu dir Kontakt aufbaue ohne Uta.
Liegt das unter Umständen daran?

F: Nein, die Ursache dafür liegt lediglich daran,
dass du deinen ersten Eingebungen wenig vertraust.
Und der Grund dafür liegt darin,
dass du noch keine positive Einstellung
zu dem Vorgang an sich hast!
Sondern – wie ich bereits erwähnte –
dass du der vermutlichen Pflicht entlaufen willst,
die darin liegt, zu channeln.

Doch in der Tat gibt es eine solche Verpflichtung nicht.
Du solltest dich davon frei machen,
dass dieser Vorgang, dieser Prozess, der derzeit beginnt,
ähnlich ist mit jenen Vorgängen,
die du in deinem bisherigen Leben erfahren hast.

Hier nimmt dich niemand in eine Bringschuld!
Sondern es geht lediglich darum,
deine eigenen Potenziale zu vervollkommnen.
Und du bist in der Tat in der Lage,
sehr intuitiv und sehr inspirativ zu sehen,
wo Menschen erkrankt sind
und welcher Hilfe sie bedürfen.

Aber es fehlt dir noch an der Basis des Geist-Heilens
ohne einen Kontakt zu mir,
der gleichsam einer Schule gleichkommt, 
in der ich dich ein vertieftes Wissen und Sehen lehren möchte. 
Da wirst du erst recht in eine Pflicht geraten.
Denn dann bist du in einer Bringschuld.
Denn dann bist du in einer Verantwortung,
die du gar nicht haben möchtest
und auch gar nicht haben solltest.

Es geht darum:
Auf der einen Seite bist du dir im Klaren darüber,
dass du zum Heiler berufen bist,
was in der Tat richtig ist.
Auf der anderen Seite aber fürchtest du
die sich daraus ergebenden Verpflichtungen.
Dieses blockiert unseren Zugang.

H: Welche Verpflichtungen fürchte ich denn da?

Die Verpflichtung, eine Leistung erbringen zu müssen! 
Und diese besteht in dieser Form nicht.
Sondern das Heilen anderer Menschen sollte eine Freude sein! 
Auch wenn sie sich an dich wenden,
sollte es eine Freude sein!

Und es sollte nicht so sein,
dass es zu einer Bürde für dich wird,
zu einer Last und einem Druck.
Sondern du bist frei in der Entscheidung,
wen du heilen möchtest und wen nicht.

Wie soll ich bekannt machen,
dass ich heilen möchte oder heilen kann?
Sollen wir das auch im Internet veröffentlichen?

Ja, natürlich solltest du dich publik machen.
In welcher Weise du dieses tust,
das überlasse ich selbstverständlich dir
und deiner Phantasie.
Ich weiß, dass du sehr begabt darin bist! 
Du solltest diese Gaben nun auch für dich anwenden.

Das ist sehr wichtig!
Niemand findet dich, wenn du dich versteckst.
Niemand findet den Weisen in einer Höhle tief im Berg.
Sondern der Weise gehört auf den Berg
mit einem leuchtenden Licht.

H: Und wie siehst du das vom Finanziellen her?
Soll ich für dieses Heilen dann auch Geld nehmen?

Hans-Jürgen, diese Thematik habt ihr bereits besprochen
und ich will dir aus meinem Leben erzählen,
aus meinen vielen Inkarnationen,
dass es ohne ein Gleichgewicht
keine wahre Heilung gibt.

Dann gibt es Abhängigkeit 
und Abhängigkeit führt zu inneren Zorn!
Und Zorn trägt nicht dazu bei, dass Heilung vorangeht.
Sondern dann wirst du erleben,
dass diese Menschen deine Hilfe
und meine Hilfe für gering schätzen.
Und weil sie es gering schätzen,
werden sie daran gehindert,
ihre Heilung vollkommen zu genießen.

Zweifel werden kommen,
Zweifel, die unsinnig sind in unseren Augen!
Dennoch: Der Mensch ist, wie er ist!
Und du wirst ihn dadurch,
dass du einen angemessenen Obolus erwartest,
von seiner Last befreien,
dir in schuldhafter Weise zu begegnen.

H: Also du würdest mir bei Behandlungen zur Seite stehen?

F: Ja, das ist das Ziel.
Allerdings hast du dieses Ziel noch nicht erreicht
und ich bitte dich sehr,
eine Übung in den nächsten Tagen zu vollenden.

Ich möchte, Hans-Jürgen, dass du übst,
in jener Weise zu schauen,
die der einer Diagnose entspricht.
Ich möchte, dass du den Blick des dritten Auges
auf andere Menschen ruhen lässt
und einmal trainierst:
Welche Eindrücke und welche Aussagen du von mir bekommst.
Das können x-beliebige Personen sein,
denen du zufällig begegnest.

Es geht darum, eine gewisse Sicherheit zu bekommen.
Es reicht nicht aus, wenn du Uta behandelst.
Sondern bitte übe! 
Übe, indem du dich in Gesellschaft begibst:
In ein Lokal, in ein Café, wo auch immer.
Beobachte die Menschen und fange an,
mit dem dritten Auge zu schauen
und setze dich sodann mit mir in Verbindung.

Dies werden immer kurze Momente sein
und diesen kurzen Momente darfst du als Training betrachten.

H: Ja, ich weiß noch nicht, wie das geht,
mit dem dritten Auge zu schauen.
Da habe ich – glaube ich – noch keine Kenntnisse.

F: Du machst es dir zu schwer, Hans-Jürgen,
du hast das dritte Auge bereits geöffnet.

Du denkst, dass es sehr viel anders wäre,
zu sehen, aber das ist nicht so!

Wir könnten es auch so nennen:
Es sind die impulsiven Gedanken, die du hast,
wenn du gerichtete Fragen in diese Richtung stellst.
Denken wir einmal:
Du säßest in einem Lokal
und es käme eine ältere Dame herein
und sie würde sich dir gegenüber setzen
und du würdest sie beobachten und dich fragen:
Welche körperliche Last mag diese Dame haben?

Sodann käme dir ein Gedanke
und das ist schon das Schauen mit dem dritten Auge.

H: Also das, was ich dann tun kann – heilen –
bezieht sich nur auf die körperliche Seite,
nicht auf die seelische, oder?

F: Wir wollen hier unterscheiden,
es ist sehr schwierig in eurer Sprache.
Ich möchte niemals ausschließen,
dass die Seele involviert ist,
das weißt du ja selbst.

Ich möchte hier aber den psychologischen Begriff
mit hinein binden körperlich und psychologisch: Psycho Soma.
Das, was sich im Körper somatisiert.
Es gibt diesen Zusammenhang
und du selbst hast genügend Informationen darüber gesammelt.
Du bist durchaus in der Lage,
ein fundamentiertes Wissen zu haben,
auf das du zurückgreifen kannst.
Des Weiteren würde ich dich gern dazu anregen,
mir in meiner chinesischen Tradition zu folgen
und Wissen zu sammeln.

H: Ja, die chinesische traditionelle Medizin,
das ist ja wirklich noch nicht so verbreitet bei uns hier.
Ich habe im Internet mal geschaut,
das ist wenig ausführliches Info-Material.
Also dass heißt:
Informationen darüber kann ich so
in unserem Informationssystem
gar nicht sammeln.

F: Das ist verwunderlich.
Ich denke,
du kannst sehr viele Informationen darüber sammeln.
Bitte versuche, unter anderen Begriffen etwas zu finden
und es gibt auch sehr gute Literatur darüber.

H: Über die alte chinesische Medizin?

F: Ja, du kannst darüber sehr viel finden.
Allerdings weise ich dich darauf hin,
dass es mir nicht darum geht,
dass du alte Rezepte aus China verwendest.
Du wirst da sehr schnell an die europäischen Grenzen stoßen.

Es geht vielmehr um die Prinzipien der Heilung,
um die Wesensmerkmale der Heilung
und um eine Verbindung mit dem Wissen,
das du bereits besitzt und dem, was dir zukommt,
wenn du dich mit meinen Methoden verbindest.

H: Die Methoden, die du ausgeübt hast
– du sagtest, dass du schon mehrmals inkarniert bist – 
aus welchem Jahrhundert stammen jetzt diese Traditionen?

F: Meine Traditionen sind sehr alt.
Es ist nicht so, dass die traditionelle chinesische Medizin,
die in eurem 16. Jahrhundert ihre Hochblüte begann,
nun tatsächlich schon allein die Basis wäre.
Sondern unsere Tradition ist sehr viel älter
und geht auf –  ihr würdet sagen –  schamanisches Wissen zurück,
das sich in der Folge der kulturellen Entwicklung Chinas
immer weiter verfeinert und vervollkommnet hat.

Ihr selbst habt eine europäische Tradition,
die durchaus unserem Werdegang entspricht,
aber leider abgeschlossen wurde, ehe sie ihre Blüte erreichte.
Und dies geschah ungefähr zu der Zeit,
als das Christentum zur Staatsreligion (3. Jahrhundert n. Chr.?) wurde.

Ihr habt aber in etwa die gleiche Ausrichtung,
die auch wir begonnen haben.
Nur sind die kulturellen Unterschiede so groß,
dass man meint, es handele sich um unterschiedliche Formen.
In Wahrheit handelt es sich
um das gleiche Grundmuster und Prinzip.

H: Ja, da weiß ich trotzdem noch nicht, wo ich da anfangen sollte.
Also Literatur über traditionelle chinesische Medizin,
16. Jahrhundert?

F: Du könntest diesen Weg gehen.
Du könntest Bücher
über die traditionelle chinesische Medizin besorgen
und darin lesen, das würde ich dir sogar vorschlagen,
weil das intensiver wäre als diese Dinge, die du im Internet findest,
die im Grunde nur der Einstieg darin sind.

Ich bitte dies nicht zu tun, weil ich es dir auflade.
Ich bitte es nur dann zu tun,
wenn du selber das Bedürfnis und die Neugier verspürst.

So scheint es mir zum Beispiel, könne es sehr sinnvoll sein,
wenn gerade du dich mit Themen auseinandersetzt,
in dem es um die richtige Ernährung geht.

H: Ja, da haben wir uns schon mal eine kurze Information eingeholt, weil du ja auch etwas über
erhitzende Speisen und Süßigkeiten erwähnt hast.
Das geht ja auch auf die traditionelle chinesische Medizin zurück.
Ich glaube, das handelte von den Jahreszeiten.

F: So ist es!
Es ist etwas kompliziert und ich kann dir darüber nicht mehr vermitteln,
da in Utas Gehirn darüber keinerlei Informationen vorhanden sind
und auch in deinem Gehirn die Basis fehlt,
um damit arbeiten zu können.

Ich würde dich aber gerade deshalb ermuntern,
sofern du eine Neigung dazu verspürst,
dich damit auseinander zu setzen.
Sodann könnte ich dein Informationsmaterial dafür benutzen,
um korrektiv wirken zu können
und um dir neue Ideen und neue Wege zu unterbreiten,
was mir derzeit leider nicht möglich ist.

Und so bin ich gezwungen,
immer wieder auf deine Reiki-Kenntnisse zurückzugreifen,
obwohl das Spektrum durchaus noch zu erweitern wäre.

Bei Ratschlägen, die du Erkrankten geben könntest,
hättest du mehr Grundinformationen.

H: Ja, die Diätetik der traditionellen chinesischen Medizin gibt an,
welche Nahrungsmittel man bei einer Krankheit
bevorzugen oder vermeiden sollte.

F: Das ist richtig.
Es gibt aber auch Ratschläge für Personen
in einer bestimmten psychischen Verfassung
und gerade die sind sehr, sehr interessant
und sehr wichtig
und können eine nachhaltige Heilung in Gang setzen,
die du mit Reiki allein nicht geben kannst.

Du weißt selber,
dass Reiki eine Wundergabe ist,
aber leider nicht von großer Stabilität.

Es reicht schon ein Geringes,
um wieder aus dem Gleichgewicht zu kommen.
So kannst du an dir arbeiten!
Du kannst ja nicht von einem Patienten verlangen,
dass er in stetem Kontakt mit dir bleibt,
weil der Kontakt über so viele Menschen vorhanden sein wird,
dass du gar nicht in der Lage sein kannst,
so viel Reiki zu geben.

H: Noch mal zu unserem direkten Kontakt.
Es wäre natürlich dann vorteilhaft auch aus zeitlichen Gründen,
wenn ich mich mit der traditionellen medizinischen Medizin befasse,
dass wir auch irgendwann direkt in Verbindung kommen können.
Würde das von dem Energiefluss abhängen, vom Tai Chi?

Kurze Frage noch:
Kannst du sagen,
warum deine Energie für Uta so anstrengend ist?

F: Die Verbindung zu ihren Guides erfolgte stufenweise
und ich komme mehr oder weniger
für sie unvorbereitet und überraschend.
Ich schwinge nicht in ihrer ähnlichen Weise,
so wie es Elia tut oder ihre anderen Guides es taten.
Es gibt kleine Differenzen und diese Differenzen
bewirken einen Energieschub für Uta,
der ein wenig körperlich belastbar ist.
Deshalb sagte ich eingangs schon: ein ungewöhnlicher Weg.
Ich möchte mich mit dir verbinden,
du hast eine mir wesentlich ähnlichere Energiestruktur,
als Uta es hat.
Eure Energien sind zwar aufeinander eingestimmt,
aber sie sind ergänzend.
Also bin ich ein Gegenpol zu ihrer Energie.

H: Ja, dann versuchen wir in Zukunft,
auf direktem Wege miteinander zu kommunizieren.

F: Ja, auch da möchte ich dich bitten,
geduldig vorzugehen und geschehen zu lassen:
„Wu Wei“.

H: Ah ja, das Buch hab ich schon mal in den Händen gehabt,
aber ich konnte noch nie so viel mit anfangen.

F: Oh, du kannst.
Du darfst nicht vergessen,
dass sich in dir sehr viel verändert hat in der letzten Zeit.
Du liest es heute mit anderen Augen.

H: Gut, dann werde ich es mir noch mal vornehmen, zu lesen.
Auf die Belastung von Uta hin gesehen würde ich vorschlagen,
dass wir bald Schluss machen.

F: Ich möchte dir aber noch einiges Wesentliches erklären,
was notwendig für die nächste Zeit ist, lieber Hans-Jürgen.

Ich möchte dir erklären, dass alles, was geschieht,
ganz freiwillig ist!
Und auch die zeitliche Entwicklung bitte freiwillig ist.

Du kannst langsamen Schrittes gehen,
du kannst schnellen Schrittes gehen,
ganz wie es deinem Wohlgefühl entspricht.
Das ist mir sehr, sehr wichtig!
Und ich möchte, dass du weißt,
dass ich nicht enttäuscht bin,
wenn du dich für anderen Weg entschließt.

Allerdings freue ich mich sehr,
dass ich auf diese Weise die Möglichkeit habe,
ein wenig zu wirken,
wie es meiner Art entspricht
und wie ich es gerne tue.

H: Kannst du mir noch sagen,
wann deine letzte Inkarnation gewesen ist?

F: Die war nach eurer Zeitrechnung vor 356 Jahren beendet.
Ich möchte aber, dass wir uns noch ein wenig mit dir beschäftigen.

Die Arbeit eines Heilers beginnt bei ihm selbst.
Kein Heiler ist ein guter Heiler,
der nicht in die Tiefen seines Seins hinab gestiegen ist.
In allen Völkern gibt es entsprechende Riten und Mythen,
die das belegen und beweisen.
Es geht darum, sich selbst zu begegnen
und seiner eigenen Angst zu begegnen.

Du kannst dem nicht entrinnen!
Die Angst ist schließlich immer da
und so sind deine Blockaden
ein Zeichen deiner tiefen Ängste,
denen du bitte folgen solltest.
Ich möchte, dass du dich damit auseinandersetzt,
was die tiefe Ursache dafür ist,
dass du deine Energien blockierst.
Und ich möchte, dass du dabei beachtest,
dass es Energien sind,
die an sich wertfrei sind,
die du aber mit einem negativen Wert belegst.
Darüber solltest du dir im Folgenden Gedanken machen.

Ich bitte, die nächsten Tage dazu zu benutzen.
Ihr werdet thematisch damit beschäftigt werden,
auch von jenen, die euch besuchen werden.

Es wird ein Thema sein zwischen euch!
Und ich möchte, dass du begreifst, dass die Dinge,
die gesagt werden in deinem Umfeld,
Dinge sind, die gerade jetzt und für dich gesagt werden!

Lieber Hans-Jürgen, des Weiteren sehe ich,
dass du dir Gedanken darüber machst,
wie du das zeitlich schaffen sollst,
sowohl Elia als auch mir gerecht zu werden.
Nun mein lieber Freund:
Elia und ich sind uns völlig einig!
Und es ist so, dass ein einzelnes Diktat von Elia
in einer Woche weitaus genügt.

Ihr seht schon jetzt,
dass eure Leser kaum mehr in der Lage sind,
den Themen gedanklich zu folgen,
da die Informationsquelle derart viele
und tiefgehende Wissens-Anregungen mit sich bringt,
dass sie dem kaum noch folgen können.

Und das Gleiche gilt für dich:
Bitte, es reicht völlig, wenn du jetzt
– in langsamen Schritten, aber kontinuierlich – 
deine Ausbildung bei mir aufnimmst.
Ich möchte, dass du jetzt und zur Zeit
die Basis schaffst in aller Ruhe,
die erst in einem Jahr wirklich aktuell wird.

Du solltest aber Eines wissen:
Die Zeit-Qualität ist derart für dich,
dass, was du jetzt an Grundsteinen legst,
ein tragendes Fundament ist für jene Entwicklungen,
die in etwa einem Jahr vervollkommnet sind.
Du hast dabei die Wahl,
ob du wirkliche Fundamente legst
oder ob du auf Sand baust,
indem du dich weigerst,
weiterzugehen und zu lernen.

So ist es, dass du in der Zeit in einem Jahr
in der Tat eine Phase der Pflichterfüllung hast.

Doch was ist Pflicht?
Ist Pflicht stets Zwang
oder kann Pflicht Freude sein?

Darüber solltest du dich auseinandersetzen.
Du hast Pflicht stets als Zwang erlebt:
Etwas, was dir von Außen abgefordert wurde.

Doch ist die Pflicht,
zu der wir uns selbst berufen fühlen
aus Freude der Tätigkeit heraus eine gänzlich Andere.
Sie bringt mit sich Stabilität
und innere Ruhe und das Bewusstsein,
dass das Sein an sich einen tiefen Sinn hat
und eine Wirkung hat auf Andere.
Dass wir etwas bewegen,
dass wir wirklich ein Licht in dieser Welt sein können.
Wobei es dem Licht völlig gleichgültig zu sein hat,
ob es Andere erleuchtet oder nicht.

Das Licht scheint aus sich selbst heraus
um seiner Selbst willen.
In dieser Weise möchte ich dich anregen zu denken
und deine Zukunft zu planen.

Es geht darum,
dass du dich selbst in deinem Aspekt als Heiler verwirklichst.
Es geht nicht darum, dass du Erfolg hast.
Es geht nicht darum, dass du Andere damit befriedigst.

Es geht lediglich darum,
dass du dein „So bin Ich“ „Ich bin ein Heiler“ leben kannst,
was dir bisher nicht gelungen ist.

Und du musst auf diese Blockade achten,
die dich daran gehindert hat, es zu leben.

Hier liegt eine tiefe Ursache in dir begründet,
die daraus resultiert,
dass dir seit deiner Kindheit Dinge abverlangt wurden,
die nicht deinem Sein entsprachen!

Ich denken, hier treffen die Aussagen Elias
als auch meine sich ergänzend zusammen.

Der Heiler sollte stets mit sich selbst in Verbindung sein
und sich selbst in seiner Tiefe erkannt haben.
Er sollte wissen darum,
dass in ihm Kräfte schlummern,
die zum Guten und zum Bösen gereichen.
Nur so kann er in mitfühlender Weise seinen Patienten begegnen.
Nur so ist er in der Lage,
Andere von ihrer Last zu befreien.

Deine Auffassung von dem,
was Pflicht ist, ist eine sehr Negative.
Deine Auffassung von dem,
wie du bist, ist eine sehr Zwiespältige.

Doch liegt der Zwiespalt in dir darin begründet,
dass du nicht vergegenwärtigst,
dass sowohl positive als auch negative Strebungen
allein unserem Urteil entspringen.

Wie ich Eingangs sagte:
Ein reißender Fluss sollte
in ein sinnvolles Bett geleitet werden, nicht jedoch gestaut.
Doch es ändert nichts daran,
dass der Fluss an sich reißend ist.

Du wirst diesem Schatten begegnen müssen
und kontrollieren müssen,
ob es denn tatsächlich ein Schatten ist.
Hast du mich verstanden?

H: Ja.

F: Des Weiteren möchte ich dir mitteilen,
dass du ein Mensch bist,
der durchaus das Bedürfnis nach Anerkennung hat.
Es gehört zu deinen Staudämmen, wenn du sagst:
Ich bin nicht ehrgeizig.

In dieser Weise möchtest du dich vor Enttäuschungen
durch Andere schützen.

Doch ist Ehrgeiz an sich ein positives Merkmal,
denn es fördert unseren Schöpfungswillen.
Und Schöpfungswillen,
so sagte euch schon Elia,
gehört zu den Grundelementen eures Seins.

Immer – auch auf meiner Ebene –
wollen wir schöpferisch tätig sein.
Ich tue nichts anderes, wenn ich mich mit dir verbinde.
Auch ich bin ehrgeizig und mein Ehrgeiz treibt mich dazu,
mich mit dir zu verbinden.
Hast du noch Fragen?

H: Nein, für heute nicht mehr.

F: Gut, dann möchte ich für heute abschließen.
Und ich möchte es nicht tun,
ohne vorher meinen tiefen Respekt
und meine Ehrerbietung an dich zu geben.
Ich freue mich sehr, dass du bereit bist, mit mir zu arbeiten.
Ich bin sehr geehrt
und ich wünsche dir eine sehr interessante Zeit.

H: Ja, ich danke dir für dein Vertrauen und bitte grüße mir Elia.

F: Das werde ich gerne tun.

H: Also bis dann…