Dualseelen

Elia – Dualseelen seid ihr über den Tod hinaus.

Dualseelen seid ihr über den Tod hinaus.
Ihr seid Dualseelen
und ihr habt es beide gespürt.
Ich und Du sind Eins!

Nicht unbedingt einig –
aber Eins.
Das birgt Verantwortung für Einander
von Ewigkeit zu Ewigkeit.
Viele intensive, wunderbare Beziehungen
geht eine menschliche Seele ein –
im Leben wie im Jenseits.
Aber niemals hängt das Wohl und Wehe
des Anderen so sehr von einem Selbst ab.

Niemals hinterlassen die Spuren
der Begegnung derartige Wandlungen wie, 
wenn sich Duale im Leben begegnen!
Elia 

Zu Gast ist Anna.

Elia: Stell mir bitte deine Frage.

Anna: Lieber Elia,
ich habe meine vielen Fragen
konzentriert auf einige wenige.
Mir ist es wichtig, zu erfahren:
Warum spielt im Schauspiel meines Lebens
Anton eine derart zentrale Rolle?
Ich fühle mich so sehr mit ihm verbunden,
als seien wir eins.

E: Die Antwort weißt du.
Aber du traust dir weniger als mir.

A: Das stimmt.

E: Doch traust du mir, weil ich Jenseitig bin.
Du bist es auch!

Doch ich will dich nicht quälen.

Du fühlst recht.
Ihr seid ein Dual
und ihr habt es beide gespürt.
Ich und Du sind Eins!

Nicht unbedingt einig – aber Eins.
Das birgt Verantwortung füreinander
von Ewigkeit zu Ewigkeit!

Viele intensive, wunderbare Beziehungen
geht eine menschliche Seele ein:
im Leben wie im Jenseits.
Aber niemals hängt das Wohl und Wehe
des Anderen so sehr von einem Selbst ab.

Niemals hinterlassen die Spuren der Begegnung
derartige Wandlungen wie: 
Wenn sich Duale im Leben begegnen.

Wenn ihr aber im Jenseits vereint seid,
seid ihr ganz Eins, ja!
Und alle Anderen
können euch nur als Eins wahrnehmen! 
Dies ist eine besondere Form des Seins!

Und wenn du dich erinnerst:
Ihr habt immer nach Einander gesucht.
Es war immer da.
Das bedeutet nicht,
dass ihr nicht auch andere Menschen geliebt habt.
Aber da war Etwas Irgendwo,
das noch wartete.

Jetzt wartest du wieder.
Aber du solltest nicht auf dein Lebensende warten,
sondern auf die neue Oktave eures Eins Seins.

Darf ich dir eine Frage beantworten,
die du noch nicht gestellt hast?

A: Ja.

E: Nämlich jene:
Was ihr für Einander schon wart.
Darf ich das tun?

A: Gern.

E: Ich kann es nicht erschöpfend tun,
denn ihr wart immer mit Einander verbunden.
Aber ich möchte aufdecken,
wie vielfältig eure Beziehung war und ist –
was alles ihr Einander seid.

Anton weiß das schon! 
Nun wird es Zeit,
dass ich seinen Wunsch erfülle und es dir mitteile:
Ihr wart Einander Mutter und Kind.
Du die Mutter, er das Kind.
Ein schwieriges Kind und
eine schwierige Mutter.

Ihr habt voneinander gefordert,
was in euch steckt.
Eine ehrgeizige Mutter und
ein trotziges Kind.

Und ihr wart einander ein Zwillings-Paar.
Das war ein erholsames Leben.
Denn es gab nur euch.

Doch was so erholsam erschien,
war eine Gefahr.
Denn auch Duale sind nicht existent,
um sich selbst zu umkreisen! 
sondern um der Schöpfung zu helfen,
sich weiter zu entwickeln.

Aber es hat viele Inkarnationen gedauert,
bis ihr euch vom Zwilling sein lösen konntet.

Dann wart ihr einander Kameraden.
In einem Krieg, so unsinnig,
wie er sich nur denken lässt.
In jenem Krieg,
den ihr den Unabhängigkeitskrieg nennt.

Ein anderes Mal wart ihr einander Gegner.
Zwei Musiker!
Zwei, bei denen der Eine versuchte,
den Anderen zu überbieten.
Mit dem Ergebnis,
dass ihr beide immer besser wurdet
und Musik immer tiefer verstanden habt.

Aber wann immer ihr euch
zu Lebzeiten begegnet seid:
Ihr habt voneinander das Beste gefordert,
was möglich war.

Und so hat Jeder
vom Anderen aufgefordert, gelernt, was in ihm steckt.
Aneinander wachsend! 
Wenn du dich erinnerst an eure gemeinsame Zeit:

Ihr wart von Beginn an
weit mehr als ein Liebespaar.

Ihr wart einander Mutter und Sohn,
Kameraden in einer feindlichen Umwelt,
aber auch Konkurrenten
und manchmal auch so etwas wie Zwillinge
mit einer Geheimsprache,
geheimen Signalen,
ganz geheimen Träumen.

So hat sich in der relativ kurzen Zeit
eures gemeinsamen Lebens widergespiegelt,
was in eurem Bewusstsein wahr ist.
So seid ihr einander weit,
weit mehr als ein Liebespaar.

Kannst du das nachvollziehen?

A: Jedes Wort.

E: Wenn nun der Tod eure Leiber getrennt hat,
wenn nun die Materialität von Anton vergangen ist,
seine Bindung ins Fleisch aufgelöst ist: 
So bedeutet das doch nicht,
dass ihr zu trennen seid!

Und ich möchte das erklären:
Ehe du ihn kanntest,
hast du schon von ihm geträumt.
Und ehe er dich kannte,
traf er dich doch im Jenseits.

Und er hinterließ Ideen in deinem Kopf,
über die du dich am Morgen wundertest.
Und umgekehrt genauso!

Im unbewussten Zustand
wart ihr einander
ganz selbstverständlich nah.

Erst als ihr einander
in der Körperlichkeit gegeben seid,
da begann die Phase des miteinander Reifens.

Jetzt seid ihr wieder in der Phase der Form.
Du hast weiterhin mit ihm Kontakt!

Bei euch als Dual wird wahr,
was die Menschen gerne sagen:
Ich trage dich in mir!

Und dies ist kein Lippenbekenntnis,
sondern eine Tatsache,
die es zu begreifen gilt!

Ich bin du und du bist ich! 

Aber wir sind nicht gleich!
Du bist meine männliche Variante
und ich deine Weibliche.

Du bist jetzt meine himmlische Variante
und ich deine Irdische.
Ja?

A: Ja.

E: Gut. Deine nächste Frage?

A: Wenn wir beide ein Dual sind,
dann haben wir dasselbe Gesamtselbst?

E: Ja.

A: Wir sind also eine Seele?

E: Ja.

A: Kann ich in der jetzigen Inkarnation
eine bewusste Anbindung
zu unserem Gesamtselbst bekommen?

E: Ja.
Und ich hoffe,
dass Uta dir diese Möglichkeit auch eröffnet.
Das würde ich sehr begrüßen.
Hajo, du weißt, was ich meine…

Hajo: Hm, hm.

E: Du wirst, denke ich,
nicht besonders überrascht sein.
Denn das Gefühl, das kennst du schon.

Was dir noch fehlt,
ist das Bild dazu.
Ihr werdet auch dort
in einem Zustand der Beweglichkeit sein. 
Bitte stell dir das Gesamtselbst, das ihr habt,
nicht als ein statisches Konstrukt vor!

A: Hm, hm.

E: Sondern als etwas äußerst Lebendiges,
dass auch sich vereint
– sich auseinander bewegt –
sich vereint
– sich konzentriert –
sich ausdehnt – gemeinsam ausdehnt –
und wieder miteinander verschmilzt.
Ja?

A: Ja.

E: Das macht einen guten Teil
der speziellen Energie eines Duales aus.

Im Kontakt mit anderen Seelen gibt es
wiederum Zuständigkeiten
und auch Geneigtheiten,
so, dass der weibliche Teil von euch
den Weiblicheren andere Impulse geben kann
als der männliche Teil.
Dann geht es wieder ein wenig auseinander.
Ja?

A: Ja.

E: Ihr bleibt aber immer in der Verbindung.
Da ist kein Trennstrich.

A: Hm.

E: Die Trennung habt ihr erst erfahren,
als der Erste von euch inkarnierte.
Wobei der Andere über eine lange Zeit
mit ihm in Verbindung ist.

Ich denke,
darüber muss ich jetzt nicht ausführlicher berichten.
Das werden Hajo und Uta sicherlich noch tun
an diesem Wochenende.

Ein Gesamtselbst heißt auch etwas Anderes:
Und das ist sehr wichtig!
Seine speziell männlichen Erfahrungen
in seiner männlichen Ausprägung
– damit meine ich nicht die Geschlechtlichkeit –
sind Teil deiner Erfahrung,
ihr teilt gemeinsam eure Erfahrung!

Es zeichnet Duale,
die sehr wissbegierig sind
– das seid ihr beide – aus,
dass sie in der Lage sind,
sich in das Gegenteil
– in das Männliche oder Weibliche –
mühelos hinein zu versetzen.

Sie haben da kein Problem mit,
zu verstehen,
was die Not des Männlichen ist
oder die Not des Weiblichen ist.
Sie können sich intuitiv
an die Erlebnisse des Anderen
in anderen Inkarnationen erinnern.

Ich nehme hier ein Beispiel:
Anton war einmal ein griechischer Soldat
unter Alexander dem Großen.
Das war – wenn du so willst –
die Spitze oder Zuspitzung aggressiver Männlichkeit.
Das war ihm ein furchtbarer Zustand!

Und wenn ich dir das sage, dann merkst du,
dass das etwas in dir zum Klingen bringt:
ein Bedauern,
eine Fürsorglichkeit
und auch eine gewisse Traurigkeit.

Warum?
Weil dieser Teil eures Gesamtselbstes
ja auch ein Teil ist,
der auf dich gewirkt hat.
Und der mit seinen Erfahrungen
auch Ergebnisse in dir bewirkt! 
Zum Beispiel deine strikte Ablehnung
gegen Aggression, ja?

A: Ja.

E: So profitiert ihr selbst dann,
wenn ihr nicht gemeinsam seid,
von den Erfahrungen des Anderen.
Und so sind sie euch teilhaftig!