franz von assisi

Die Geschichte des Franz von Assisi…

Franz von Assisi wurde von einem Krieger zu einem Priester.

Und von einem, der scheinbar mit beiden Beinen fest auf der Erde stand, zu einem verschrobenen Spinner.

Aber seit er das war, war er fröhlich, er war heiter
und er vermittelte seinen Frohsinn und seine Heiterkeit an alle,
die sich seiner erinnern wollten.

Elia

Zu Gast ist Margret.

Margret: Gibt es noch etwas, was wichtig für mich wäre?

Elia: Es gäbe so vieles, was wichtig wäre. Das Wichtigste wird morgen kommen. Du weißt theoretisch schon, was wichtig ist, du bist ja schon auf dem Weg. Aber es fehlt noch eine Kleinigkeit: Es fehlt dabei die Freude.

Recht haben allein macht noch nicht fröhlich und das merkst du. Es fehlt noch das Heiter bleiben dabei, ja?
Schau einmal, es gab da einen Heiligen, ich liebte ihn sehr: den heiligen Franz von Assisi.

Kennst du ihn?

Margret: Nur vom Namen her.

Elia: Er war ein seltsamer Mann. Er redete mit Vögeln und Blumen und mit Mond und Sonne.
Er nannte sie Bruder und Schwester.
Und er liebt sie.

Vorher war er der reiche Sohn eines noch reicheren Mannes.
Seine Geschwister waren hochnäsig, seine Verwandten waren träge und habgierig.
Und seine Schwestern waren hinterhältig und eitel und hätte viel getan, um in dieser Familie einen guten Stand zu bewahren.

Aber es kam der Tag, an dem er an der Erkenntnis nicht mehr vorbeikam, dass das nicht sein Weg war. Dass nichts von dem, was sie lebten, seiner Wahrheit entsprachen.

Und so wurde er von einem Krieger zu einem Priester. Und von einem, der scheinbar mit beiden Beinen fest auf der Erde stand, zu einem verschrobenen Spinner.

Aber seit er das war, war er fröhlich. Er war heiter und er vermittelte seinen Frohsinn und seine Heiterkeit an alle, die sich seiner erinnern wollten.

Er hat der Welt sehr viel gegeben und gerade der europäischen Welt hat er wieder einen Zugang gegeben zur Seele der Tiere und zur eigenen Seele, die ein Teil des Ganzen der Schöpfung ist.

Siehst du: Wenn du magst, dann hast du Ähnlichkeit mit ihm.

Schauen wir mal, welchen Weg du gehen möchtest.

Eure Geschichten ähneln sich sehr.