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Elia – Das Meiste in deinen Träumen sind verwobene Botschaften…

Das Meiste in deinen Träumen sind verwobene Botschaften,
bei denen ein Teil tatsächlich etwas ist,
was du an Belehrung im Jenseits erfahren hast,
als du geschlafen hast.

Aber andere Teile sind auch dabei! 
Und hier sind auch Träume dabei,
in denen du das kollektive Bewusstsein abzapfst.
Elia

Teil 2

Zu Gast ist Carin.

E. Hast du noch eine Frage?

C. Es gibt die Träume, die ich habe.
Ich versuche, sie zu verstehen, weil ich denke,
dass sie wichtig sind für mich.
Manchmal machen sie mir aber Angst.

E. Carin, es gibt hier sehr unterschiedliche qualitative Merkmale,
die ihr sicherlich in einem Gespräch klären könnt.

Generell: nicht jeder dieser Träume ist wirklich bedeutend.
Sondern die meisten dieser Träume sind verwobene Botschaften!
Bei denen ein Teil tatsächlich etwas ist,
was du an Belehrung im Jenseits erfahren hast,
als du geschlafen hast.

Aber andere Teile sind auch dabei.
Und hier sind auch Träume dabei,
in denen du das kollektive Bewusstsein abzapfst.

Das hat gar nichts mit dir zu tun!
Sondern dann bist du im Grunde eine Art Radioempfänger,
der irgend einen Kanal öffnet.
Und dann bist du sehr verwirrt!

Nicht immer sind die Träume in Bezug auf dich zu sehen!
Das musst du generell dabei bedenken!
Ja?

Was aber hier auch eine Rolle spielt, das ist:
Dass in der Traumphase für dich etwas entfällt,
was dir sehr wichtig ist! 
Kontrolle! 
Du kannst – so scheint es dir – das, was du im Traum erlebst,
nicht kontrollieren.
Es kommt über dich und es macht dir manchmal große Furcht,
du könntest geradezu wahnsinnig sein.

Ich möchte dir empfehlen, dass du in vernünftiger Weise begreifst:
Dass die Kontrolle der Träume beim Erwachen einsetzt!
Und dass das völlig reicht!
Verstehst du, was ich meine?

C. Das verstehe ich nicht ganz…

E. Wenn du träumst, kannst du nicht Einfluss
auf den Inhalt der Träume nehmen.

Aber wenn du erwachst, dann kannst diesen Inhalt kontrollieren,
indem du ihn überprüfst:
Zu welcher Kategorie gehört er?
Ist er eine Botschaft, die ich mitgenommen habe aus dem Jenseits?

Oder ein Vor-Traum, der Ereignisse vorweg nimmt?

Oder ist er ein Verarbeitungstraum?
In dem ich meine tiefsten seelischen Nöte
in Form und Bild gebracht habe?

Oder ist es ein Traum, in dem ich etwas aufgefangen habe,
das aus dem kollektiven Unbewussten kommt
und somit gar nichts mit mir zu tun hat?

In der Weise
– nämlich durch Wissen und Klarheit – 
kannst du deine Träume im Nachhinein kontrollieren:
nämlich in der Wirkung auf dich!

Sind sie dir alle wichtig?
Oder misst du sie an den damit verbundenen Emotionen?

Dann ist das das Gegenteil von kontrolliertem Umgang
mit deinen Träumen.
Magst du das so erlernen?

C. Ja.

E. Gut. Wissen hilft gegen Angst!
Also, da du fürchtest, dass diese Träume Böses mit sich bringen,
brauchst du Wissen!
Und das sollte keine Schwierigkeit darstellen.
Ja?
Vielleicht kannst du Uta darauf hinweisen,
dass ihr darüber reden solltet.

Gibt es eine weitere Frage?

C. Ja. Eine letzte Frage habe ich noch.
Und zwar geht es hier um die berufliche Veränderung,
die ich vorhabe:
Ich würde gerne den Arbeitsplatz wechseln.

E. Ich darf dir nicht sagen: tue es!
Ich darf dir nicht sagen: lasse es!
Denn in dem Fall würde ich dein Meister sein und das bin ich nicht.
Du bist dein Meister!

Ich möchte dir aber, wenn ich das darf, einen Ratschlag geben.
Carin, alles zu seiner Zeit und nach der Ordnung.
Jetzt ist die Zeit, Selbstbewusstsein zu erarbeiten.
Und dann hast du ein
– was habe ich gesagt, was ist Selbstbewusstsein –
ein großes Fundament!

Auf diesem großen Fundament, da kann man Türme bauen.
Damit habe ich dir schon einen Ratschlag gegeben.
Ja?
Das bezieht sich auch auf den Wechsel des Arbeitsplatzes:
Eines nach dem Anderen!

Manchmal neigt der Mensch dazu,
die unangenehmen und schweren Arbeiten hinauszuschieben
und die Angenehmeren vorzuziehen.

Manchmal neigt auch die Seele dazu
– gerade dann, wenn es sehr wichtig wird
und sie sich in eine bestimmte Richtung begeben sollte –
sich mit etwas völlig Anderem zu beschäftigen!

Etwas, das sie sehr fesselt und gefangen nimmt
und worauf sie ihre ganze Wahrnehmung konzentrieren muss.

Solche Auswege helfen nicht wirklich weiter!
Sondern das sind nur allzu oft
– und das weißt du –
Umwege.

Lass deinen Plan nicht fallen, aber ordne deine Prioritäten.
Das ist mein Rat!

Du musst ihn nicht verfolgen.
Das ist nicht so,
dass es sich dabei um einen Lebensplanpunkt handelt.

Es ist ein Rat von einem alten Freund:
In Dingen des Lebens den Prioritäten der Seele zu folgen.

Ich wünsche dir von ganzem Herzen
ein schönes Erlebnis der inneren Begegnung.

Ich wünsche dir, dass du staunend sagst:
„Dies bin wirklich ich!“

Ich wünsche dir den Mut und den Frieden,
auf die Ursachen deiner Wunden schauen zu können.

Und die Weisheit, deine Stärken und deine Kräfte
genauso in Liebe annehmen zu können
wie deine Schwächen und Defizite.

Um dich verstehen zu können,
musst du zuerst deine Wurzeln schauen:

Deine Familie mit ihren Ängsten –
aber auch ihren Stärken.
Mit ihren gewaltigen Anstrengungen, zu überleben! 

Aber auch mit ihren begrenzten Möglichkeiten,
in inneren Frieden zu kommen.

Du musst verstehen, dass dies dein mentaler Ursprung ist!

Und du musst verstehen, dass es in dir liegt!
Um daraus etwas sehr Einmaliges zu machen,
was noch nie in deiner Sippe war:
Dich!

Wir wünschen dir ganz gewiss Lebensfreude!
Aber auch,
dass du diesen tiefen Urgrund des Vertrauens wieder emporhebst und erkennst:
Dass er dich nie verlassen hat!

Eine gute Nacht wünsche ich dir, Carin.

Hajo und Carin: Danke, Elia.