Ichs

Bist du ein Bär oder nur ein Tanz-Bär?

 

Überwindung der Angst vor der eigenen Größe:

Bist du ein Bär oder nur ein Tanz-Bär?

Du hast keine Sexualität, du bist Sexualität.

Was ist eure Ehe für ein Wesen?

Engelkontakt

Ich bitte meinen Guide, mich mit dem Guide von Doris zu verbinden.

Ich stehe in einem Garten oder Innenhof eines flachen Gebäudes, das aus Lehmziegeln besteht. Es ist hier sehr heiß, ein großer Olivenbaum steht hier, einige wenige Blumen sind da, diese blühen allerdings sehr üppig.

Die Luft ist erfüllt vom Duft der vielen Lavendelpflanzen. In der Mitte dieses Gartens ist ein kleiner Springbrunnen. Aus dem Schatten des Vordachs, das sich um alle Gebäude zieht und den Garten viereckig eingrenzt, tritt ein Mann hervor.

Er ist groß, schwarzes Haar, das gerade anfängt weiß zu werden, dunkle Augen.

Er trägt schwarze Kleidung und darunter ein weißes Hemd.

Ein schmales Gesicht, nachdenklich, sensibel, dunkle Augen. In der Hand hält er eine Rolle Pergament und in der anderen eine Tintenfeder, er legt beides auf einen kleinen Holztisch der hier unter dem Vordach steht und ich sehe, das seine Finger der rechten Hand schwarz sind durch Tinte.

Er lächelt, als ich das bemerke, nimmt ein Tuch und versucht es abzureiben.

„Ah, ein Nachteil meiner Obsession, aber ich denke, damit haben wir schon einen bedeutenden Hinweis auf meine Tätigkeit in dieser Inkarnation, nicht wahr?“

U: Du hast geschrieben?

G: Oh ja, ich war ein Dichter, allerdings lebte ich davon, Geschichtsschreiber meiner Stadt zu sein. Ich heiße dich willkommen in Barcelona, meine Liebe!

U: Du bist Doris Guide?

G: Natürlich, ich grüße Doris und verbeuge mich!

U: Kannst du uns sagen, wie wir dich nennen sollen?

G: Emanuel.

U: Doris bittet dich einige wichtige Fragen zu beantworten, möchtest du vorher etwas sagen?

E: Ja, Doris, immer noch auf der Suche nach dem rechten Weg (lächelt).

Siehst du, für einige Menschen ist es ganz einfach, ihren Weg zu gehen:

Sie tun, wonach ihnen das Herz geht, aber bei Doris ist das komplizierter.

Ich will das einem Beispiel deutlich machen: Zu meiner Zeit kamen Gaukler und Narren in die Stadt, unter anderem auch solche, die Bären bei sich führten und die sich Geld und Brot damit verdienten, diese Tiere Kunststücke machen zu lassen.

Diese Bären waren possierlich anzuschauen, sie wiegten sich und tanzten im Rhythmus der Trommeln und Flöten, sie verbeugten sich und zeigten ihre Größe, ohne Aggression zu zeigen.

Und je manierlicher ein solcher Bär sich aufführte, umso größer war der Lohn für seinen Dompteur.

Aber, das was wir dort vorgeführt bekamen, war nicht das Wesen der Bären!

Sie ahmten unser Wesen nach, weil sie durch Schmerz, aber auch durch ihre Zuneigung zu ihren Herren dieses Schicksal auf sich genommen hatten.

Das, was wir vorgeführt bekamen, das war nie und niemals die Wahrheit über Bären.

Ich wusste das nicht, in meinem Leben kannte ich nur diese dressierten Bären, bis ich eines Tages den gefährlichen und weiten Weg durch die Pyrenäen machen musste und eines nachts ein wilder, ungezähmter Bär in unser Lager kam.

Ich erwachte, als er mein Gepäck durchstöberte und da ich der festen Überzeugung war, das dieser Bär ein Geschöpf sei, dessen Wesen es war, manierlich und artig gegenüber Menschen zu sein, wagte ich es ihn laut zu schelten und begann, als er darüber nicht aufhörte, mein Gepäck auseinander zu reißen, ihn mit einem Stöcklein zu traktieren.

Kannst du dir mein Erschrecken vorstellen, als ich nun unverhofft mit dem wahren Wesen des Bären konfrontiert wurde?

Mit seiner Kraft, mit seinem Stolz, mit seiner Aggression?

Nun, so glaubte ich, hatte ich erkannt, was ein Bär war.

Doch nur wenige Tage später entdeckten wir ein verwaistes Bärenpärchen, kleine zarte Bälger, die zum Herzzerreißen nach ihrer Mutter schrieen.

Wir wollten sie mit uns führen und unterwegs verkaufen.

Nach drei Tagen aber stürmte eine alte Bärin in unser Lager.

Sie war gekommen, ihre Jungen zu befreien und es entbrannte ein schwerer Kampf zwischen ihr und dreizehn bewaffneten Männern, bis sie endlich tot zu unseren Füssen lag, war trotz unserer Überlegenheit mehr als eine halbe Stunde vergangen.

Diese Bärin hatte für ihre Liebe ihr Leben geopfert, hatte ihre Angst überwunden, war nicht einmal unseren brennenden Fackeln ausgewichen, so groß war ihre Treue und Liebe zu ihren Kindern.

Nun fragte ich mich, wie kann das sein, das ein und dasselbe Tier einmal ein tollpatschiger, hilfloser Narr ist, der sich am Gängelband seines Dompteurs herumführen lässt und ein anderes Mal ein Wesen mit solchen Kräften und solch starkem Willen?

Wenn ihr euch jetzt fragt, was das mit Doris zu tun hat, dann lass dir sagen: Auch Doris wurde dressiert…

Auch sie erfuhr eine absolute Bändigung ihrer Kräfte!

Und jetzt ist es an ihr, aus dieser Rolle herauszuwachsen und sich wieder mit dem zu verbünden, was an Stärken und Eigenwillen in ihr ist.

Es ist Zeit, das Gängelband zu durchschneiden und dorthin zu gehen, wo sie sich selbst als das Wesen erkennt, das sie in Wahrheit ist.

Doris Angst, die sie lähmt, wenn sie doch handeln sollte…

Die sie still sein lässt, wenn sie doch reden sollte…

Die sie tanzen lässt, wenn sie doch springen sollte…

Das ist die Angst vor den unterdrückten und vergessenen Stärken in ihr.

Nicht sie war es, die sich freiwillig der Dressur ausgeliefert hat!

Nicht sie hat das entschieden, sondern jene, die sie erzogen haben.

Und so ist die Angst, die sie hat, nicht die Angst davor, etwas NICHT zu können, sondern die Angst davor, mehr zu können als erlaubt ist.

Es geht wieder um das FINDEN der Wahrheit.

Sie hat viele Inkarnationen damit verbracht, der Wahrheit nach zu jagen und noch mehr damit, die Wahrheit weiterzugeben.

Das ist ihrer Seele aber zur Last geworden!

Wer sich verpflichtet fühlt, anderen die Wahrheit zu bringen, der darf sich nicht irren, der übernimmt die Verantwortung für deren Lebenssinn und damit deren Lebensglück.

Doch wer die Wahrheit für ANDERE finden und vertreten muss, der gerät in große Gefahr, darüber die eigene Wahrheit zu verlieren.

Der ist ein Lehrer, der aufgehört hat zu lernen.

Kennst du solche Lehrer?

U: Ich weiß nicht, was du meinst….

E: Kann ein Lehrer, der vor dreißig Jahren ausgebildet wurde, seinen heutigen Schülern noch die Wahrheit vermitteln?

U: Ohne Weiterbildung? Nein, da fehlen ihm die neuesten Entwicklungen.

E: Siehst du, genau darum geht es bei Doris!

Es ist in diesem Leben an der Zeit, wieder das LERNEN zu lernen, zu erkennen, das ein guter Lehrer nicht nur Antworten zu geben hat, sondern auch Fragen zu stellen.

Und die Bedeutendste aller Fragen, die sie jetzt zu stellen hat, ist die nach ihrem eigenen Wesen!

Nach dem, was sie hinter allen Maßnahmen, ihre Kräfte zu kontrollieren, WIRKLICH ist.

Es ist wichtig für Doris, zu ihren Bärenkräften zurückzufinden.

So wenig wie unsere Tanzbären dazu geboren sind, Menschen zu belustigen, so wenig ist Doris dazu geboren, bequem zu sein.

Sie spürt das, sie ist UNGEWÖHNLICH!

Aber sie möchte dennoch sich nicht den Folgen ihres Ungewöhnlichseins aussetzen müssen.

Und so ist sie innerlich zerrissen zwischen dem Drang danach, frei zu sein, wer und was sie ist und der Angst davor, ihr eigenes Wesen zu leben, so wie es ist.

Die Gefangenschaft der Bären bringt den Bären erhebliche Vorteile:

Sie werden ernährt, sie haben Schutz vor der Witterung und vieles mehr…

Sie sind GANZ SICHER…

Doch diese Sicherheit hat einen Preis.

Gut, gut, wenn man den Preis nicht kennt, dann mag man zufrieden sein in seinem begrenzten Leben.

Aber wenn man ihn kennt, dann steht man vor der Entscheidung, was wichtiger ist.

Manchmal, wenn sich die Urinstinkte des Bären zeigen, dann spürt er das etwas fehlt.

Aber da er nicht weiß, was es ist, nimmt er es hin.

Doris spürt, dass etwas fehlt.

Aber auch sie weiß nicht, was es ist und sie belegt jeden Versuch, dies herauszufinden, mit einem Gefühl großer Angst.

Wenn du den Käfig eines Tanzbären öffnest, dann kann es sein, das er die Gelegenheit nicht nutzt, um sich in die Unabwägbarkeiten einer freien Existenz zu begeben…

Oder es kann sein, das er nach einem kurzen Ausflug wieder zurückkehrt.

Nicht weil er Angst hätte, das ihm das Leben dort zu feindlich sein könnte…

Sondern weil er Angst vor seiner eigenen Macht hat!

Denn ihm wurde es doch abgewöhnt, wild und stark und impulsiv zu sein.

Ihm wurde das Bär – sein abgewöhnt!

Und Doris wurde das „Doris – sein“ abgewöhnt.

Wenn ein solcher Tanzbär zurück soll in seine Freiheit, dann gibt es nur einen einzigen Weg: Er muss langsam und nach und nach damit vertraut gemacht werden, wie es ist, ein Bär zu sein.

Auch an die Freude der eigenen Stärke muss ein dressiertes Wesen allmählich gewöhnt werden, es muss ganz allmählich vertrauen fassen zu seinem wahren Wesen.

Das ist mein Weg mit Doris, sie allmählich wieder zu sich selbst zu führen:

Zur Wahrheit über sich, nicht zur Wahrheit für andere…

Zum Fragen stellen, nicht zum Fragen beantworten…

Ich freue mich, dass ich hier die Gelegenheit habe, diese ersten Fragen, die sie aus ganzem Herzen stellt, zu beantworten!

Und ich hoffe, das sie nach und nach in die Freude kommt darüber, zu sein, wer und was sie wirklich ist.

Ohne Angst davor zu haben, das der Preis der Freiheit unbezahlbar sein könnte oder bestraft wird.

Uta, darum lass uns jetzt Doris Fragen beantworten.

U: Gut! Doris fragt, warum du ihr Guide bist?

E: Weil ich sie besonders liebe, es immer getan habe und immer tun werde.

Unsere Liebe basiert auf der Ähnlichkeit unserer Seelen und daran wird sich nie etwas ändern. Ich bin ihr nah.

U: Kann sie selbst mit dir Kontakt aufnehmen?

E: Oh, das hängt davon, ab ob sie bereit ist, ihre eigene Stärke zu akzeptieren!

Wenn sie versteht, – das ich, obwohl ich über ein weiteres Bewusstsein als sie verfüge – dass mein Rat nichts weiter als der eines wohlmeinenden Freundes ist!

Wenn sie bereit ist zu akzeptieren, dass das, was ich ihr sagen darf, eine Inspiration ist zu sich selbst und zu den eigenen Kräften zu finden, aber nicht geeignet ist, das eine Gängelband mit dem anderen zu vertauschen, dann steht dem nichts im Weg.

Es sei denn, sie verfällt in ihre unangenehme Angewohnheit, nicht bis zum Schluss zuzuhören (lächelt).

Manchmal neigt sie dazu, voreilig anzunehmen verstanden zu haben, worum es geht.

Aber mir sind ihre Fragen wichtiger als alles andere.

Es sind die Fragen, die ihr stellt, es ist der innige Wunsch SELBST zu verstehen, der euch in der Folge bewegt, die Antworten zu ergründen und letztlich zu einem eigenen Fazit zu gelangen.

Wenn Ihr eure Inkarnation aufarbeitet, dann wird das, was man euch erzählt hat, was wahr sei, völlig bedeutungslos sein!

Ihr werdet euch kaum noch dieser Dinge vergegenwärtigen können.

Alles was zählen wird, sind jene Antworten auf die Fragen, die ihr aus euch selbst heraus gestellt habt und für die ihr aus eigener Erfahrung und Erkenntnis unter Zurhilfename unserer Inspiration zu EIGENEN Wahrheiten gekommen seid.

Diese Wahrheiten allerdings haben allergrößte Bedeutung für eure Seele.

Wenn sie dies annimmt, dann sehe ich keine Hindernisse, mit Doris selbst zu kommunizieren.

U: In welcher Weise?

E: In schriftlicher Form, wie es unserer Art entspricht (lächelt).

U: Doris fragt, was ihre berufliche Bestimmung ist und was ihre Lebensaufgabe. wie sie die erfüllen kann beziehungsweise was sie daran hindert.

E: Die berufliche Erfüllung ist nicht mit der Lebensaufgabe gleich zu setzen!

Vielmehr dient der Beruf dazu, die Lebensaufgabe zu verwirklichen.

Es geht bei ihr darum, Kommunikation zu schaffen…

Es geht darum, den freien, gleichberechtigten Austausch von Ideen und Wahrheiten zu bewirken.

Dabei spielt es kaum eine Rolle, wo und wie sie das tut, wenn ich es auch vorziehen würde, wenn sie dies in schriftlicher Form tut.

Aber das ENTSCHEIDENDE ist, das es wirklich nicht darum geht, anderen Menschen die!!! Wahrheit zu sagen, sondern ihnen dabei zu helfen, IHRE Wahrheit zu finden.

Das ist ein sehr großer Unterschied.

Doch ehe sie das kann, muss sie sich wieder mit ihren eigenen Wahrheiten verbinden…

Zugang zu ihrem wahren Wesen finden, ohne Angst davor zu haben Sicherheiten, die im Grunde nichts weiter als Bequemlichkeiten sind, zu verlieren…

Und sie wird sich entscheiden müssen, ob sie WIRKLICH mit allen Konsequenzen etwas Besonderes sein will oder ob sie davor Angst hat…

Ob sie lieber in dem von der Gesellschaft tolerierten Bereich bleiben möchte oder nicht.

Das ist eine Entscheidung, die ich ihr nicht abnehmen möchte, ehe sie nicht Vertrauen in ihre eigene Wildheit gefunden hat, wird das sehr schwierig werden.

Wer von klein auf bestraft wurde für seine Individualität, der wird sich besser schrittweise von dieser Prägung befreien.

Es geht darum, aus allen Erfahrungen, die sie dabei gemacht hat und noch machen wird, ein Lehrer denen zu werden, die in gleicher Situation sind.

U: Welche Aufgaben hatte sie in dieser und vergangener Inkarnationen?

E: Sich ihrer Lust, ihren Trieben bewusst zu werden, damit zum Wohl vieler beizutragen.

Sich dem eigenen Wesen zu nähern und es liebevoll anzunehmen, nicht zu zähmen, sondern zu nutzen.

U: Sie fragt: Welche Aufgaben habe ich übernommen, die gar nicht meine sind?

E: Ein Leben einer Frau hat ohne Lust und ohne Befriedigung stattzufinden…

Die Geschlechtlichkeit einer Frau darf nur über Beschwernisse gelebt werden, nicht über Freude daran…

Das ist nicht ihre Aufgabe, das war die Aufgabe ihrer Mütter: Den Körper als Feind zu betrachten.

U: Sie fragt:  Trotz verschiedener Therapien neige ich immer noch zu Depressionen und Angstzuständen.

Im Moment vor allem nachts, was kann ich noch tun?

E: Warum hat sie immer noch Angst?

Und wovor hat sie Angst? So sollte die Frage lauten…

Es ist die gleiche Angst, die der Tanzbär hat, wenn ein glücklicher Zufall die Käfigtür öffnet und er sich in die Freiheit begibt.

Es ist die Angst vor der eigenen Wildheit…

Die Angst vor den eigenen Trieben…

Die Angst, vernichtet zu werden, wenn ich so bin, wie ich bin…

Die Angst, für meine Lust und für meine Stärke tödlich bestraft zu werden…

Eine tiefe Angst vor der eigenen Kraft….

Das ist die Ursache der Angst und es hat als Folge die Angst davor, zu leben.

Aus dieser Angst heraus sind so viele, viele Gefühle nicht gelebt worden.

Die Trauer über diese nicht erlebten Gefühle schwächt dich und lähmt dich.

Ohne dass du dein Leben IN deiner Wahrheit lebst, wird dir keine Therapie helfen!

Du musst damit beginnen, Vertrauen in dein Wesen zu finden!

Du musst damit beginnen, Vertrauen in deine urweiblichen Bedürfnisse zu gewinnen…

Aus dem Tanzbär muss ein freier Bär werden.

Verabschiede dich davon, dass alles, was wild und weiblich ist, bestraft wird…

Verabschiede dich davon, das deine Lust tötet…

Das deine Wut tötet, das deine Instinkte töten.

Das war in anderen Inkarnationen so, leider hast du dich nicht davon gelöst!

Du hast weder dir noch deinen Tätern verziehen, sondern bist mit dieser „Wahrheit“ weiter und weiter inkarniert…

Du hast versucht, durch ein heiliges Leben dich von dieser Aufgabe zu lösen und bist nur weiter von dir weg gegangen.

Es geht nicht darum, seine Lust zu verlieren, sondern darum, sie als Werkzeug zum Guten zu benutzen.

Es ist nicht wahr, das deine Lust und dein Zorn an sich böse sind und Böses bewirken.

Lust und Zorn sind euch gegeben als Werkzeug.

Spiritualität darf nicht wieder missbraucht werden, um dieser Aufgabe zu entkommen, sondern Spiritualität und deine Lust sollen verbunden werden, zu deinem Wohl und dem anderer.

Versöhne dich mit dir selbst und deiner alten, vermeintlichen Schuldenlast.

U: Seit einigen Jahren leidet sie unter Leberflecken und roten Punkten und Hautwucherungen, warum?

E: Das ist ein genetisches Erbe. Viele deiner Vorfahren haben das.

Die wirkliche Frage ist, warum du dem so ängstlich begegnest: Weil du glauben gelernt hast, dein Körper sei dein Feind, ein unheimlicher Geselle, dem nicht zu trauen ist?

Und weil es dich davon abhält, ihn als das zu sehen was er ist: Ein Quell der Freude!

U: Warum ist ihre Sexualität immer noch so unbefriedigend?

E: Weil es gar nicht IHRE Sexualität ist!

Doris, du HAST keine Sexualität, du BIST Sexualität.

Du HAST keine Nase, du BIST deine Nase.

Das würdest du sehr schnell merken, wenn ich dir jetzt eine schmerzhafte Klammer darauf setzen würde, das würde DICH in deiner ganzen Persönlichkeit schmerzen!

Das würde deinen Körper verletzen, dein Geist irritieren und deine Würde als Seele kränken.

Das gleiche gilt für deine Lust: Du BIST deine Lust.

Und DU wirst INSGESAMT unbefriedigt sein, wenn du das versuchst getrennt zu leben.

Doris, du hast das Potenzial dazu, dich absolut glücklich und Glück bringend sexuell auszudrücken, aber du hast solche Angst vor deiner Kraft.

Du hast in allem Angst, wenn es darum geht, dein Selbst auszudrücken!

Aber das ist kein Schicksal, Doris, sondern eine Aufgabe, die es zu lösen gilt.

U: Sie fragt nach ihrem Mann…

E: Der die gleichen Aufgaben hat!

Bedient weniger eure Ängste!

Bedient mehr euren Mut, eure Stärke und ganz gewiss eure Lust.

Eine gute Ehe ist eine lustvolle Ehe…

Eine gute Ehe beinhaltet die gegenseitige Ehrung ALLER Kräfte und Potentiale.

Eine gute Ehe beinhaltet Vertrauen…

Ihr könnt keine gute Ehe führen, ohne euch zu trauen zu sein, wie ihr WIRKLICH seid und nicht so, wie andere meinen, dass ihr sein müsstet.

Vergleicht, ob die Bilder, die ihr voneinander habt, der Wahrheit des anderen entsprechen.

Ihr werdet feststellen, dass ihr beide versucht:

Bildern und Vorstellungen zu entsprechen, die von eurer inneren Wahrheit weit entfernt sind.

Er hat ein Bild von dir und du von ihm…

Er hat ein Bild davon, wie eine Frau sein soll…

Du davon, wie ein Mann sein soll…

Er hat ein Bild davon, wie eine Ehe zu sein hat, du hast eine Vorstellung davon…

Vorstellungen, was sind das denn?

Das sind Leistungen eures Gehirns, aber das ist nicht die Wahrheit!

Aufschluss über die Wahrheit geben euch eure Gefühle.

Was fühlt sich denn gut an?

Darüber solltet ihr nachdenken, um der Wahrheit auf die Spur zu kommen.

Wo ist eure Lust miteinander, aufeinander, zueinander?

Wo ist eure Neugier aufeinander?

Wo ist eure Ehre zueinander?

Wo ist eure Verantwortung füreinander?

Wenn eure Ehe ein eigenständiges Wesen wäre, welche Eigenschaften hätte dieses Wesen?

Was wäre sein Grundcharakterzug?

Was wäre sein wichtigstes Ziel?

Wie würden andere dieses Wesen beurteilen?

Worauf würde es seine größte Empfindsamkeit richten?

Was würde es mit der größten Hingabe leben?

Wie würde es seine Lebensenergie zum Ausdruck bringen?

Was wäre seine größte Angst?

Was wäre seine wichtigste Sicherheit?

Stell dir vor, eure Ehe wäre ein Mensch, würdest du diesen Menschen lieben, so wie er ist?

U: Ich danke dir, Emanuel, ich hoffe, dass wir Doris helfen konnten.

E. Es ist ein Anfang, aber es ist nicht ausreichend.

Die Probleme gehen tief!

Die Dressur war heftig!

Aber was da befreit werden soll, ist wichtig, groß und stark und es ist aller Anstrengung wert.

Ich hoffe sehr Uta, dass wir uns wieder sehen, denn ich wünsche mir dass aus Doris eine Frau wird, die lustvoll lebt, denn dazu ist sie berufen.

Lust zu haben und Lust zu spenden, darin liegt eine sehr, sehr tiefe spirituelle Weisheit.

Freude am Leben, Freude am Lebendigsein, Freude am wahr sein.

Sie muss es erst nehmen, ehe sie es geben wird.

Hoffen wir, dass sie es tut und nicht zurückkehrt in ihren Käfig.

Was in ihr frei werden soll, sind Urgewalten der Schöpfung und wir brauchen sie!

Es schwächt uns, wenn Seelen wie sie ihre Stärken nicht leben.

Helft ihr weiter!

U: Wenn sie das möchte, tun wir das von Herzen gern.

E: Hier mein Geschenk an sie: (Er reicht mir eine feuerrote Rose und ein ebenso roten Luftballon.)

Sie sollte keine Angst vorm Fliegen haben und sie sollte keine Angst davor haben, dass wahre Leidenschaft auch Schmerz beinhaltet.

Sie ist wahrhaftig stark genug für Beides!