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Elia – über Dualseelen: Wenn Dualseelen durch Medialität nach dem Tod Eins bleiben.

Wenn Dualseelen durch Medialität
nach dem Tod Eins bleiben.
Jenseits und Diesseits sind nicht getrennt!
Zu keinem Augenblick!
Niemals!

Nur dein Blick darauf ergibt die Trennung!
Nur das Bewusstsein ergibt Trennung!
Alles, was Jenseitig ist,
ist auch manifestiert.

Alles, was in der Welt existiert,
ist auch im Jenseits existent!
Es ist ein Irrglaube,
von einer Trennung zu sprechen!
Elia

Zu Gast ist Anna.

Elia: Deine nächste Frage bitte.

Anna: Ja, gern.
Durch das Erleben der Trauer, eines gewaltigen Schmerzes,
der unerträglich wurde und aufgehoben war,
als Anton im Licht war:
Da bekam ich eine leise Ahnung von dem Sinn seines Gehens
auf die andere Seite.

Wir beide hatten ein Stadium erreicht,
in dem wir uns spirituell nicht hätten weiter entwickeln können.
Es fühlte sich nach Sackgasse an.

Und nun im Rückblick auf die vergangenen 14 Monate 
ist ein solcher Entwicklungsprozess erfolgt in mir
und sicher auch in Anton…

Gibt es noch eine andere, weitere Bedeutung,
warum er gehen wollte?

E: Ja. Ihr wart und ihr werdet sein
in einem Schüler-Lehrer-Verhältnis
in einer fernen Zeit.
Jenseits deiner Möglichkeit,
dich daran zu erinnern,
war er Lehrer und du Schüler.

Hier gilt es, die Arbeit fortzusetzen.
Hier geht es darum, vorläufig gemeinsam jenes neue,
unentdeckte Land zu erkennen und zu begreifen
und eine Landkarte zu entwerfen.

Um Jenen zu helfen, die nicht verstehen.
Die sich fürchten 
– die in ihrer Todesangst verhaftet bleiben – 
ihnen die Wege zu öffnen, ganz zu werden.

Hier geht es darum 
– dass der Eine von euch aus der jenseitigen Perspektive
und der Andere von euch auf der materiellen Ebene –
jenen Menschen Hilfe, Schutz und Rat zu schenken,
die sie brauchen.

So wie es damals war, nun aber in einer neuen Zeit.

Ich bleibe bei diesen Andeutungen. 
Weil ich mir wünsche und ich hoffe,
dass du einverstanden bist,
dass du selbst morgen erfährst:
welches Leben ihr fortzusetzen habt.

Es ist wichtig!
Denn sonst begreifst du weder dich noch ihn.
Ja?

A: Hm, hm.

E: Gut. Deine nächste Frage…

A: Ja.
Je mehr ich mich mit Schriften über das Jenseits befasse,
umso mehr Bedeutung bekommt mein diesseitiges Leben für mich.

Ich verstehe Zusammenhänge zwischen Hier und Drüben
und habe das Gefühl:
mein Bewusstsein erweitert sich.
Es ist, als wäre ich ein Wanderer zwischen den Welten.

Kann ich die Stimmen in mir meinem Geistführer und Anton zuordnen oder ist alles nur Eigenprojektion?

E: Weder – noch.
Du bist noch nicht so exakt ausgerichtet,
dass du nicht auch andere Dinge empfängst.
Fantasien allerdings sind es nicht!

Sondern lass es mich so sagen:
Kennst du noch jene alten Radioapparate
mit den großen Griffen und der großen Skala?

A: Ja.

E: Die mussten ganz fein justiert werden.
Wer es nicht tat, geriet in Gefahr,
dass er zwei oder drei Sender gleichzeitig hörte.

Ganz ähnlich kann es auch bei dir noch hin und wieder vorkommen.
Das liegt nicht an mangelnder Medialität,
sondern am Mangel der Übung!
Ja?

A: Ja.

E: Fantasieren darfst du auch,
wenn du Fantasien brauchst.

Aber die brauchst du gar nicht! 
Denn die Realität deines Lebens ist fantastisch genug!

Fantasieren bedeutet:
Aus sich heraus etwas in die Welt setzen.
Das kann rein geistig bleiben.

Schriftsteller tun so etwas.
Das kann aber auch ganz materiell werden.
Ich kenne es von Bildhauern oder Filmemachern.

In jedem Fall wird etwas konstruiert.
Und bis ein solches Konstrukt der Fantasie in der Vollendung ist,
da bedarf es vieler Veränderungen, Verfeinerungen.
Und manchmal sogar wird das ganze Werk zerstört
und von vorn begonnen.

Das hat aber mit Medialität nichts zu tun!

Wenn du in dir die Worte verstehst,
dann sind sie das Ergebnis jenseitiger Inspiration! 
Aber die Inspiration, die du bekommst,
ist oft so umfassend und so schnell,
dass dein Verstand dem kaum zu folgen vermag.
Du bekommst die Informationen
und erst dann bildet dein Gehirn die Worte dafür aus.

Doch hier verliere ich mich im Detail.
Und ich müsste gar lange dir Zusammenhänge erklären,
was angesichts der Tatsache,
dass dies Uta dir beibringen kann, nicht nötig ist.

Wichtig ist mir, dass du verstehst,
wie umfassend deine mediale Begabung ist!
Möchtest du es wissen?

A: Ja.

E: Du bist nicht nur Wahr-hörend,
sondern auch Wahr-nehmend! 
Das heißt: Du bist nicht nur in der Lage, zu verstehen,
sondern auch zu fühlen.
Das ist eine besondere Kombination!

Du bist nicht nur in der Lage, aufzunehmen,
sondern auch in der Lage, von Außen zu betrachten.
Auch das ist eine besondere Kombination!

Ich möchte dich darauf hinweisen,
dass du in deinem tiefsten Anliegen versuchst,
den Menschen etwas sehr Wichtiges begreifbar zu machen.

Noch fehlen dir die Worte…
Du suchst, darum liest du so viel.
Du suchst nach einem “Wieder Erkennen”. 
Du suchst nach einer Wahrheit, die so, wie du sie suchst,
noch nicht niedergeschrieben ist!

Bisher hast du Bücher gelesen,
in denen das Jenseits und das Diesseits
mehr oder weniger getrennt voneinander existieren. 

Das ist nicht die volle Wahrheit,
sondern eine reine Bewusstseinsfrage!

Die Wahrheit ist:
Jenseits und Diesseits sind nicht getrennt!
Zu keinem Augenblick!
Niemals!

Nur dein Blick darauf ergibt die Trennung,
n
ur das Bewusstsein ergibt Trennung!

Alles, was Jenseitig ist, ist auch manifestiert! 
Alles, was in der Welt existiert,
ist auch im Jenseits existent!

Es ist ein Irrglaube, von einer Trennung zu sprechen!

Das liegt daran:
Dass das menschliche Wesen
den Tod nicht anders verstehen kann!

Mit dem Ende der Materie
scheint eine unüberwindbare Grenze gezogen zu sein.
Und dies ist nicht korrekt!
In Wahrheit sind beide Ebenen aufs Engste
miteinander verbunden und verwoben!

Diesseits und Jenseits –
Materie und Nicht-Materie –
Geist und Körper –
Seele und Verstand:

All das ist ein Netzwerk,
innerhalb dessen die Schöpfung stattfindet.

Die Schöpfung ist nicht beendet!
Sondern alles, was ist
– Jenseits wie Diesseits –
ist in der Entwicklung! 
Und dies findet nicht getrennt voneinander statt! 
Sondern es ist aufs Engste miteinander verwoben!

Dieses Bewusstsein ist in die Welt zu tragen!

Denn es ist das einzige Bewusstsein,
das davor bewahren kann,
dass euer Teil der Schöpfung
in Stagnation der Entwicklung verfällt!

Es gehört dazu, den Menschen begreiflich zu machen,
dass das, was sie Gestern waren, im Heute manifestiert ist!

Und das, was sie Morgen sein können, im Heute begründet liegt!

Es gehört dazu:
Ihnen klar zu machen, dass der Frieden,
den sie mit ihren Vorfahren und Verstorbenen machen,
zum Segen für ihr Morgen wird!

Es gehört dazu: Den Seelen, die sich fürchten, sich hinzugeben,
klar zu machen!
Dass das Licht dort ihr Zuhause ist!

Es gehört dazu, jenen Seelen zu helfen,
die sich in ihrer Verzweiflung in der Finsternis halten.
Denn alles hängt miteinander zusammen!

Ich sage nicht, dass es deine Aufgabe ist,
ein Prediger im Fernsehen zu werden,
der die Massen begeistert.

Aber ich sage:
Dort, wo deine Hände reichen, zu erreichen…
Dort, wo dein Mund genug ist, um wahre Worte zu sprechen… 
Dort ist der Platz, an dem du wirken kannst!

Viele – das habe ich schon Einmal gesagt – sind begabt.
Aber es gehört mehr als Begabung dazu, dieser Liebe zu dienen!

Es gehört dazu: Die Schöpfung und Gott
in der tiefsten Wahrheit des Herzens zu lieben!

Es gehört dazu: Eine Angstfreiheit vor dem Leid Anderer!
Nicht wie jene Freunde Hiobs,
die sich vor seiner tiefen Verzweiflung
nur durch Flucht retten konnten! 
Sondern es gehört dazu!

Und das ist dir und Anton eigen:
Das tiefe Bewusstsein absoluter Solidarität mit allen Seelen.

Das habt ihr!

Das ist seit Langem in euch!
Ein Gespür und ein Gefühl dafür:
Dass das, was dem Hiob dort in meiner Nachbarschaft geschieht,
einen Sinn hat.

Dass das, was ich an Leid sehe und erlebe,
einen Weg weist:
nämlich aus dem Leid heraus zu finden.

Es ist nicht der Weg,
Leid verleugnen zu wollen!
Sondern sich dem Leidenden,
dem rastlos Suchenden,
dem in sich Erstarrten zuzuwenden und zu sagen: 
Licht gibt es!

Dies kann ich bezeugen!
Die Dunkelheit ist nicht die letzte Wahrheit!

Ich wünsche mir:
Dass du Vertrauen fassen kannst in deine Gaben,
dass du nicht erschrickst.
Denn nichts wird euch gegeben,
was ihr nicht tragen könnt!

Ich wünsche mir,
dass du ein Zeuge einer Fröhlichkeit sein kannst,
die größer ist als der Verstand!

Und ich wünsche mir,
dass du ein Zeuge dafür sein kannst, der sagt:
Am tiefsten Punkt meines Lebens wurde ich gesegnet!

Ja?

A: Ja, Elia.

E: Wie du deine Begabung in der Praxis umsetzen möchtest,
welcher Weg dir klug und auch freudvoll erscheint,
das möchte ich dir nicht vorschreiben.

Sondern es ist wichtig für dich:
Dass du diese Wege selber ausprobierst
und es dir auch erlaubst, auszuprobieren.

Aber ich möchte dir empfehlen,
dass du zu Allererst lernst,
Anton zu verstehen,
ihn fest hältst im Sinne von Dokumentationen.

Und dass du ihn begreifst als Jemanden,
der dir – wie oft in deinem Leben – die Spur tritt!

Ich möchte, dass ihr Beide die Freiheit habt, zu sagen:
Bis hierhin ist es gut für uns,
aber weiter möchten wir nicht.

Deshalb halte ich mich mit Vorschlägen,
die die Ausübung eurer Begabung angeht, zurück.
Hier seid ihr in der Eigenverantwortung, ja?

A: Hm, hm.

E: Und du musst wissen,
dass deine mediale Fähigkeit sehr groß ist!
Du musst auch wissen:
Dass es keinen Zwang gibt,
diese Fähigkeit umzusetzen,
wohl aber einen großen Gewinn: 
für Andere!

Denn diese Arbeit zu tun und sie offen zu tun:
Das bedeutet in eurer Welt immer noch,
sich der Möglichkeit sozialer Sanktionen auszusetzen!

Und es ist wichtig, dass du über die Liebe
und Fürsorge der Schöpfung gegenüber
nicht die Liebe und Fürsorge dir selbst gegenüber vergisst!

Die Gefahr ist groß, ja?

A: Ja.

E: Gut.