Königin

Warum soll ich eine Familienaufstellung machen?

Warum soll ich eine Familienaufstellung machen?

Was sind Gründe für eine Familienaufstellung?

Wenn das Erbe deiner Ahnen kein glückliches Leben für dich zulässt!

Es ist wie ein Schauspiel, das solange aufgeführt wird,
bis endlich einer kommt und sagt:

Nein, dieses Spiel, das kann nicht meins sein.

Alle deine Väter widersprechen dir: 
Es ist nicht erlaubt!
Alle sagen: Du musst dich aufopfern.

Elia

Elia: Guten Morgen, liebe Freunde.

Hajo und Alfred: Guten Morgen, Elia.

Ich freue mich, dass du zu uns gefunden hast, Alfred…

Warum ist mein Weg so schwer gewesen?
Wird er schwer bleiben?
Ist Leben immer und immer wieder
eine Aneinanderreihung von Ohnmachts-Erfahrungen?

Wie viel Macht habe ich über mein Leben?

Das sind Fragen, lieber Freund, die viele Menschen bewegen und sie fragen umsonst,
wenn sie die Verantwortung für ihr Glück in den anderen suchen.

Sie fragen vergebens, wenn sie die Verantwortung für ihr Glück im Schicksal suchen.
So zu fragen, macht ohnmächtiger als je zuvor.

Lernen, wie mächtig du bist!
Darum wird es gehen an diesem Tag.

Lernen, wie gut du dir vertrauen kannst.
Und lernen, wann und wie du dieses Vertrauen verloren hast.
Und wieso es einfach sein kann, es wieder zurückzugewinnen.

Nicht als eine Idee, sondern als Erfahrung: 
Ich! Ich bin der König meines Lebens.

Stell deine Fragen.

A: Woher kommt die Angst vor Einsamkeit, vor dem Allein sein?
Das hat sich schon etwas beantwortet damit: 
Das Glück in anderen suchen…

E: Ja. Das Glück liegt in deiner Fähigkeit, danach zu greifen.

Die Angst liegt in der Annahme, es nicht zu dürfen.
Wenn ich nach dem Glück greife, dann wird mir auf die Hand geschlagen.
Irgendwas, irgendein böses Schicksal verweigert mir den Zugriff.

Diese Angst ist nicht nur deine Angst. 
Sie ist genauso die Angst deines Vaters und Großvaters.
Du bist in einer Kette das nächste Glied.
Und dein Sohn wird wiederum das nächste Glied sein.
Es sei denn, du siehst, dass du einen Weg hast, diese Vorstellung zu beenden.

Es ist wie ein Schauspiel, das solange aufgeführt wird,
bis endlich einer kommt und sagt: 
Nein, dieses Spiel, das kann nicht meins sein.

Du tust etwas Großes heute, nicht nur für dich, sondern auch für dein Kind.
Du kannst ihm zeigen: 
Lieber Sohn, es ist berechtigt, nach dem Glück zu greifen und alles dafür zu tun…

Es ist sinnvoll, für das eigene Glück einzustehen und zu kämpfen.
Du tust Großes und ich denke:
Du wirst dir über die Auswirkungen dessen
erst nach einiger Zeit wirklich klar werden.

Männer sind Könige ihres Lebens und nicht Opfer der Königin!

Das ist etwas, was du nun neu erobern musst und du wirst es können.
Es wird nicht darum gehen zu schauen, wie oft du ohnmächtig warst…
Sondern es wird darum gehen, zu schauen:
Welche Kräfte in dir sind, die es nur gilt, wieder ins Bewusstsein zu führen.

Deine nächste Frage…

A: Bin ich auf dem richtigen Weg?
Und haben meine Depressionen und Ängste was damit zu tun,
wenn ich von dem Weg abschweife?

E: Nein, deine Depressionen und Ängste, die melden sich gerade dann,
wenn in dir der Kampfgeist, für dich einzutreten,
deine Forderungen, deine Bedürfnisse durchzusetzen, lauter werden.
Gerade dann.

Und so ist es ein ständiger Kampf!
Ständig kämpfst du, denn du weißt, dass es falsch ist, dem nachzugeben.

Du bist auf die Welt gekommen, um gerade das zu lernen:
Dass es richtig, berechtigt und wahr ist, für das eigene Wohl einzutreten.

Was will ich?
Was brauche ich?
Und welchen Weg finde ich, um mir meine lebensnotwendigen Bedürfnisse zu stillen?

Dazu gehört nicht nur ein Haus, Nahrung und Kleidung…

Ein Mensch lebt nicht vom Brot allein!

Diesen Satz kennst du.

Der Mensch braucht Geborgenheit, Zuwendung, Vertrauen…
Ein Mensch ist ein soziales Wesen.
Es braucht Gemeinschaft, das sind Notwendigkeiten!

Das kann nicht darum gehen, wie ein Bettler darauf zu warten,
dass man von diesem Notwendigen die Brosamen der anderen bekommt.

Sondern es muss darum gehen, sich davon das zu nehmen, was das Leben bietet:
Ich will Gesellschaft, also nehme ich sie mir…
Ich will Vertrautheit, also fordere ich sie ein…
Und ich will Gemeinschaft, denn das brauche ich, um leben zu können.
Also klage ich Gemeinschaft ein als meine Not-Wendigkeit.

Es ist mir Not, einsam zu sein.
Es ist mir Not!
Diese Not bin ich berechtigt, zu benennen.

Immer dann, wenn du merken musst, dass du nicht berechtigt scheinst,
deine Not zu benennen.
Wenn es niemand hört, wenn es abgewiegelt wird, geschwiegen wird. 
Nicht Ernst genommen wird.

Immer dann, wenn du dich nicht einmal traust, zu benennen,
was dir Not ist, dann kommt die Depression!

Zwei Strebungen sind in dir: 
Deine Seele will überwinden die Hilflosigkeit, die Ohnmacht.
Aber das Prinzip deiner Väter widerspricht dem.


Zu den eigenen Notwendigkeiten zu stehen,
ist den Männern deiner Sippe nicht erlaubt!

Wohl, was Nahrung, Kleidung angeht.
Aber nicht, was die emotionalen Bedürfnisse angeht.

Ein Mann, der sich hinstellt und sagt:
„Um leben zu können, brauche ich es, geliebt zu werden!“
Das ist kein rechter Mann.

Doch, das ist ein rechter Mann! 
Das ist ein Mensch!
Jeder Mensch hat diese Notwendigkeit! 
Und es ist gut!

Es ist gut, dass dich die Nöte der letzten Jahre dazu gezwungen haben,
dieser Notwendigkeit ins Auge zu sehen. 
Daraus erwächst dir Kampfgeist!
Weit mehr, als du es heute abschätzen kannst.

Und dieser Kampfgeist ist gut für dich und für deine Kinder und Kindeskinder.

Deine nächste Frage…

A: Kontaktaufnahme zu meinem Guide oder Höheren Selbst:
Da tue ich mich momentan etwas schwer…

E: Nun, ich denke, wir können es ändern.
Lass es geschehen, was heute geschieht.

Du musst gar nichts tun, sondern geschehen lassen, was geschieht.

Dein Guide hat von sich aus ein Interesse daran,
dass du wächst in deine eigene Stärke.

Worin du dich schwer tust, das hat nichts mit deinem Guide zu tun.
Sondern das hat etwas damit zu tun, abhängig zu sein.

Gerade jetzt, im Gefolge einer großen emotionalen Abhängigkeit,
die dramatisch endete, ist es schwer, in neue Abhängigkeiten zu gleiten. 

Abhängigkeit setzt Vertrauen voraus…

Es wäre nicht gut, wenn du mit dem Wissen, was du heute über Guides weißt,
intensiven Kontakt zu ihm hast.
Es wäre nicht gut!

Erst wenn du begriffen hast – und zwar mit deinem Herzen – dass du du selbst bist:
Der König deines Lebens bist, dann kann dir dein Schutzengel
als Freund, als Ratgeber und als Empfänger deiner Bitten treulich zur Seite stehen.

Er ist kein Wesen, das dir etwas vorschreibt. 
Er ist niemand, der dir Entscheidungen aufzwingt.
Er ist ein Begleiter!

Und er schützt dich, wenn er kann!
Aber er lässt auch Irrtümer zu und Irrwege, wenn er weiß,
dass darin deine Entscheidung liegt, deine Möglichkeit zu lernen.

Zurzeit ist es gut, dass du dir sagst: Ich möchte gar nicht so viel mehr.

Denn du übst dich gerade jetzt, deine ganz eigenen –
auch eigenwilligen – Schritte und Einstellungen zu üben.

Nicht noch einer, der dein Leben regiert, gerade jetzt!

Hast du noch eine Frage?

A: Ja, das war jetzt auf Beziehungen bezogen.
Da habe ich jetzt momentan auch etwas Schwierigkeiten mit,
mich da in neue feste Beziehungen einzulassen…

Ich probiere mal da und mal da und fühle mich da auch nicht ganz so wohl dabei.

E: Es ist das, was ich gerade angesprochen habe, nicht wahr?
Bitte, alles hat seine Zeit der Entwicklung, das kennst du doch: 
Ein Saatkorn ist noch längst kein Hafer-Halm, nicht wahr?

Deine Möglichkeiten, Beziehungen zu knüpfen,
deine Möglichkeiten, Beziehungen aufzubauen,
sind jetzt zum ersten Mal wirklich deine Aufgabe.

Beziehungen zu pflegen, wie andere sie pflegen! 

Beziehungen nachzuleben, wie Vorfahren sie vorlebten,
das hast du gehabt und du bist daran gescheitert.
Noch einmal? Nein.
Noch einmal darf es nicht genauso so sein, soweit sind deine Gedanken schon.

Aber wie, wie soll es dann sein?
„Wie wäre denn meine Art der Beziehung?“
Das gilt es, herauszufinden und durchaus zu üben.

Du solltest dich dafür nicht verurteilen.
Es ist ein Lernen, es ist ein Schauen.
Es ist die Frage danach, was du – du selber – möchtest, du selber brauchst.

Du hast dich sehr viele Jahre deines Lebens durch die Augen der anderen gesehen: 
Wenn ich dies und das und jenes tue:
Was werden die anderen sagen und denken und fühlen?

Jetzt hast du gelernt, dass es wichtig ist, dass du dich selbst findest.
Wer bin ich, was bin ich, was brauche ich?

Das ist viel wichtiger und damit hast du Recht.

Dann wünsche ich euch heute eine gute Arbeit.

Hajo: Und sollen wir die mediale Familienaufstellung machen?

Elia: Ja, und zwar gleich.

Hajo wird dir erklären, was er meint.

Ich wünsche dir Freude!

Ich weiß, das ist die Schwerste aller Aufgaben.
Und ich sage dir: Es ist dir erlaubt, das Leben freudig zu begrüßen.
Er ist dir erlaubt, ein fröhlicher Mann zu sein.

Alle deine Väter widersprechen dir: Es ist nicht erlaubt!
Alle sagen: Du musst dich aufopfern.

Und du? 
Du bist der Erste, der sagt: Nein!

Nein, ich will lernen, mich am Leben zu freuen.

Und du tust es – und dies weißt du vermutlich gar nicht – für deinen Sohn.
Er lernt an dir!

Du bist traurig, weil der die Erfahrung machen musstest – und das in so jungen Jahren –
dass seine Eltern getrennt sind.
Du bist traurig, das hättest du gerne deinem Nachkommen erspart.

Aber dadurch, dass du dieses Erleben hast und in der Art und Weise, wie du es bewältigst,
wird er lernen, welcher Art von Beziehung er bereit ist, für sich selbst zu akzeptieren.

Dein Nein zur Unterdrückung deiner Bedürfnisse gibt ihm die Kraft – später einmal – wenn er ein Mann ist, „Nein“ zu sagen zu jeder Frau,
die ihn in gleicher Weise benutzen möchte zu ihren Zwecken!

Das ist ein gutes Ziel, es ist gut, dass du es ihm lehrst, ja? 

Verstehst du, welches Geschenk du ihm damit machst?

Es liegt nun an dir, zu der Kraft zurückzufinden und dies auch in Freude durchzusetzen.

Dann verabschiede ich mich von dir und wünsche dir einen lebensfrohen Sommer.

Hajo und Alfred: Leb wohl.