Mensch sein

Elia – Zur Frage: Was ist das Mensch sein? Was bedeutet es? Was ist unsere Aufgabe?

Was ist das Mensch sein?
Was bedeutet es?
Was ist unsere Aufgabe?

Das sind Fragen,
die deine Seele sich gestellt hat,
weil sie weiß:
Dass von der Antwort abhängt,
ob sie die Angst vor Liebe
verlieren kann.

Wir hoffen,
dir dabei helfen zu können.

Wir hoffen,
dich in deine Kraft zu bringen
und dir die Furcht
vor dieser Kraft in dir zu nehmen.

Elia

Zu Gast ist Karla.

Elia: Guten Abend, liebe Freunde.

Hajo: Guten Abend, Elia.

E: Ich freue mich, dich begrüßen zu dürfen.
In einem Land, in dem die meisten Menschen leiden,
an sich selbst zumeist am Stärksten.

In einem solchen Land 
– in dem die Schatten der Vergangenheit
immer noch so mächtig sind,
dass selbst die Kinder dieses Landes an sie leiden – 
bist du als eine Seele geboren,
die doch nichts so sehr sucht
wie die Gelegenheit,
den Menschen zu verstehen.

Was ist das:
Mensch sein?
Was bedeutet es?
Was ist unsere Aufgabe?

Das sind Fragen, die deine Seele sich gestellt hat,
weil sie weiß, dass von der Antwort abhängt,
ob sie die Angst vor Liebe verlieren kann.

Wir hoffen, dir dabei helfen zu können.
Wir hoffen, dich in deine Kraft zu bringen
und dir die Furcht vor dieser Kraft in dir zu nehmen.

Stell mir bitte deine erste Frage.

Karla: Erst mal guten Abend, Elia.
Es freut mich sehr, dich persönlich kennen zu lernen.

Meine erste Frage ist:
Ob ich mich dieses Wochenende
„nur“ um meine Ahnen und mich kümmern soll
oder auch um meinen Mann und unsere Kinder?

E: Du wirst sehen,
dass sich das Eine
nicht vom Anderen trennen lässt,
sondern in einem Fluss ist.
Deine Frage wäre so,
als würdest du mich fragen:
Soll ich mich nur mit dem Mittelrhein beschäftigen
oder soll ich zur Quelle?
Du musst dich mit Beidem beschäftigen.

K: Okay.

E: Ja.
Wobei selbstverständlich ebenso wie in einem Fluss
zuerst die Quelle untersucht werden muss.
Wenn wir den Rhein nehmen und einmal annehmen,
dass in seinen Quellläufen ein schreckliches Unglück passiert ist
und dort etwas in ihn hineinfließt, dass all sein Wasser verdirbt: 
Dann macht es keinen Sinn,
mit seinem Delta anzufangen, nicht wahr?

Die Quelle gilt es zu korrigieren,
den Zufluss der eigenen Gifte zu stoppen.
Deshalb muss der Schwerpunkt dort liegen, ja?

K: Ja.

E: Deine nächste Frage bitte.

K: Kann ich meinem Mann eher dadurch helfen,
dass ich mir selbst helfe?
Oder gibt es eine andere Möglichkeit
für seine sehr schwierige Persönlichkeit
und auch für die Tatsache,
dass er dieses Jahr krank geworden ist?

E: Du kannst deinem Mann nicht die Verantwortung
für seine Genesung abnehmen.
Das ist nicht möglich!
Du kannst ihm aber helfen, indem du für dich klar bleibst.
Eine Genesung
– den Wunsch heil zu werden sowohl körperlich als auch psychisch –
ergibt sich aber nur,
wenn eine wirkliche Notwendigkeit da ist.

Dabei kannst du allerdings helfen,
indem du klar deine Position vertrittst.
In einem verwirrten Leben
– das so ist wie ein Nebel über dem Ozean –
was braucht es da?
Positionslichter.

Diese Positionslichter zu setzen!
Das ist deine Aufgabe, ja?

K: Ja.

E: Gut.

Noch einmal:
Die Verantwortung für sein Wohlergehen muss er selbst tragen.
Alles andere wäre ein Abhängig machen
und ein Dominieren und das geht nicht.

Deine nächste Frage.

K: Ich verstehe.
Warum sind mein Mann und ich
in dieser Inkarnation zusammen?
Welche Lernaufgabe haben wir aneinander?

E: Für dich ist es wichtig, dass du verstehst,
dass du in deiner Seele
eine große Scheu davor hast,
in eine Liebe zu geraten,
die dich mit allem, was du bist,
ergreift ohne eine Distanzierungs-Möglichkeit,
ohne die Möglichkeit,
sich ein inneres Reservat zu erhalten.

Der Grund dafür ist tiefer Schmerz.
Ich werde dir nichts über seine Gründe sagen,
denn das steht mir nicht zu.

Aber dir möchte ich sagen,
dass der Wunsch,
mit diesem Menschen zu leben, sein Ursprung darin hat,
dass du dich nicht mit ihm identifizieren musst.
Es bleibt ein Rest Distanz,
es bleibt ein inneres Reservat!
Es muss sogar bleiben, um bei der eigenen Gesundheit zu bleiben!
Hast du mich verstanden?

K: Ja.