Fluch

Fluch und Segen, Teil 1

Über Segen und Fluch

Ein Fluch ist eine emotionale Bindung
zwischen dem Verfluchenden und dem Verfluchten.

Elia


Hajo: Wie ist das mit Menschen, wie gestern im Reading, der Soldat und die Frau, die miteinander durch einen Fluch verbunden sind?

Sind die dann ewig im Belt, wenn denen keiner hilft wie Uta zum Beispiel?

Elia: Nein, das ist nicht so.

Auch der Beltzustand löst sich auf. Auch dort gibt es eine Entwicklung, aber die ist in eurer Zeitauffassung sehr geringfügig.

Also dieser Soldat war noch viel aggressiver.

Da hat sich schon eine Veränderung vollzogen und man kann davon ausgehen, dass beispielsweise der Abriss dieses Hauses, der vermutlich im nächsten Jahrhundert stattfindet, ihm dann auch die Möglichkeit eröffnet hätte, eine andere Perspektive einzunehmen.

Es geht um die veränderte Perspektive.

Und die veränderte Perspektive hätte ihn dazu animiert, eine andere Position zum Geschehen einzunehmen. Also da ist auch eine Entwicklung vorhanden.

Ihr werdet sicherlich von Spukgeschichten wissen. Die sind auch, sofern sie traditionell sind, korrekt.

Dort befinden sich Menschen im Belt, die Jahrhunderte dort sind, aber es ist keine Ewigkeit und es ist auch für den Betroffenen keinesfalls eine Ewigkeit.

Der Zustand des Wartens, es sei denn, es ist ein Beltzustand, ist de facto nicht gegeben.

Es sei denn, der Verstorbene befindet sich von Beginn an als wartend, das ist etwas anderes.
Es geht also gerade im Belt um die psychische Verfassung.

Was ist denn ein Fluch, beziehungsweise was ist denn die Wirkung eines Fluches?

Das ist sehr ernst und wir haben nicht ohne Grund dieses Reading zustande gebracht.

Ein Fluch ist eine emotionale Bindung zwischen dem Verfluchenden und dem Verfluchten.

Dies gilt auch dann, wenn der Verfluchte nichts vom Fluch weiß.

Ihr müsst euch darüber im Klaren sein, dass eure Gedanken eine Realität haben und einen bestimmen realen Wert haben, dass es zu einer feinstofflichen Materialisierung kommt.

Und bei einem Fluch kommt es zu einer Bindung.

Das Band, das Uta gesehen hat, ist natürlich symbolisch gemeint.

Aber Tatsache ist, dass es eine feinstoffliche Verbindung zwischen diesen Beiden gegeben hat, es gab ein Band aufgrund des Fluches.

Nun ist das Band bei ihr vielfältig gewesen, sie hatte mehrere Vergewaltiger, aber es ist ihr nicht gelungen, alle Bänder zu lösen.

Es blieb das Band zu diesem Soldaten, weil – und das ist sehr beachtenswert – eine tatsächliche Materialisation zwischen ihm und ihr stattgefunden hat in Form einer Schwangerschaft. Also dadurch ist Band, wenn ihr so wollt, doppelt geknüpft worden.

Generell gilt: Wenn ihr verflucht, bindet ihr euch selbst, wenn ihr von Schuld erlöst, erlöst ihr euch selbst.

Ihr kennt, sofern ihr eine christliche Basis habt, die Empfehlungen von Jesus.
Er sagt: Fluchet nicht, sondern segnet und er tut das aufgrund seines Wissens um diese Verstrickungen.

Das ist wörtlich gemeint, das ist nicht als „Schimpft nicht über andere“ gemeint.

Natürlich könnt ihr schimpfen, ihr seid sogar aufgefordert, in einer verbalen Form eure Frustration freien Lauf zu lassen.

Aber flucht nicht! Ein Fluch hat eine besondere emotionale Stärke.

Das ist noch etwas anderes, als wenn ihr lediglich schimpft. Ein Fluch bindet negative Energie in der feinstofflichen Welt in einer ganz bestimmten Form und ist daher wirksam.

Es gibt keine unwirksamen Flüche!

Ich meine das jetzt nicht so, dass das, was jemandem angehext werden sollte, tatsächlich stattfinden muss.

Das gelingt nur dann, wenn der Verfluchte weiß, was ihm an Negativem entgegengebracht, da gibt es also die „selbst erfüllenden Prophezeiungen“.

Auch wenn er es nicht weiß, ist diese negative Energie für ihn spürbar.  Sie ist existent, sie ist nicht ohne Wirkung.

Und ich bitte jeden Leser, der sich mit magischen Praktiken beschäftigt – und ich weiß, diese sind einige meiner Leser – sich sehr bewusst zu machen, dass sie damit etwas sehr, sehr Negatives tun.

Auch für sich selber!

Wenn ihr hingegen etwas Positives tun wollt – auch für euch selber – dann tut, was Jesus sagte: Segnet eure Feinde.

Das ist keine Empfehlung, die einen rein ethischen Wert hat, sondern es ist eine sehr, sehr praktikable Empfehlung.

Wenn ihr segnet, befreit ihr euch selber von emotionalen Bindungen gegenüber anderen Menschen, die euch geschadet haben oder euch schaden wollen.

Und damit seid ihr aus dem Wirkungsbereich dieser Menschen und ihrer Energien heraus.
Habe ich dass jetzt so erklärt, dass das verstanden werden kann?

Hajo: Ja, könntest du vielleicht noch genau definieren, wie und ob sich ein Mensch vor Flüchen schützen kann oder vor den negativen Wirkungen?

Elia: Ja, durch Segen.

Hajo: Also er segnet seinen Feind, der ihn verflucht.

Elia: Ja, ihr müsst das als Energien sehen, die sich manifestieren. Beides, Segen und Fluch, ist gleich stark.

Ihr lebt in einer dualen Welt, ihr seid dual, ihr seid böse und gut, wenn ihr es als Schwarz-Weiß-Zeichnung haben wollt. Und beides hat seine Wirkung.

Flucht euch jemand, so segnet. Auch das dürftet ihr kennen aus eurer christlichen Tradition.

Hajo: Also segnen wir mit Gott.

Elia: Segnet in Liebe, ja. Schickt also positive Gedanken, schickt Vergebung, das ist sehr, sehr wichtig. Und das „ent – bindet“ euch.

Hajo: Ja, sehr schön. Das ist die bildliche deutsche Sprache.

Elia: In der Tat, ein sehr schönes Wort, ja.