Elia – Ein Einheitsgeschmack wird kreiert…

Ein Einheitsgeschmack wird kreiert von Menschen,
die sich tatsächlich so sehen: 
Sie sind Essenmacher.

Und sie definieren den Durchschnittsgeschmack.
Und an dem orientiert sich die Industrie, ja.

Verloren geht das Individuelle,
das Eigenartige, Besondere
und damit auch der Feingeschmack.

Nicht wahr:
Kann es eine Rote Grütze geben
so wie bei dir Zuhause?
Nein!

Nirgendwo,
auch nicht von einem Dr. Oetker-Team.

Denn das hat ja nur Einheitsgeschmack.

Elia

Zu Gast sind Michael und Dagmar.

Teil 2 des Channelings

Elia: Wir fahren fort.
Was genau möchtest du wissen?

Dagmar: Zum Einen frage ich mich, was die richtige Ernährung ist.
Und zum Anderen frage ich mich,
ob ich selber was dagegen tun kann,
um der Welt zu helfen.

Elia: Was die richtige Ernährung für einen Menschen ist,
hängt von seinem Genom ab,
von seinen Genen, nichts anderes.
So ist es!

Schau, du kennst ja die Inuit.
Seit unendlich langer Zeit ernähren sie sich von Tieren.
Sie gewinnen all ihr Leben aus Tieren.
Anders gibt das Land keine Nahrung her.

Nun sind sie zivilisiert worden.
Sie leben keinesfalls mehr in Iglus.
Sie haben Häuser, sie haben Öfen und sie haben alles das,
was die Zivilisation so mit sich bringt an Nahrung:
Zucker, Alkohol, Mehl, sogar – wenn auch sehr teuer – Gemüse.
Und da sollte man meinen:
Da sie nun alles reichlich haben,
müssten sie sehr gesund sein.
Nicht wahr?

Michael: Hm.

Elia: Sie sind sehr krank!
Das liegt daran, dass sie nicht mehr ihrem Genom
entsprechend ihre Nahrung finden.
Das ist ein sehr klares Beispiel.

In Europa ist es sehr viel schwieriger.
Denn ihr stammt von ganz unterschiedlichen Völkern ab.
Und so ist die Antwort eben keine allgemeine,
sondern eine sehr individuelle.
Verstehst du das?

Dagmar: Hm.

Elia: Nahrung ist kein Glaubens-Punkt.
Wie man aber Nahrung gewinnt, das ist etwas anderes.

Und ich komme noch einmal auf die Inuit zurück:
In alter Zeit war für sie die Jagd ein spirituelles Ereignis.
Sie mussten, ehe sie jagen gingen,
den Schöpfer bitten, zu töten.
Und sie mussten das Tier,
das sie töten wollten,
in ihrem Herzen bitten, ihnen sein Leben zu schenken.

Sie haben den Tod eines jeden Tieres als Geschenk angesehen
und das Tier als äußerst Wert erachtet.
Nie wäre es ihnen eingefallen, etwas anderes darin zu sehen.

Die Tiere waren ihre Retter.
Sie waren ihr Alles!
Im im wahrsten Sinn des Wortes.
Und darum war es auch keine Sünde.
Es war genauso, wie sie es gesehen haben:
Genau so.

Die Tiere hatten den Auftrag, erlegt zu werden,
um Menschen zu ernähren.
Das ist in der ganzen Schöpfung so und
nichts Anderes ist es mit den Pflanzen.

Was für ein Irrtum, anzunehmen:
Pflanzen würden nichts spüren.

Was für ein Irrtum, anzunehmen,
dass es einem Mais, der geordnet in Reih und Glied
in einer riesigen Monokultur zu leben hat, gut geht.

Pflanzen haben auch Fähigkeiten als Seelen,
das wird unterdrückt.
Dieses Wissen wird nicht einmal
in esoterischen Kreisen preisgegeben!

Aber wer sich gründlich mit der Heilkunst durch Pflanzen beschäftigt, der stößt auf ganz erstaunliche Phänomene:
Zum Beispiel, dass sich Heilpflanzen dort ansiedeln,
wo die Menschen an Krankheiten leiden,
die durch eben diese Pflanzen geheilt werden können.

Wie kann das sein?
Haben denn Pflanzen ein Bewusstsein?
Ja, ein kollektives Bewusstsein.

Und so, meine Liebe, muss ich dir sagen:
Die rechte Ernährung ist die in der Wertschätzung
gegenüber der Nahrung!

Es geht nicht darum,
das Eine dem Anderen vorzuziehen.
Es geht um die mangelnde Wertschätzung
und die ist in der Tat tragisch, in jeder Weise.

Ihr könnt nicht mehr jagen, ihr seid zu viele.
Aber könntet ihr nicht wenigstens eure Böden anders behandeln?

Doch, das könntet ihr.
Es kann nicht ein jeder Mensch auf Fleisch verzichten.
Das ist unmöglich aufgrund seines Genoms.
Aber könnten eure Tiere nicht anders gehalten werden?
Ja, das könnten sie!

Könnten eure Tiere nicht anders getötet werden?
Ja, das könnten sie!

Könnte eure Landwirtschaft nicht anders betrieben werden?
Nämlich den Bedürfnissen der Pflanzen und des Bodens entsprechend?
Ja, das wäre möglich!

Aber es erfordert ein Umdenken,
es erfordert ein neues Bewusstsein.

Das Bewusstsein für die Nahrungskette,
an deren Ende ihr steht?
Nein, nicht wirklich.

Am Ende eures Körpers seid ihr Nahrung.
Und auch das Bewusstsein,
das fehlt gänzlich.
Wie auch?
Eure Friedhöfe sind kalte Mahnmale.

Vielleicht erinnerst du dich an das Gedicht
von Herrn Ribbeck im Havelland:

Da ist ein Mann, der nimmt eine Birne mit in sein Grab.
Und diese Birne wird zu einem wunderschönen Baum.
Und von dem Baum, da pflücken glücklich Kinder.

Das ist das Ende der Nahrungskette.
Das ist gemeint und nicht ein Verteufeln
des Einen oder des Anderen: eine Art neuer Religionskrieg.

Dieser Religionskrieg der Ernährung kostet Menschenleben.
Und das ist sehr tragisch.
Und zwar jede Seite kostet Menschenleben.

Die wahllose Aufzucht von Tieren,
die Massentierhaltung mit all dem,
was das mit sich bringt,
kostet jetzt schon Menschenleben!
Und zwar viele.

Aber nicht anders sieht es aus mit den riesigen Soja-Feldern,
die in Monokulturen für jene Menschen gehalten werden,
die sich jeder fleischlichen Nahrung entziehen,
aber Eiweiß brauchen.
Die kosten Menschenleben.

Solange das so ist,
solange dieser ideelle Nahrungs-Religionskrieg anhält,
wird die Alternative nicht in Erwägung gezogen:
Nämlich im Bewusstsein für das,
was das Wesen jeder Art ist: 
eine neue Nahrungskette aufzubauen.

Das ist eine große Herausforderung an die ganze Menschheit!

Ich sehe, ich habe dich betroffen gemacht.
Ich hoffe, dass du es nicht als Beschämung empfindest.
Es ist mir ein großes Anliegen, aufzurütteln.

Diese eure Welt ist so wunderschön und
ihr Menschen seid so vielfältig begabt.

Ihr könnt so viel Neues, Gutes,
aber auch Altbewährtes miteinander verbinden
und daraus eine gerechte Verteilung der Nahrung gestalten.

Das geht nicht,
solange ihr euch gegenseitig bekriegt.

Heilig ist eine Nahrung dann,
wenn sie in tiefster Wertschätzung stattfindet!
Verstehst du, was ich meine?

Dagmar: Hm.

Elia: Gut, zu deiner Nahrung:
Weißt du, von wem du abstammst?

Dagmar: Nein.

Elia: Von den Wikingern.

Dagmar: Hm.

Elia: Die Wikinger waren ein ganz besonderes Volk.
Es hat sehr kämpfen müssen,
um mit den unterschiedlichsten
klimatischen Gegebenheiten fertig zu werden.
Es gab milde Zeiten und es gab bitterkalte Zeiten.
Und überlebt haben diejenigen,
die sich Reserven anessen konnten.
Verstehst du?

Dagmar: Hm.
Hab ich…

Elia: Ja, ja!
Und das kann doch nicht falsch sein,
wenn es über Jahrtausende
– und es sind wirklich Jahrtausende –
deine Vorfahren hat überleben lassen.

Dagmar: Hm.

Elia: Der größte Teil ihrer Nahrung war stets pflanzlicher Art,
das ist wahr.
Aber das hätte niemandem gereicht,
um über die langen und dunklen Winter zu kommen.

Also, die rechte Art deiner Ernährung wäre,
viel mehr auf dieses Genom zu schauen.
Ja?

Dagmar: Hm.

Elia: Zu akzeptieren, welchen Körper du bewohnst in diesem Leben,
das wäre sehr gut.

Ich weiß, dass ich dir damit etwas empfehle,
was ganz und gar nicht heilig ist in eurer Zeit.
Oder ist es das nicht doch?!
Sind nicht doch all eure Vorfahren etwas sehr Heiliges?

Dagmar: Hm.

Elia: Ich denke, ich habe deine Frage jetzt anders beantwortet,
als du es erwartet hast.

Dagmar: Ja. Das ist gut.

Elia: Jetzt kommen wir zu deiner mich sehr bewegenden Frage,
die aber für dich sehr typisch ist:
Was kannst du für die Welt tun?
Ich glaube, du tust schon sehr viel.

Du rufst in den Menschen etwas zurück, was sie drohen,
zu vergessen und leider auch vergessen sollen: 
Die Lust am Genuss dessen, was euch die Schöpfung schenkt.
Nur was mir Lust und Freude bereitet,
bin ich bereit, zu verteidigen,
bereit, zu schützen,
bereit, zu fördern.
Ist es nicht so?

Dagmar: Hm.

Elia: Und damit tust du, was du kannst.
Ja, das ist auch etwas Heiliges.
Das wusstest du noch nicht.

Dagmar: Nein.

Elia: Ja, aber es ist so.
Wenn du dich umschaust unter Gleichaltrigen:
Wie viel wissen sie noch
von wahrem Genuss einfacher Dinge?
Sehr wenig.

Aber Genuss-loses Essen tötet!

Das ist die Wahrheit.
Und das ist auch etwas sehr, sehr Trauriges.

Euer Geschmack ist etwas so phantastisch Vielfältiges.
Ihr könnt so viel erschmecken.
Und das ist gut für euren Körper,
aber auch gut für euren Geist.
Doch darauf wird nicht mehr geachtet.

Ein Einheitsgeschmack wird kreiert von Menschen,
die sich tatsächlich so sehen.
Sie sind Essen-Macher.

Und sie definieren den Durchschnittsgeschmack.
Und an dem orientiert sich die Industrie, ja.

Verloren geht das Individuelle,
das Eigenartige,
Besondere
und damit auch der Feingeschmack.

Nicht wahr:
Kann es eine Rote Grütze geben so wie bei dir Zuhause?
Nein!
Nirgendwo, auch nicht von einem Dr. Oetker-Team.
Denn das hat ja nur Einheitsgeschmack.

Was passiert denn da:
Wenn alles zu einer einheitlichen
Geschmacksrichtung reduziert wird?
Der Mensch verliert seine Heimat.

Nahrung ist Heimat.
Und wenn ich dem Menschen
das Eigentümliche seiner Heimat nehme,
weil es beliebig wird,
für seine Heimat beliebig.
Und wenn die beliebig ist, dann ist es egal,
wo und mit wem er lebt.

Versteht ihr, wie tief das geht?
Es findet eine Entwurzelung statt.
Und du tust etwas dagegen genau an der Stelle,
wo du deine Begabung hast.
Ist das nicht erstaunlich?

Dagmar: Ja.

Elia: So funktioniert Gott.
SO funktioniert Gott!
Die Begabung, die man hat, tun.

Ich weiß, dass ihr liebt.
Und darum werdet ihr tun, wer ihr seid.
Mehr ist nicht nötig.

Du musst niemanden missionieren,
aber du kannst jeden überzeugen durch das, was du tust.
Das war schon immer die beste Form der Missionierung.

Gut.
Gibt es noch eine Frage?

Dagmar und Michael: Nein.
Herzlichen Dank.

Elia: Dann wünsche ich euch ein gesegnetes Wochenende.
Ich wünsche euch Freude an dem, was ihr tut,
Freude an euch
und Freude an dieser wunderschönen Welt.

Auf Wiedersehen.