Körper

Elia – über Wege zu Gott: Du bist dir nahe, wenn du tanzt…

Du bist dir nahe, wenn du tanzt
und damit gleichzeitig Gott nahe.

Es gibt in allen Völkern der Welt Beweise dafür,
dass der Tanz als Gottesdienst, 
als mystische Verbindung
zwischen Gott und den Menschen funktioniert.

Ich erinnere dich nur an die Derwische.

Tanz kann Seelen wie dir helfen,
in die Gott-Verbindung zu kommen.

Und deshalb tanze!

 Elia

Zu Gast ist Carin.

Elia: Gut, hast du noch eine Frage?

Carin: Jetzt muss ich erst mal überlegen,
wie ich das formuliere…

E: Sprich es einfach aus.

C: Es geht mir um das Tanzen.
Das Tanzen ist für mich wie ein Gebet.

E: Ja! Das ist eine ganz alte Geschichte.
Deine ganz alte Geschichte!
Tanzen war immer ein Gebet für dich –
über viele Inkarnationen.
Du bist dir nahe, wenn du tanzt –
und damit gleichzeitig Gott nahe.

Es gibt in allen Völkern der Welt Beweise dafür,
dass der Tanz als Gottesdienst,
als mystische Verbindung
zwischen Gott und den Menschen funktioniert.
Ich erinnere dich nur an die Derwische.
Tanz kann Seelen wie dir helfen,
in die Gott-Verbindung zu kommen.
Und deshalb tanze!
Ja?

Du irrst dich da nicht.
Die Ursache dafür liegt darin,
dass der Körper sich in Musik und Rhythmus fallen lässt
und die Seele mit ihm.

Musik hat unendlich viel mit dem Jenseits zu tun! 
Aber das ist ein anderes Thema.

Der Tanz ist auch ein Opfer, das man Gott bringt,
in dem man sagt:
Schau, bis in die letzte Zelle meines Körpers bist du,
Herr, bei mir.
Ja?

Das ist heilend,
magisch,
Kraft spendend,
Gott verbindend.
Hör nie auf!

Und wenn du eine alte Frau bist,
dann tanz mit deiner Seele, ja?

C: Hm.

E: Gut.
Gibt es noch eine Frage?

C: Ich frag jetzt einfach mal so, Elia:
Was ist wichtig für mich?
Ich habe den Entschluss gefasst,
die Medialenausbildung zu machen.

E: Es wird gar nicht anders möglich sein!
Deine Ausrichtung,
deine Medialität ist eine reine Ausrichtung darauf,
diesen Menschen in dieser Zeit zu helfen.
Ich hab es schon zum Ausdruck gebracht:
Das ist auch Toms Anliegen.

Sein Schmerz an der Welt, woher rührte der?
Nur ein Liebender kann so leiden.
Nur einer, der die Menschen liebt, kann so leiden.

Diese Ausrichtung – ein Helfer zu sein in notvoller Zeit –
das ist euer Thema.

Und dies kann ja nicht funktionieren
– so sehr ich dich schätze, liebe Carin –
wenn du dies ganz allein aus dir heraus tun musst.
Sondern es kann nur funktionieren,
wenn du darauf vertrauen darfst: 
Dass du ein Kanal bist für jene guten Mächte,
die genau wie deine Seele
diese Menschheit so liebt,
dass sie dies auf sich nimmt.

Ihr seid in einer notvollen Zeit.
Gewiss:
Immer schon litten Menschen im Leben.

Doch das Leid dieser Zeit
ist das Leid der Seelen
und die Einsamkeit dieser Seelen.
Getrennt von allem:
getrennt von Gott,
getrennt von sich,
getrennt vom Nächsten.
Nie war dies schlimmer!

Dies muss so sein! 
Denn es muss in den Menschen
eine Sehnsucht entstehen nach Gemeinschaft.
Diese Sehnsucht muss wahr werden!

Und das kann sie nur,
wenn es Menschen gibt wie du,
die nicht nur eine mediale Begabung haben,
sondern auch eine tiefe Liebe zur Menschheit.

Und hier möchte ich in dieses Du
Tom mit einschließen.
So zornig und bitter Tom
am Ende über die Menschen war,
so sehr liebte er sie.

„Meine lieben Kämpfer der Liebe“ 
so möchte ich euch nennen.

Danke, dass ihr inkarnieren wolltet.
Danke, dass ihr euch zu uns gesellt habt.
Danke, dass ihr bereit seid,
euer Licht weiterzutragen.

Es ist finster da draußen.
Und es braucht hier und da ein wahres Licht.

Wenn du jetzt in deine Herberge fährst
in dieser dunklen Nacht,
dann achte einmal darauf,
wie wichtig es für dich zur Orientierung ist,
Lichter zu sehen!

Du würdest nichts erkennen!
Keine Straße, nicht einmal,
was Oben und was Unten ist.
Himmel und Erde zerfließen
in einer einheitlichen Dunkelheit.
Es braucht Lichter,
um durch die Nacht zu kommen.

Dafür haben sich Seelen bereit erklärt,
zu inkarnieren.
Deine und Toms sind einige davon.

Deine größte Gabe dabei wird deine Ausdauer sein
und dein unzerbrechbarer Pragmatismus.
Und Toms größte Gabe wird seine Fantasie sein
und sein Wunsch 
– sein wirklich tiefer Wunsch –
Menschen im Herzen zu berühren.

Beides wird gut sein.

Und nun geh meine Liebe,
genieße die Zeit.
Hab Vertrauen in dich und in uns.

Und sei eines immer gewiss:
Immer wirst du von guten Mächten
wohl geborgen sein.

Gute Nacht, Carin.

C: Gute Nacht, Elia.