Mein Schutzengel, wo bist du gerade?

Bist du überhaupt noch da?

Ich als dein Schutzengel kann nie anders sein als bei dir.
Das liegt daran, dass ich dich in mir trage, du bist ein Teil meines Bewusstseins.
Alles, was du fühlst, alles, was dir wahr ist, ist in mir.

So wie Uta ein Mittler ist zwischen dem Jenseits und Diesseits,
bin ich ein Mittler zwischen deiner Seele und ihrer Einbindung zu Gott hin.

Engelkontakt

Ich bitte Elia, mich mit Maria, Irenes Guidin zu verbinden. Irene hat ihr einen Brief geschrieben.
Maria ist sofort da, sie trägt eine Spindel in der Hand, unter dem Arm hat sie Wolle und sie scheint ganz konzentriert darauf zu sein, einen dicken Wollfaden zu spinnen.
Endlich legt sie die Arbeit ab, und wendet sich lächelnd mir zu.

U: Grüß dich, Maria, ich habe Post für dich …

M: Ich weiß, ich weiß. Ja, ach, mein liebes Mädchen, willst du mich jetzt gar nicht fragen, warum ich spinne?

U: ach, Maria …

M: Ja, ja, ich weiß schon. Mein Lieb, Irene, ich spinn ja nicht umsonst …
Weißt du, so ist es das Leben: Am Anfang einer Entwicklung da ist nichts als Chaos, genauso, wie ein Pfund Schafwolle. Da sieht keiner, was daraus einmal werden wird.
Uta, schau mir jetzt zu und erzähl meinem guten Herz da in der Welt, was du siehst!
Maria nimmt wieder die Wolle und die Spindel, unendlich lang scheint es zu dauern, bis die endlich voll ist. Aber die Arbeit hört nicht auf, noch eine weitere Spindel folgt und noch mehr und mehr, bis endlich ein großer Berg locker aufgebundener Wollfäden zu sehen ist. Maria legt nun diese Spindel zu Seite und geht an einen Bach, hier wäscht sie die Fäden, wieder und wieder in eiskaltem Wasser.
Dann hängt sie die in die Sonne und erst. Als es schon Abend wird, sammelt sie die Wolle ein. Am nächsten Tag sehe ich sie Kräuter sammeln, UNMENGEN: Krapp und Färberdistel, Brombeerblätter, usw. Die schichtet sie in verschiedene Behältnisse und gießt mit heißem Wasser auf.
Jetzt fügt sie in jeden Behälter die Wolle hinein, diese verfärbt sich gelb, rot, blau, grün, braun und einige bleiben weiß.
Wieder folgen langfristige Prozeduren, bis endlich die ganze Wolle gefärbt ist, gewaschen und getrocknet.
Jetzt setzt sich Maria vor einen großen Webstuhl und beginnt Faden für Faden in die Kettfäden zu weben, gerade soweit, dass ich erkennen kann, dass ein schönes Muster entsteht, dann hält sie inne.

M: Ich webe den Teppich deines Lebens, Irene!
Schau, nach diesem Muster hier.
Sie hält mir eine Zeichnung hin, wie von Kinderhand gezeichnet, alle Farben sind darin: helle und dunkle Farben, leuchtend schön, und tiefbraun …
Hält man diese Zeichnung direkt vor Augen, ist nichts zu erkennen, entferne ich mich aber einige Schritte davon, sehe ich, je weiter ich mich entferne, umso deutlicher: Einen Garten sehe ich und wunderbare Blumen, blühende Bäume, aber auch solche, die Früchte tragen. Menschen sehe ich in einem Häuschen und auf dem Feld, tanzende Kinder und spielende Tiere, eine starke, lachende Frau, ein lächelnder, großer Mann. Und dann kommt der Himmel, gefüllt mit vielen Engeln, der Sonne, dem Mond …

M: Das ist dein Entwurf, Irene, doch Uta sah nur, was sie sehen wollte. In deinem Entwurf hast du auch Gefahren hineingemalt: Untiefen, Sumpfstellen, abgebrochene Bäume, gefährliche Brücken, all das hast du in den Entwurf getan. Und ich habe ihn zu weben, nach dem Entwurf.

Es gibt Dinge, da weigere ich mich, denn Gott, der größer ist als du, kennt dich besser als du selbst und lässt weder Verführungen zu, denen du nicht gewachsen bist, noch Gefahren, für die dir die Kraft fehlt. An diesen Stellen ändere ich den Plan.
Und manchmal änderst du selbst den Plan, dann kommt deine Seele und sagt: Maria, das will ich jetzt doch nicht hineingewebt haben! Dann ändere ich das, was ich zu weben habe, vorausgesetzt, es passt.

Denn eines musst du noch wissen: Alle Menschen, die du lieb hast und auch die, die du nicht lieb hast, weben ihren Teppich. Würde man alle gegeneinander setzen, so gäbe es einen unendlich breiten Teppich, der eine fortlaufende Geschichte zeigt.
Deshalb darf ich an den Stellen, an denen sich eure Teppiche aneinandersetzen, nichts verändern, außer es gibt eine gemeinsame Änderung.

Nun, du bist klug, meine liebe Seele, du hast dir nichts hineingewoben, das nicht durch Liebe, Glaube und Treue zu bewältigen wäre. Aber wenn du DICHT davor stehst, dann verlierst du den Blick auf die Zusammenhänge. Ich hoffe, dass ich dir dabei helfen kann, an diesem Tag.

U: Schön, liebe Maria, dann lass uns beginnen.

I: Hallo, Maria,

M: Hallo Irene! Ich freue mich, dass du mit mir sprichst.
Wo bist du gerade? Bist du überhaupt noch da?

M: Irene, ich kann nie anders sein als bei dir. Das liegt daran, dass ich dich in mir trage, du bist ein Teil meines Bewusstseins. Alles, was du fühlst, alles, was dir wahr ist, ist in mir.
Manchmal gehe ich damit Verbindungen ein, lege dein Anliegen den höheren Mächten vor, ich ringe um dich.
Aber ich ringe auch mit dir!
So wie Uta ein Mittler ist zwischen dem Jenseits und Diesseits, bin ich ein Mittler zwischen deiner Seele und ihrer Einbindung zu Gott hin.
Das ist schwer für euch zu verstehen.

I: Schön war die Zeit, als ich noch davon überzeugt war, dass Schutzengel zum Beschützen sind.

M: Ich weiß Irene, ich weiß. Ja, sich vorzustellen, dass es jemanden gibt, der dafür sorgt, das nichts geschieht, was schwer ist, der die Steine aus dem Weg räumt, eine Zeitlang gibt das Mut.
Aber, Irene: Es gibt keinen Lebensweg ohne Steine, manchmal wahre Felsen!
Wir dürfen euch helfen, um diese Steine herum zu kommen, wir dürfen euch helfen, diese Felsen zu übersteigen, aber wir dürfen sie nicht aus dem Weg räumen, nicht, wenn sie zu den Lebensplänen gehören.
Glaub mir, es ist nicht so, dass uns das nichts ausmacht. Wir fühlen es gerade so, als wenn eine Mutter einen Dorn aus dem Füßchen des Kindes ziehen muss. Wie schlimm das ist! Das Kindlein hat doch noch kein Verständnis dafür, warum die Mutter ihm so weh tun muss! Ganz genauso geht es uns auch, Irene, ganz genauso geht es auch mir.

I: Leider komme ich mich nicht mehr beschützt vor.

M: Irene? Glaub mir, deine Seele ist beschützt, aber auch du hast in deinem Leben Bewährungsproben zu meistern. Genauso wie andere auch.
Sieh einmal die Welt mit rechten Augen an: Was siehst du?
Einige wenige Menschen, die scheinbar nie Leid erfahren, und Millionen und abermals Millionen Menschen, denen es anders geht.

Oh es ist leicht, wenn man nicht selbst betroffen ist, zu sagen: Ach, gewiss haben die was falsch gemacht, und die Glücklichen, die haben es richtig gemacht. Aber was soll das denn sein?

Wie erklärt sich denn so, dass Kinder leiden, sogar sterben, dass Unglücke über ganze Landstriche einbrechen und gutherzige wie bösartige Menschen gleichermaßen zu leiden haben?

Irene, wer recht bei Verstand ist, der kann doch nicht daran glauben, dass dies zu verhindern allein im Wollen des Menschen liegt!
Ja, die Seelen sind beschützt, sie werden geführt, sie werden begleitet, aber manchmal kann unsere Hilfe nichts anderes sein, als ihnen den Gram über das, was ihnen geschieht, MITZUTRAGEN!

Kinder seid ihr in unserem Verständnis. Begabt damit, zu wachsen, Verantwortung zu tragen und diese Erde zu einem Planeten der Fülle und des Friedens werden zu lassen.
Aber noch seid ihr nicht so weit, weder als Gesamtheit der Menschen noch als Einzelne. Ihr habt ein Ziel: glücklich und zufrieden sein bis ans Lebensende. Es ist gut, dass ihr dieses Ziel habt. Denn es lässt euch mutig gute Ziele anstreben, gibt euch Ausdauer und Phantasie, lehrt euch, viele eurer in euch liegenden Kräfte kennenzulernen und auszubauen.

Aber eure Seele, die hat ein viel wichtigeres Ziel: Die will ihre Vollkommenheit erreichen. Deshalb nimmt sie so viel auf sich!
Lernen will sie zwischen wichtig und unwichtig zu trennen, zwischen Gut und Böse unterscheiden zu können. Und selbst wenn sie diese Vollkommenheit erreicht hat, ruht sie nicht, denn dann strebt ihr Mitgefühl danach, anderen Seelen dabei zu helfen, sich zu entwickeln.
Schwer, schwer kann dieser Weg sein. Zum Wesentlichen zu finden, ist ein Weg voller unbekannter Hindernisse, ein Weg der Bewährung. Denn was immer ihr euch erarbeitet habt an Weisheit, Güte und Vertrauen, es muss sich bewähren, ehe es eure Seelen selbst glauben, dass sie dies in sich haben …

Jetzt liest du dies.
Aber meinst du, weil du es liest, ist es deiner Seele wahr?
Nein, deine Seele muss es erfahren, nicht eher ruht sie, bis sie Gewissheit hat.
Viele, viele Menschen bekommen auf ihrem Lebensweg die Chance, ihre Seelen weiter zu entwickeln, aber nur sehr wenige halten durch.

Man darf nicht zu nah auf das Muster des Lebensteppichs schauen, um den Sinn dessen zu verstehen, was gerade hineingewebt wird, liebe Irene. Sondern man muss Abstand nehmen und aus der Entfernung stellt sich heraus, dass es Sinn hat, diese dunkle Phase.

Wenige Menschen können das, die meisten lernen es erst, wenn sie wieder hier sind!
Und selbst von denen gibt es nur wenige, die den Mut haben, sich den Verlauf aller Muster anzusehen. Das ist der Grund, warum die Weiterentwicklung zu langsam voranschreitet …
Doch ihr Menschenseelen seid frei! Nichts und niemand darf euch zur Weisheit zwingen.
I: Meine heile Welt zerbricht immer mehr. Ich fühle mich einsam und unverstanden.
M: Irene, du fühlst es. Aber sag mir, warum du so und nicht anders fühlst?
Weil du viel zu nah an den Flecken stehst, du musst das Muster suchen. Willst du das?
Nun lass es uns versuchen …

I: Du weißt, wie weit ich mein Herz nach dem Tod von Harrys Vater für seine Mutter geöffnet habe, was nun? Sie kennt mich auf der Straße nicht mehr und macht mich schlecht.

M: Liebe Irene, hast du dein Herz für sie geöffnet, damit sie dir später dankbar ist?
Nein, so war das nicht!
Hast du dein Herz geöffnet, weil du Mitgefühl mit ihr hattest?
Ja! So war das!

Wenn du dein Herz für sie geöffnet hättest, damit sie dir dankbar ist, dann wäre das ein Fehler deinerseits gewesen. Dann hättest du psychologische Zusammenhänge falsch interpretiert und dann müsstest du grollen.
Weißt du, wem? IHR?
Nein, dir, weil du so „naiv“ warst.
Niemand mag sich selbst grollen, also grollen wir dem anderen …
Ja, ja …

Da dies aber gar nicht der Fall war, da du dein Herz aus reinem Mitgefühl geöffnet hast, hast DU! gut und wahr gehandelt. Du brauchst dir also überhaupt nicht gram zu sein!
Ihr?
Nun ja, ihre Seele ist ja auch frei, Irene! Und darf sich entscheiden, was sie wahrhaben will. Aber sie steht eben leider auch nur direkt vor dem Fleck und versteht die Zusammenhänge nicht.
Sie versteht gar nicht, dass sie sich selbst beraubt, wenn sie dir die Ehre, ihre gute Schwiegertochter sein zu dürfen, abspricht. Sie versteht nicht, dass sie dir „wenig“ nimmt, sich selbst aber sehr viel: dein Vertrauen, deine Zuneigung, deine Hilfsbereitschaft, dein Verantwortungsbewusstsein.

All das, was sie vielleicht einmal sehr, sehr schmerzlich erkennen wird, wenn sie Abstand zum heutigen Zornfleck genommen hat.
Aber Irene, es kann ja sein, dass diese Angelegenheit dir dazu dient, dir darüber bewusst zu werden, WARUM und mit WEM du bereit bist, Mitgefühl zu haben!

Vielleicht ist es eine völlige Überforderung deiner Seele, mit JEDEM Mitgefühl haben zu wollen? Vielleicht ist es vielmehr deine Aufgabe, weniger „naiv“ damit hauszuhalten?
Nicht immer wirkt sich GUTSEIN auch gut aus, nicht einmal für diejenigen, die in die Vorzüge solcher Behandlung kommen!
Angesichts der Ereignisse: Meinst du nicht, dass du jetzt lernen könntest, was du bis jetzt so angestrengt vermieden hast, zu lernen?

I: Und meine Mutter: Ich weiß ja, dass sie mich nie so lieben kann wie meine Schwester, aber warum?

M: Ach, meine Liebe, ich weiß ja, das ist wirklich sehr schwer für dich, zu akzeptieren, aber es ist wirklich wahr: LIEBE kann man nicht im anderen MACHEN!
Gehen wir einige Schritte von dem Teppich deines Lebens weg, was sehen wir?
Deine Seele ist fest davon überzeugt, zugrunde zu gehen, wenn sie nicht geliebt wird. Und darum strengt sie sich an, der LIEBE wert!!! zu sein.

Irene, sag selbst: Darf deine Seele in diesem Irrtum bleiben? Nein, das darf sie nicht, wenn sie sich weiterentwickeln will, und das will sie so sehr!

Aber wie findet sie aus diesem Irrtum heraus?
In dem sie erlebt, dass es keinen Sinn macht, Liebe in anderen ERZEUGEN zu wollen!
Sie muss erleben, dass man ihr Liebe entweder schenkt, einfach so, ohne Bedingung, oder dass sie sie nicht bekommt, aber dennoch nicht TOD! – unglücklich sein muss.

I: Und warum tut das immer noch so weh, ich dachte, da wär ich drüber und nun betrügt sie mich dauernd.

M: Irene? Nimm nur wenige Schritte Anstand, was siehst du?
Sie betrügt DICH!
Ja, aber Irene, das hat Konsequenzen, nämlich für sie selbst!
Sie betrügt sich um die schönen und guten Möglichkeiten, die du ihr als ihre Tochter geben würdest, hätte sie dein Vertrauen nicht derart missbraucht.

Dass du traurig darüber bist, ist ein Zeichen deiner Liebe zu ihrer Seele, Irene! Du darfst dir diese Traurigkeit nicht vorwerfen, denn deine Seele weiß, was deine Mutter sich selbst gerade antut.

Aber sie weiß auch um die Freiwilligkeit der Seelen! Diese Freiwilligkeit zuzulassen, ist sehr schwer, Irene. Eine sehr, sehr schwere Bewährungsprobe der Wahrheit deiner Seele:
Ich gebe anderen Seelen das Recht, selbst entscheiden zu dürfen, ob sie meine Liebe annehmen oder nicht.

I: Sogar mein Vater, der doch immer für mich ein Ausgleich war, hilft mir nicht mehr gegen die beiden an.

M: Das kann er nicht Irene, es wäre nicht die Lösung!

I: Mein Herz schmerzt so sehr, ich mauere es ein, fühle mich immer mehr getrennt von ihm, dabei möchte ich doch so gerne Liebe spüren und auch allen geben.

M: Liebe Irene! Die Liebe spüren, das darfst du da, wo sie dir freiwillig entgegeneilt!
Irene, ist es denn wirklich wahr, dass du nicht geliebt wirst?
Nein, das weißt du auch!

Aber es ist dein Wille, sie von denen zu bekommen, die sie dir nicht ohne Weiteres geben, es ist dein Wille Liebe zu machen.
Und davon, mein gutes Herz, muss deine Seele Abstand nehmen.
„Deine Liebe will ich nicht!“ das dürfen Menschen sagen, du darfst es auch sagen, Irene! Es ist die Freiwilligkeit, die zählt.

Oh ja, das ist sehr, sehr schmerzhaft, Irene, wenn wir unsere Liebe schenken möchten, die Annahme aber verweigert wird. In solchen Fällen ist die größte Liebe, die wir zu geben haben, die, die sich nicht aufdrängt, sondern das „Nein“ des anderen akzeptiert.

Du musst es noch lernen, Irene, nimm es dir nicht übel, es braucht dazu ein ganz anderes Selbstverständnis, als du es derzeit hast. Ich hätte dir so gern geholfen, aber deine Liebe zu Johannes war stärker.
Bin ich liebens-wert? Das ist die Kernfrage deines Lebens!
Die Antwort ist tausendmal ja!

Aber die Blockade deines Lebens ist, dass du dieses „Ja“ nicht als bedingungslos akzeptieren kannst.
Das ist wahrlich ein Felsbrocken in deinem Lebensweg, ich halte deine Hand, wenn du ihn übersteigst, aber aus dem Weg räumen darf ich ihn nicht.

I: Das Einzige, was mir Freude bereitet hat, war das Heilen, doch der Traum rückt immer weiter weg. Du sagtest einmal vor Jahren, dass ich nicht von Keimen Bohnen ernten kann. Ich glaube, ich war seitdem eine fleißige und geduldige Gärtnerin, aber irgendwie ist alles vertrocknet.

M: Nein, Irene! Aber du bist noch nicht aus der bedingten!!!! Liebe heraus gewachsen, noch würde die Versuchung, dich durch die Gabe der Liebe wert zu machen, zu groß sein.
Ein Teil Gottes IN DIR ist die Heilergabe, der vertrocknet nicht, der bleibt von Ewigkeit zu Ewigkeit.
Doch gerade das Heilen erfordert die völlige Aufgabe des eigenen Wollens!

Es wird Menschen geben, die nehmen die Heilung an und andere die können das nicht. Und der Heiler hat dabei nichts weiter anzubieten als die Möglichkeit. Er muss ohne Groll jede Reaktion des Kranken akzeptieren, auch ohne Groll auf sich selbst.

I: Seit Jahren wünsche ich mir, genügend Geld zu haben, um bei Uta eine gute Ausbildung machen zu können und meinen Traum, die Arbeit, die mir Freude und Erfüllung geben würde, endlich zu einem festen Bestandteil in meinem Leben werden zu lassen. Es klappt nicht. Und ist auch für mich nicht absehbar.
Natürlich hofft jeder einmal auf einen Geldsegen, aber ich wollte doch auch was dafür tun. Ich rudere und rudere in alle Richtungen, um die beiden Ferienwohnungen zu vermieten und mir damit Geld zu verdienen. Warum bekomme ich das Geld für diese Ausbildung nicht zusammen? Beten, bitten, the Secret, ich bin Schöpfer und alle den Quatsch, was mache ich falsch?

M: Du machst nichts falsch, Irene! Du musst es tun, zur Tat schreiten!
Ich bin sicher: Und wenn du es in kleinsten Teilen zahlen würdest, dir würde die Gelegenheit gegeben! Aber du wartest auf ZEICHEN der BESTÄTIGUNG, wieder ist es die BEDINGUNG, die du meinst, erfüllen zu müssen, um es WERT zu sein.

I: Du hast doch gesagt, dass der Heiler mein Lebensweg ist und dass der Weg dahin schön ist.. Wo bin ich wann vom Weg abgekommen?

M: Du hast Angst davor, dass du die Bedingungen daran nicht erfüllen kannst, diese Angst wäre so leicht zu verlieren, wenn sie nicht an dein Selbstbild geknüpft würde.
Wärest du JETZT Heilerisch tätig, wie viel deines Selbstwertes würdest du vom Erfolg deiner Behandlungen abhängig machen?
Wann hättest du genug BEWEISE, es wert zu sein?
Es graut dir vor der Antwort!
DARUM bekommst du keine Gäste, darum zerrinnt das Geld für WICHTIGERES …

I: Kann mir Opa Heinrich nicht helfen? Der ist doch bei euch beim Wunscherfüllungsteam. Bitte frag ihn mal, was mit den Wünschen von seiner Enkeltochter ist. Und warum er mir nicht noch mal in meinen Träumen erscheinen kann.

M: Ich muss ihn nicht fragen, Irene.
Du musst dich fragen, ob du bereit bist, ein Heiler zu sein und keinesfalls jedem helfen zu können …

I: Ich rufe und bitte doch so oft darum. Hat er mich auch allein gelassen?

M: Nicht wir haben dich allein gelassen, liebe Irene, das werden wir nie tun.
Hast du dich allein gelassen? Ja!
Deinen SELBST-WERT hast du allein gelassen.
Nur wenn ich …, dann BIN ich es WERT!
Komm doch da heraus, Irene, du misst deinen Wert mit einem grausamen Maßstab, den du NIE bei einem anderen anlegen würdest.

I: Bitte, bitte erklär mir nicht, dass mit dem Heilen und Ausbildung klappt nicht, weil ich oder meine Seele zu überlastet bin!
M: Hm, doch, aber Lasten sind ja durchaus abzulegen!

I: Mit regelmäßigen Einkommen in der Ferienwohnung könnte ich mir einmal pro Woche jemanden leisten, der mir bei der Hausarbeit hilft, mein Rücken würde dann nicht so sehr schmerzen und ich könnte seelischen Ausgleich und Freude finden, wenn ich mich als Heilerin ausbilden lassen könnte und mit dieser Gabe arbeite.
Also wären viele Dinge mit einem Schlag gelöst. Ist eigentlich ein Lottogewinn oder sonstiger Geldsegen ein Planpunkt?

M: GABY! Schon wieder eine Bedingung, die so schwer zu erfüllen ist und auf dessen Erfüllung du solange warten kannst, bis es die Möglichkeit zur Ausbildung gar nicht mehr gibt.
Glaubst du, so was schreibt Gott in deinen Lebensplan?

I: Meine Rückenschmerzen von dem Unfall – Baum aufs Auto – vor 22 Jahren behindern meine Hausarbeit zusätzlich sehr stark! Warum hatte ich diesen Unfall eigentlich? Was war da der Plan?

M: Das war die Rückwirkung der anderen Inkarnation, Irene, kein Planpunkt, sondern nicht bewältigtes Karma.

I: Uta vermutet, dass die Ferienwohnung sich nicht vermietet, weil die Seele Überlastung ausstrahlt. Ist das so und wie kann ich das ändern? Strahlt meine Seele nicht auch Überlastung aus, wenn ich täglich 2-3 Maschinen Wäsche habe? Die wird trotzdem immer mehr!

M: Und ich muss Sarkasmus akzeptieren, Irene …
Vor vielen Jahrhunderten rief ein israelischer König zu Gott: Herr, erforsche mein Herz und sag mir, wie ich´s meine!
Ja, Irene, wie meinst du es?
Der Wunsch nach Veränderung ist groß, der Preis dafür IST Veränderung, die du vollziehen musst. Das kann ich dir nicht abnehmen.
Hier liegt die Aufgabe!
Unverändert weiter so vorgehen, wie bisher führt zu unveränderten Umständen.
Ah, ich weiß, da ist es leichter, sich im richtig Wünschen zu üben oder in Imaginationsübungen. Oder darin, Gott aufzufordern, deine Welt zu verändern …
Irene? So geht es wirklich nicht. Was kannst du verändern, DU!
Nicht andere, nicht Gott!

Ich weiß schon, jetzt sagst du, wenn ich was ändern könnte, würde ich es ja schließlich tun!
Nein, Irene, du hast Maßstäbe an deine Arbeit, an dein Wirken in der Familie und dem Freundeskreis, die bist du NICHT bereit, zu verändern. Du bist nicht bereit dazu, weil du Angst hast, dann nicht Wert zu sein.

Irene, Veränderung geschieht erst IN DIR, dann außen. Nicht umgekehrt.
Du zahlst einen Preis für Veränderungen, aber du zahlst auch einen Preis, wenn du nichts veränderst, dein Denken nicht, deine Bewertungen nicht, deine Prioritäten nicht.
Alles, was ich tun kann, ist dir das bewusst zu machen!
Die Entscheidungen selbst kann ich dir nicht abnehmen.

I: Entschuldige den Sarkasmus, aber ich bin echt verzweifelt. Ich möchte so gerne etwas tun, was mir Freude bereitet, möchte Lebensfreude spüren und mich mal leichter fühlen, ohne Ängste und mit ganz viel Gottvertrauen.
Wo ist mir dieses Gott- bzw. Urvertrauen verloren gegangen und wie könnte ich es wiederfinden? Alles wäre so viel leichter.

M: Ich weiß es doch, Irene! Alles, was du tun kannst, ist, damit aufzuhören, deinen Wert an Bedingungen zu knüpfen, die so hart sind, wie du sie selbst an niemandem auf der Welt stellst!
Gottvertrauen, Irene …
Es geht erst mal ums Selbstvertrauen: Einerseits mutest du dir zu, SELBST für einen Perfektionismus verantwortlich zu sein, der alles Machbare auf Dauer übersteigert. Andererseits wirst du nur sehr schwer mit der Tatsache fertig, dass mit Gott nicht zu handeln ist.

Irene, sieh dich doch um, wie ist das nun? Haben Menschen an ihrem Unglück Schuld oder nicht?
Ich sage dir, in aller Regel sind sie vielleicht die Ursache ihres Unglücks, aber dennoch ohne Schuld, denn Schuld trägt nur der, der mit Vorsatz handelt.
Und wie ist das mit dem Glück? Haben Menschen selbst ihr Glück gemacht?
Ich sage dir: Darüber, wie viel Glück jemand seinem Leben erkennt, ist eine Frage der Aufmerksamkeit (von wenigen Ausnahmen abgesehen).
Das Glück des heutigen Tages sehen zu können, ist selten eine Gabe, die aus vergangenen Inkarnationen mitgebracht wird, meistens ist es das Ergebnis von echter Seelenarbeit!

Es ist menschlich, seine Aufmerksamkeit dem zu widmen, was im Leben fehlt, ganz gewiss. Aber es ist weise, seine Aufmerksamkeit wenigstens einmal am Tag dem zu widmen, was man hat!
Schnell vergehen die Menschenjahre! Und was heute selbstverständlich genutzt wird, ist morgen in unerreichbarer Ferne, da gilt es, den TAG zu nutzen, Irene …
Glück ist die Summe der Erkenntnisse über die Geschenke, die jeder Tag brachte …

Glaub mir, manchmal ist es schon Glück, einfach in der Lage sein zu dürfen, aus- und einatmen zu können.
Aber die meisten Menschen schauen ihr Leben nicht in diesem Bewusstsein, dazu müssten sie sich weit vom Gewebe ihrer Lebensteppiche zurückziehen.
Dann würden sie sehen, dass es keinen Teppich ohne dunkle Farben gibt, dass es sogar solche gibt, die vorwiegend dunkel sind. Und dennoch strahlt in denen das Licht umso heller.
Dann würden sie nicht mehr fragen: WARUM geschieht mir dies oder das.
Sie würden sich eher verwundert fragen: Womit habe ich das Glück verdient, dieses und jenes NICHT erleben zu müssen?
Und das würde ihren Blick vielleicht freier machen für die großen Zusammenhänge …

Vor Gott sind alle Menschen gleich Irene, wirklich alle!
Keiner, der aus eigenem Verdienst die Fülle von Gesundheit und Wohlstand hat, keiner, der aus eigenem Verschulden in Elend und Krankheit lebt.

Aber alle auf dem Weg zu ihrer Vervollkommnung.
Das kann und will ich dir nicht schön reden, Irene. Das Leben auf der Erde ist eine Existenz jenseits vom Paradies. Weil das so ist, gibt es nur einen Weg: den des Mitgefühls, den des Mutes, das an Gutem zu leben, was in einem liegt, zu sein, wer man ist, so gut man es versteht.

I: Ich könnt auch mal deine Hilfe in Bezug auf Freundschaften gebrauchen, mir fehlt eine beste Freundin, eine, wie ich wäre. Alle, bei denen ich mal dachte, das könnte etwas werden, verliefen sich in normale Freundinnen. Selbst die Freundin, die bisher mein Fels war, löst sich. Sie sagt, es liege nicht an ihr, ich würde dichtmachen. Sie käme nicht an mich ran, und nicht, wie ich das Gefühl habe, sie distanziert sich von mir. Was ist die Ursache?

M: An deiner Erschöpfung, die Bedingungen ihrer „Liebe“ zu erfüllen.
Irene, tu, was du tust, um der Freude willen, es zu tun! Aber nicht wegen der Ergebnisse, zu denen du dann sagen kannst: Jetzt hat sich mein Aufwand gelohnt.
Du bist bereit, eine Freundin zu sein, die ALLES gibt. Das sind sie nicht.

Aber sag mir, wer hat Recht? Du hast dann recht, wenn es dir einfach Freude macht, ALLES zu geben und du nichts dafür erwartest. Wenn das gar nicht so ist, dann haben sie recht.
Ist es WIRKLICH falsch, Einsatz und Wirkung gegeneinander abzuwägen?
Nur Engel tun das nicht und Heilige haben die Kraft dazu, dies durchzuhalten, ohne zu verbittern!
Alle anderen sollten ehrlich zu sich selbst sein und nicht geben, was sie überfordert.

I: Und was kann ich tun dafür, mal eine beste Freundin zu bekommen? Sind da meine Ansprüche zu hoch? Ich würde doch dasselbe geben oder mache ich mir da nur etwas vor? Wie die gute, gute Irene?

M: Irene? WAS KANN ICH TUN?
Liebe kann niemand MACHEN, Irene, das ist der wunde Punkt, an dem wir arbeiten müssten: Liebe wird geschenkt!

I: Harry möchte mir öfter mal eine Freude machen und mich zu seinen Seminaren mitnehmen, 2-4 Tage immer irgendwo in Deutschland. Das kostet dann nur 10-15 Euro pro Tag für mich, also kann es nicht ein finanzieller Aspekt sein, dass ich nicht mit Freude mitfahren kann. Ich fahre, wenn, dann ihm zuliebe mit, denn ich bin nicht so gerne von Daheim weg. Ich habe das auch immer im Urlaub, so ein Gefühl, ich will nach Hause. Es kann auch nicht daran liegen, dass ich Angst habe, ich wäre nicht bei den Kindern zum Aufpassen, denn das Gefühl habe ich schon immer, wenn wir alle gemeinsam im Urlaub sind.
Sehe ich aber Dokumentationen im TV oder Bilder über Reisen oder ferne Länder, dann packt mich eine unendliche Sehnsucht und ein tiefer Wunsch, mal dorthin zu fahren. Aber ich weiß genau, ich würde, falls es dazu käme, mich nicht freuen können, das ist doch verrückt, oder? Woran liegt das?

M: Es liegt an deiner Angst, nicht genug TUN zu können, um DIR zu beweisen, dass du es wert bist, dich zu freuen.
Irene, du siehst, es dreht sich alles um das gleiche Thema!
Zuhause warten tausend Möglichkeiten, deinen Wert zu beweisen, weil du so viel „opfern“ kannst: Zeit, Kraft, Schmerz, alles für die, die dich lieb haben sollen.
Im Urlaub wirst du bedient und das ist dir unheimlich!

I: Mit den Kindern läuft alles soweit gut. Nur mein kleines, großes Sorgenkind Achim. Was ist nur los, dass ich immer, wenn ich mich langsam entspannt zurücklege und nach oben danke, dass nun alles etwas ruhiger und weniger sorgenvoll läuft, die nächste Katastrophe vor der Tür steht. Keine Woche ohne irgendein Problem. Das schürt meine Ängste um ihn immer mehr. Sind Aussichten, dass sein Leben bald mal ruhiger und geordneter wird und meins somit auch? Sein ADHS ohne Medikamente ist eine schwere Lebensaufgabe für alle Beteiligten.

M: Hab Vertrauen, Irene, er schafft seinen Weg, ganz gewiss. Ohne Schwierigkeiten wäre ihm allerdings SEHR befremdlich …
Darf ich dir zumuten, einmal darauf zu schauen, wie wirklich gut er es bisher geschafft hat trotz aller Schwierigkeiten, das Beste aus sich heraus zu holen? Ist das nicht ein Wunder?
Andere in seiner Situation sind drogenabhängig oder sozial völlig ausgestoßen …
Irene, vertrau auf seine Kraft!

I: Ich weiß, du darfst mir viele Dinge nicht so beantworten, wie ich es mir erhoffe, aber bitte gib dir dieses Mal ganz, ganz viel Mühe. Lehne die so weit aus dem Fenster, wie es dir nur möglich ist. Und falls ich dir irgendwann einmal verboten habe, mir bei diesem oder jenem zu helfen oder zu viel zu sagen: Hiermit nehme ich alles zurück. Du darfst!!!

M: Irene, meine Liebe, du kannst auch nicht MACHEN, dass ich sage, was dir beliebt. Ich MUSS sagen, was dir die Chance gibt, dich weiterzuentwickeln.

M: Bitte, bitte, du bist hier und jetzt meine letzte Rettung! Ich will mich wieder freuen können und Dinge tun, die mir Freude bereiten.
Dann musst du lernen, auf das zu sehen, was du HAST, statt auf das, was du nicht hast. Bitte zeig mir den Weg zur Heilerin.

M: Fang an, Irene! Warte auf keine äußeren Bestätigungen, fang an! Wenn es deine oberste Priorität ist, setz sie gegen andere durch …

I: Und bitte sprich mit mir, egal wie. Du hast mir doch einmal in einem Reading gesagt, wir könnten uns unterhalten. Das könnte ich doch auch bei Uta in der Ausbildung lernen!

M: Das ist ein Kleines, Irene, es gibt aber eine Voraussetzung: Du darfst meine Antworten nicht MACHEN, du musst dein WOLLEN zurückstellen …
Was meinst du: Bist du bereit, das zu wagen?

I: Bitte, bitte, Steine waren in der letzten Zeit genug auf meinem Weg, pflanz mir bitte ein paar Blumen.

M: Irene? Es sind so schöne Blumen zwischen den Steinen, ich muss sie nicht pflanzen, du musst sie sehen! Sie wachsen ganz von allein, aber du glaubst, ohne dein Wässern und Düngen gehen die ein. Ich sage dir aber: Die Liebe deiner Kinder zum Beispiel, die hast du nicht gemacht, die ist da und bleibt …
Die Fürsorge deines Mannes, die hast du nicht gemacht, die ist da und bleibt …
Das Vertrauen deiner Tiere, das hast du nicht gemacht, es ist da und bleibt …
Dass du atmest, dass du gut genährt bist, dass du die bunten Farben des Herbstes siehst und den Schritt, in Freiheit jeden Weg gehen kannst, den du willst …
Dass du gebildet bist und dass du eine Heimat hast, in der du leben darfst …
Das alles und noch viel mehr hast du nicht gemacht, das schenkt dir Gottes Liebe!
Er schenkt es dir ganz umsonst und ohne Verdienst!
Viele, viele Blumen stehen da bei dir, wo bei anderen nur Disteln wachsen.
Die Wahrheit ist: Es gibt Steine und Blumen.
Alles, was ich dir geben kann, ist, dir diese Wahrheit zuzumuten.

I: Und schick mir ein paar schöne Träume, lass dich mal von mir hören und spüren. Und schick mir mal Opa Heinrich vorbei, um meinen Wunschzettel abzuholen. Ich leg ihn unter mein Kopfkissen, damit er ihn findet.

M: Du, Irene, DU musst ihn ernst nehmen, so ernst, dass du dich fragst: Herr, erforsche mein Herz und sag mir, wie ich´s meine!

I: Ich habe mir doch sicher nicht nur ein Leben voller Sorge, Ängste und Belastungen geplant? Oder etwa doch? Falls ja, bitte ändere mit meiner Erlaubnis alles ins Paradies auf Erden ab.

M: Irene, wirst du dich trauen, einen anderen Blick zu wagen? Einen, der erkennt, was DIR möglich ist, zu verändern und dir hilft, dich mit dem abzufinden, was du nicht ändern kannst? Ich weiß es nicht.
Wenn du magst, dann darfst du dich auch weiter in Groll zurückziehen, ich werde trotzdem bei dir sein. Ich werde trotzdem bis ans Ende deiner Tage versuchen, dir die Blumen auf deinem Weg zu zeigen …

Die Steine erkennt man auch, wenn man direkt davor steht, die Blumen im Teppich deines Lebens brauchen Abstand, Irene. Ich hoffe, du ergreifst die Chance dazu. Ich wünsche es dir so sehr! Denn das Ergebnis wäre, dass du bis ins hohe Alter im Frieden wärest, mögen dich die Jahre auch beugen, mögen auch die Kräfte nachlassen, mögen auch die vertrauten Umstände sich ändern.

Wer fähig ist, die täglichen Blumen zu sehen, der bleibt im Frieden mit seinem Leben und ist WIRKLICH frei.
Dein Schutzengel, der Heiligeres zu schützen hat als Wunschlisten.

I: Danke. Ich liebe dich.

M: Ich dich auch, Irene, ich dich auch. Und? Du dich?