Fluch

Elia – Fluch und Segen, Teil 2.

Fluch und Segen, Teil 2.
Ihr könnt einen Fluch zurücknehmen:
indem ihr segnet.
Das sagte ich euch,
das sagen euch auch alle Meister,
die ihr in euren Religionen habt.
Wenn euch dazu geraten wird
– statt zu fluchen zu segnen –
dann ist das ernst gemeint.
Wenn euch geraten wird, euren Feinden zu verzeihen,
ist das ernst gemeint.
Und gilt auch für das Jenseits.
  Elia

Hajo: Guten Morgen, Elia.

Elia: Nun, ich bringe den Frühling, wie du merkst.

Hajo: Ja! Man könnte sagen, er war schon vor dir da.

Gut, du hast Fragen.
Und ich denke, wir beschränken heute das ganze Channeling
auf den Fragenbereich, ich möchte heute kein Diktat machen.

Wir haben einmal die Frage zu dem Guide-Reading:
K. fragt: Wenn es für mich zum Nachteil / Vorteil wäre,
dann würde Uta vergeblich versuchen, einen Kontakt aufzubauen?

Ja, das ist richtig.
Oder sie würde derart ambivalente Antworten bekommen,
dass sie damit nichts anfangen könnte.
Das ist so.
Also das könnte dann drauf hinauslaufen, dass festgestellt wird:
Aha, ich habe einen Guide.
Aber es hätte keine Wirkung auf sie.

Das ist schon so und das sollte auch jedes Medium wissen:
Dass Kontakte, die nicht sein sollen,
auch nicht erzwungen werden können!

Ist es denn überhaupt für K. persönlich sinnvoll,
so ein Reading machen zu lassen, wenn sie vorher nicht weiß,
was dabei rauskommt?

Ist es sinnvoll, über eine Straße zu gehen,
wenn ich nicht weiß,
ob ein Auto kommt und mich umfährt?
Das ist eine Frage, die ich nicht beantworten werde! 
Sie wird da selber eine Entscheidung treffen müssen
und zu dieser Entscheidung auch stehen.

Das allein ist schon eine Aufgabe, sich dem Umstand zu stellen:
Was will ich, was erwarte ich
und welchen Effekt kann ich damit in meinem Leben haben?

Das ist eigentlich der wichtigere Prozess, würde ich sagen.

Ah, gut.
Dann eine Frage zu uns hier:
Was ist mit dem Kind, das hier seit Tagen bei uns auftaucht?
Kannst du da irgend was zu sagen?

Ja, das ist eine Aufgabe!
Das werdet ihr sehen.
Uta hält sich im Moment ein wenig zurück!
Sie scheut sich davor, mit diesem Kind Kontakt aufzunehmen.

Es ist auch derzeit wieder da, es beobachtet euch sehr viel
und lernt dabei auch.
Und es wird sich in den Vordergrund bringen,
sobald es ihm notwendig erscheint,
mit Uta wirklich Kontakt aufzunehmen.
Derzeit ist das noch nicht der Fall.
Es beobachtet nur.

Dass hieße: Der Kontakt würde ohne die Eltern stattfinden?

In diesem Fall höchstwahrscheinlich ja! 
Dieses Kind ist schon vor sehr langer Zeit gestorben.

Gut.
Dann noch einmal zu Segen und Fluch:
Bestrafen Menschen sich selber, wenn sie durch ihren Fluch,
denn sie ja nicht aus Machtmissbrauch,
sondern aus den Tiefen ihrer Schmerzen ausgesprochen haben,
sich an irgend jemand Anderen festhängen?

Ja, das kann man so sagen.
Uta kennt einen Fall aus ihrer eigenen Familie,
sie soll darüber nachdenken.
Sie kann da auch eine Antwort zu geben.
Ja, man kann es als Selbstbestrafung bezeichnen.

Ihr könnt in spirituellen Fragen
nicht eine Art Jurisprudenz erwarten.
Es gibt kein Gesetz, das besagt:
Es ist aus dem Affekt heraus geschehen.
Es ist geschehen!
Und damit hat es eine Wirkung, das sind Naturgesetze.

Ihr könnt einen Fluch zurücknehmen,
indem ihr segnet! 
Das sagte ich euch.
Das sagen euch auch alle Meister,
die ihr in euren Religionen habt.

Aber ihr könnt nicht verhindern,
dass ihr damit eine Verbindung setzt.
Und diese Verbindung kann sehr drastisch sein.

Besonders dann, wenn sie ständig neue Nahrung erfährt
durch Hass,
durch Angst,
die weiter genährt wird oder nicht bearbeitet wird.
Das ist ein großes Problem, selbst wenn es nicht mehr
auf den Adressaten zurück bezogen wird.

Gerade in dem vorliegenden Falle ist es so,
dass der Zorn darüber
– dass dieser Frau dieses Schicksal geschehen ist –
permanent in ihr war, ohne wirklich bearbeitet zu werden.

Und dadurch ist das Band manifester und manifester geworden.
Das hat nicht unbedingt etwas damit zu tun,
dass da ein Personenbezug noch da ist.
Sondern dass das Ereignis an sich
unablässig genährt wird durch die Emotion, die dorthin zurück führt
und die weiter wie eine Hintergrund-Melodie
im Leben der Betreffenden eine Rolle spielt.

Ich möchte ein anderes Beispiel nennen,
dass sich auf die Geschichte von Utas Familie bezieht.

Dort handelt es sich um einen immensen Hass,
der auf zwei Menschen projiziert wurde,
die ein sehr böses Ereignis ausgelöst haben.

Und die Frau, die diesen Fluch aussprach,
hat diesen Hass nie verloren! 
Sie hat in ihrem ganzen Leben
immer wieder daran denken müssen, was geschehen ist
und jeder Gedanke hat dort eine Manifestation gesetzt.

Sie wurde von ihrem Fluch dadurch erlöst,
dass sie im Prinzip das Gleiche erfahren hat,
was sie Anderen mit dem Fluch zugefügt hat.

Ich möchte jetzt da nicht im Einzelnen darauf eingehen,
weil es eine sehr lange Geschichte ist.
Aber sie ist hochinteressant unter dem Aspekt,
den ich dir jetzt nenne.

Löst sich denn so ein Fluch normalerweise dann auf,
wenn eine mit diesem Fluch in Verbindung stehende Person stirbt?

Nein, das seht ihr ja an dem Reading, das ihr erlebt habt.
Sie löst sich erst auf,
wenn die damit verbundene Emotion aufgelöst ist.
Und da wir sehr viele unserer Emotionen
aus einer Inkarnation mit hinübernehmen ins Jenseits,
ist damit die Verbindung auch nicht aufgelöst!
Sondern erst, wenn diese Emotion aufgelöst ist!

Das ist etwas, was viele dann auch erst im Jenseits erfahren:
Dass sie also herangeführt werden an jene Ereignisse,
die Ereignisse aus einer erweiterten Perspektive sehen
und erst dann kann die Verbindung sich auflösen.

Also, es geht wirklich darum,
dass diese Verbindung eine Emotion ist,
die beide Seiten miteinander verbindet.

Und dass die Verbindung genährt wird von der Emotion,
also Hass, Neid und Angst.

Wenn dieser Fluch oder diese Emotion
im Jenseits bearbeitet wird oder werden muss:
Gibt es dann auch Flüche,
die sich über mehrere Inkarnationen hinweg ziehen,
weil Derjenige nicht einsichtig ist?

Ja, das gibt es.
Es gibt diese Reihenfolge von Inkarnationen,
die das als wichtiges Element haben:
als Begründung für eine weitere Inkarnation.

Also es kommt durchaus vor, dass ein solcher Fluch,
dass diese Grundemotion,
die gebunden ist an eine bestimmte Teilseele,
auch im Jenseits nicht bearbeitet wird.

Und damit zwangsläufig eine weitere Inkarnation nach sich zieht!
In der dieses Band zwischen den Beiden
noch einmal bearbeitet werden muss.
Das kann sogar über mehrere Generationen und
über mehrere Inkarnationen laufen, oh ja!

Dass heißt, auch die Menschen,
die in diesen Kriegssituationen Flüche ausgesprochen haben:
Die hängen deswegen nicht mehr unbedingt im Belt,
sondern sie sind in dem Zustand, dass sie es bearbeiten könne
Oder sie müssen es bei der nächsten Inkarnation aufarbeiten?

Ja, so ist es!
Also ich bitte diese Elemente des Verzeihens, des Loslassens,
des sich Lösens von solchen Verhaftungen,
die ihr in allen großen Religionen findet,
sehr ernst zu nehmen!

Das hat tatsächlich etwas mit dieser Verquickung zu tun,
die auf einer solchen negativen Basis beruhen.

Wenn euch geraten wird, statt zu fluchen zu segnen,
ist das Ernst gemeint!
Wenn euch geraten wird, euren Feinden zu verzeihen,
ist das Ernst gemeint!
Und das gilt auch für das Jenseits.

Nun ist es so, dass im Jenseits nur geschehen kann,
was der inneren Wahrheit entspricht.
Niemand wird gezwungen, etwas zu tun.

Und alles, was geschieht und was getan wird,
wird in einer Wahrhaftigkeit getan, die ihr hier gar nicht kennt.

Und wenn es nicht wahr ist, nicht wahrhaftig ist,
dass eine Segnung für einen Feind ausgesprochen wird 
beziehungsweise ein wirkliches Vergeben stattfindet: 
Dann ist es eine Beziehung, die immer noch da ist
und die weiter übernommen wird und weiter bearbeitet wird.

Eine Teilseele, die in solchen Dingen verhaftet ist,
die wird nicht endgültig im Gesamtselbst ruhen können.

Das Gesamtselbst kann mit einer solchen Belastung
nicht sich selbst vervollkommnen.
Das ist absurd, das geht überhaupt nicht!

Dass heißt:
Das Gesamtselbst wird diesen Teil wieder inkarnieren lassen,
um hier zu einer Ruhe zu kommen.
Habe ich das so erklärt, dass ihr das nachvollziehen könnt?

Ich glaube schon.

Es werden vermutlich noch Fragen dazu kommen.
Was ich vielleicht noch erwähnen sollte, ist:
Es ist nicht allein der ausgesprochene Fluch!

Der ausgesprochene Fluch ist im Grunde eine Bündelung,
eine Verbalisierung einer Emotion.
Und das Entscheidende ist die Emotion!
Nicht die Verbalisierung.

Wir haben hier diesen Effekt, dass aufgrund von Worten
etwas symbolhaft zum Ausdruck gebracht wird:
Was als Basis einen Zustand des seelischen Befindens hat,
der viel ausschlaggebender ist.

Also selbst wenn ihr nicht flucht, aber hasst:
Dann habt ihr diese Verbindung!
Ja, also konkretisierter Hass bezogen auf eine bestimmte Person
ist eine Verbindung auch dann, wenn es nicht verbalisiert wird.

Ist das dann so, dass auch ein Fluch eine Art Gedankengebilde ist,
der sich verselbständigen kann wie bei K. diese schwarzen Gebilde,
die aus ihm herauskommen als seine Gedanken?

Ja, es sind Projektionen, die energetisch sich sogar zeigen,
sich personalisieren.

Das kann sogar so weit gehen,
dass diese Personalisierung von medialen, sensitiven Menschen
visualisiert werden kann als Person.
Das ist durchaus möglich, ja!

Allerdings
– und das ist etwas, worauf ich sehr gerne zu sprechen komme –
denn es betrifft auch einen Bereich, mit dem
sehr viele Hinterbliebene zu tun und zu kämpfen haben.

Ihr werdet feststellen, dass eine Fixierung bestimmter Emotionen,
– nehmen wir mal die Fixierung Angst –
sich manifestiert hat in Gegenständen,
die sehr viel benutzt wurden von Jemanden,
der viel in diesem emotionalen Zustand war.

Also, ihr werdet beispielsweise
bei sehr altem Schmuck die Emotionen spüren können,
die der Träger in seinem Leben hatte.

Es manifestiert sich dort etwas! 
Die Schwingung des Gegenstandes wird so verändert,
dass eine Manifestation stattfindet.

Das Gleiche gilt auch beispielsweise für alte Waffen
oder für bestimmte Räumlichkeiten!
Nehmen wir einen Kerker!
Ihr werdet in alten Schlössern derartige Gebäudekomplexe finden: 
Die voll sind von Emotionen der Angst und des Hasses
und sensitive Menschen spüren das sehr genau.

Dieses ist ein Phänomen, welches nur dann erklärbar ist,
wenn ihr begreift:
Dass eure materielle Welt immer auch
einen nicht materiellen Aspekt hat: 
nämlich den der energetischen Schwingung!

Eure Emotionen sind in der Lage,
materielle Schwingungen dahingehend zu manipulieren
und zu verändern, dass Manifestationen stattfinden!
Ja.

Allerdings: In aller Regel sind diese Manifestationen nur
im nicht materiellen Bereich spürbar.
Es gibt ganz selten – aber das gibt es auch – das Phänomen,
dass sogar materielle Dinge damit in materieller Form
beeinflusst werden können.

Dies trifft zum Beispiel bei den Phänomenen zu,
die ihr Poltergeister nennt.

Ich dachte immer: Bei Poltergeistern ist es auch so,
dass ein Verstorbener im Belt ist,
der die Fähigkeit erlernt hat, materielle Sachen zu bewegen.

Ja, aber warum hat er die? 
Er hat die, weil er hasst oder weil er neidisch ist!
Es ist nicht – und da widerspreche ich dir –
es ist nicht immer nur ein Verstorbener im Belt!

Es kann genau so gut sein, dass es ein Diesseitiger ist,
der in dem Haus ist und der solche Manifestationen bewirkt
aufgrund seiner emotionalen Lage.

Also das sind nicht immer Jenseitige,
die zu solchen Phänomenen führen!

Ganz im Gegenteil: Es ist sogar sehr häufig so,
dass es Diesseitige sind, die sehr heftig emotional erregt sind!
Dies aber weder bewusst äußern können noch überhaupt wissen,
dass sie damit zu kämpfen haben.

Also, da solltet ihr vorsichtig sein!
diese Manifestationen können auch von Diesseitigen kommen.

Ja, dann habe ich keine weiteren Fragen.

Ja gut, dann können wir dieses Channeling
für Heute beenden.

Gut, also bis demnächst.

Ja, ich wünsche einen schönen Frühlingstag für euch.

Ja, danke, gleichfalls, falls es so was für dich gibt.

Wann immer ich will!

Ah ja, sehr gut und von Vorteil. 
Also Ciao.

Auf Wiedersehen.