Erde

Elia: Du weißt, dass die Erde ein lebendes Wesen ist.

Du weißt, dass die Erde ein lebendes Wesen ist.

Und wie jedes lebende Wesen
hat die Erde Kraftplätze,
das ist dir bekannt.

Es gibt sehr positive Kraftplätze.
Dort fühlen sich Mensch und Tier jederzeit wohl und geborgen.

Denn die Kraft, die von dort ausgeht,
ist stärkend, belebend.

Elia

Zu Gast ist Annemarie.

Elia: Willkommen, liebe Annemarie.
willkommen in einer neuen Welt,
willkommen in einer neuen Zeit in deinem Leben!


Wir wünschen uns so sehr, dass du die Freude,
willkommen zu sein, von ganzem Herzen aufnehmen kannst.

Und dabei spreche ich nicht nur von unseren Freunden – Hajo und Uta – sondern ich spreche auch von deinem lieben Selbst.

Willkommen sein, das ist etwas,
dass ein Mensch dringend braucht von der ersten Sekunde seines Seins.


Und leider ist es in der heutigen Gesellschaft sehr unbewusst geworden,
wie wichtig der Prozess des Willkommen heißend ist.
Von ihm hängt alles ab:
Nicht nur vom Gefühl der Geborgenheit,
sondern auch die Möglichkeit, in seine eigenen Stärken zu kommen.


Wir heißen dich willkommen und das weißt du, das spürst du jederzeit.
Aber die Welt, die scheint derzeit einen großen Mangel
an Gastlichkeit für dich zu haben.

Nun hoffe ich, dass wir dir helfen können, die Gastlichkeiten zu sehen,
die durchaus da sind.

Stell mir bitte deine erste Frage.

A: Ich danke dir für deinen Willkommensgruß.
Und ich freue mich, hier sein zu dürfen, ich freue mich sehr.
Du hast Recht.
Ich fühle mich nicht sehr willkommen in dem neuen Haus,
das wir bezogen haben.
Nicht sehr willkommen in der Schule, die meine Kinder bezogen haben.

Es ist schwierig: das Schlafzimmer, der Arbeitsraum, ja.
Ich fühle mich nicht heimisch.

Ja, ich brauche Hilfe!
Ich brauche Hilfe.

E: Ja. Kennst du die Geschichte vom kleinen Prinzen?

A: Nein, sie ist mir nicht mehr im Kopf.

E: Der kleine Prinz kommt von seinem kleinen Planeten auf die Erde
in die Wüste Sahara und er sucht so sehr, willkommen zu sein.
Es wurde ihm sehr fade auf seinem kleinem Planeten,
auf dem er nichts hatte als seine Rose, die recht anspruchsvoll war.

Und deshalb hat er sich entschlossen, seine Rose zu verlassen
und diesen engen, kleinen Planeten erst recht.


In der Wüste Sahara, da hatte er merkwürdige Begegnungen:
mit einem Fuchs,
mit einem seltsamen Mann, der Flieger hieß,
und letzten Endes mit einer Schlange, die ihm half,
wieder auf seinen Planeten zu kommen.

Im Moment scheint dein Umfeld die Wüste Sahara zu sein.
Das liegt daran, dass du als Fremder denkst,
du dich als „fremd“ identifizierst.

Das Haus hat seine Seele!
So wie jedes alte Gebäude eine Seele hat, die viel erlebt hat,
die Wunden erlitten hat, Grausamkeiten in sich aufgenommen hat,
Ängste, Sehnsüchte und Gesetze.


Sie ist sozusagen der kleine Planet.
Und wie jeder Planet hat dieses Haus auch seine ganz eigenen Gesetze. Was dem Haus normal ist, liegt fest.
Nichts an dir ist für dieses Haus normal.

Es ist nicht abwertend gemeint.

Aber es ist überhaupt nicht normal für dieses Haus,
dass darin eine Frau lebt, die lustig ist, die phantasiereich ist,
die individuell ist, die nicht einmal verheiratet ist.

Es ist nicht normal für dieses Haus,
dass diese Frau sich nicht unablässig in diesem Haus befindet,
sondern scheinbar kommt und geht, wann immer sie will.

Dieses Haus ist ein strenges Haus, ein altes Haus.

Annemarie, wenn etwas sehr fremd ist, sehr anders,
dann gibt es nur einen guten Weg und der erfordert viel Mut.

Man muss lernen, das Andere, das gänzlich Fremde zu lieben.
Das gilt für das Haus und das gilt für dich.

Hierbei, denke ich, wirst du wenig Mühe haben,
sobald die grundsätzlichen Belastungen des Hauses ein Ende haben.


Und hier möchte ich dir mitteilen,
dass in diesem Haus eine Quelle der Kraft ist!
Doch leider wurde diese Quelle der Kraft
über die Jahrhunderte missbraucht.

Hier liegt eine große Aufgabe für euch.

Du weißt, dass die Erde ein lebendes Wesen ist.
Und wie jedes lebende Wesen hat die Erde Kraftplätze, das ist dir bekannt. Es gibt sehr positive Kraftplätze.
Dort fühlt sich Mensch und Tier jederzeit wohl und geborgen.
Denn die Kraft, die von dort ausgeht, ist stärkend, belebend.

Aber es gibt auch Kraftplätze,
die haben etwas im weitesten Sinn mit den Gesetzen zu tun.
Hier geht es um Ethik, hier geht es um Regeln.
Die Welt, der ganze Kosmos besteht nur, weil es Gesetze gibt und Regeln.


Und in sehr alter Zeit wurden solche Plätze genutzt, um Gesetze kundzutun. Und sie wurden in der Regel Gottheiten gewidmet,
die für eben diese Gesetzmäßigkeiten standen.
Das waren meistens die männlichen Götter.

Dein Haus steht an solch einem Platz.
Und das ist ein bisschen so,
als würde der kleine Prinz in der Wüste Sahara landen.

Das ist so ganz anders, als du es bist.
Das ist weder gut noch schlecht, aber eine Herausforderung.

Leider wurde in jenen Zeiten,
in denen die ethischen Gesetze der Menschen
massenhaft missbraucht wurden, um Menschen zu vernichten,
dort dieses Haus sehr negativ geprägt.

Die Kraft wurde also missbraucht.

Der Mann, den du dort immer wieder siehst,
ist einer der Bewohner des Hauses aus jener Zeit.
Aber er ist bei Weitem nicht der Schlimmste, der dort gewohnt hat.
Er ist nur jener, der dort geblieben ist.
Er mag nicht ins Licht gehen.

Weißt du, warum?
Weil er gesehen hat, dass gerade jene ins Licht gegangen sind,
die er für die aller Verwerflichsten hält.
Mit denen will er nichts zu tun haben!

Es ist sehr schwierig für uns, ihm dabei zu helfen,
den Mut zu finden und die Gewissheit zu erlangen,
dass er niemanden treffen muss,
dessen Anwesenheit ihm so unangenehm ist.

Es wäre sehr schön, wenn ihr das übernehmen könntet.
Und hier frage ich dich, liebe Annemarie:
Willst du das lernen, wie dies zu tun ist?

A: Ja, das möchte ich lernen!

E: Wenn in deinen Lebensplan eben dieser Ort
und dieses Haus geschrieben wurde, dann nicht,
um dich im wahrsten Sinne des Wortes zu kränken.
Sondern damit der kleine Prinz ein bisschen Liebe in die Sahara bringt, ja?

A: Ja.

E: Solange du dich aber fürchtest, kann dies nicht sein.
Die Kraft, die in diesem Ort liegt,
wird immer die Kraft der kosmischen Gesetze beinhalten
und damit eine gewisse Strenge.

Es wird nie ein Haus sein,
in dem die spielerischen Sinne leicht angewandt werden.

Aber es könnte sich lohnen, wenn du dieses Thema aufgreifst
und in dein Arbeiten und Leben integrierst,
denn die Gesetze des Lebens sind gut.

Und ihr Sinn und Ziel ist die Liebe:
eine ernsthafte, gute, verlässliche Liebe.

Gleichwohl es durch den Missbrauch
dieser Kraft des Hauses ein unangenehmer Sog entstand.

Hier ist zu viel gehasst, zu viel geneidet und zu viel missbraucht worden. Die Atmosphäre der Angst, des Neids und der Arroganz
sitzt quasi noch in den Wänden.
Und es ist die Frage, ob du bereit bist,
diese Erfahrung des Hauses mit deinem Gefühl
für Liebe, Lebensfreude und Zuversicht zu überschreiben.
Einen Auftrag darin zu sehen, dieses Haus zu heilen.

Möchtest du das lernen?

A: Ja, ich möchte das lernen.
Ich hoffe, dass meine Kraft dazu reicht. Ich denke manchmal…

E: Kraft brauchst du dazu nicht.
Ich denke, du hast eine spezielle Frage zu deiner Schlaf-Situation.
Ist das richtig?

A: Ja, ich finde dort keine Ruhe abends.
Ich brauche einen Kokon um mich, wie Uta das so schön ausgedrückt hat. Das brauche ich und das hab ich nicht dort.
Und diesen Kokon habe ich auch nicht mit meinem Lebensgefährten.
Das fehlt mir.

E: Ich möchte nach der Pause zu deiner Beziehung Stellung nehmen.
Jetzt möchte ich dir erst einmal etwas zu deiner Schlaf-Situation sagen:
Es geht hier um das Haus selbst, um die Zentrierung seiner Kraft.

Du kannst es dir so vorstellen, als wäre eine Spirale in diesem Haus:
Eine Spirale der Kraft, die eine Verbindung hat mit der Erde selbst.
Und diese Spirale hat ein Zentrum.

Und dieses Zentrum liegt leider genau in deinem Schlafzimmer.
Da ist keine Ruhe.
Da kann auch keine Ruhe sein!

Die Möglichkeit besteht,
dass du über einen Wechsel der Räumlichkeiten eine Erleichterung spürst. Die Möglichkeit besteht auch,
dass du unterhalb dieses Raumes für eine Zeit eine Barriere schaffst.
Es geht darum, hier die Strahlung abzuleiten,
die unter deinem Bett sich Spiral-artig hochwindet.
Kannst du dir vorstellen, dort etwas zu tun?

A: Ja, das kann ich mir vorstellen.

E: Ja, denn es nützt dir nichts, wenn du Steine um das Haus legst.

A: Ja, das dachte ich mir schon.

E: Es muss darum gehen, dass du begreifst,
dass du diese Energie nicht wegmachen kannst.
Das ist unmöglich!
Du kannst sie umleiten in einen Raum,
in dem diese Kraft für dich günstiger ist.
Zum Beispiel beim Arbeiten könnte es günstiger sein.

A: Ja.

E: Oder du kannst dir überlegen, die Räumlichkeiten zu tauschen.

A: Das Umleiten kann ich mir im Moment besser vorstellen.

E: Hm, hm.
Dazu brauchst du unter deinem Bett eine wirklich starke Schicht
hölzernen Materials, keine 2-mm-Platten.
Sondern eine starke Schicht hölzernen Materials,
dann eine Schicht Steine und dann eine Schicht Metall.
Das ist etwas kompliziert, aber es ist die einzige Möglichkeit,
die die Spirale ablenken kann, ja?

A: Ja.

E: Des Weiteren kannst du ein Experiment versuchen,
von dem auch ich nicht sicher weiß, ob es möglich ist.
Es basiert auf einer alten tibetischen Tradition,
einer solchen Spirale im Vorfeld vor dem Betreten in die Räumlichkeit
einen anderen Ausgang zu bieten.

Ich weiß nicht, ob Uta und Hajo bereit sind, dir den Vorhang zu geben,
den ich ihnen einmal zukommen ließ.
Aber wenn dies so sein sollte, sollte dieser Vorhang
in möglichst naher Nähe zu deinem Bett angebracht werden.
Du solltest ihn aber nicht sehen.