Elia – Kann ein Schmuckstück einem Menschen helfen bei seinen Problemen?

Kann das Schmuckstück helfen,
Defizite auszugleichen?

Kann es helfen,
dass dieser Mensch sein Leben
ein wenig leichter leben kann?

Das kann es!

Elia

Zu Gast ist Annemarie.

E: Wir fahren fort.
Deine nächste Frage bitte, Annemarie.

A: Wie kann ich meinen Schmuck
mit meiner Spiritualität besser in Einklang bringen,
sodass es für die Menschen um mich herum
und für meine Frauen verständlich ist?

E: Annemarie, es gibt ein gutes Muster:
Du kannst jemanden nur begeistern,
wenn du seine Natur begriffen hast.
Darüber habt ihr geredet.
Zur Natur gehört auch:
Was weiß Jemand?
Was ist der Stand seiner Erkenntnis?

Deshalb ist es wichtig,
dass du dir sehr klar und deutlich machst,
welche Zielgruppe du erreichen möchtest.
Denn davon wird abhängen,
welches Vokabular du benutzt.


Wenn du jene Zielgruppe erreichen möchtest,
die sich in jenem Bereich befindet,
die ihr „Esoteriker“ nennt,
dann wirst du dich auch des Vokabulars bedienen müssen,
das zu diesen Menschen gehört, um verstanden zu werden.

Wenn du aber Menschen ansprechen möchtest,
die sich von diesem Bereich distanzieren
– und das sind die weitaus meisten –
dann wirst du dich eines Vokabulars vergewissern müssen,
der diesen Menschen nicht nur geläufig ist,
sondern sie inspiriert!
Und nicht abschreckt!

Hier geht es nicht um Wahr oder Unwahr sein.
Denn wahr ist in jedem Fall, dass ein Mensch,
der Schmuck herstellt,
Energien in dieses Schmuckstück bringt.
Zum Guten oder zum Schlechten:
Das sei dahingestellt.

Aber die Herstellung von Schmuck, von Bildern,
auch von Musik hat immer eine magische Komponente, nämlich:
Es wird Energie in eine Form gegossen
und geht von dieser Form aus zum
Träger, Hörer oder Betrachter dieser Gegenstände über.

Wenn die Menschheit einmal sehr viel weiter entwickelt sein wird,
dann wird dies ganz selbstverständlich sein
und man wird es ein physikalisches Gesetz nennen.
Aber soweit seid ihr noch nicht!

Es scheint, es handelt sich um eine Glaubensfrage.
Das liegt aber nur daran,
dass nicht messbar ist, was dort geschieht.
Was aber definitiv nichts am Vorgang ändert,
ist der Name, den das Ergebnis trägt.

Nenne es Talisman,
nenne es inspirative Kunst,
nenne es Heilkunst oder Engelkunst
– es ist, egal wie du es nennst –
der Vorgang an sich bleibt völlig gleich.

Nämlich:
Der Hersteller dieses Kunstwerkes
hat Energiemuster in das Kunstwerk gesetzt! 
Die übertragen sich und gehen in Resonanz
mit dem Träger oder dem Betrachter.
So gesehen bist du völlig frei darin,
wie du es benennen möchtest.
Das hängt von deiner Zielgruppe ab.
Kannst du das verstehen?

A: Ja. Ich muss noch ein bisschen drüber nachdenken…

E: Mit den Engeln und mit Energien
und mit deiner Medialität arbeitest du immer!
Selbst dann,
wenn du etwas sehr Neutrales versuchst, herzustellen,
ist zumindest deine Energie,
die du zum Zeitpunkt der Herstellung gerade hast,
in dem Teil enthalten.
Das ist also nichts weiter als Physik.

Anders sieht es aus mit den ethischen Werten! 
Kann ein Schmuckstück
einem Menschen helfen bei seinen Problemen?
Kann es helfen, Defizite auszugleichen?
Kann es helfen, dass dieser Mensch sein Leben
ein wenig leichter leben kann?

Das kann es!

Genauso wie es umgekehrt möglich ist,
einem Menschen mit einem Schmuckstück negativ zu beeinflussen.
Ein Mensch, der ein Schmuckstück trägt,
das voller negativer Emotionen ist,
der erschöpft sich schneller und der wird belastet sein.
Sind wir uns darüber einig?

A: Ja.

E: Insofern ist es ganz natürlich,
wenn du aufgrund deiner Gabe
den Menschen Schmuckstücke kreierst,
die dabei den Menschen helfen, in ihrer Kraft zu bleiben.

Nun darf ich dir die Entwicklung
und die Wortwahl nicht abnehmen.
Aber ich möchte es auf den Punkt bringen
und möchte sagen:
Das, was du tust, ist das Herstellen von Kraft-Schmuck.
Es geht um Kraft und nicht um Glück!

Denn was der Mensch gemeinhin als Glück empfindet,
muss es durchaus nicht sein,
aber um Kraft, um Lebensenergie.

Jeder Stein, jede Form, jede Farbe ist
Repräsentant einer bestimmten Form von Lebensenergie.
Wir sind hier wieder bei dem kosmischen Gesetz
und du als Hersteller nimmst Einfluss auf diese Lebensenergie.

Und da du medial arbeitest, stehst du wiederum
unter dem Einfluss jenseitiger, kosmischer Kräfte.

Ihr seid also ein Dreigespann:
der geistige Impulsgeber – nennen wir ihn den Inspirator –
du, der Künstler
und letztlich das Objekt.

Mein Rat ist: Versuche das, was du herstellst,
so zu nennen,
dass du auch jene Menschen erreichst,
die von allzu blumigen Beschreibungen
eher abgeschreckt sind.

Versuch, den Glauben der Menschen nicht zu beeinflussen,
sondern ihnen wirklich zu helfen.

Und da du dir selber über die Macht dieser Hilfe
noch nicht im Klaren bist, versuche,
dieser Macht in den nächsten Monaten viel mehr nachzuspüren.
Und nicht nur, indem du die positiven Steine,
Materialien und Formen anschaust,
sondern auch, indem du die Gegenstücke betrachtest.

Versuch einmal in jenen Schmuck hineinzuspüren,
der zu entsetzlich niedrigen Preisen
in asiatischen Ländern hergestellt wird,
wo die Menschen, die diesen Schmuck herstellten,
ein gequältes und furchtbares Leben führen.

Versuch einmal, in einen Stein hineinzuspüren,
der von Kinderhänden irgendwo in Afghanistan
unter schrecklichen Bedingungen aus der Erde geholt wurde.

Und du wirst im Vergleich spüren,
wie immens groß die Wirkung ist.
Denn die Wirkung ist unbewusst
und darum umso nachhaltiger, ja?

A: Ja, danke.

E: Gern geschehen.
Bitte gib nicht auf.

A: Gut.

E: Gibt es noch Fragen?

A: Ich möchte nochmal sagen, dass ich jetzt verstehe,
warum ich einfach zu kaputt war für den medialen Weg
oder für die weitere Ausarbeitung.
Ich hab da ein wenig an mir gezweifelt,
aber jetzt verstehe ich,
wo alles hin geflossen ist durch den Umzug.

E: Liebe Annemarie, es ist ganz wichtig, dass du verstehst,
dass es auch für die Medialität Zeiten gibt,
in denen sie fast versiegt.

Ihr habt über das natürliche Auf und Ab gesprochen.
Es gehört zu den kosmischen Gesetzen, dass dies so ist.
Aber es ist nicht das Zeichen dafür,
dass eine Begabung nicht da wäre.

So wenig wie jemand, der eine Stunde lang gesessen hat,
plötzlich meinen müsste, er könne nicht mehr laufen!
Er hat nur gesessen.

Du verlierst deine Gabe nicht.
Aber sie kann an Bedeutung auch zurücktreten. 
Denn das Bedeutendste in eurem Leben
– und das gilt für fast jeden,
abgesehen von ganz wenigen Ausnahmen –

das Bedeutendste in eurem Leben ist eure eigene Entwicklung,
das Bedeutendste im Leben seid ihr selbst.

Und weil dies so ist,
wird auch keiner von uns
mit euch in Kontakt treten,
solange ihr in eurer Entwicklung sehr angesprochen seid.
Dann geht es nicht darum, mit euch zu arbeiten. 
Sondern dann ist unsere Kraft gefordert, unser Trost,
nicht aber unsere Belehrung.

Gut. Dann…

A: Danke, Elia.

E: Danke dir.