Elia – über die Bühne Gottes: Mach dir bewusst, dass du auf zwei Bühnen spielst.

Über die Bühne Gottes:
Mach dir bewusst, dass du auf zwei Bühnen spielst.
Es gibt Eine, die gehört nur dir!
Und wir hoffen,
dass du auf der Bühne
auch mehr und mehr in die Komödie kommst!

Aber die andere Bühne, das ist nicht deine.
Dort sprichst du nicht einmal wirklich deine Texte! 
Sondern wie oft hast du schon bemerkt:
Dass du Dinge gesagt hast,

von denen du selbst nicht wusstest, dass du sie weißt.
Auf der Bühne Gottes,
da geht’s nicht um das Drama des Abgewiesen seins.

Da geht’s um die Helden Reise des Menschen an sich.
Da geht’s um den Kampf gegen das Destruktive
und für die freie Entfaltung einer jeden Seele.
Elia

Zu Gast ist Inge.

Elia: Deine nächste Frage bitte.

I: Ich möchte selbst noch mehr dafür tun,
dass die Klienten – natürlich mit eurer Unterstützung –
den Weg zu mir finden können.
Ich finde, ich hab noch nicht genug Klienten,
es dürfen noch mehr werden.

E: Ja.

I: Ich weiß auch, dass ich meinen Teil dazu beitragen muss
und nicht darauf warten kann, dass ihr mir die einfach schickt.
Was kann ich dafür noch tun?
Ich hab das Gefühl: Ich tue zu wenig!

E: Was du tun kannst und musst, das weißt du selber:
Das ist, deinen Bekanntheitsgrad zu erhöhen.
Das heißt, noch stärker als bisher
bewusst ein Unruhestifter zu sein!

Über die Techniken deiner Zeit bin ich wenig informiert.
Das ist etwas, was ich euch überlassen muss.
Aber ich möchte dich auf eine innere Bereitschaft hinweisen,
die da sein muss!
Zum Einen ist es die unbedingte Liebe zu denen,
die zu dir finden möchten: Begeisterung löst Begeisterung aus.
Freude Freude.
Neugier Neugier.
Interesse Interesse.
Verstehst du, was ich meine?

I: Hm.

E: Das ist ein Feuer, dem du BEWUSST Nahrung geben kannst,
indem du dir möglichst jeden Tag bewusst einige Zeit nimmst,
in denen du diese deine Wahrheit in die Welt schickst!
Das kannst du imaginieren, du kannst Bilder darüber entwerfen, wie auch immer!
Verstehst du, was ich meine?

I: Ja, ich weiß, was du meinst.

E: Ja.
Und das Andere ist etwas, was du verhindern musst.
Das ist die Neigung,
im eigenen Drama des Abgewiesen seins zu bleiben.
Drama darum, weil es eine sehr alte, sehr wunde Stelle
von dir markiert:
Ich bin doch wirklich fleißig, lieb und korrekt.
Und dennoch bekomme ich nicht die Zustimmung und Zuwendung,
die ich brauche.
Kennst du das?

I: Ja.

E: Das ist ein altes Drama,
das du wie ein schlechter Theaterregisseur
immer wieder aufführen lässt!
Weil du daran glaubst, dass es so und nicht anders
auf deiner Bühne zuzugehen hat.
Die Sache ist nur die: Das ist gar nicht DEIN Theater!
Und du bist auch nicht der Regisseur!


Auf der Bühne, auf der jetzt gespielt wird:
In deinem Beruf, da führt Gott selbst Regie
und der hat mit deinem Drama gar nichts zu tun.

Auf der Bühne werden ganz neue Texte gesprochen
und es gibt andere Helden
und es gibt andere tragische Gestalten.

Inge, mach dir bewusst: Dass du auf zwei Bühnen spielst!
Es gibt eine Bühne, die gehört nur dir!
Und wir hoffen, dass du auf der Bühne
auch mehr und mehr in die Komödie kommst!

Aber die andere Bühne, das ist nicht deine!
Dort sprichst du nicht einmal wirklich deine Texte!
Sondern wie oft hast du schon bemerkt, dass du Dinge gesagt hast,
von denen du selbst nicht wusstest, dass du sie weißt.

Auf der Bühne Gottes,
da geht’s nicht um das Drama des Abgewiesen seins.
Da geht’s um die Helden-Reise des Menschen an sich!
Da geht’s um den Kampf gegen das Destruktive
und für die freie Entfaltung einer jeden Seele!

Hier ist keine Zeit für die Bedürfnisse
des inneren Kindes nach Anerkennung und Rechtfertigung.
Hier ist kein Defizit an Liebe für dich, sondern Vertrauen!

Hier bekommst du, wonach du dich so sehr gesehnt hast:
Dass du in deiner liebenswerten Seele anerkannt wirst
und dass du im Gegenzug die Not der Anderen anerkennst!

Hier findet Nehmen und Geben
zum ersten Mal in deinem Leben ganz und gar gerecht statt!
Aber du musst dir klar machen, dass du zwei Bühnen hast!
Ja?

I: Hm.