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Elia – über Medialität: Es gibt viele Medien, die früh sterben oder früh gestorben sind…

Es gibt viele Medien,
die früh sterben
oder früh gestorben sind 
oder zumindest sehr schwer erkranken,

weil die Rückbindung in den Körper
durch Über-Gebrauch ihrer medialen Kräfte
zunehmend geschwächt wird.
Es ist ganz bedeutsam,
dass ein Medium immer wieder
rückverbunden wird mit dem Leib.
Es ist ein fragiles Gespinst
zwischen Seele und Körper

ohnehin in diesen Menschen
und leicht gerät es aus dem Ungleichgewicht.

Und es ist schwer,
hier eine erdhafte Verbindung zu halten.

Es ist ganz schwierig!
Vor allem aber ist es sehr wichtig,
dass du bitte versuchst,
ihr immer wieder zu helfen,
in ihre Körperlichkeit zu gehen.

Elia

Zu Gast sind Juliane und Harry.

Elia: Gibt es noch eine Frage?

Harry: Ich möchte dich fragen:
Wir redeten von dem Stern, unter dem ich stehe.
Ist auch der Bach unter diesem Stern gestanden:
Johann Sebastian?

E: Das weißt du doch und das hast du auch gespürt.
Ja, du fühlst es doch.
Und wer ein lebendiges Herz hat,
selbst wenn er gänzlich ungebildet ist, spürt das.

Spiel damit im Bewusstsein der Verbindung
zu diesem großen Engel und begreife dich
– ich bitte dich –
als Wachrüttler!

Wecker sind nicht immer beliebt, habe ich gehört.
Gibt es noch eine Frage?

H: Ich muss sagen,
ich liebe deinen Humor und bin sehr froh darüber.
Ich habe die letzten Wochen
mit einem anderen Komponisten zu tun gehabt.
Juliane hat viel beobachtet.
Kannst du bestätigen, was sie gefunden hat?

E: Ja, absolut.
Wir wollen froh sein,
dass er seinen Weg gegangen ist.
Es gab auch keinen Anderen,
der ihn diesen Weg hätte beschreiten lassen.
Es wäre nicht möglich gewesen.

Aber du verstehst sicherlich auch,
warum du für ihn attraktiv warst.
Eine große Seele, eine schöne Seele,
aber zerschunden am Leben.
Auch für euch, woran ihr wachsen durftet.
Auch für euch eine Möglichkeit,
euch gegenseitig Sorgen zu nehmen.

H: Ich finde, dass die Konzerte anders sind,
seitdem Juliane dabei ist.
Kannst du uns sagen,
was uns in Zukunft verbinden wird,
wo auch ich bei ihr in ihrem Bereich
mitwirken kann und werde?

E: Aber du weißt es doch schon.
Es wird nicht anders möglich sein,
als dass du die Funktion
– soweit es dir möglich ist –
übernimmst, die auch Hajo bei Uta übernimmt: stützen und heilen.

Lasst euch das bitte nachher von Hajo erklären,
wie wichtig das ist!
Und immer wieder auch reflektieren.
Das ist sehr wichtig!

Es ist ein bizarres Wahrheitsempfinden,
in dem Medien leben müssen!
Und es ist schwer,
hier eine erdhafte Verbindung zu halten!
Es ist ganz schwierig!
Es ist sehr wichtig!
Vor allem aber, dass du bitte versuchst,
ihr immer wieder zu helfen,
in ihre Körperlichkeit zu gehen.

Es gibt viele Medien,
die früh sterben oder früh gestorben sind
oder zumindest sehr schwer erkranken!
Weil die Rückbindung in den Körper durch Über-Gebrauch
ihrer medialen Kräfte zunehmend geschwächt wird.
Es ist ganz bedeutsam, dass ein Medium immer wieder
rückverbunden wird mit dem Leib.
Es ist ein fragiles Gespinst zwischen Seele und Körper
ohnehin in diesen Menschen
und leicht gerät es aus dem Ungleichgewicht.

Und es ist noch etwas:
Nichts, nichts, nichts willst du seit Inkarnationen so sehr,
wie ihr fürsorglich zur Seite zu stehen.
Das hat Gründe:
Es ist ein Ausgleich da, ein Wunsch: 
Ich trage dich! 
Nicht: Ich ertrage dich, Juliane.

Nicht: Ich ertrage die Juliane.
Sondern: Ich trage dich, Juliane.

Kannst du das aushalten?
Ja?

Schön, es ist schön, Juliane.
Es darf sein.
Es ist eine Verbindung gegenseitiger Befruchtung.
Es ist eine Verbindung gegenseitiger Hilfe dabei,
in die eigene Vollkommenheit zu kommen.
Wie ich schon sagte:
Es geht um ihn.

J: Ja, danke.

E: Ich möchte noch einmal nachfragen.
Lieber Harry, hast du verstanden,
was ich geantwortet habe?

H: Ja.

E: Du hast eine große heilerische Fähigkeit! 
Und es ist wichtig,
dass du sie einsetzt!
Es ist sogar lebenswichtig!

H: Habe ich Angst gehabt bis jetzt?
Habe ich noch Angst davor?

E: Du hast ein wenig Angst,
etwas falsch zu machen.
Aber das ist ja auch gut!
Stell dir nur vor, du hättest keine Angst gehabt,
zu dirigieren, als du Achtzehn warst.
Das wäre schrecklich ausgegangen, ja?

H: Ich verstehe.

E: Gut.
Und ich denke, Hajo,
du wirst ihm sicherlich
das nötige Rüstzeug vermitteln können.

Hajo: Ja.