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Elia – über das Jenseits: Du sprichst mit mir heute, dabei bin ich im Jenseits.

Du sprichst mit mir heute,
dabei bin ich seit Jahrhunderten tot und im Jenseits.

Warum ist das so?
Weil ein Körper nur ein Körper ist!
Ein Fahrzeug, das wir gut warten sollten,
das wir sicher fahren sollten.

Das ist unsere Aufgabe.
Aber wenn wir unser Ziel erreicht haben,
dann verlassen wir es!

So ist die Regel.

Elia

Zu Gast ist Ulrike
bei einem Seminar für Trauerbewältigung.

Elia: Guten Abend, liebe Freunde.

Hajo: Guten Abend, Elia.

Ulrike: Guten Abend.

E: Guten Abend, Ulrike.

U: Guten Abend, Elia.

E: Ulrike, du sprichst mit mir heute,
dabei bin ich seit Jahrhunderten tot.
Warum ist das so?
Weil ein Körper nur ein Körper ist.
Ein Fahrzeug, das wir gut warten sollten,
das wir sicher fahren sollten.
Das ist unsere Aufgabe!
Aber wenn wir unser Ziel erreicht haben,
dann verlassen wir es.
So ist die Regel!

Ich möchte, dass du weißt,
dass du auf dein Fahrzeug
noch gut aufpassen musst, ja?

U: Ja, ich will das ja versuchen, Elia.

E: Unbedingt.
Denn gingest du jetzt aus deinem Fahrzeug,
dann fändest du jemanden,
den du sehr liebst!
Aber ihr Beide fändet nicht zueinander!
Das musst du wissen.

U: Das ist es, was ich von dir wissen wollte.

E: Hm, hm.
Ich weiß.

U: Wann werde ich denn den Liebsten finden,
den ich so sehr vermisse?

E: Ja, ich darf dir weder Zeit noch Stunde nennen.
Das weißt du auch.

U: Das weiß ich.
Aber was muss ich tun, damit ich ihn finden kann?
Irgendwann?

E: Zuerst einmal, liebe Ulrike, musst du begreifen,
dass du ihn als Seele nie verlieren wirst.
Niemals.
Er wird dir immer und aus seiner tiefsten Seele zugeneigt sein.

Aber jetzt!
Jetzt ist es wichtig,
dass er lernt, sich zu verstehen!
Das ist seine größte Not.
Er versteht sich nicht mehr,
er versteht sich nicht!

Wenn er aber gelernt hat,
warum geschehen ist, was geschehen ist…
Wenn er gelernt hat,
wie verzweifelt er war und warum
– das kann er zurzeit nicht begreifen –
dann kann er sich dir auch aus dem Jenseits
von der Ebene wieder nähern,
in der er alles das verloren hat!
Worunter er gelitten hat und manchmal auch du.


Wer hier bei mir im Jenseits ist, der hat keine Angst mehr.
Auch keine Angst mehr davor, zu versagen
oder nicht beachtet zu werden
oder ein Verlierer zu sein.

U: Das ist gut, zu wissen.

E: Ja, du weißt:
Das waren Ängste, die tief in ihm waren.

U: Ja, sehr.
Aber sag mir mal,
kannst du mir denn sagen…
Ich versuche immer,
für mich herauszufinden,
ob das alles so vorgegeben war,
dass Andreas und ich uns begegnen sollten!
Dass diese Reise so verlaufen ist, wie sie war…
Und dass er so gehen musste,
wie er gegangen ist…
Und dass ich jetzt hier sein, weiter sein soll.
Aber ich verstehe den Sinn nicht.
Ich suche den Sinn und ich finde ihn nicht!

E: Du findest ihn nicht.

U: Nein.

E: Nein Ulrike, jener Tag und jene Stunde, in der er ging:
Das war seine Entscheidung!
Das war nicht Teil seines Lebensplanes.
Aber diese Trennung, die hätte es gegeben.
Es wäre anders gewesen,
es wäre nicht von seiner Hand gewesen.

U: Was heißt das?

E: Das bedeutet:
Dass seine Lebensuhr fast abgelaufen war!

U: Oh Gott.
Also wäre er krank geworden.

E: Ja.

U: Oder war krank.

E: Sagen wir, er trug den Keim in sich.
Und auch dieser Keim
– ihr würdet von Krebs sprechen –
dieser Keim war eine Folge all dessen, was er im Leben
und besonders in seiner frühen Phase erlebt hat.

Andreas muss etwas lernen unbedingt!
Und DU hast gute Arbeit geleistet dabei.
Hör mir bitte zu.

U: Ja.

E: Deine gute Arbeit war:
Dass Andreas nie wieder, wirklich nie wieder
auch nur noch den geringsten Zweifel daran haben kann,
dass er liebenswert ist, ja?

Du kannst nicht ermessen, was das bedeutet.
Du kennst seine vergangenen Leben nicht.
Aber nichts hat seine Seele so sehr gebraucht wie diese Gewissheit! Ja?

U: Ja.

E: Und du, du musst auch etwas lernen.
Du musst lernen,
Verantwortung für dich zu übernehmen.
Für dich, Ulrike!

U: Stimmt.
Das fällt schwer.

E: Das liegt daran,
dass du ganz verwirrt bist:
Was deine Verantwortung ist,
was die Anderer und
was die von Gott.
Liebe Ulrike:
Lebenspläne sind oft sehr, sehr hart.

U: Das stimmt.

E: Weil es so wichtig ist, dass eure Seelen dazu lernen!
Und was du unbedingt dazu lernen musst, das ist:
Dass du auch liebenswert bist.
Dass du es wert bist, zu leben.

U: Daran zweifele ich oft,
weißt du?

E: Ja, ich weiß.
Und das tust du nicht erst seit Andreas Tod.

U: Ja. Ich denke oft:
Ich habe das – glaube ich – verdient,
dass der Andreas mit mir zusammen war,
weil er liebenswert war und…

E: Ja.
Ulrike, deinen Wagen gut zu pflegen,
ist jetzt die erste Aufgabe!
Und dann geht es um den Lebenssinn.
Angenommen, meine Liebe: 
Andreas!
Er hätte nicht seinen Wagen willentlich stehen gelassen…
Angenommen, es wäre dem Lebensplan entsprechend
die Folge einer dramatischen Erkrankung gewesen…

Was denkst du:
Was wären seine letzten Worte an dich gewesen:
Weine um mich und klage und stirb möglichst schnell,
damit wir uns bald wieder haben?

U: Nein.

E: Im Leben nicht.

U: Ich weiß, er hätte gesagt:
Lebe, tue dir Gutes.

E: „Mach was aus deinem Leben!“
Das hätte er gesagt.

U: Ja, und lach weiter so, wie du immer gelacht hast.
Ich weiß!

E: Ja. So wäre es gewesen.
Und so ist es immer noch.
Lebe!
Lebe auch für ihn!
Denn durch deine Trauer
machst du seine Tat doppelt schwer.

U: Lieber Elia, ich hab immer noch was im Kopf.
Du hast vorhin gesagt,
dass seine Lebensuhr abgelaufen war!
So oder so.
Hat er das gespürt und gewusst?

E: Nein, er hat oft Gedanken des Todes gehegt
und oft Gedanken des unendlichen Erschöpft seins.
Aber das war nicht auf seinen Körper bezogen.
Das hat er nicht geachtet!
Er hätte es vielleicht achten können.
Aber in der Situation, in der er war, ging das nicht.


Es ist hier nichts übersehen worden!
Es wäre nur offiziell zutage gekommen!
Einfach, weil ihr vermutlich an einem Punkt angelangt wäret,
an dem ihr euch über seine Erschöpfung
andere Gedanken gemacht hättet.


Ihr habt sehr viel auf die psychische Belastung gelegt
und gedacht, die Ursachen liegen dort.
Zum Teil war das auch richtig, ja?
Seine Erschöpfung,
seine Unruhezustände,
auch seine Reizbarkeit
– du erinnerst dich – waren erste Anzeichen einer Entwicklung, ja?

U: Ja.

E: Gut.
Du hast alles richtig gemacht, Ulrike.

U: Das ist meine Frage immer wieder in mir drin, Elia.
Ich denke, ich hab einiges verkehrt gemacht
oder versäumt
oder nicht richtig gemacht für ihn.

E: Ich möchte etwas sagen.

U: Ja.

E: Es war richtig, ihn darin zu bestärken,
an seinem Arbeitsplatz zu bleiben.
Es war völlig konsequent, ja?

U: Hm, hm.

E: Es war auch richtig, ihm stets ein Sprachrohr zu sein,
ihm jemand zu sein,
mit dem er sich austauschen durfte.
Es war richtig!

Und es war auch richtig,
ihn darin zu bestärken,
dass du ihm glaubst.
Hier liegen nicht die geringsten Versäumnisse.
Bitte mach dir das klar!

Aber das bedeutet noch etwas anderes!
Wenn du alles richtig gemacht hast
und es dennoch zu diesem Unglück kam:
Dann bedeutet das auf der anderen Seite,
dass man doch scheinbar ein Spielball des Schicksals ist?

U: Ja.

E: Und hier möchte ich dir sagen:
Die ganz großen Ereignisse im Leben
– wie Liebe – die kann man nicht machen!
Egal, wie sehr man sich nach ihr sehnt:
man kann sie nicht bewirken!
Oder wie Kinder:
Die man bekommt oder nicht!
Auch das kann man letztlich nicht erzwingen!
Oder der Tod.
Die ganz großen Ereignisse:
Da seid ihr wirklich machtlos!

U: Ja.

E: Und sich dieser Machtlosigkeit zu fügen, das ist schwer.
Das ist traurig manchmal,
aber auch sehr glücklich.
Aus der Hand des Schicksals das nehmen, was es gibt:
das Gute und das Schwere.

U: Elia, wie ist das?
Sicher, Menschen haben keinen Einfluss,
irgendwas zu bewirken, das ist richtig.
Aber hättet ihr nicht
– du oder wer auch immer –
den Andreas stoppen können in dem,
was er vorhatte, was er getan hat?

E: Nein, das konnten wir nicht.
Und das möchte ich dir erklären:
Merkst du, wie schwer es dir fällt,
mir bis zu Ende zuzuhören?

U: Ja.

E: Das liegt an deiner großen Traurigkeit.
Und noch viel schlimmer war es mit ihm!
Alle Gedanken kreisten immer um das Gleiche!
Er war nicht mehr erreichbar!

Und wir können keine Seele zwingen!
Wir dürfen nicht! 

Wir dürfen euch beraten,
wir dürfen euch beistehen,

wir dürfen euch Kraft geben,
wir dürfen euch warnen,

wir dürfen euch versuchen, aufzuhalten.
Aber wir dürfen niemals, niemals euren Willen brechen!
Da mag man sich fragen: Warum ist das so?
Nicht wahr?

U: Ja.

E: Glaub mir!
Es gibt wohl keinen Guide,
der nicht gelegentlich den dringenden Wunsch hätte,
euren Willen zu verändern.

Aber wenn es so wäre,
dann würden wir die Verantwortung für euer Leben tragen!
Aber ihr tragt sie selbst!


Und dass:
Damit ihr – wenn ihr hier seid – wirklich begreift,
dass ihr etwas Großartiges seid!

Ihr seid nämlich alle miteinander auf dem Weg
zur Gottes-Kindschaft!
Das ist euer Ziel!

Und dieses Ziel ist nicht zu erreichen, ohne gelernt zu haben,
dass man verantwortlich ist für das,

was man bewirkt.
Wenn ihr – und manche brauchen viele Leben – nicht lernt,
dass euer Wille darüber entscheidet,
ob die Welt besser oder schlechter wird,
dann wäre alles vergebens,
was je geschehen ist!

Euer Wille muss uns heilig bleiben,
auch wenn es ein unsinniger, voreiliger, schädlicher Wille ist.
Andreas ist nicht glücklich über seine Entscheidung.
Welche Folgen wird das haben?
Er wird sich der Tatsache stellen müssen:
Dass es wichtig ist, wenn man verzweifelt ist,
sich Hilfe zu suchen.
Ja?

U: Hm, hm.

E: Du kennst seinen Stolz!
Du weißt, wie sehr er versucht hat:
Alles alleine zu tragen.
Und er wird jetzt gelernt haben,
dass es wichtig ist,
von diesem Willen zur Realität zu schauen
und zu sagen:

Doch, es ist wahr,
zur Zeit zumindest bin ich der hilfloseste Mensch.
Er wird auch erkennen, dass dadurch,
dass er sich zu früh aus seinem Fahrzeug gerissen hat,
ihm etwas Wundervolles entgangen ist!

Du magst sagen:
„Wie kann das wundervoll sein?
Er wäre ja gestorben.“


Ja, aber du wärest bei ihm gewesen!
Er wäre ganz hilflos gewesen!
Ganz hilflos
und du hättest ihn gehalten!
Darum hat er sich beraubt.
Dies war sein Wille.
Und das zu realisieren, ist wichtig!
Er wird es nie wieder tun!
Verstehst du nun,
warum wir nicht in euren Willen eingreifen dürfen?

U: Ja, wir müssen das selber für uns raus finden.

E: Ja.
Damit es wahr ist in euch!
Sonst ist es immer nur das, was Andere sagen!

U: Ja, das stimmt.
Man muss das selber in sich spüren.
Aber wenn Andreas schon so viele Leben hinter sich hat
– und ich will das auch –
vielleicht waren wir dann in anderen Leben schon zusammen?

E: Ja, das wart ihr mehr als einmal.
Das wart ihr und das werdet ihr, wie ich euch kenne,
auch wieder sein.
Dann aber sicherlich,
ganz sicher einander wirklich Liebende,
die die Erfahrung gemacht haben:
Dass man auch tiefste Krisen
miteinander durchzustehen hat!
Ja?

U: Ja.

E: Genau so wird es sein.
Und du wirst erfahren haben:
Dass – auch wenn du das Größte verlierst –
du selbst es Wert sein musst, dich als groß zu sehen!
Das ist wichtig!

Andreas hat sich im Augenblick seines Suizids
als ganz erbärmlich empfunden.
Eine schreckliche Situation, feststellen zu müssen:
Es gibt keine Korrektur mehr!
Und er hätte es gerne korrigiert um Deinetwillen.

Vieles tut ihm Leid!
Aber das besonders.


Aber du:
Du musst auch lernen in deinem zukünftigen Leben!
Dem, was du fühlst und was du brauchst,
viel mehr Raum zu geben!
Erinnerst du dich, wie oft, wie oft es einfach um Andreas ging?

U: Ja.

E: Und wie sehr du deine eigenen Nöte
und Prämissen zurückgestellt hast?
Das ist deine Form, zu lieben!
Aber das hatte auch den Anschein von einer Stärke,
die so nicht da war.
Du brauchtest auch Stütze
und brauchtest auch Ermutigung!
Nicht wahr?

U: Ja, das stimmt.

E: Jetzt ist es wichtig!
Jetzt ist es wirklich wichtig, dass du lernst,
dich ernst zu nehmen:
„Ich bin es wert, zu leben!“


Andreas ist sich sehr klar darüber, dass du es wert bist,
ein gutes Leben zu haben:
Ein gutes Leben! 
Und das schmerzt ihn, dich leiden zu sehen.

Das ist wahr, da hast du Recht.
Aber das ist eine Erfahrung, die er auch machen musste:
Es tut jemandem Weh, wenn ich weg bin!
Eine ungeheure Erfahrung!

U: Er hat das wahrscheinlich nie gedacht,
dass das so ist.

E: Nein.
Das hat er nicht erwartet!
Deshalb wollen wir voll Vertrauen
auf den morgigen Tag schauen.
Und ich möchte dir sagen: Er wird erwartet!
Hier bei uns sehnsüchtig.

Er hat hier nicht nur Verwandte,
er hat hier auch Freunde aus alten Inkarnationen.
Es wartet auf ihn sogar ein kleiner Hund!
Er hat ihn längst vergessen.

Er wird eine Weile einfach genießen,
dort beruhigt zu werden.
Und dann wird er erfahren wollen,
was der Sinn des Lebens ist!
Und wir werden es ihm zeigen.

Er wird Welten sehen:
So schön, dass ich keine Worte für dich habe, sie zu beschreiben.


Und er wird gleichzeitig bei dir sein.
Und so, wie du jetzt seinen Schmerz spürst,
so wirst du dann seine Freude spüren.
Deshalb ist es unsinnig,
euch für immer zu trennen!
Er wird erst dann der sein, der er gerne gewesen wäre:
deine Stütze,
deine starke Schulter.

Dafür müsst ihr Beide jetzt einige wichtige Schritte unternehmen.
Wollen wir schauen,
ob euer Wille dazu reicht?
Ich bin gewiss!

U: Und wir werden das schaffen.
Wir müssen das beide schaffen.

E: Ihr schafft das.

U: Wie geht es ihm denn jetzt?

E: Wir müssen jetzt eine Pause machen.
Ich möchte deshalb nur ganz kurz antworten,
sonst überlasten wir Uta und dich auch.

Er ist bei dir!
Er hat mir genauso zugehört wie du!
Und er fasst Vertrauen.
Das war unser größtes Problem!
Aber das kennst du.

U: Ja.

E: Er ist aufgeregt, sehr aufgeregt.
Und er möchte einige wichtige Fragen mit dir noch besprechen.
Aber er möchte auch zu uns kommen!

U: Das ist gut.

E: Er möchte, dass du weißt,
dass er dir sehr dankbar ist,
dass ihr jetzt hier seid!
Und dass ihr das jetzt doch miteinander schaffen könnt!
Ja?

U: Ja.

E: Gut.

Lieber Hajo, ich muss dieses Gespräch jetzt beenden,
denn sonst erschöpfen wir hier Uta zu sehr.
Ich möchte vorschlagen,
dass an dem Beginn dieses Seminars
zuerst einmal eine Aufstellung gemacht wird.

Es muss erst einmal um die Klärung gehen,
die etwas mit deiner Kindheit zu tun hat.
Denn Andreas ist an eine Stelle getreten,
die in deinem Leben sehr leer war.
Es muss erst um dich gehen!
Einverstanden?

U: Ja.

E: Und wir möchten auch,
dass Andreas das miterleben darf, ja?
Er wünscht es sich so sehr.

U: Ja, ich mir auch.

E: Du weißt, dass er am Liebsten alles gewusst hätte über dich.
Und er ist sehr froh,
dass er jetzt wirkliche Informationen bekommt.
Und erst wenn diese Arbeit getan ist:
Dann wird der Moment möglich sein,
an dem ihr miteinander sprechen könnt.
Ich möchte dir nichts vorschreiben.
Sondern ich schlage vor,
dass du selbst sagst: Jetzt wäre ich bereit!
Ja?

U: Ja.

E: Gut, denn du wirst es spüren.
Ich möchte dir sagen:
Dass „Unglücklich Lieben“ Teil deiner Ahnenlast ist!
Und es ist sehr wichtig, dass du dich dieser Last entledigst!
Ja?

U: Ja.

E: Es wird also auch um jene Frauen deiner Sippe gehen,
die Ähnliches, Schreckliches erfahren haben.

Eines noch über eure Liebe:
Es ist leicht, jemanden zu lieben, der immer gut ist.
Aber ihr konntet euch lieben, weil ihr wart, wie ihr wart.
Und das ist das Geschenk,
das euch euer Lebensplan gemacht hat!
Ja?

U: Ja.

E: Gut.
Ich wünsche eine gesegnete Zeit miteinander.
Und dir wünsche ich von nun an,
dass du dich wieder freust,
wenn du in den Spiegel schaust!
Dass du wieder gerne Marmorkuchen isst.
Und dass du wirklich stolz darauf bist,
eine liebenswerte Frau zu sein!

U: Ich danke dir, Elia.

E: Gott segne dich.

H: Danke, Elia.