Elia – über Tiere: Der Hund ist dein temporärer Begleiter als Seele.

Der Hund
ist dein temporärer Begleiter als Seele.

Denn der Hund bringt dir wieder etwas bei,
was du fast verloren hättest im letzten Leben: 

Den tiefen Glauben daran,
dass es sich lohnt,
für einander einzustehen.

Kein Mensch hätte deiner Seele
das so überzeugend
beibringen können wie ein Hund!

Elia

Zu Gast ist Constanze.

E: Hast du noch eine Frage?

C: Ja. Ivan hat mir gesagt, dass mein Krafttier das Pferd ist.
Ich würde gerne wissen,
warum ich dann aber mehr Bindung zu den Hunden habe?

E: Das Krafttier bedeutet,
dass du als Seele in ihm bist.
Der Wunsch nach Freiheit, nach so sein, wie du bist.
Ich denke, das kennst du von Pferden.

Der Hund aber ist dir auch sehr nah.
Und er ist dein temporärer Begleiter als Seele.
Denn er bringt dir wieder etwas bei,
was du fast verloren hättest im letzten Leben:
Den tiefen Glauben daran, dass es sich lohnt,
für einander einzustehen.
Kein Mensch hätte deiner Seele
das so überzeugend beibringen können wie ein Hund.

Das haben sie ohne Worte geschafft.
„Vertrau mir“, haben sie dir gesagt.
Und du hast ihnen gesagt: „Und du mir.“
Und das war die schönste Heilung,
die deine Seele haben konnte.
Verstehst du jetzt?

C: Ja.

E: Ja. Er wird nie aus deinem Leben gehen als Begleiter.
Und du wirst dich ihm immer sehr verbunden fühlen.

Das bedeutet aber nicht,
dass dein tiefstes Wesen
sehr viel mit dem Wesen des Pferdes zu tun hat.

Das Pferd, das auch in einem Verband leben möchte,
dass es braucht, in Liebe und Freiheit zu leben,
dass Unabhängigkeit als Prinzip hat,
das wird vergessen.

Ihr reitet Pferde, ihr spannt sie vor Wagen,
aber das ist nicht ihr Urwesen.
Das Pferd tut das,
obwohl es größer und stärker ist als der Mensch,
weil es sich verbunden fühlt.

„Ich tu das für dich, mein Freund,
dass ich jetzt stillhalte,
obwohl du mir ein Hufeisen aufschlägst.
Und dass es langt und das stinkt auch mir.“

Das ist euch selbstverständlich.

Aber sie sind Meister der Freiheit.
Unendlich ist ihr Weg über die Steppen.
Sie verbinden die Erde mit dem Himmel.

Durch ihren Galopp über die Weiden
sind sie ein Bindeglied zwischen dem, was fest ist,
und dem, was Wind ist:
Geist und Erde.

All das gehört zu dir auch.
Wenn du dich trauen würdest,
wenn du wüsstest,
dass du es wirklich darfst:
Was wäre dir das Größte in einer Gemeinschaft
gleich fühlender Wesen?

Gemeinsame Freiheit genießen,
nicht wahr?

C: Ja.

E: Ja.
Es ist nicht das Jagen.
Es ist nicht das Erlegen.

Es ist nicht das Auswählen von dem,
was verworfen ist,
was der Wolf hat.

Auch er ist ein Bindeglied,
auch er ein Tier mit unverbrüchlicher Treue und Disziplin.
Auch er ein Tier,
das in tiefster inniger Verbindung mit seinen Artgenossen lebt.

Aber zum Unterschied dazu
hat der Wolf eine andere Funktion.
Er ist der Jäger.
Er ist der, der Entscheidungen trifft zwischen Leben und Tod.
Das ist nicht deine Art.
Auch wenn deine Seele das schon oft gemeint hat:
Das ist nicht deine Art!

Deine Art ist es, dass jeder sein Leben führen darf:
Freiheit und Respekt vor der Individualität des Anderen, ja?

C: Ja.

E: Gut. Dann hast du noch eine Frage?
Es müsste dann die Letzte sein, Utas Kraft geht zu Ende.

C: Dann hätte ich nur noch eine Bitte.

E: Ja.

C: Kannst du Ivan ausrichten, ob ihm der Name gefällt,
den ich ihm ausgesucht habe?

E: Er liebt diesen Namen.

C: Danke.

E: Und ich kann es gut verstehen.

C: Ja, die Bedeutung,
die ist schon großartig.

E: Ja, sie ist es.
Und er sagt dir damit etwas.
Er sagt dir damit, wem du vertrauen darfst:
Und wenn dich die ganze Welt nicht gewollt hätte
und deine Mutter nicht,
so, wie du bist.
Und dein Vater nicht,
so, wie du bist.
Und deine Freunde nicht,
so, wie du bist.

Aber Gott hätte dich gewollt!
Was fragst du noch nach der Meinung Anderer!
Er hat dich gewollt, so…
So, wie du bist.

Lass dich nicht mehr umschmieden.
Sei du.
Du bist doch Kind Gottes, Erbe.
Und du hast ein besonderes Erbe:
Du zeigst etwas:
Du zeigst eine Richtung.

Es wird einmal eine Zeit geben,
da werden sich Menschen nicht mehr
als männlich und
weiblich definieren!

Sondern sie werden sich über das definieren,
was sie tun und fühlen!

Und du gehörst zu denen,
die damit beginnen! 
Evolution beginnt immer irgendwo.
Ja?

C: Ja, ist nur eine große Aufgabe.

E: Nein!
Nein, kein bisschen.
Weil: Du bist schon alles, was du sein musst,
außer einem:
Hör auf, darüber traurig zu sein!
Wenn du es kannst!

C: Ich versuch es.

E: Du darfst.
Gute Nacht, Constanze.

C: Gute Nacht, Elia und vielen Dank.

E: Gern geschehen.

H: Gute Nacht, Elia.