Destruktivität: Er ist der Verblender, der immer versucht …

Er ist der Verblender, der immer versucht,
so viele Seelen wie möglich davon abzuhalten,
die Wahrheit zu sehen.

Der hat seinen Nutzen davon!
Ich sag jetzt nicht welchen, das führt zu weit. 

Aber der blendet erstmal ALLE.

Verstorbenenkontakt

Ich bitte Elia, mich mit Josef zu verbinden, seine Tochter Maria hat ihm einen Brief geschrieben.

Josef ist gleich da, er trägt eine Strickweste und eine graue Hose.
J: Grüß dich! Das hat jetzt aber Eile! Bist wieder gesund?

U: Ja, Josef, du weißt sicher schon, dass dies kein einfacher Brief ist, den deine Tochter dir schreibt?

J: Freilich weiß ichs, aber das wär ja noch schöner, wenn ich nur was in guter Zeit wär. So ist es ja nicht, aber da müssen wir aufräumen.

U: Aufräumen womit …

J: … mit den Gedanken. Sie denkt sich´s halt noch schwerer, als das Leben eh schon ist.

Erst räumen wir mit den Gedanken auf, dann mit dem Herzen und dann mit dem, worauf zu hoffen ist im Leben.

So! Ja, was ich noch sagen wollt: Ich dank recht schön fürs Vertrauen, ich dank noch mehr für die Liebe, nun eins noch: Schatzerl, eins musst ganz fest im Herzen behalten, der Herrgott lässt nicht zu, dass seine Kinder über ihre Kraft versucht werden. Das darfst immer glauben! Nein, das MUSST glauben, sonst hast nie einen festen Stand in der Welt.
So, und jetzt lies halt vor, Uta, es ist Zeit.

U: Josef wirkt auf mich heute äußerst energisch und zupackend. Aber er hat sich auch verändert. Die Seele, mit der ich jetzt spreche, die ist groß und voller Kraft, die leuchtet und stärkt. Klar ist er geworden.

Deshalb mag es sein, dass er heute tiefe Weisheiten mitteilt, die er zu Lebzeiten so vielleicht nie gehabt hat. Aber nach wie vor ist er sehr fürsorglich, sehr liebevoll zu dir hin, Maria, vielleicht sogar noch mehr.

Ich weiß nicht, warum er so drängend ist. Es scheint, als ginge es ihm gar nicht schnell genug. Darum will ich mich nicht weiter mit einer Vorrede aufhalten, sondern gleich beginnen.

Maria: Hallo, mein geliebter Papa,

J: Ja grüß dich! Komm einmal her, na, wie schaust aus? Ah, schon wieder Tränen!

M: Verzeih mir, dass ich Dich noch mal zu Uta bitten muss, aber dieser Kontakt ist sehr wichtig für mich.

J: Da gibt’s nichts zu verzeihen, es ist doch gut, dass es des gibt. Da wolln wir doch froh sein!

M: Papa, Papa, ich vermisse Dich und auch Mama so sehr! Vor allem Du fehlst mir so schmerzlich. Ich dachte, es wird mit den Jahren besser, aber es wird schlimmer, es tut so weh Papa!

J: Ja, ich weiß doch, das weiß ich doch. Aber das ist es ja gerade, was du lernen musst. Dass du DIR vertraust.

Ja, Kind, ich bin schon da, aber das darf ja nicht mehr reichen, jetzt muss es doch darum gehen, ERWACHSEN zu sein.

Ja, jetzt schau halt nicht so! Du weißt genau, wenn du so schaust, dann geb ich nach (lächelt). Aber heut ist ernst, da geht’s nicht, dass ich mit dir wie mit einem Kind red. Heut muss ich mit dir als erwachsene Frau reden, nein, schlimmer noch, heut red ich mit deiner Seele. Die will halt ihren Weg gehen, aber die traut sich einfach nichts zu!

Was sagt man dazu! Die vergisst immer wieder, was sie schon geleistet hat. Die will und will nicht glauben, dass sie schon groß ist. So schaut´s aus! Was machen wir da?
Wenn ich dir zured wie ein Vater der Tochter, dann sagt die: Ja, siehst es? Ich bin halt noch klein und brauch des!

Wenn ich nichts sag, dann sagt sie: Da schau, jetzt hat der Papa mich auch nicht mehr lieb! So, jetzt hab ich lang nachgedacht und mich gefragt, was mach ich recht, aber es ist mir nix eingefallen.

Dann bin ich zu deinem Engel gegangen und der hat mir gesagt: Josef, sagt ihr halt alles, was du jetzt weißt!

Weißt du, was ich da gesagt hab? Na! Des geht nicht, das versteht sie ja noch nicht! Da nimmt mich dein Engel so und legt mir seinen Arm um die Schulter und sagt: Siehst du, Josef, DU glaubst ja auch noch nicht, dass sie dafür groß genug ist! Wie soll sie es da glauben? Jetzt zeig ich dir einmal was, komm einmal mit.

Da hat er mich genommen und ist mit mir immer weiter auf. So weit, wie es halt geht als Menschenseele, bis kurz vor Gott. Und da waren so viele Seelen, schön waren die und mächtig. Und da kommt eine zu uns, die hat so geleuchtet in Rosa und Pink und Gelb, ganz schön. Als ich sie sah, da wusst ich: Das ist sie, meine Maria! Das hab ich gespürt in mir, da sind wir zwei ganz eng miteinander gewesen und da warst du groß und ich kleiner. Schön war das …

Als es vorbei war, da hab ich deinen Engel gefragt. Wie kann das sein? Das ist meine Maria, aber so kenn ich sie ja gar nicht! Da hat er gesagt:

Nein, so kennt sie nur Gott und die, denen Gott es zeigt. Er hat mir erlaubt, es dir zu zeigen.

Du bist genauso groß und das wirst du bald erleben. Aber jetzt ist wichtig, dass du ihr sagst, worum es geht. Deshalb solltest du jetzt deine ganze Vaterliebe nehmen, damit du Gott erlebst, denn nur dann kannst du ihr helfen.

Ich hab gesagt: Und was wird dann aus meiner Tochter, wenn ich jetzt so weit geh?

Sie wird dich suchen, hat er gesagt. Und sie wird dich finden, wenn du soweit bist, nicht vorher. Sonst hört der Irrtum nicht auf.
„Welcher Irrtum?“, hab ich gefragt: „Der, dass sie klein ist?“

Ja, freilich bin ich da gestiegen, ich leb für dich. Ja, das kommt von mir. Aber ich leb nicht mehr einfach aus mir selbst heraus.

Ich HABE jetzt Gott. Da gibt’s keinen Schritt zurück, ich kann mich und dich nie wieder klein sehen!

Das wollt ich dir nur sagen, damit du verstehst, was ich meine.

Es ist ein großer Irrtum, zu denken, dass wir klein sind, dass wir Opfer zu sein haben.
Kind, du lebst auf der Erde und die Erde ist wie ein falscher Prophet, der mal das Richtige sagt und mal das Falsche. Da darf man nicht alles glauben, da muss man suchen, was wahr ist. Die Erdenzeit ist da, um zu lernen und um sich zu bewähren, damit die Seele zu Gott zurückfindet.

So, wie ich das geschafft hab. Ich hab´s geschafft, weil ich dich liebe. Und du kannst es auch schaffen. Aber solange du deine Aufgaben auf Erden erfüllen musst, darf ich dir nur sagen, was dir dabei hilft, das zu finden, was wahr ist.

Es ist ganz wahr, Maria, deine Seele ist nicht klein.

Sie hat einen so starken Willen, aber sie hat noch nicht gelernt, worauf es dabei ankommt, wenn man einen starken Willen hat. Darüber reden wir gleich.

Eins musst du verstehen: Solang der Mensch nicht wieder bei Gott ist, solang gibt’s Irrtümer, sogar noch im Jenseits. Das liegt daran, dass unten, also weit weg von Gott, es immer zwei Seiten gibt. Immer! Da gibt’s das Gute und das Böse, das Schwere und das Leichte, das Helle und das Dunkle. Alles ist in zwei Teile gerissen, so denkt man.

Sogar Verstorbene können nicht immer verstehen, dass es gar kein Zerreißen gibt, sondern nur das Ergänzen, das dauert manchmal viele Leben lang, bis sie aufhören, so zerrissen zu sein.

Weißt du noch? Ich hab immer gedacht, ich könnt nicht bös sein, das war ja auch so.
Aber ich hab hier gelernt: Doch, das hab ich auch, dass ich bös sein kann, fuchsteufelswild kann ich werden. Und weißt du, wann ich das werd?

Wenn Unrecht geschieht an den Schwächsten!

Hätt ich das schon zu Lebzeiten so klar gewusst, ich hätt so manches anders gesagt und getan. Aber ich dacht ja: Ich kann nicht und ich darf nicht.

Das war eben mein Zerrissensein. Und dein Zerrissensein, das ist, dass du meinst, hilflos zu sein. Du weißt eben nicht, dass du groß bist. Du siehst auch gar nicht, dass du selbst oft hilfst. Was wär denn dein Mann ohne deine Standfestigkeit?

Ich will jetzt nicht vom Teufel reden.
Ich sag, er ist der Verblender, der immer versucht, so viele Seelen wie möglich davon abzuhalten, die Wahrheit zu sehen. Der hat seinen Nutzen davon, ich sag jetzt nicht welchen, das führt zu weit. Aber der blendet erstmal ALLE.

Und erst, wenn wir hier den Mut haben, uns alle Wahrheiten anzusehen, dann hört sein Wirken auf unsere Seelen auf, dann kehren wir heim.

Gott ist unser Heim, da sind wir zuhause, da ist kein Irrtum mehr, da verstehen wir ganz, wer wir sind.

Ich hab´s verstanden und du wirst es verstehen. Jetzt noch nicht. Aber um eines bitt ich dich: Versuch, zu verstehen, Maria, dass die Welt der Ort ist, an dem gekämpft wird. Jeder kämpft seinen Kampf.

Solang man seinen Kampf so kämpft, dass Gottes Willen das Ziel ist, solang gewinnt man. Aber ohne ihn zu kämpfen, das macht gar keinen Sinn.

Ich kämpf heut für Gottes Willen um dich! Das darf ich, weil ich jetzt weiß, wo es lang geht.
So liebt er dich! Verstehst du, was das heißt, dass er mir erlaubt, über den Tod hinaus für dich einzutreten?

Aber Gott hat auch Gesetze, Maria, und die darf ich nicht brechen, sonst fall ich zurück in die Welt, in der Verblendung ist.

M: Mein ganzes Leben lang warst Du mein Fels, hast geholfen, wenn es nötig war, hast mich immer beschützt. Jetzt bist Du nicht mehr da und ich weiß nicht, was ich ohne Dich tun soll.

J: Ja, aber schau ohne Verblendung! Ich bin kein Fels, auf dem du dein Haus bauen konntest. Denn ich war nichts weiter als ein Mensch!
Kind, hör mir jetzt gescheit zu!

Du darfst nicht mich an die Stelle Gottes setzen, das ist Unrecht!

Viel hab ich dir im Leben richten können und dafür bin ich heut noch dankbar, aber ich bin nicht Gott.

Seine Wege mit uns, die verstehen wir zu Lebzeiten nicht, und es sind auch nicht viele, die sie nach ihrem Tod verstehen. Das kommt vom Blendwerk.

Aber eins das weiß ich: Gott will mit uns das BESTE erreichen, das es überhaupt nur gibt!
Und er erreicht es, darauf dürfen wir uns verlassen. Ich sag dir, vertrau darauf! Alles, was dir im Leben geschieht, geschieht, damit du erkennst, wer deine Seele ist und was Blendwerk ist!

Darum geht’s, zu lernen, was WIRKLICH wichtig ist.

Ich bitte Gott um Hilfe für deine Seele. Hörst du? Ich bitte! Mehr kann ich auch nicht tun.
Ich bitte aber anders als in der Welt. Da hab ich gebetet, dass du glücklich wirst auf Erden.
Jetzt weiß ich, das ist NICHTS, das bringt deine Seele nicht dazu, zu verstehen, was in ihr steckt.

Deshalb bitte ich Gott, dass er dir Kraft gibt und Liebe und dass du weise wirst, seine Wege mit dir zu verstehen.

Ich bitte auch dafür, dass du am Leben nicht zerbrichst, weil es zu schwer ist, das schon. Aber ich bitte nicht mehr, dass du keine Aufgaben mehr zu lösen hast, denn das würde bedeuten, dass dein Leben und all deine Kämpfe völlig sinnlos gewesen wären.

M: Am liebsten wäre ich bei Euch!

J: Wenn du bei mir wärst, ohne alle Gelegenheiten gehabt zu haben, zu erkennen, wer du bist, dann wäre es nicht anderes, als es jetzt ist. Du wärst noch nicht in Gott, du müsstest noch Aufgaben erfüllen und ich müsste mich hinabstrecken zu dir, wie ich es jetzt tue.

Das Einzige, was anders wäre, wäre, dass du keine Chance mehr hättest, mehr zu lernen, außer du würdest wieder geboren. Dann wäre unsere Trennung aber noch größer, verstehst du?

Selbstmitleid ist ein großer Blender in der Frauenreihe unserer Familie, sehr gefährlich!

Geh nicht auf solche Gedanken ein, die taugen nichts, die machen nur Gefühle in dir, die den Irrtum deiner Seele stärken.

M: Du wolltest doch immer bei mir sein und mich nie verlassen hast Du bei einem früheren Kontakt gesagt. Aber Papa, WO BIST DU JETZT?

J: Hier bin ich! Ich seh dich immer, aber du spürst mich nicht, wenn du dich soweit entfernst. Nicht ich bin weit weggegangen, sondern du. Deine Gefühle der Sinnlosigkeit, der Aussichtslosigkeit, die machen deine Seele so, dass sie mich nicht mehr erreichen kann. Das schmerzt mich so sehr wie dich.

Aber ich hab nicht die Macht, deine Gedanken zu ändern. Du musst kämpfen, mein Mädchen, du musst kämpfen! Nein, nicht gegen die Banken und die säumigen Zahler, das mein ich nicht.

Gegen deine Gedanken musst du kämpfen: Dass, wer keinen Erfolg hat in der Welt, dass der nichts taugt.

Wenn das wahr wäre, dann müsste man doch auch sagen, der Jesus hat nichts getaugt! Verstehst du? Oder der Moses, der ist nie dahin gekommen, wo er hinwollte. Ja, so ist das doch!

M: Ich habe das Gefühl, Du bist so weit weg! Nach Deinem Tod habe ich Dich so oft gesehen. Und ich weiß, das waren keine Träume.
Anfangs sah ich Dich im Krankenbett, da wusste ich, es geht Dir noch nicht so gut. Dann zeigtest Du Dich in lustigen Aufmachungen und ich wusste, Deine Entwicklung geht gut voran. Am Ende sah ich Dich im schneeweißen Anzug, Du standest auf einmal vor mir und hast gestrahlt und mir war klar, jetzt bist Du glückselig im Licht. Du warst an meinem Bett, hast zweimal meine Hand berührt, ich habe es gespürt und bin davon aufgewacht. Ich war so glücklich, dass Du da warst.
Aber jetzt sehe ich Dich nicht mehr! Warum nicht, Papa? WO BIST DU? WARUM KOMMST DU NICHT MEHR? Ich warte jede Nacht auf Dich! Und ich suche Dich überall!

J: Ja, du musst jetzt was verstehen, was ganz schwierig ist: Es gibt nur Wenige, die das verstehen.

Ich bin in Gott, weißt du, was das heißt? Du findest mich DA!

Du kriegst mich nicht mehr ohne ihn und du kriegst ihn nicht ohne mich.
Ich gehör in ihn und er in mich.

Verstehst du, Spatzerl, das schon? Nein? Das macht nichts, versuch einfach, zu verstehen, was uns trennt. Das ist, dass du so tief runtergehst in deinen Gefühlen, dass du dich ganz in dein Kleinsein hingibst, da hinunter kann. Ich kann nicht mehr kommen, aber du kannst zu mir finden, wenn du mit mir sprichst als Gotteskind, als Seele.

Schatzerl, deine Seele hat das groß und stark sein von sich abgespalten, den starken Willen in ein Kleid der Hilflosigkeit gehüllt. Das macht das Unglück!

Unglück trifft auf der Welt jeden einmal, am Schlimmsten sind die dran, die es erst zum Schluss trifft, die können nichts draus lernen. Aber am Unglück kann man auch wachsen. Da kann man sehen, was wirklich wichtig ist im Leben und was wirklich zählt.

Denk darüber nach, was zählt! Meinst du, das, was geredet wird, das zählt? Oder welches Auto ihr fahrt oder ob ihr angesehen seid in der Welt? Nix zählt das!

Was zählt, ist, dass du im Leben geliebt hast und dass du in der Welt geholfen hast, dass Menschen aus ihren Verblendungen kommen. Und wenn das nicht geht, dann wenigstens, dass du selbst aus deinen Verblendungen findest.

Ich hab meine Verblendungen gehabt! Ich hab gedacht, dass ich immer alles geben muss, damit es anderen gut geht.

Ja, und dann bin ich gestorben und was hab ich zurückgelassen? Hilflose Menschen, die nicht wissen, wie sie ohne mich zurechtkommen sollen. Da hätt ich besser gesagt: Da weiß ich auch nicht weiter, aber ich bete für dich!

M: Ich lese viel über Verstorbenenkontakte. Viele Menschen schreiben, dass Ihre Verstorbenen ihnen Zeichen geben, wenn sie da sind. Papa, kannst Du das denn nicht auch? Ist es Dir nicht möglich, Dich bemerkbar zu machen, wenn Du bei mir bist?

J: Nein, das brauchst du nicht, Ungläubige suchen Zeichen.

Und glaub nur nicht, dass die Zeichen wirklich immer von den Verstorbenen kommen, viele dieser Zeichen sind nichts als Lug und Trug.

M: Papa, es geht mir schlecht. Das Geschäft läuft nicht gut. Kannst Du Dich erinnern, unser Geschäft war zu Lebzeiten immer Deine größte Sorge. Du konntest nicht schlafen, wenn Du wusstest, es gibt Probleme. Und jetzt finde ich vor Sorgen keine Ruhe. In ein paar Monaten weiß ich nicht mehr, wie wir alles bezahlen sollen, wenn es nicht bald erheblich besser wird. Deshalb frage ich Dich auch, Papa, KANNST DU UNS IRGENDWIE HILFE SCHICKEN? Dieser Druck und die Existenzangst machen mich krank! Kannst Du bitte irgendetwas für uns tun? Ich weiß ja nicht, ob das funktioniert, aber ich muss Dich fragen, Du bist meine einzige Hoffnung. Bitte, ich brauche Deine Hilfe!

J: Kind, ich bete für euer Wohl! Mehr kann ich nicht tun.
Aber ich will dir etwas sagen, das ist nicht neu, das ist Jahrtausende alt:

Wer Gott sucht, dem fällt das zu, was er dazu braucht.

Das ist der Anspruch, den der Mensch vor Gott hat, alles, was darüber hinausgeht, ist Aufgabe der Seele.

Du wirst krank am Kummer um dein Geschäft, ich wärs auch oft geworden. Aber damals wusste ich noch nicht, was ich heute weiß. Ihr müsst lernen, zu vertrauen, nicht nur um euretwillen, sondern auch um der Menschen willen, die euch brauchen.

Betet! Aber versuch auch, ruhig zu bleiben. Manchmal wird dem Menschen etwas genommen, von dem er meinte, es sei das Wichtigste auf der Welt. Aber es war in Wahrheit das Beschwerlichste in seinem Leben. Es war das, was ihn in der Verblendung hielt. Deshalb ist der beste Rat, den ich dir heut geben kann:

Geh aus der Verblendung raus. Such das im Leben zu schätzen, was wirklich zählt.

Du sagst dir: Und das soll mein Vater sagen?!
Ja, das sag ich, weil ich jetzt mehr bin als dein Vater.

M: Wie geht es denn Mama? Nach ihrem Tod hat sie sich mir 1 x in Schwarz gezeigt, aber danach nicht mehr. Ich hoffe trotzdem, dass sie im Licht ist. Du kannst mir doch sicher sagen, wie es ihr geht. Bitte grüße sie von mir und sage ihr, dass ich sie vermisse und sie sehr lieb habe.

J: Mama geht’s gut, sie ist nicht soweit wie ich, das wird sie auch nicht wollen, sie hat aber wieder Kraft und frohen Mut. Und sie versucht, zu verstehen, dass es keinen Sinn macht, zu gehen, ehe es Zeit ist.

M: Lieber Papa, mein Kopf ist so voll, genau wie mein Herz. Ich möchte Dir noch so viel sagen aber ich möchte Dich auch nicht überfordern. Eigentlich denke ich fast ständig an Dich und rede mit Dir. Hörst Du mich eigentlich? Spürst Du denn meine Gedanken überhaupt?

J: Ja, ich hör dich. Maria, die Welt ist nicht schlecht, auch die Menschen nicht.

Aber die Verblendung hat ein Ausmaß angenommen, das ist schlimm.

Da scheint jeder allein zu sein und keiner findet die Liebe, die er braucht. Aber es gibt auch keiner die Liebe, die er hat.

Das ist eine wirklich schwere Zeit. Du musst an dich glauben, an deine Kraft, an deinen Willen und an deinen Mut. Und du musst die Welt und ihre Gesetze besser kennenlernen.
Maria, in der Welt gibt es immer und überall einen Wechsel: Aus viel wird wenig, aus hoch tief, aus neu alt, das ist so.

Das ist auch im Geschäftlichen so. Immer geht’s auf und ab, daran kannst du nichts ändern. Aber wenn man bei jedem Abwärts glaubt, das ist das Ende, dann wird’s unerträglich. Das Ende, es kommt irgendwann, und wenn es da ist, dann ist auch die Kraft da, es zu tragen.

Das ist so in der Welt, was das angeht, lässt Gott seine Kinder nie allein. Aber man soll das nicht in Gedanken vorwegnehmen. Dann kostet das Leben zu viel Kraft, verstehst du? Das ist nicht gut.

Schau, du und dein Mann, ihr seid beide nicht mehr jung und ihr wisst nicht, wie viel Zeit euch auf Erden gegeben ist. Ist es da nicht besser, darauf zu vertrauen, dass zur rechten Zeit auch die rechte Lösung gefunden wird und dass immer die Kraft kommt, die man gerade braucht? Freilich ist des besser, nur du KANNST ja nicht. Du sorgst und sorgst …

Hast du schon einmal gesehen, wie viel Zeit im Leben du mit Sorgen verbracht hast, die ganz umsonst waren? Schau mal zurück!

Weißt du, wer sich von deiner Angst ernährt? Die Verblender! Die können ja nicht von Gottes Liebe nehmen.

Und du kannst es auch nicht, solang du Angst hast.

Als ich mich vor lauter Sorgen um euch verzehrt hab, da war ich nicht auf dem richtigen Weg, da war ich auf dem falschen. So hab ich dir nur als Erbe hinterlassen, dass es richtig ist, sich krank zu sorgen!

Und heut sag ich: Sorg dich nicht um Dinge, die du nicht ändern kannst. Du tust dein Bestes, mehr kann keiner tun. Sei stolz darauf, dass ihr Kämpfer seid, dass ihr nicht zu denen gehört, die ihr ganzes Leben nur jammern, aber nie etwas ausprobieren, um aus ihrem Jammertal zu kommen! Was ihr tun könnt, das tut ihr und mehr kann kein Mensch tun.

Ob aber euer Werk besteht oder nicht, das liegt gar nicht bei euch.
Das ist wie beim Bauern:

Er kann seinen Acker pflügen, er kann seine Saat einbringen, aber was er ernten wird, das hängt nicht von ihm ab.

Das musst du wissen! Ihr tut, was ihr könnt, das habt ihr immer getan und mehr kann niemand verlangen. Ihr versucht, euren Traum wahr werden zu lassen, dafür habt ihr viele Entbehrungen auf euch genommen. Da habt ihr all eure Kraft investiert und darum schon seid ihr ein Vorbild. Mehr kann keiner tun! Verstehst du?

Mach dich los von dem Gedanken, dass ihr schuldig seid, wenn ihr Schulden habt. Das wäret ihr nur, wenn ihr nichts getan hättet, um die abzutragen. Hör in Gottes Namen auf, dich zu schämen, wenn sich Misserfolge einstellen.

Schämen müssen sich die Menschen, die hartherzig sind, die keine Moral haben und die nicht wissen, dass sie ihrem Nächsten nichts antun können, ohne sich selbst zu schaden.
Aber ihr nicht!

Schämen müssen sich die, die keinem Menschen eine Chance geben, seine Würde zu bewahren und seine Gesundheit und sein Gewissen. Aber ihr nicht.

Es gibt Konten, die magst du dir gar nicht anschauen, so schämst du dich. Ja, wozu? Wer will das von dir?

Na, der Verblender!

Es gibt ein anderes Konto! Das ist hier bei Gott und darauf bist du im Plus und das ist das einzige Konto, das wirklich zählt. Denk daran, vergiss das nicht! Zeig deine Größe und deinen Stolz!

Du hast mit Menschen zu tun, die stehen vor Gott in den roten Zahlen! Denk daran:

Nicht DU bist arm, auch dann nicht, wenn du kein Geld hast, die anderen aber schon!

M: Ich wünsche mir nichts mehr als, dass Du mich nicht verlässt, bitte lass mich Dich wieder sehen! Was kann ich dazu tun?

J: Du willst mich sehen, weißt du warum? Weil du mich nicht fühlst. Du kannst mich aber IMMER fühlen, nur eins darfst du wirklich nicht mehr: Dich so weit fallen lassen, dass dir das ganze Leben nichts mehr wert ist und du dir selbst auch nichts! Das ist zu tief, da komm ich nicht mehr hin, das geht nicht.

Dann bist du!!! nicht im Licht.  Dann bist du im Belt, aber auch im Körper.

M: Ich hoffe ich habe Dich nicht zu sehr gequält mit meiner Verzweiflung. Aber ich bin halt der Meinung, wenn einer helfen kann, bist Du das.

J: Mich kannst du nicht mehr quälen, dazu bin ich zu sehr in dem, was wunderbar ist. Aber es ist auch nicht so, dass deine Gefühle mich unberührt lassen.

Ich kann dir nicht helfen, was deinen Lebensweg angeht, aber ich bitte Gott und das tu ich aus tiefster Seele. Und ich hoffe, dass ich deinem Verstand helfen konnte, endlich klar zu sehen.

Du kannst tausend Bücher lesen, aber besser ist, du beobachtest deine Welt. Ist es nicht so? Hab ich nicht recht?

Jeder trägt seine Last, es geht nicht gerecht zu auf Erden, aber es gibt Kräfte, die denen helfen, die auf Gott vertrauen. Das nimmt ihnen die Last vielleicht nicht immer ab, aber sie zerbrechen nicht unter dieser Last. Das macht den Unterschied!

M: Ich danke Dir von ganzem Herzen für alles was Du im Leben für mich getan hast, für Deine große Liebe und Deine ständige Fürsorge. Ich werde Dich immer lieben, bitte lass mich nicht im Stich. Bleib bitte an meiner Seite, bis ich irgendwann einmal bei Dir und Mama bin. (Am liebsten wäre ich das jetzt schon!)

Ich freue mich auf Deine Antwort, ich kann es kaum erwarten!
Ich wünsche Dir ein wunderbares Sein dort, wo Du jetzt bist!

In Liebe, Bussi
Deine Tochter Maria

J: Ja, Bussi wäre schön?

M: Papa, ich muss Dich noch etwas fragen: Ich habe gelesen, zu viele Gedanken und zu große Sehnsucht quälen Euch im Jenseits.
IST DAS DENN SO? Seit genau 6 Jahren lebe ich jetzt jeden Tag mit dieser ungeheueren Sehnsucht nach Dir. Papa Du musst mir bitte sagen QUÄLE ICH DICH DAMIT? Das will ich nicht.

J: Seit ich heimgekommen bin, quält´s mich nicht, aber ich versuch, dir etwas von meiner Kraft zu geben, die ich hier hab. Nur das ist schwierig, wenn du so mutlos bist und aufgeben willst. Denk an die vielen vor dir: So viel Leid und Elend haben unsere Vorfahren überstanden! Da muss doch was sein, dass uns starkmacht, in der Welt auszuhalten und unsere Seele nicht zu verlieren.

Denk immer daran, darum geht’s: Die Seele darf man nicht „verkaufen“, die darf keiner kriegen!

Keiner hat ein Recht, zu sagen „Du taugst nichts!“, solang man Gottes Kind ist und sich danach richtet, was wohl Gottes Wille wäre.

Stell dir das öfter vor, stell dir vor: Wenn jetzt Gott hier sitzen würde und diese Mahnung hier bekäme und kein Geld da wäre, was würde der wohl tun? Wenn du so arbeitest, kann gar nichts schief gehen.

Mehr wird ja vom Menschen nicht erwartet, als dass er so lebt, dass er sich immer, wenn er nicht weiß, wie er handeln soll, so verhält, wie er meint, dass Gott sich verhalten würde, wenn er ein Mensch wäre.

Wenn du das hast, mein Liebling auf Erden, dann hast du ALLES, woran ein Mensch „reich“ sein kann.

Dein Papa!

M: Eins noch bitte: Kennst Du die Worte „ ICH LEB FÜR DICH“? Das habe ich vor ein paar Tagen abends vor dem Einschlafen gehört. Hast Du das gesagt, Papa? Warst Du das? Oder bilde ich mir das alles schon ein?

J: Das war schon ich.

M: Papa, das ist jetzt viel, was Uta Dir vorlesen muss. Ich hoffe, es schmerzt Dich nicht, sondern macht Dir Freude, von mir zu hören.
Ich freue mich so darauf, von Dir zu hören!

J: Freude machst du mir, wenn du versuchst, das hier zu verstehen. Dein Engel sagt, einfach ist das nicht. Die Neigung zur Depression ist halt auch genetisch da …

Deshalb schau, vergleich einmal, wie viel stärker du schon im Leben warst als Mama. Siehst du jetzt? Du bist nicht hilflos, du bist stark.

Aber an der Welt, so, wie sie ist, da kannst halt auch nichts ändern.

Und jetzt geh! Nimm das GUTE, Kind, nimm, was gut ist und wenn´s ein Eisbecher ist und wenn´s ein Vogelschlag ist und wenn´s ein Fliederduft ist …
Dein Papa!