Anders sein

0844: Die wesentlichen Regeln des Universums

Die wesentlichen Regeln des Universums

Alles, was im Universum existiert,
hat zwei Teile, ist Dual.

Ist die Dualität absolut ausgewogen,
entsteht Stillstand,
überwiegt eine Seite, ist Entwicklung.

Alles hat einen konstruktiven Teil
und einen destruktiven Teil.

Hält sich beides in der Waage, ist Stillstand.
Arbeitet der eine Teil mit mehr Energie,
entsteht Entwicklung in entweder
der konstruktiven oder der destruktiven Richtung.

Schutzengelkontakt

 

Brief von Richard an seinen Schutzengel Halel.

Richard: Hallo, mein Bruder Halel.

Halel: Gott mit dir, Bruder Richard!

Richard: Anders sein, Einsam sein!

Ja das begleitet mich schon ein Leben lang. Erst war es körperlich, ich habe mich geschämt, dass an meinen rechten Fuß drei Zehen zusammengewachsen sind (abgehakt), dann war ich dick (abgehakt).

Halel: Hm… abgehakt? Nun, wenn das abgehakt wäre, dann würden wir jetzt nicht beieinander sitzen und uns über den Sinn deines Lebens unterhalten…

Lieber Freund, das ist nicht abgehakt, das wurde VERSTANDEN, aber nicht in seiner Tiefe gewandelt. Lass mich dazu ein wenig weiter ausholen (lächelt).

Ich bin sicher, du nimmst es mir nicht übel, wenn ich dir jetzt einige wesentliche Regeln des Universums vermittele. Aber ohne diese Regeln zu kennen, kannst du meine Antworten nicht verstehen.

Also, eine der Regeln lautet: Nichts wird zu NICHTS.

Es gibt keinen Tod, das ist eine der dazu gehörenden Unterregeln, die du natürlich sofort akzeptierst. Aber es gibt auch kein NICHTS!

Was es gibt, ist der WANDEL. Auch das akzeptierst du. Aus Tod wird Leben, aus Dunkel Licht, aus Gering Groß, aus Jung Alt usw.

Du verstehst…

Nun, wenn du mir bis hier folgen konntest, dann ist der nächste Schritt eigentlich ganz leicht.

Der Schmerz daran, ANDERS zu sein, kann sich nicht in NICHTS aufgelöst haben.

Schmerz ist eine seelische Energie. Wo ist sie geblieben, wenn das Thema „abgehakt“ ist?

Hm, heute, mein Freund, rede ich nicht mehr zu dir wie zu einem Kind, heute rede ich mit dir Auge in Auge, darum sage ich: Oh, Richard, es geht gar nicht um Schmerz, es geht um SCHAM. Um die Beschämung durch andere, WEIL du anders bist.

Der Schmerz ist nur die Folge, die dir die psychische Waffe der Einfältigkeit schlug! Die Wunde war offen seither, die Stelle äußerst empfindlich. Bei der leisesten Berührung tritt der alte Eiter wieder hervor, der dort schwelt und schwelt.

Du sagst: Nein, das stimmt nicht, es gibt viele Leute, deren Urteil ist mir ganz egal, da schmerzt mich GAR NICHTS…

Ja, das stimmt, Richard. Bei denen, deren Urteil dir gleich ist, ist es dir gleich – gültig, was sie sagen und tun. Aber eben NICHT bei denen, die du liebst und deren Anerkennung du suchst.

Und damit sage ich: Es ist genau die gleiche Situation wie damals.

Damals hättest du so gerne die Liebe und Anerkennung der Kameraden gehabt, sie waren dir so wichtig.
Gut, soweit verstanden?

Jetzt magst du fragen:

Aber warum muss ich denn noch einmal durch DIESE Hölle gehen, reicht das nicht EINMAL im Leben?

Doch, das kann reichen, vorausgesetzt, man hat die Scham gewandelt statt verdrängt. Wenn Scham die eine Seite ist, was ist dann die andere Seite der Medaille? Das müssen wir jetzt fragen.

Wir wissen, nichts wird zum NICHTS, die Scham ist noch da.

Jetzt kommt aber das nächste universale Gesetz: Jedes Ganze besteht aus zwei mindestens 2 Teilen.

Oder du würdest sagen: Alles ist DUAL – einfacher ausgedrückt – alles hat einen konstruktiven Teil und einen destruktiven Teil.

Hält sich beides in der Waage, ist Stillstand.

Arbeitet der eine Teil mit mehr Energie, entsteht Entwicklung in entweder der konstruktiven oder der destruktiven Richtung.

Sagen wir es so: Die Scham ist die eine Seite der Medaille, was ist dann auf der anderen Seite? Der Stolz?

Hm… nun wäre zu klären, welches dieser beiden Seiten die destruktive und welches die konstruktive Kraft wäre. Ja?

Ui, Bruder jetzt verwirre ich dich, warte…

Sooooooo einfach ist es nicht.
Denk nach: Ist wirklich STOLZ die andere Seite der Scham?
So hast du es gelernt.

Aber Stolz – du weißt es – ist der kleine Bruder der Dummheit und der große Bruder der Arroganz.

Haaaaaaaaaa! Stolz taugt uns also gar nichts, um die andere Seite der Scham zu erkennen!

Und zurzeit, Richard, fällt es dir auch sehr schwer, zu verstehen, darum sage ich dir die Lösung: Die andere Seite der Scham ist die Ehre!

Darum geht’s! Du kannst die Scham eine Zeit lang unterdrücken, manche unterdrücken sie sogar bis über ihren Tod hinaus, aber das ändert nichts an ihrer WIRKUNG.

Wie ich schon sagte: Sie ist ENERGIE und sie ist eine destruktive Energie, aus ihr kommt nichts Gutes.

Niemand wird kräftiger, weil er sich beschämt fühlt, oder zuversichtlicher oder klüger.

Auch dann nicht, wenn er einen Haken hinter seine Beschämung macht und sagt: Das ist vorbei, das tut mir längst nicht mehr weh! Wie eine alte Wunde, die sich zwar mit einer zarten Haut geschlossen hat, aber innerlich weiter ihre Giftwirkung in den Körper abgibt, so ist auch die Wirkung der Verdrängung.

Niemand – weder Engel noch Menschen – können gegen die Universalen Gesetze erfolgreich handeln.

Eine Wunde zum NICHTS zu erklären, muss aussichtslos sein. Nur wer MIT den Universalen Gesetzen arbeitet, kann sich entwickeln.

Und das Gesetz, das du anwenden musst, ist nicht das „Töten“ der Scham, sondern das WANDELN.

Dazu musst du wissen: Es ist völlig unmöglich, Dinge wandeln zu wollen, die nicht die gleiche „Medaille“ sind, die nicht dual sind.

Aus Sauer kannst du zum Beispiel nicht Blau werden lassen und aus Hell nicht Scharf…

Du musst das Paarige finden. Das haben wir eben getan: Das duale „Paar“ heißt: Scham / Ehre.

Oder um es noch deutlicher zu machen: Ehrlos / Ehre. Ehrlos darum, weil dir deine kindlichen Kameraden die Ehre nicht gaben, zu ihnen zu gehören.
Ehrlos / Ehre, das sind die zwei Seiten der gleichen Sache, die Sache heißt: Selbstwert.

Um den geht’s, da muss gewandelt werden: Aus dem Schmerz, NICHT geachtet und gewürdigt zu werden, kannst du eine Wandlung zur EHRE beginnen.

Schau dich an, Freund, schau dich an: Wen siehst du, wenn du in den Spiegel siehst? Einen Mann, der sich seine Ehre bewusst ist?

Oder den ewig getretenen „Versager“, der alles gut meint, aber letztlich doch nichts bringt?
Wer flüstert dir so was ins Ohr? Wer sagt, dass es so und nicht anders zu sein hat?

Ich? Nein, nein, nein!
Gott? Nein, nein, nein!

Ja, aber natürlich: die Destruktiven!

Die Sache ist nur die, lieber Bruder: Die könnten auf dich gar nicht wirken, wenn du nichts selbst so unsicher wärest, was deine Ehre angeht!

Das musst du verstehen, Richard: In DIR selbst – irgendwo ganz im Unbewussten – schlummert der „Wahn“, unehrenhaft zu sein!

Und da ARBEITET das Destruktive. Ja, das sind „teuflische Mächte“, die müssen so sein, weil sie nicht anders können.

Aber DU NICHT! Und ich erst recht nicht. Und Gott sowieso nicht!

Wandeln, den WAHN wandeln in Wahrheit!
Die Scham wandeln in Ehre! Das wollen wir jetzt tun.

Denk über das, was ich dir sagte, gründlich nach, Richard, und erst dann lies weiter.

Fassen wir noch einmal zusammen:

Alles, was im Universum existiert, hat zwei Teile, ist dual.

Ist die Dualität absolut ausgewogen, entsteht Stillstand, überwiegt eine Seite, ist Entwicklung.

Alles, was ist, wandelt sich stets und immer wieder ins Gegenteil.

Aus Staub wird eine Sonne, aus der Sonne in Äonen wird Staub, aus diesem Staub wird wieder eine Sonne.

Das sind die beiden Gesetze, die wir anwenden können, denn sie sind Gottes Ordnung.

Richard: Tja, dann in der Pubertät prägte ein Spruch meinen Weg: Melancholie ist die Freude am Traurig sein.

Halel: Da hast du versucht, zu wandeln. Der echte Wandel aus der Melancholie wäre die Lebensfreude gewesen. Aber das konnte damals nicht die Lösung sein, die Wunde vergiftete doch noch dein Selbst mit ihrem Eiter.

Richard: Und dann wurde das Anders sein geistig. Es folgte die Suche nach Antworten auf Dinge, für die sich andere nicht interessieren. Es fand viel Wissen zu mir, ich entdeckte die Spiritualität und wurde glücklicher.

Dann fand ich zu Uta und letztendlich zu Dir, mein um mich kämpfender Bruder, DANKE!

Halel: Da hast du deine Ehre gesucht…

Richard: Es folgten Veranstaltungen und Meditationen, doch das Gefühl des Anders sein blieb!

Halel: JA! Und eben nicht!!! als Ehre gesehen!
Anders sein ist im tiefsten Innersten deiner Seele weiterhin mit einem MAKEL behaftet. Du bist NICHT so weit gegangen, die Ehre ANZUNEHMEN.

Du hast die Scham darüber, anders zu sein, nicht gewandelt, sondern bekämpft!

Richard: Elia erzählte mir, dass ich aus der siebten Ebene komme, das Anders sein wurde für mich verständlicher!
Ich weiß, dass ich eine sehr liebende Seele bin. Doch wohin mit der Liebe, wenn sie keiner will?

Halel: Ja, Bruder, sag mir, was IST LIEBE?
Liebe ist TUN! Und du tust!
Liebe ist aber auch STREITEN! Auch das hast du auf dich genommen, so wichtig war es dir.

LIEBE ist aber auch ABLEHNEN und ABGRENZEN, was die Liebe zerstört.
Liebe kann sehr, sehr zornig sein, Liebe kann auch sehr, sehr kalt sein.
Nein, nein, nein, ich meine das ganz ernst!

Wer Liebe so versteht, dass daraus ALL-Liebe wird, der fördert das, was die Liebe endgültig zerstören will und auch keinerlei Skrupel hat, das zu tun.

Es wird dich überraschen, wenn ich dir sage, dass viele von denen, die eine unerschöpfliche Liebesbereitschaft predigen, Helfer des Destruktiven sind! Und die wissen es nicht einmal!

Es ist einer der perfidesten Tricks des Teuflischen, sich der Menschen zu bedienen, deren Herzen sich nach Liebe sehnen, sie zu benutzen, um alle diejenigen zu schwächen, die wirklich aus der Liebe SIND!

Du hast von diesem schrecklichen Attentäter in Norwegen gehört.

Wieso konnte der so viele junge Menschen töten, bis man ihn verhaftete?
Weil es NIEMANDEN gab, der meinte, das Recht zu haben, aus einem Hubschrauber auf ihn schießen zu dürfen!

So viele Beispiele könnte ich dir dafür geben, dass falsch verstandenes, anhaltendes „Lieb sein“ eine Erfindung satanischer Quelle ist!
Milliarden guter Seelen sind dem zum Opfer geworden, körperlich wie seelisch. Was passiert da?

Liebe wird so einseitig definiert, dass sie zum Verbündeten der Ungerechten wird!

Und die, die in solcher Weise liebevoll handeln, was bleibt ihnen?
Außer dem Stolz darauf, OPFER, Märtyrer oder Heiliger zu sein?
Ehre? Nein! Gerechtigkeit? Nein!

Richard, was ich sagen will: Du bist nicht traurig, mit Trauer kannst du umgehen, das ist nicht das Problem.

Du bist WÜTEND und meinst, kein Recht darauf zu haben! Und schon greift die Scham. Liebe und Wut schließen sich nicht aus!

Die Frage ist nicht, ob man wütend sein darf oder nicht. Die Frage ist, was man mit seiner Wut TUT! Wenn sie eingesetzt wird, um gegen das Destruktive zu stehen, gut! Dann ist Wut in Wahrheit Liebe.

Richard: Mein Leben brauch ich ja jetzt nicht komplett zu erzählen, Du warst ja immer bei mir! Es war ein Auf und Ab, aber im Gesamten betrachtet, ging es immer bergauf.

Nur jetzt sitze ich irgendwie in meiner persönlichen Hölle fest. Das letzte Jahr war von Krankheiten, Turbolenzen mit einem beinahe Umzug und einer Arbeit mit Kollegen geprägt, die nur Egoismus kennen und Druck auf einen ausüben.

Jetzt sagst Du vielleicht: Wechsele doch den Job.

Aber das sind doch auch meine Brüder und Schwestern, die meine Hilfe brauchen. Ich will mich dem stellen, aber meine Energie geht immer mehr runter, warum?

Halel: Lieber Richard, das sind NOCH nicht deine Brüder und Schwestern! Vor GOTT werden sie es einmal sein.

Aber zurzeit sind sie Wahnsinnige, die von Wahnsinnigen so geleitet werden, dass sie nicht einmal merken, dass SIE irregehen und nicht du!

Ich sage nicht: Wechsel den Arbeitsplatz. Weißt du, es ist zurzeit nicht möglich, in eurer Welt zu leben, ohne mit diesem Wahnsinn zu tun zu bekommen. Aber ich sage dir:

Kein Gott verlangt von dir so viel „Liebe“, dass du wehrlos zum Opfer derer wirst, die gar nicht wissen, wie verrückt sie sind!

Ja, vor Gott sind sie Brüder und Schwestern. Aber wenn wir bei dem Bild bleiben wollen, dann sind es Brüder und Schwestern, die so schwer erziehbar sind, dass es gefährlich wird innerhalb der Familie!

Wenn man der „große Bruder“ solcher Geschwister ist, dann muss man die wahrscheinlich machen lassen, was sie wollen. Der Bruder ist ja eben NICHT der Vater! Aber man muss sie ermahnen und das tust du.

Doch wenn sie nicht hören, dann müssen sie eben sehen, was die letzte Konsequenz ihrer Handlung ist.

Das ist für einen anständigen, großen Bruder wirklich traurig! Aber eins darf nicht sein: dass es ihm so traurig wird, dass er selbst nicht mehr leben will.

In solch einer Situation gilt es, die eigene Ehre zu entwickeln.
Es heißt nicht umsonst: Werft eure Perlen nicht vor die Säue!

Ob du bei diesen „Geschwistern“ bleibst oder nicht, wichtig ist, dass du verstehst, was deine Ehre beinhaltet: mahnen, mehr nicht!
Hören sie nicht, werden sie fühlen.

Denn ein weiteres Gesetz hat ewig Gültigkeit: Dass jede Ursache ihre Wirkung hat!

Wer negative Ursachen schafft, wird negative Wirkung erleben, daran kann auch kein Engel etwas ändern.

Wenn du in der Liebe zu ihnen bleiben willst, dann bete für sie, dass Gott ihnen die Wirkung ihrer Ursachen gnädig soweit mildert, wie es nötig ist, damit sie aus ihrer Irre erwachen.

Was da passiert, Richard, ist völlig verdreht: Du nimmst auf dich, was IHRES ist, du trägst die Trauer und Sinnlosigkeit, die sie tragen müssten, um zur Besinnung zu kommen.

Und dafür schämst du dich auch noch und meinst, versagt zu haben.

Was deine Seele gerade tut, ist ihnen zu sagen: Schaut eure WIRKUNG, davon wird man traurig und das Leben hat keinen Sinn mehr. Richard, das verstehen die nicht!!!

Die verstehen das so wenig wie deine Kameraden damals! Viele von denen sind inzwischen selbst dick, was glaubst du, wie es ihnen damit geht? Schlecht!

Denn das Urteil, das sie über dich fällten, gilt nun ihnen selbst: Ursache – Wirkung!

Hätten sie dich freundlich aufgenommen statt zu hänseln, zu meiden und auszugrenzen, sie hätten gelernt, dass es ganz egal ist, wie ein Mensch aussieht: ob er Sommersprossen hat oder zusammengewachsene Zehen, zu dick oder zu dünn, zu klein oder zu groß ist.

Und so könnten sie heute völlig unbeschwert in den Spiegel schauen und über ihre äußerlichen Mängel lächeln…

Sie sind nicht „schuld!“ Das wären sie, wenn sie wüssten, was sie tun. Sie sind Ver-Rückte…

Ver-Rückte KÖNNEN nicht verstehen, dass mit ihnen etwas falsch läuft …

Richard, siehst du nicht?

Das ist wie eine Pest zurzeit, eine Pest der Seelen: So viele sind krank, aber es sind die Gesunden, die zuerst aufzeigen, dass etwas völlig schiefläuft. Die Gesunden LEIDEN, die Kranken verstehen nicht und machen weiter und weiter.

Wenn die ganze Welt ein Irrenhaus ist, wie werden die Gesunden dann von den Kranken bewertet? Genau! Als Irre!

Nicht du bist verrückt, sondern das, was dich umgibt. Richard, bitte hör auf, zu glauben, dass du verrückt bist.

Richard: So, und dann sagte ich mir: Richard, hör auf, zu kiffen. Und plötzlich ging es Schlag auf Schlag: Stromschlag, Fuß eingequetscht, Nerv eingeklemmt, 180/120 Blutdruck, Kreislaufprobleme und schließlich Depressionen. Wozu?

Halel: Damit DU aufwachst, Richard! Damit du deine Beschämung in Ehre wandelst. Damit ich dir diesen Brief schreiben kann, damit du stark wirst und in deine Kraft wandelst…

Richard: Bin ich denn wirklich so wichtig, dass mich die nicht ganz so Lichten außer Gefecht setzen wollen?

Halel: Richard, die destruktiven Wesen haben gar kein Interesse an denen, die selbst destruktiv sind!

Ihr SIEG ist nur ein Sieg, wenn sie das Licht aufhalten. Kleines oder großes Licht, das ist fast ganz egal, jedes Licht, das erlöscht, zählt jetzt für die.

Du hast vom Zeitenwandel gehört. Ja, der ist da, ihr seid alle mitten in ihm. Aber wenn sich etwas zum GUTEN wandelt, dann geht es erst einmal in die entgegengesetzte Richtung.

Und das ist das nächste Gesetz: Alles ist Schwingung!

Was ist da zu tun? INNERLICH hell bleiben, auch wenn es außen dunkel ist. Richard, liebster Richard, das ist so wichtig!

Lass dir dein inneres Licht nicht nehmen. Du darfst jetzt nicht beschämt sein, weil du nicht geehrt wirst. Du musst verstehen, dass sie dich nicht verstehen KÖNNEN!

Das hat alles seine Zeit und die liegt in Gottes Hand. Wenn du die Menschen nicht erhellen kannst, dann darf die Folge aber nicht sein, dass du dein Licht aufgibst, dass du DICH strafst! Dass du dir verbietest, auf solche Mechanismen zornig zu sein.

Im INNERN musst du klar bleiben, egal, wie verrückt es im Außen ist!

Deine Werte von Anständigkeit und Brüderlichkeit im inneren bewahren, auch dich verweigern, wenn von dir verlangt wird, entgegen deinem Gewissen zu handeln. Aber AUF GAR KEINEN FALL dich als Verlierer sehen.

Denn nun noch ein letztes Gesetz, das ich dir nenne: Das Destruktive, wenn es genug zerstört hat, zerstört am Ende sich selbst, denn es kann nichts Anderes tun.

Weise ist, wer die Zeichen erkennt, die die Energien gerade haben. Der kämpft mit dem Licht, wenn es gerade im Wachsen ist und der wartet ab, bis das Dunkel sich selbst zurückziehen muss.

Bleib dir und Gott treu, mehr ist nicht zu tun, um aus der Scham Ehre werden zu lassen.

Richard: Ich werde jetzt einfach ein paar Stichpunkte aufzählen und dann kannst Du dich ja dazu äußern, wie ich damit umgehen könnte:

– Kreislaufprobleme (Druck auf der Brust, Schwindelgefühle)
– Bluthochdruck (Alternative zu Blutdrucksenkern Strophanthin?)

Halel: Richard, erst einmal gilt es, ruhig mit dem zu werden, was IST.

Dann gilt es, dass an Freude wieder ins ERLEBEN zu nehmen, was hell und gut ist, wie deine Tochter zum Beispiel. Oder auch nur die milde Mai Luft am Abend.

Dann kannst du dir überlegen, ob du einen Blutdrucksenker eine kleine! Zeit lang nehmen möchtest, damit es dir körperlich schneller gelingt, zu genesen.

Liebe ist ja auch, deinen Liebsten gegenüber verpflichtet zu sein, so schnell wie möglich wieder in deine Kraft zu kommen!

Richard: Nierenstein…

Richard, die Niere ist dafür da, überflüssige Emotionen (Wasser) loszulassen. Bilden sich dort Steine, dann sind das verfestigte Gefühle im MITEINANDER, die nicht abgetrieben werden, weil die Seele noch nicht so weit ist.

Jaha, es geht, weil die Nieren ein Paar sind, um das MITEINANDER!

Ein Miteinander, das nicht im Fluss ist, sondern nach überalterten Ängsten funktioniert, statt im Fluss zu bleiben, wird an sehr alten Mustern festgehalten und die meisten Sätze fangen mit:

Ich KANN doch nicht… dies oder das sagen oder tun, das darf ich mir doch nicht herausnehmen. Das ist doch nicht anständig, das ist doch nicht fair, das ist doch nicht lieb, usw.

Natürlich soll da viel getrunken werden, das ist auch nicht falsch.

Aber besser wäre, es würde wieder viel GEFÜHLT werden, und zwar das, was der Situation nach ANGEMESSEN ist:

Ursache – Wirkung zeigen dürfen.

Wenn eine Ursache Ärger erzeugt, dann zeige das!
Und wenn eine Ursache Leidenschaft erzeugt, zeige es!
Wenn eine Ursache Angst erzeugt, zeige es! Und so weiter…

Ein gelungenes Miteinander ist nicht äußere Harmonie, sondern Wahrhaftigkeit. Zum idealen Miteinander kommt niemand, außer ALLE! Beteiligten werden wahrhaftig!

Du bist aber einen anderen Weg gegangen. Du hast versucht, auf absoluten Harmoniemangel mit Harmonie zu reagieren…

Hm. Das geht einfach nicht! Das sagt dir der Nierenstein.

Richard: Vergrößerte Schilddrüse mit Knoten.

Halel: Das hat genetische Ursachen, aber du musst deine Schilddrüsenwerte dennoch regelmäßig untersuchen lassen, denn dort ist eine Schwachstelle angelegt.

Lass es nicht darauf ankommen, hier so weit zu gehen, dass die Drüse in ihrer Produktion nicht mehr richtig arbeitet. Zurzeit allerdings gebe ich dir hier auch nichts weiter als das, was ich dir schon gesagt habe.

Richard: Depressionen.

Halel: Richard, darüber habe ich viel gesagt.
Zuerst einmal ist festzuhalten, dass zuerst die SEELE depressiv war.
Depressiv, weil sie nicht bewirken konnte, was sie bewirken wollte.
Nun hat das auf den Körper eingewirkt. Hier darfst du dich gern an medizinische Helfer wenden.

Wichtiger aber ist, dass du wieder in deine Ehre gehst. Das Maß dessen, was du an Gutem bewirkst, ist NICHT zu messen an dem, wofür du gelobt wirst. Das musst du akzeptieren lernen!

Wer soll dich loben? Kann ein Maler, der ein schönes Bild gemalt hat, erwarten, dass Blinde ihn dafür loben? Das kann er natürlich nicht.
Dennoch wird sein BILD Wirkung haben: Irgendwann, irgendwo bei Irgendwem wirkt es…

Denn wie ich schon sagte: Nichts wandelt sich in NICHTS.

Richard, Depression bedeutet: NICHT ERLEBEN, WAS MAN IST! Sich selbst, dem Leben und Gott entfremdet, weil man nicht man SELBST ist.

Du SELBST sein, Richard, NICHT die ANSPRÜCHE anderer WEISER erfüllen! Und DU musst SELBST sein dürfen, weil du Gottes Fünkchen in dir trägst, so, wie du WAHR bist.

Du kannst zurzeit nicht viel bewirken im Dunkeln deiner Mitmenschen!
Zurzeit kannst du eigentlich nur eins: Dein eigenes, inneres Licht wieder annehmen, alles hat seine Zeit.

Richard: Muss ich denn wirklich zu den aufgelisteten Dingen pharmazeutische Mittel einnehmen oder geht das irgendwie auch anders? Du weißt, was ich für Abneigung zu Pillen hab?!

Halel: Das ist deine Entscheidung, Richard, die darf ich dir nicht abnehmen. Aber lass uns sachlich vorgehen.

Frage dich nach der URSACHE deiner Abneigung und frage dich nach der Wirkung im Hinblick auf dich selbst und deine Rückkehr zu deiner Ehre, im Hinblick auf die Ansprüche derer, die du liebst.

Frage dich im Hinblick auf die destruktiven Mächte, die verhindern wollen, dass dein inneres Licht wieder leuchtet.

Richard: Ist es notwendig, die Anhaftung zu beseitigen oder reicht es, wenn ich wieder in meine Kraft komme, vielleicht durch Qi Gong?

Halel: Du bist nur so interessant, wie du in deinen destruktiven Gedanken stecken bleibst.
Wirst du im Inneren wieder klar und hell, bist du sehr ungeeignet, Energie abzuziehen.

Würdest du dir endlich einmal erlauben, sehr zornig auf die Gesellen zu werden und ihre ungeheure Frechheit, sich bei dir zu bedienen, dann wäre das sowieso erledigt. Was meinst du nun? Liebe und Zorn gehören die zusammen oder nicht?

Richard: Ich weiß nicht, wie ich das beschreiben soll: Aber was ist diese verdichtete, graue, schwere Masse oder Materie, die ich als Kind und in letzter Zeit wieder ein paar Mal wahrgenommen habe?

Halel: Das ist destruktive Energie, die sich fast verdichtet hat. Sie ist – wenn du so willst – die Summe deiner negativen Gedanken und Emotionen, die diese Gedanken auslösen, übrigens beste Nahrung für Beltseelen.

Richard: Was habe ich damals bei der einen Meditation wahrgenommen, diese riesige unterirdische Grotte mit der riesigen Stelle oder Platte und dem davor betenden Menschen?

Halel: Du hast dich wahrgenommen in einem anderen Leben. Wir gehörten damals einer verbotenen Religion in Persien an. Unser Gottesdienst musste darum dort stattfinden.

Auch damals war es eine Zeit der Glaubensüberprüfung.  Und auch damals ging es darum, eine Zeit auszuhalten, in der das Destruktive viel Macht hatte.

Auch damals ging es darum, das innere Licht – nämlich die innere Gewissheit – nicht aufzugeben, dass Gott in uns ist und durch uns zum Wirken kommen muss…

Aber wir kannten die Gesetze nicht, wir haben das „Böse“ in uns versucht, zu bekämpfen und zu vernichten, wir haben es nicht gewandelt. Wandel heißt, vom Unedlen zum Edlen zu werden.

Es heißt, hinzusehen, dass es das Unedle gibt und zu akzeptieren, dass auch solch Falsches in uns ist und daraus die duale Position ausfindig zu machen, die es gilt, im Inneren einzunehmen.

Auch damals warst du sehr traurig. Du wusstest nicht, dass, wer so traurig sein kann, sich auch genauso stark freuen kann. Du wusstest nicht, dass Freude GUT ist, du dachtest, nur Trauer sei edel angesichts einer finsteren Welt.

Seine Freude inmitten der Dunkelheit zu halten – auch wenn nur still – ist aber weitaus edler.

Richard: Wie kann ich disziplinierter mit mir umgehen, ohne mich unter Druck zu setzen (Bluthochdruck)?

Halel: Noch mehr Disziplin? Das ist schon wieder Unterdrückung! Mehr FREUDE! MEHR DANKBARKEIT! zulassen in dem, was da ist!

Richard, du siehst das nicht zurzeit: Das ist eben die Wirkung der Verblendung deiner Seele durch die Finsternis.

Aber es ist da, es gibt WUNDERBARES zu erfahren! Such Gott in der Welt, such ihn und lobe ihn. Such ihn in dem, was schön und wahr ist und ERLEBE es wieder. Komm aus der Erstarrung, hör auf, die Trauer von gestern zu konservieren.

Wenn du arbeiten gehst, dann versuche einen Moment lang einfach dankbar zu sein, dass du erstens Arbeit hast und zweitens deine Arbeit wieder schaffst. Allein das nimmt dir den Druck…

Richard: Was meinst Du: Ist der Weg, den ich mit Christine einschlage (Hypnose), der Beste für mich?

Halel: Ich darf mich zu Christine nicht äußern.

Richard: Vielleicht muss das ja auch alles passieren (Lebenspunkt), dass ich bei meiner späteren Arbeit (wie immer die auch aussehen mag), die Leute, die zu mir geführt werden, besser verstehen kann…

Halel: Oh ja! Nicht nur sie zu verstehen, sondern auch ihnen zu erzählen, was wirklich zählt im Umgang mit den eigenen Wunden.

Richard: Ich weiß nicht, ob das zu viele Fragen sind, aber ich bin froh, dass ich es in meinem jetzigen Zustand geschafft habe, das mal niederzuschreiben!
Wie gerne würde ich mit dir materiell hier in der Natur spazieren gehen und eine gepflegte Unterhaltung führen und philosophieren, aber wahrscheinlich würde ich dir nur Löcher in den Bauch fragen (Grins).

Halel: Freund, Gott gab dir Augen, die Wahrheit deiner Welt zu sehen.
Er gab dir einen wachen Verstand, die Widersprüchlichkeiten zu sehen und er gab dir ein lebendiges Herz, die Wirklichkeit zu fühlen.

Was dein Verstand noch braucht, ist, über die Begeisterung hinaus aber auch Weisheiten. Folge nicht mehr jedem, der LIEBE! LIEBE! schreit!

Folge den Weisen aller Zeiten! Oft liegt in dem, was sehr alt ist, größere Gültigkeit als in dem, was ganz neu ist und doch nur dem derzeit nicht sehr konstruktiven Zeitgeist folgt.

Richard: Halel, ich liebe dich und ich hoffe, du vergibst mir, dass ich deine weisen Ratschläge nicht immer befolge!

Halel: Oh, ich dich auch, mein Freund, ich dich auch, so lange schon, viele, viele Leben lang: Tempelritter waren wir, Makkabäer waren wir, Katharer waren wir.
Immer die, die kein Mensch verstehen wollte…

Es wird Zeit, DANKBAR dafür zu sein…
Es ist überhaupt kein gutes Zeichen, wenn der Beifall von den Falschen kommt, findest du nicht?
Sei umarmt, treue Seele

Dein Bruder in Gott!