Heilsteine

Elia: Die Edelsteine sind Bindeglied zwischen göttlicher Energie und dem Organismus Erde.

 Elia

Und damit sind sie – wie ihr –
Bindeglied zwischen Materie und göttlichem Geist.
Deshalb gehören Mensch und Edelstein zusammen.
Diese Funktion wird intuitiv von immer mehr Mensch erkannt.

Teil 1

Zu Gast sind Anton und Beate.

Elia: Gut, eure Fragen?

Anton: Hallo Elia.

Elia: Ich grüße dich.

A: Ich grüße dich auch. Ich habe ein paar Fragen zu meiner Person. Warum habe ich das Gefühl, dass mir ständig Steine in den Weg gelegt werden, wenn ich am Energieschmuck arbeiten möchte.

E: Mein Lieber, dein Konzept des Energieschmucks stimmt noch nicht und ich möchte dir einen kleinen Anstoß, eine kleine Anregung geben.

Du arbeitest mit Material, das eine eigene Energie hat, eine eigene Schwingung hat.

Gold hat seine Schwingung, die Edelsteine haben ihre Schwingung und das weißt du auch.

Jetzt versuchst du, dieses Material in eine Beziehung zu setzen zu einem spirituellen System. Versuche bitte, anders vorzugehen.

Nimm das Material, nimm die Schwingung, die es hat, die du kennst, und führe dieses zu den spirituellen Menschen, nicht zu einem System.

Sondern nimm nur das Material, lass nur das Material zu dir sprechen. Du bist in der Lage, mit dem Material zu kommunizieren.

Du hast noch zu sehr deine Ausbildung in deinem Denken. Das ist perfekt und wunderschön, aber du hast noch mehr Potenzial. Du hast etwas ganz Besonderes, du hast, wenn du dich ganz loslöst von den Vorgaben, von dem, was man dir gesagt hat, von den Strukturen, über die man gesprochen hat.

Auch was dein spirituelles Denken angeht, nicht Fühlen, sondern Denken angeht, da hast du noch nicht deinen Zugang gefunden. Denn dein Zugang ist viel direkter.

Schau, wenn du einen Stein in der Hand hältst, sagen wir den Amethysten, dann kommunizierst du direkt mit ihm.

Du kommunizierst mit ihm. Du hast die Möglichkeit und Fähigkeit, die Sprache der Steine und die Sprache der Metalle zu verstehen. Frag diese Dinge, was sie werden wollen und du wirst etwas Einmaliges schaffen. Und dann musst du nicht schauen, wie du es jetzt versuchst.

A: Was mache ich mit einer bestimmten Art und Gruppe von Kunden, die zu mir kommen, was mache ich denen?

E: Das machst du eben nicht. Sondern du schaffst aus der Tiefe deines Bewusstseins heraus aus dem Material, das dir entgegenkommt, etwas, was nur darauf wartet, dass der richtige Mensch es findet.

Das ist ein Unterschied! Denk nur nicht, dass die Dinge, die du bekommst, um damit zu arbeiten – ich sag’s mal ganz provokant – kein Karma hätten.

Auch so ein Edelstein hat ein Karma, so wie ein Haustier das Karma hat, in eine bestimmte Familie zu inkarnieren.

So hat das auch ein Stein, einen bestimmten Träger zu finden.

Und du versuchst vom Falschen her das Richtige zu tun. Es geht nicht darum: Wie drehe ich es so, dass es zu den Leuten passt. Sondern es geht wirklich nur darum: Stelle es her und biete es an.

Sprich mit den Steinen, sprich mit dem Material, es wird in deinen Händen zu etwas Wunderbarem werden, weil dir die Dinge selber sagen, was sie werden wollen.

Und dann biete es an und es findet sich der Käufer.

Du bist in der Lage, diese Dinge auf einer sehr breiten Ebene zu vertreiben. Du wirst, wenn du das in deinem Geschäft ausstellst, natürlich nur die Laufkundschaft haben, die es zufällig sieht. Aber selbst dann ist es richtig.

Nur du kannst ja noch einen viel breiten Rahmen damit ansprechen.

Das heißt, du bietest das an für sehr viele Menschen, was sie sich immer gewünscht haben.

A: Werden das Einzelstücke oder geht das über eine breite Masse?

E: Ich würde zweigleisig fahren, damit dein Herz befriedigt ist. Ich würde sicherlich einer breiten Masse viel anbieten, um einfach für dich eine finanzielle Basis haben. Das sollte gute Qualität sein, das sollte schön im Anblick sein.

Aber du musst auch, weil du ein Künstlerherz hast, zu deiner eigenen Befriedigung diese Sprache mit deinem Material nicht vernachlässigen, sondern dann auch mal ein Einzelstück schaffen. Und dann wirst du dafür auch einen Käufer haben. Lasse bitte beides einfließen.

Schau, es ist vergleichbar mit der Arbeit, die ich mit Uta mache. Sie macht Readings mit Verstorbenen, das machen viele Medien. Sie macht es qualitativ gut, aber das machen viele Medien.

Ihre Arbeit mit mir ist allerdings etwas sehr Besonderes und das ist für sie selbst das eigentlich Bedeutsame.

Sie macht ihre Arbeit als Medium, weil sie davon lebt und sie tut es auch gern.

Und ich wünsche auch dir, dass dieses – ich sage es nicht gerne, Massenproduktion, weil das stimmt ja auch nicht – dieses Herstellen für viele Menschen auch dir Freude machen sollte, und du solltest dahinter stehen, natürlich. Aber das Einzelne sollte auch eine Rolle spielen.

Und wenn du die Massenproduktion machst, dann solltest du trotzdem, trotzdem mit dem Material kommunizieren. Weil du auch auf jeden Fall, wenn du etwas ganz Einfaches herstellst oder zusammenstellst aus verschiedenen Teilen auf eine individuelle Art, weil du auch dann etwas Besonderes für den Menschen schaffst, der das kauft, in dessen Herz das schon hineingelegt wurde.

Ich habe neulich beobachtet, dass ihr euch Gedanken darüber gemacht habt, weil sehr viele Guides ihren Schützlingen ein Geschenk machen, der häufig auch Schmuck ist, ob man das nicht aufgreifen kann und verallgemeinern kann. Nein, das kann man sicher nicht.

Aber die Sprache des Materials, die du begreifen kannst – nehmen wir halt den Amethysten – was der darstellt, in eine Form zu geben, die dann einen Käufer findet, der dem Wesen des Amethysten entspricht.

A: Der sucht sich das selber aus, weil er hingeführt wird.

E: Ja, er sucht es sich aus.

A: Er braucht eben das Angebot, um sich das herausfischen zu können.

E: Du bist derjenige, der das anbietet, bei dir kann man das finden.

Das braucht sich dann nicht mal herumsprechen, weil diese Menschen geleitet werden, das zu kaufen.

A: Ist dieser Energieschmuck ein Lebensziel oder eine Phase in meinem Leben?

E: Nein, es ist ein Lebensziel, wenn du das wirklich von Herzen begreifst, was du da tust.

Ich möchte für dich noch etwas mehr über Edelsteine und Heilsteine reden. Das ist für euch alle interessant, weil es eine sehr spirituelle Sache ist und weil es euch, liebe Freunde, zeigen wird, dass, was ihr so irdisch oder materiell nennt, hoch spirituell ist.

Ihr habt nichts, nichts, nichts auf eurem Planeten, das euch nicht spirituell beeinflusst.

Alles beeinflusst euch! Und Edelsteine haben eine ganz besondere Aufgabe.

Ich möchte noch ein bisschen mit dir reden, Anton. Es geht noch einmal um Steine. Speziell um Steine. Metall lasse ich soweit außer Acht, ich denke, das weißt du selber. Du kennst den spirituellen Unterschied zwischen Silber und Gold und den verschiedenen Legierungen und was das bewirkt, da möchte ich jetzt nicht detailliert drauf eingehen, das wird zu technisch.

Ich möchte auf die Steine eingehen.

Ihr erlebt, dass sehr viele Menschen sich inzwischen für Heilsteine interessieren. Nun mag man einwenden, dies sei eine Mode. Ich sage nein! Sondern es ist ein Bedürfnis.

Und das Bedürfnis stammt aus der ansteigenden Spiritualität, die mit der Veränderung der Menschheit zu tun hat.

Immer schon, zu allen Zeiten der Menschheit haben Steine eine starke Rolle gespielt, weil sich Menschen intuitiv zu ihnen hingezogen fühlten. Sie spürten die Kraft, die in lebendigen Steinen liegt und sie spürten, dass ihnen bestimmte Steine gut tun.

Es ist so, dass ihr verstehen müsst, dass zu jener Linie, die ich euch nannte – Teilseele, Gesamtselbst, Seelenfamilie, übergeordnetes Berufungsprinzip, Teilenergie Gottes – dass zu dieser Linie auch die Steine gehören.

Sie liegen in einer sehr materiellen Form vor, aber sie gehören in die Linie und haben – als allerletztes Glied der Kette, wenn ihr so wollt – Teilenergie Gottes. Und diese Energie vermitteln sie an den Menschen in einer ganz besonderen Art und Weise.

Denn jede Form von Materie ist unterschiedlich aufgebaut, hat eine ganz unterschiedliche molekulare Struktur und damit eine unterschiedliche Energie.
Und die des Menschen ist sehr beeinflussbar, das liegt an einigen physikalischen Gegebenheiten.

Ich will’s mal ganz simpel nennen: Der Mensch besteht tatsächlich aus sehr viel Wasser, Wasser ist prägbar.

Und Steine sind in ihrer Energieform sehr stabil, verglichen mit dem wässrigen Menschen.

Und dadurch bringen sie das leicht zu irritierende molekulare Gefüge des menschlichen Organismus immer wieder in eine Stabilisation. Das ist der Grund, warum sich Menschen zu Edelsteinen – und die sind es hauptsächlich, nicht nur, aber hauptsächlich, die diese stabilisierende Funktion haben – so sehr hingezogen fühlen.

Steine haben Aufgaben, Edelsteine haben Aufgaben. Ihr wisst, auch Tiere haben Aufgaben. Ihr kennt alle das biologische System, das aufeinander aufgebaut ist, wo wirklich der Wegfall einer bestimmten Tierart Auswirkungen auf tausend andere haben. Ihr wisst auch um die Bedeutung von Pflanzen, da ist es ähnlich, da ist auch eins aufs andere aufgebaut.

Und nun mag es so erscheinen, als hätten Edelsteine rein zufällige Funktion, das ist nicht der Fall.

Edelsteine haben eine Funktion auf den – Achtung – Organismus Erde. Euer Planet ist ein lebender Organismus. Mehr als das: Er ist ein Wesen.

Und jeder Edelstein hat auf das Gefüge, das Zusammenspiel dieses gigantischen Organismus eine Funktion, einen Einfluss.

Und Edelsteine, die geborgen wurden, haben ein bestimmtes Karma auf sich genommen. Sie sind Bindeglied zwischen göttlicher Energie und dem Organismus Erde. Und damit sind sie wie ihr Bindeglied zwischen Materie und göttlichem Geist.

Deshalb gehören Mensch und Edelstein zusammen.

Diese Funktion wird intuitiv von immer mehr Mensch erkannt. Sie müssen keinerlei Wissen haben über die Wirkung von Edelsteinen und Halbedelsteinen. Sie spüren intuitiv, was ihnen gut tut, einfach weil sie es schön finden, weil sie es gerne berühren.

Eine Ausnahme sind jene Steine, die einen hohen Wert in eurem materiellen Denken haben. Diese Steine allerdings sind sehr selten wirklich energetisch. Sie leiden, wenn sie missbraucht werden.

So hat ein Saphir hoher Qualität eine großartige Aufgabe: Er ist da, um seinen Träger tiefe Spiritualität zu vermitteln, auch wenn er geschliffen ist. Der Schliff ist sogar eine Verstärkung seiner Spiritualität, wenn er gut ist und seinem Wesen entspricht.

So auch hier: Es gibt Schleifer, die gehen an ihre Arbeit wie du.

Sie fragen den Stein: Wie willst du geschliffen werden? Und das sind die Könige der Schleifer.

Ein solcher Stein hat eine enorme Kraft. Und das ist der Grund, warum diese Steine sehr häufig im Tresor liegen.

A: Ist es dann richtig, wenn ich diese Steine erarbeite, dass sie auf der Haut getragen werden?

E: ja.

A: Dürfen diese Steine auch weitergegeben werden?

E: ja, natürlich. Sie wollen mitunter weitergegeben werden.

A: von Mensch zu Mensch.

E: Ja, das ist sogar sehr häufig der Fall. Nehmt es ernst!

Steine haben ihr Karma, sie haben ihren Auftrag.