Elia: Seele begegnet Seele.

Elia

In dem Moment, wo du einem Stein begegnest und bittest, begegnet nur die Seele Anton der Seele Stein.
Wenn du eine Anfrage um ein Reading bekommst,
begegnet die Seele Hans-Jürgen der Seele des Sitters.
Die Seele Beate
begegnet der Seele des Gallenstein-Patienten.

Seele begegnet Seele.

Teil 3

Zu Gast sind Anton und Beate.

Elia: Ja, liebe Freunde, wir fahren fort. Ich freue mich, dass ich einen gewissen Unterhaltungswert habe. (Allgemeines Lachen.)

Ich möchte fortfahren und ich möchte betonen: Das wird für viele eine große Anregung werden. Es handelt sich hier nämlich darum: Das ganze, ganze Thema ist uns allen Guides ein ganz zentrales Thema.

Es spielt gar keine Rolle, ob jemand Goldschmied werden will oder Heiler oder Arzt oder Medium oder so was Nettes wie Gärtner, es ist völlig egal. Es geht immer darum, der eigenen Intuition zu folgen, das ist sehr, sehr wichtig und in der Zukunft sehr viel wichtiger. Gut.

Anton, ich muss dir noch etwas sagen zum Thema Steine. Ich würde dir Folgendes vorschlagen: Wenn du den Steinen begegnest, lös dich mal bitte ganz von deinen familiären Weitergaben. Das ist schon richtig, dein Vater stammt aus einer ähnlichen Handwerkslinie. Ganz davon lösen.

Wenn du einem Stein begegnest, begegnet nur Anton dem Stein. Und es begegnet die Seele Anton der Seele Stein.

Alles andere bitte später. Du kannst natürlich – das wirst du müssen – Kalkulationen aufstellen, später. Alle geschäftlichen Dinge, handwerklichen Dinge später.

In dem Moment, wo du einem Stein begegnest und bittest, begegnet nur die Seele Anton der Seele Stein.

Hans-Jürgen, auch für dich: Wenn du einem Kranken begegnest, vergiss mal alles, was du gelernt hast.

Die Seele Hans-Jürgen begegnet der Seele Patient, nichts weiter.

Und das Gleiche bei dir, Hans-Jürgen, wenn du deine immer noch von dir unterschätzte – was mir ein Rätsel ist – Arbeit als Schriftsteller tust: Wenn wir beide einander begegnen, begegnet die Seele Hans-Jürgen der Seele Elia.

Wenn du eine Anfrage um ein Reading bekommst, begegnet die Seele Hans-Jürgen der Seele des Sitters.

Das sind Tatsachen, das ist die Wahrheit. Alles andere ist erlernt, alles andere sind Infektionen. Folgt eurer Wahrheit.

Beate, und das gilt ganz besonders für dich in der Zukunft. Wenn du deine Arbeit in den Krankenhäusern mit den Kranken beginnst, die Seele Beate begegnet der Seele des Gallensteinpatienten: Seele begegnet Seele. Das ist das Erste, dafür braucht ihr nicht mehr als zwei bis drei Sekunden sich bewusst drauf einlassen, mehr braucht ihr gar nicht, dann kommt die Intuition.

Und wenn das gelaufen ist – und auch die Intuition ist ein Geistesblitz, das heißt, es geht schnell – danach dürft ihr kopflastig werden und dürft dann wieder eure Theorien anlegen. Aber ihr dürft den Theorien nicht die erste Priorität geben.

Du darfst die Kalkulation dann vornehmen, du darfst dein Heilerwissen vornehmen, du darfst dein Wissen über Rechtschreibung und Satzaufbau anwenden und du darfst dein Wissen über die Schulmedizin anwenden, danach.

A: Welche spirituelle Aufgabe haben wir damit? Sollten wir dann Beratungsgespräche führen, sollten wir eine Weihe anbieten oder Medialität anstreben bei den Patienten. Sollten wir uns auf uns selbst verlassen: Was können wir Gutes tun?

E: Das ist genau der Punkt, das ist genau das falsche Denken. Da habt ihr euch in eurer Fokussierung festgelegt.

Die Intuition erfordert etwas anderes.

Um Intuition aufzunehmen und mit ihr zu arbeiten, macht euch bitte frei von diesen Vorgaben.

Ihr werdet ja niemals eine Überraschung erleben, ihr werdet ja niemals die wirklich andere Art und Weise des Denkens weiterleiten können, wenn ihr vorgefertigte Antworten darauf habt.

Wenn du sagst, was sollen wir tun, sollen wir darauf hinweisen, dass es eine Reiki-Weihe geben muss, dass der Patient oder Kunde spiritueller werden muss, dann bist du schon vorher festgelegt.

Es könnte ja bei dir zum Beispiel sein, dass der Kunde nichts weiter braucht, als die wärmende, stabilisierende Energie eines Honigkalzits, nichts weiter. Der muss gar nicht spirituell werden, das ist vielleicht gar nicht sein Plan, weißt du nicht, geht dich gar nichts an, er braucht nur diese Energie.

A: Dazu hat Uta noch eine Frage:

Was ist Intuition und was ist Gefühl?

E: Ja, da müsst ihr sehr vorsichtig sein.

Eure Gefühle sind häufig Reaktionen eurer Infektionen oder eures Wissens.

Und dass das lückenhaft ist, das wissen wir ja.
Also eure Gefühle: Das ist ein gutes Beispiel, nehmen wir mal das Beispiel Stein. Dein Gefühl für einen Rosenquarz ist wie?

A: warm, herzlich, beruhigend, schützend.

E: Nein, nein, das ist kein Gefühl.

A: Ist das Wissen?

E: ja.

A: Das ist ja furchtbar.

E: Ja, denn jeder Rosenquarz ist anders! Und das ist die Intuition, die geht noch einen Schritt weiter, die geht über das Wissen hinaus.
Rosenquarz hat mit Schutz und Wärme zu tun, das ist richtig. Aber Schutz und Wärme hat wiederum eine ganz individuelle Qualität bei jedem einzelnen Rosenquarz. Das kommt ganz drauf an, wo der war, welches Karma er hat.
Intuition.

A: Also reinfühlen und dann entscheiden.

E: nein, nicht reinfühlen. Du nimmst ihn, du siehst ihn und du öffnest dich für die Gedanken, die ganz schnell einfach entstehen. Das ist deine Intuition.

Deine Grundfrage soll nur eines sein: Stein, was möchtest du? Und dann nimm, was kommt.

Hans-Jürgen, deine Intuition ist nur eines: Patient, was brauchst du?
Dann aber tu es, sprich es aus. Du bist sehr zurückhaltend, der Reiki-Weg ist wunderbar, du bist ein großartiger Kanal. Sprich mehr.

Beate, das gilt auch für dich. Es sind die kleinen Gesten, die kleinen Worte.
Du wirst das schulmedizinische System nicht verändern können. Man wird von dir erwarten, dass du innerhalb der Struktur funktionierst.
Aber wenn die Seele Beate der Seele Patient begegnet und ganz kurz fragt: Seele, was möchtest du, was brauchst du, dann kommen ganz kurze Antworten und das reicht. Gut.

B: Ich werde sehr bald den geschützten Bereich, den ich im Moment habe, verlassen und dann bin ich wieder in der Welt der Schulmedizin. Ich habe das bisher nicht erfahren, dass sich das verbinden ließ. Und ich frage mich, was kann ich tun, um mich davor zu schützen, da wieder reinzufallen? Und was kann ich tun, um den Menschen das mitzugeben, was ich fühle, obwohl ich in diesem System bin?

E: Ja, da kommen wir zu einem sehr viel grundlegenderen Problem.
Es ist so, dass du aus deiner Biografie, aus deiner Geschichte deiner Entwicklung gelernt hast, dass du dann außerhalb jeder Gefahr bist, wenn du gut angepasst bist.

Und so kommt es zu einem Erfassen der Wünsche anderer und der Vorstellungen anderer und dem Umsetzen dieser Vorstellungen bzw. Erwartungen, um dich zu sichern. Mach dir bitte bewusst, dass du dieser Sicherheit nicht mehr bedarfst und dann hast du dich schon gelöst.

Also, ich möchte das veranschaulichen: In deinem Werdegang warst du ein ungewöhnliches Kind unter gewöhnlichen Kindern, bitte das nicht jetzt als Wertung vorzunehmen. Und innerhalb dieser Konstellation hattest du in dieser Gruppe nur Schutz, wenn du dich angepasst hast und die Werte der Gruppe übernommen hast.

Und dieses Schutzverhalten basiert auf Angst: auf der Angst, verletzlich zu sein, auf der Angst, ausgestoßen zu sein.

Brauchst du eine solche Angst? Brauchst du dich mehr. Die elfjährige Beate brauchte das, du brauchst das nicht mehr. Du kannst sie für dich akzeptieren, du kannst für dich sagen: Gut, das sind jetzt noch einmal ein bis zwei Jahre meines Lebens, in denen ich scheinbar einig bin mit den Werten anderer.

Aber du brauchst sie nicht mehr als deine Eigenen ansehen. Du kannst sehr gut in der Spannung leben, das ist nur eine Fantasie von dir, dass das nicht möglich ist. Die Angst, dort wieder hineinzukommen, ist eine reine Fantasie, Beate. Warum machst du dir eine solche Fantasie? Das ist eine reine Negativ-Imagination, ja?

Imaginiere positiv!

Du kannst doch akzeptieren, dass diese Menschen diesen Idealen hinterherlaufen, ohne mitzulaufen.

Und trotzdem kannst du deine Arbeit tun. Du musst auch niemanden von der Richtigkeit deiner Anstellung überzeugen.

Die gleiche Freiheit, die du für dich in Anspruch nimmst, nämlich deine eigenen Werte für richtig zu halten, kannst du auch anderen geben. Das ist nur eine Imagination.