Elia – Die alten Urteile und Gesetze sind nicht mehr Lebens fördernd.

Die alten Gesetze und Urteile:
Sie müssen sich wandeln,
wie ihr selbst auch.

Das bedeutet gar nicht,
dass die Erde anders werden muss, als sie ist.
Es bedeutet nur,
dass alle falschen Zuschreibungen
geändert werden müssen.

Nein, es ist nicht wahr,
dass der Mensch die Erde untertan machen darf!

Nein, es ist auch nicht wahr,
dass jeder, der Macht hat,
diese von Gott bekommen hat
und darum nicht anzuzweifeln ist!

Nein, es ist nicht wahr, dass jemand,
der im Leben besonders viel gelitten hat,
einen Ehrenplatz im Himmel bekommt!

Es ist auch nicht wahr,
dass jeder, der reich ist,
ganz sicher nicht in den Himmel kommt.

Es ist nicht wahr,
dass die Natur des Menschen böse ist!

Es ist auch nicht wahr, dass alles,
was Natur ist und natürlich,
Unglück bringt!

Elia

Zu Gast sind Gertrud und Claudia.

Elia: Guten Tag, liebe Freunde.

Hajo: Guten Tag, Elia.

Gertrud und Claudia: Hallo und guten Tag, Elia.

Elia: Hallo, guten Tag und frohen Nikolaus!

Ist die Welt nicht herrlich?!
Im Dunklen strahlen Lichter.
Im Winter entstehen Knospen.
In tiefster Not kommt die Liebe.

Es gibt nichts,
was nicht letztlich gut wird! 
Ist das nicht herrlich?!

Nicht einmal der Tod ist ein Punkt,
schon gar nicht ein Ausrufezeichen!
Nur ein Komma und danach Herrlichkeit.
Und danach leben auf diesem Planeten als Mensch.

Dies herrlich zu finden, das ist unser aller Anliegen.

Das ist der Dienst,
zu dem wir im Himmel berufen sind! 
Euch das Paradies zurück zu bringen:
Ins Leben,
in eure Herzen,
in eure Gegenwart.

Das ist unsere Aufgabe:
D
as Leben ist heilig,
einmalig und bereit,
paradiesisch zu werden.

Aber dafür brauchen wir euch!
Ihr arbeitet mit an dieser Aufgabe!

Und wie das so ist mit den ganz großen Entwicklungen:
Es müssen alle mitarbeiten!

Ihr arbeitet beide euren Teil mit:
Jede in ihrer Weise,
jede an ihrem Ort.

Und ich möchte hier im Namen eurer Guides „Danke“ sagen.
Danke, dass ihr mit zu uns gehört.
Danke, dass wir zusammenhalten.

Und nun bitte, liebe Gertrud, deine Frage.
Lies sie bitte vor.

Gertrud: Ich habe sie nicht aufgeschrieben,
ich darf sie aus dem Kopf sagen.

Ich habe schon mehrfach in der letzten Zeit gehört
– aus allen möglichen Kreisen –
und meine auch, selbst die optimistische Erfahrung
gemacht zu haben,
dass ein Erwachen in der Menschheit
– ja gut, das ist jetzt ein kleiner Umkreis um mich,
ein relativ kleiner,
aber ich meine,
es würde auch im Großen geschehen –
ein Erwachen im Gange ist.

Ein Erwachen zum Licht hin. 
Ist das auch aus deiner Sicht so spürbar, sehbar,
wahrnehmbar
oder täuscht man sich?
Täuschen wir uns da?

Elia: Gertrud, du hast schon Recht,
es gibt ein Erwachen.
Ich möchte es anders ausdrücken.
Ich möchte sagen:
Es gibt eine Umwälzung.

Immer, wenn etwas zu Ende gelebt ist!
Eine Wahrheit,
ein Zustand,
eine Tradition:
Wenn sie nicht mehr trägt,
das Leben nicht mehr fördert,
dann gibt es eine Umwälzung.
Und die führt zuerst einmal in ein Chaos.

Alles scheint Drunter und Drüber zu gehen:
Kein roter Faden mehr zu sehen,
keine Richtung,
kein Ausgang,
Chaos!

In diesem Chaos sind Positionslichter sehr wichtig! 
Sie sind der Anfang einer neuen Ordnung,
die sich zuversichtlich aus dem Chaos bildet.

Diese Positionslichter:
Das sind die Menschen,
von denen du die innere Gewissheit ableitest,
dass es richtig ist,
optimistisch in die Zukunft
von Menschheit und Erde zu sehen. 
Diese Lichter, das sind Menschen,
die ein Bewusstsein in sich tragen,
das letztlich der Grundstein sein wird
für ein ganz neues,
allgemeines Bewusstsein.

Aber noch sind sie ganz vereinzelt da.
Sie sind als Seelen bereit,
zuerst einmal gar nichts wissen zu wollen,
sondern Fragen zu stellen.
Sie hinterfragen die Wahrheiten,
die Gesetze,
die Ordnungen.

Und sie suchen nach einem Gesetz,
einer Wahrheit und
einer Ordnung,
an die sie wieder glauben können.
Deshalb steht am Anfang dieser Menschen persönliches Chaos.

Es werden mehr und mehr Seelen, die bereit sind,
das Chaos auf sich zu nehmen,
das immer folgt, wenn sie Wahrheiten hinterfragen,
an die sie so fest geglaubt haben.

Wer sein persönliches Chaos gewandelt hat
in eine neue Ordnung,
der ist ein Licht!
Und diese Lichter, die braucht’s!

Gertrud, ich kann dir nicht sagen:
Es ist alles ganz einfach
und es wird schöner und schöner.
Erst einmal seid ihr im Chaos!

Und es ist schwierig für jeden Einzelnen,
die Hoffnung,
den Mut,
die Richtung nicht zu verlieren.
Es ist sehr schwer.

Aber je mehr von euch bereit sind,
alles zu hinterfragen,
was sie selbst benutzen, um zu urteilen
– sich selbst zu beurteilen,
Gott zu beurteilen,
ihre Mitmenschen zu beurteilen –
je mehr dazu bereit sind,
umso sicherer und schneller
findet sich eine neue
und gute Ordnung.

Die neue Ordnung freilich braucht ihr!
Und die wird kommen.
Denn sie ist ganz natürlich notwendig.

Eure alten Strukturen der Urteile:
Wohin haben sie geführt? 
In Ungerechtigkeit,
in Scham,
in Trauer,
in Not und Tod.

Eure alten Urteile und Gesetze
sind nicht mehr Lebens fördernd.
Sie müssen sich wandeln wie ihr selbst auch. 
Das bedeutet gar nicht,
dass die Erde anders werden muss, als sie ist.
Es bedeutet nur:
Dass alle falschen Zuschreibungen geändert werden müssen.

Nein, es ist nicht wahr,
dass der Mensch die Erde
untertan machen darf!

Nein, es ist auch nicht wahr,
dass jeder, der Macht hat,
diese von Gott bekommen hat
und darum nicht anzuzweifeln ist!

Nein, es ist nicht wahr,
dass jemand,
der im Leben besonders viel gelitten hat,
einen Ehrenplatz im Himmel bekommt!

Es ist auch nicht wahr,
dass jeder,
der reich ist,
ganz sicher nicht in den Himmel kommt.

Es ist nicht wahr,
dass die Natur des Menschen böse ist!

Es ist auch nicht wahr, dass alles,
was Natur ist und natürlich,
Unglück bringt!

Wahr ist:
Ihr alle,
jeder Mensch, der geboren wird,
ist ein Ausdruck Gottes!

Jeder trägt ihn in sich
und das, was er in sich trägt,
wartet nur darauf,
dass es sich entfalten darf.

Nicht irgendwann im Himmel,
sondern in diesem Leben jetzt und hier.

Wer euch lehrt,
dass der Sinn eures Lebens
erst nach dem Tode kommt,
der achtet Gott nicht,
der doch mit jedem Menschen lebendig ist.

Wenn Werte unwert werden,
wenn Wahrheiten als Lügen enttarnt sind,
dann ist erst einmal eine Richtungslosigkeit
ungeheuren Ausmaßes da!

Und deshalb braucht es Menschen,
die bereit sind,
in diesem Chaos sich damit zufrieden zu geben,
einfach nur zu scheinen
und nicht mehr.
Die Wahrheit zu leben: ihre!

Dies alles, liebe Gertrud,
ist kein schneller Prozess.
Sondern er erfordert über viele Generationen
viel Mut,
Liebe
und ein Bewusstsein dafür,
dass das Leben auf der Erde
nur ein Ziel haben kann:
Dass es Wunderschön zu sein hat! 
Für Jeden!

Die größte aller Dunkelheit,
das tiefste schwarze Loch,
das lauteste „Nein“ zu Gott,
das kommt von jenen,
die abstreiten,
dass jedes Wesen im Leben
ein göttliches Recht auf Glück hat.

Wäre dies in eurem Bewusstsein,
wie vieles würde sich ändern! 
Es ist ein kleiner Schritt und doch ein so großer:
Jedes Wesen – jedes –
hat ein göttliches Recht auf Glück!

Dies ist meine Antwort.
Und ich danke dir sehr für diese Frage.

Gertrud: Ich danke.

Elia: Gertrud, ich hoffe, ich habe dich nicht erschreckt.
Aber nichts ist so schädlich,
wie etwas zu früh zu erwarten! 
Es entmutigt jene,
deren Geduld von Natur aus gering ist.

Licht sein, liebe Gertrud,
ist eine schöne Aufgabe,
auch wenn alles Chaos ist.
Immer wenn etwas geboren wird
– nicht wahr – herrscht Chaos.
Und dann erst bildet sich das neue Leben heraus.
Hast du das verstanden?

Gertrud: Nicht ganz.
Nein.
Ich werde es nacharbeiten.

Elia: Ich bin sicher.

Gertrud: Ja, danke.