Feuer

Elia – Welche Bedeutung hat das Element Feuer für mich?

Welche Bedeutung hat das Element Feuer für mich?
Feuer hat eine große Bedeutung für dich, Carin.

Du hast eine große Affinität dazu.
In dir selber ist eine große Feuer-Energie.
Elia

Zu Gast ist Carin.
Teil 2.

Elia: Die nächste Frage, bitte.

Carin: Ja.
Ich bin schon mehrmals mit Bränden konfrontiert worden.
Welche Bedeutung hat das Element Feuer für mich?

E: Eine Große, Carin.
Du hast eine große Affinität dazu.
In dir selber ist eine große Feuer-Energie.
Ich möchte noch einmal auf meine Eingangssätze zurück kommen.

Tatsächlich beschreiben sie eine elementare Kraft
auch deines Wesens: Aus Asche Leben schaffen, Carin.

Das ist etwas, was deine Seele ganz natürlich in sich hat.
Und so hast du das Resonanz-Gesetz: 
Feuer erinnert dich an dich! 

Du kannst es auch, du kannst beides, Carin:
Du kannst Asche schaffen, sehr konsequent!
Viel mehr, als du dir jetzt vorstellen kannst.
Aber du kannst es und du weißt das auch.

Du kannst Dinge verbrennen und dann aus der Asche
etwas ganz Neues entstehen lassen.

Darum begegnet dir Feuer! 
Und darum hat es dir bis jetzt auch kein Leid getan.
Denn es ist deine Energie!

Ihr Menschen gehört den Elementen an,
die zur Erde gehören!

Es gibt Menschen, die tendieren zum Wasser,
Andere zur Luft,
zum Wind,
zum Sturm
und wieder Andere zum Feuer
oder zur Erde.
Das ist gut so.

Denn ihr seid ja Kinder der Erde
und darum müsst ihr doch zu den Elementen gehören! 
Wie könnte es anders sein?

Carin: Du in einer Welt voller Wasser:
Das wäre schrecklich für dich.
Du würdest viel Kraft verlieren.
Das heißt nicht, dass du Wasser nicht genießen kannst.

Oh, wir wissen beide, wie sehr du das kannst!
Aber eine Wasserwelt, in der nichts,
wirklich nichts eine feste Struktur hat!
In der sich alles auflösen kann
und in der die Veränderung das einzig Konstante ist:
Das wäre nichts für dich, Carin. 
Das wäre Wasserenergie!

Wasser dringt in alles ein, geht in jede Tiefe,
aber es ist eben nicht festzuhalten.
Und das steht im Gegensatz zu deiner Feuer-Energie!

Feuer hat eine Grenze: manchmal die Grenze einer Insel
und manchmal die Grenze einer langen Erd-Schneise.
Aber Feuer hat Grenzen! 

Und wenn all das nicht da ist:
Dann ist das Feuer zumindest dadurch begrenzt,
dass irgend wann einfach alles verbrannt ist! 
So ist es mit der Feuer-Energie!

Ich hoffe, du bist damit zufrieden, dass du eine feurige Frau bist.
Ja, ich denke schon.
Im Grunde weißt du das.
Darum fürchte dich bitte nicht!

Aber so wie deine Seele gelernt hat in den vielen Inkarnationen,
dass sie ihr Feuer unter Kontrolle halten muss!
D
ass sie ihre Feurigkeit mit Respekt zu handhaben hat!

So musst du eben auch dem Feuer auf deiner Insel begegnen!

Und auch das weißt du! 
Nie wäre dir eingefallen, in deinem Haus zu bleiben,
wenn das Feuer kommt.
Du hättest gekämpft, ganz gewiss!
Aber niemals hättest du die Macht des Feuers unterschätzt!

Wie könntest du auch!
Da du zutiefst und im unbewusstesten Bereich deines Seins
um die Kraft des Feuers so gut weißt!

Also: es ist keine Bedrohung
und es ist auch kein karmisches Geschick,
das dich mit Feuer konfrontiert.

Sondern es liegt in deiner Natur,
diesem Element besonders zu begegnen!
Die nächste Frage bitte.

C. Ja. Nach dem ersten Brand hatte ich mich entschlossen,
länger als beabsichtigt in Deutschland zu bleiben.
Kurz, nachdem ich umgebucht hatte,
wütete das Feuer durch unser Tal auf der Insel.

Und ich sah mich in unserem Haus, in unserem Garten.
Und dann sah und spürte ich die blaue Flamme in mir,
die sich ausbreitete und mir Ruhe und Gelassenheit gab.
Warum habe ich umgebucht?

E. Weil deine Seele wusste, dass sie in Deutschland gebraucht wird.
Nichts von den Ereignissen der letzten Wochen
ist zufällig und ungeplant.

Du wusstest, dass du Diejenige sein wirst, die trösten wird,
die stärken wird!
Das wäre dir aber nicht gelungen,
wenn du unter den emotionalen Eindrücken
der Mitbewohner gestanden hättest.

Du weißt, dass du rasch ein Spiegel
der Emotionen der Anderen wirst.

Aber das war nie so vorgesehen! 
Es war vorgesehen, dass du in Deutschland bist
und sie dich haben, um all das zu schildern,
was in ihren Seelen tobt.

Führung, Carin!
So sieht sie aus: Scheinbar Unbewusstes, Zufälliges,
das dann doch einen tiefen Sinn ergibt.
So sieht das aus!

Die nächste Frage bitte.

C: Ich machte mich auch darauf gefasst,
dass ich vielleicht unser Haus verlieren werde.

Aber da war auch gleich der Raum in mir,
wo mir nichts geschehen kann.
Und ich dachte:
„Wenn es so ist, dann fange ich eben ein neues Leben an.“
Warum oder wer oder was gibt mir die Kraft, so zu denken?

E. Deine Seele.
Dein Ich! 
Dein Ich hat tausend Mal Häuser verloren einfach durch den Tod! 
Häuser gebaut und Häuser aufgegeben! 
Häuser verlassen in der vollen Kraft des Lebens
oder Häuser verlassen als Seele und den Körper zurückgelassen!

Häuser sind Häuser!
Orte sind Orte!
Und manchmal ist ein Ort und ein Haus ausgelebt für eine Seele.

Und dieses Wissen trägst du in dir!
Darum wurdest du ganz ruhig! 
Dein innerer Raum:
Er ist doch nichts anderes als der Zugang zu deinem Selbst!

Und dieses Selbst sagt:
„Carin, hundert mal hundert Leben haben wir
und genauso viele Häuser.
Und du bist hundert mal hundert Mal aus Häusern gegangen
und in neue Häuser eingetreten.
Das ist wahr.“

Du wirst es schwer vermitteln können denen,
die um diese Zusammenhänge nicht wissen!

Aber du solltest wissen:
Dass dieser Zugang zu deinem Selbst
ganz selbstverständlich entsteht,
wenn du an Scheidewegen stehst, an Entscheidungen stehst.
Dass er einfach da ist jederzeit und immer wieder!

Dies ist nicht eine Gabe, sondern das ist ein Geschenk! 
Ein Geschenk, das deine Seele sich erarbeitet hat!

Einfach dadurch, dass deine Seele ihr Selbst ernst nimmt.
Und schon lange, lange Zeit in sich das Wissen trägt,
dass es mehr gibt als den Augenblick!
Und dass der Besitz tiefer geht als das, was man berühren kann!

Gut.
Lieber Hajo, die nächste Frage.

C: Was hat es mit der blauen Flamme auf sich?

E: Die blaue Flamme stellt eine Veredelung dar.
Es wäre völlig falsch anzunehmen,
dass man ein solches Feuer mit Wasser löschen kann.

Nein!
Das Blaue hat nicht das Element Wasser dargestellt, liebe Carin,
sondern die Reinste aller möglichen Flammen!

Eine Flamme, in der kein Rest mehr entsteht, keine Kohle, kein Ruß,
sondern die reinste Form der Verbrennung.
Ein Feuer so heiß!
So viel heißer, dass es selbst Steine zu schmelzen verstünde.

Du hast das Feuer nicht bekämpft im Innern, sondern gewandelt.
„Werde du – wütendes Feuer – zur reinen Flamme!“

Wenn du nach Hause zurückkehrst, dann wirst du spüren,
dass dein Haus nicht mehr so ist, wie es vorher war.

Etwas ist heiliger geworden, schwereloser,
aber auch ernster, reiner.
Das hat die blaue Flamme bewirkt.

Die blaue Flamme wandelt unreine Wut in Lebendigkeit.

Sie wandelt Zerstörungs-Sucht in die Kraft, loszulassen,
um Neues zu schaffen.

Du hast intuitiv in dir das Mittel gefunden,
das als Einziges wirksam ist: die Wandlung!
Nicht den Kampf.

Carin, es gehört zu den hermetischen Gesetzen!
Dass Kampf kein Ergebnis bringen kann!

Und tatsächlich ist dies so!
Ihr könnt kämpfen, wogegen ihr wollt:
gegen Ideologien,
gegen bestimmte Mächte,
gegen bestimmte Machthaber.
Das könnt ihr tun, ihr Menschen.

Aber selbst wenn ihr den Kampf gewinnt
und ihr jene vernichtet habt,
die ihr als Feinde betrachtet habt:
Das Thema Kampf ist darum nicht erledigt! 
Es hat nur Pause!

Anders wäre es, ihr würdet das, was euch zum Kampf führt, veredeln:
Aus Neid zum Beispiel Fürsorge werden lassen!
Aus Angst den Mut, für sich einzustehen, usw.
Dann würdet ihr veredeln, was zu destruktiv ist!

Der Weg zur Entwicklung führt über die Veredelung und
nicht über den Kampf!
Das gilt auch für den einzelnen Menschen.

Natürlich könnt ihr eure Schatten-Anteile bekämpfen!
Aber der Erfolg wäre, dass sie in anderer Weise und anderer Gestalt
dennoch wieder auferstehen.

Veredelt ihr aber, was in euch ist,
ins Konstruktive, dann ist es gut.
So hat die blaue Flamme einen tiefen, tiefen Sinn! 

Und sie ist nicht neu in der Welt!
Viele Weise wussten darum.
Sie wussten, dass nicht der Krieg, das Morden, Töten
und die Unterdrückung die Lösung von Problemen ist!
Sondern die Wandlung!

Wie denn – so frage ich dich –
kann in einem Kosmos
– in dem es keinen Tod gibt, sondern nur Wandlung –
jemals das Vernichten und Töten von Irgendwas
tatsächlich etwas verändern?
Das ist nicht möglich!
Das ist paradox!

Gibt es noch eine Frage?

C: Ja. Eva und ich mögen uns wirklich.
Trotzdem brennt immer wieder einmal
in meinem System eine Warnlampe:
„Vorsicht“.

Was ist die Ursache davon
und wie kann ich das besser handhaben?
Mir liegt wirklich viel an der Verbindung.
Projiziere ich da irgendwas?

E: Nein, Carin.
Es muss um deine innere Einstellung gehen!

Du sollst etwas lernen: 
Du sollst lernen, genau mit diesem Zwiespalt zu leben!
Lehrer müssen so handeln, Carin!

Bis jetzt durftest du sagen:
„Nein, da warnt mich etwas! Da lass ich den Kontakt sein.“

Aber wenn einmal Solche zu dir kommen,
die bei dir Rat und Hilfe suchen:
Dann wirst du das nicht mehr sagen können!

Auf was greifst du dann zurück?
Was soll dich dann motivieren, dennoch bei ihnen zu sein?
Nun, die Erfahrung, Carin!

Dass man mit Jemandem gut und klar und wahr reden kann,
obwohl nicht das volle Vertrauen da ist!

Dein feuriges Temperament verlangt immer wieder
nach dem Absoluten.
Aber das Absolute?
Das ist nicht mit jedem Menschen zu erreichen, Carin.
Und du darfst aufhören, dich davor zu fürchten!

Evas Liebe zu dir und deine zu ihr:
die wird nie absolut sein.
Die ist relativ.

Relativ und an Zeit und Ort gebunden!
Und das ist gut so.
Denn das lehrt dich, dass du das kannst.

Was neu ist, ist: Dass du das nicht nur darfst,
sondern musst:
relativ sympathisch sein, Liebe mit Einschränkung.
Du musst, Carin.
Lehrer müssen das.

Mehr werde ich dir zum Thema Eva nie wieder sagen.
Nimm sie, wie sie dir gerade ist.
Nicht mehr, das reicht!

Haben wir noch eine Frage, Hajo?

H: Nein, haben wir nicht.
Wenn du nicht noch etwas sagen willst?

E: Nein.
Ich denke, damit habe ich Carin
– ich hoffe –
ein Stück weiter in die Wertschätzung ihres Selbstes gebracht.

C: Ja.

E: Und gleichzeitig auch ihr eine Hilfe gegeben:
Sich in der Welt, in die sie jetzt zurückkehrt,
neu zu orientieren.

Es ist eine große Erfahrung, zu sehen:
Dass man um ein Land weinen kann wie um eine verlorene Liebe.

Und es ist eine genauso große Erfahrung, zu sehen,
dass man sich um einen Baum freuen kann
wie um ein neu geborenes Kind.

Das alles dient euch, liebe Carin! 
Es dient euren Seelen dazu, zu verstehen:
Dass ihr wirklich Kinder der Erde seid!
Und Kinder haben meistens ihre Mütter sehr lieb.

Ich wünsche dir Fröhlichkeit trotz der Asche.
Ich wünsche dir den Geist des Neuaufbaus trotz zerstörter Häuser.
Ich wünsche dir ein fröhliches Jahr zu deinem Feuer.

Und ich wünsche dir Frieden mit der Tatsache,
dass du immer die blaue Flamme aufleben lassen kannst.

Hajo: Dankeschön.

C: Danke, Elia.