Kinder Gottes

Was ist das mit dem Neuen Zeitalter und der Neuen Energie?

Ihr sprecht von einem Neuen Zeitalter,
weil der Blick dieser Erkenntnis
völlig unbekannt geworden ist.

Es geht nicht um etwas Neues.
Sondern es geht darum,
etwas sehr Altes wachsen zu lassen.

Das ist so alt wie das Sein selbst.
Es ist nicht neu.

Es geht darum, dass jedes Wesen
seinem Wesen entsprechend sein darf.

Es geht darum, dass alles seinen Platz hat
und seine Erfüllung.

Und es geht darum, dass ein Wesen
das andere stützt und fördert.

Elia

Zu Gast ist Carmen.

Elia. Guten Tag, liebe Freunde.

Hajo & Carmen. Guten Tag, Elia.

E. Carmen, ich freue mich sehr, dich willkommen zu heißen. Nach langer Zeit und langen Wandlungen bist du zurückgekehrt in die Heimat deines Seins.

Der Weg war weit, voller Schmerzen, voller Irrwege und deine Seele hat die Kraft gesucht, die sie braucht. Und sie hat sie gefunden, als sie den Mut zurückgewann zu lieben.

Wir sind sehr glücklich. Menschen mit deinen Gaben, die sind ein Kristall, der in einer Kette fehlt, wenn er nicht da ist. Wir brauchen diese Kette.

Du bist Teil des Schöpfungsplanes. Dieser Plan ist das große, göttliche „Es werde“! Und erst wenn alle Teile an ihrem Platz sind, wird sein, was gut ist. Und deshalb ist heute ein Freudentag.

Nun wollen wir beginnen, denn wie ich höre, eilt die Zeit. Wenn ich auch viel vermag, Züge anhalten kann ich nur im Notfall. Deine erste Frage bitte.

C. Erstmal vielen Dank für die schönen Worte. Was ist meine Seelenfamilie?

E. Du bist Lehrerin. Du bist es immer und stets gewesen. Selbst in deiner Familie warst du Lehrerin. Denn an dir musste man sich reiben, über dich musste man stolpern. Und das ist gut so.

Aber du warst eine Lehrerin, die sehr unwillig war, zu lehren. Das ist immer noch ein bisschen so. Nun, wir hoffen, dass die Freude daran wieder zur Begeisterung wird. Und dass die Sicherheit darüber, dass der Stoff, den du zu lehren hast, gut ist, immer mehr zunimmt.
Deine nächste Frage, bitte.

C. Danke. Das „Neue Zeitalter“, die „Neue Energie“, was ist deine Auslegung?

E. Zuerst einmal möchte ich den Begriff „Neu“ korrigieren. Es geht nicht um etwas Neues.

Sondern es geht darum, etwas sehr Altes wachsen zu lassen. Das ist so alt wie das Sein selbst, es ist nicht neu.

Es geht darum, dass jedes Wesen seinem Wesen entsprechend sein darf, es geht darum, dass alles seinen Platz hat und seine Erfüllung. Und es geht darum, dass ein Wesen das andere stützt und fördert.

All das ist für euch nicht alt. All das ist für euch kaum nachvollziehbar neu.

Doch in Gottes Sein ist es das Älteste der Welt. Es ist der Beginn aller Dinge.

Ihr sprecht von einem „Neuen Zeitalter“, weil der Blick dieser Erkenntnis völlig unbekannt geworden ist. Es wird ein weiter Weg. Aber wenn eure Seelen bereit sind, diesen Weg zu beschreiten, dann wird das Ziel erreicht: dem Wesentlichen entgegen, dem Wahren, dem Guten.

Das hat aber nichts mit jenen süßlichen Versprechungen zu tun, dass das Himmelreich auf Erden käme. Das Himmelreich muss nicht auf Erden kommen. Es ist schon da. Und das Neue, die Sensation ist, das zu entdecken.

Das Himmelreich ist in der Welt! Es ist in euch! Es ist in der Natur, es ist in allen Elementen zu finden. es ist längst da!

So ist die Zeit, die hier in deutlichere Nähe kommt als vorher, eine Zeit des Wiederentdeckens. Wiederentdecken wie ein Kind, das einmal sein Kaleidoskop verloren hat und der Erwachsene, der ganz vergessen hat, wie sehr er als Kind an diesem Spielzeug hing, findet es wieder und entdeckt ganz neue Möglichkeiten. Denn er hat soviel gelernt.

So wird es auch mit euch geschehen. Ihr werdet wieder entdecken, was verloren ging.

Und du bist ein Teil davon. Und du gehörst zu diesem Weg des Wiederentdeckens: als Wegweiser, als Aufzeiger, als Befürworter und als stärkender Ratgeber.

Diese „Neue Zeit“ wird euch nicht geschenkt. Sie kommt nicht vom Himmel.

Sie wird nicht von außen gebracht und ihr greift danach und sie ist nicht den einen vorbehalten, weil diese gute Kinder sind und die anderen bekommen nichts davon, weil sie böse Kinder sind.

All das nicht.

Innen müsst ihr sie finden, die „Neue Zeit“ und dann tun!

Es geht nicht um schöne Gefühle. Es geht ums schöne Tun: schön im Sinne von gut und wahr, von verantwortbar, von vorausschauend.

Eure Werte, die ihr innen tragt, aber außen nicht lebt, weil euch Ängste daran hindern, die werden wiedergefunden und mehr denn je erkannt, wie kostbar sie sind.

Eure Vielfältigkeit in eurem Wesen wird als etwas unendlich Kostbares erkannt, während jetzt die Gleichmacherei im Vordergrund der Erziehung steht.

Wahrlich eine neue Welt, wenn innen außen wird. Eine wahre Welt, wo doch das Prinzip der Täuschung und Lüge im Vordergrund stand über Jahrtausende.

Der Weg dorthin geht über Bewusstwerden.

Dieses neue Bewusstsein kommt euch nicht von außen. Es wird kein himmlischer Schalter umgelegt und plötzlich habt ihr das Bewusstsein für all das.

Sondern dieses neue Bewusstsein entsteht zuerst einmal aus der Sehnsucht danach, dass sich etwas ändern muss. Dann aus der Suche, die diese Sehnsucht verursacht: „Wo finden wir es?“ Und dann aus der Gewissheit in uns selbst.

Es wird ein Wachwerden sein von Kräften, die ihr bis jetzt nicht nutzen konntet, weil euch Ängste oder auch Gier davon abgehalten haben.

In dem einen wird seine Liebe zur Natur erwachen, in dem anderen sein tiefes Verantwortungsbewusstsein für seinen Nächsten, in dem Nächsten seine Fähigkeit zum Mitgefühl mit den Schwachen.

Und bei einem wieder anderen seine tiefe Gerechtigkeit gegenüber allem, was lebt. Und ihr werdet sehen, wie eins das andere braucht.

Es wird keine kampflose Zeit sein. Aber es wird ein Kampf für etwas sein und nicht gegen jemanden.

Weit ist der Weg. Und es geht einen steilen, steilen Berghang hinauf. Es wird Menschen geben, die werden abstürzen. Und es wird solche geben, da wird man meinen, Flügel tragen sie.

Ihr habt nur eins, was euch auf diesen steilen Weg bewahren kann: nicht zu stürzen. Das ist das, was in euch ist und gut ist und sei es noch so klein.

Es mag sein, dass einige darüber sterben werden, aber dann werden sie zurückkehren mit diesem inneren Schatz nun außen.

Und es mag sein, dass es noch viele Generationen dauert, bis das Ziel erreicht ist. Aber ihr werdet es erreichen.

Was ihr heute tun könnt, ist: Lebt, so gut ihr könnt und so sehr man euch lässt, euren inneren Schatz, was immer der auch ist. Und fördert im anderen den Schatz, den er hat. Sucht ihn und bringt ihn zum Gedeihen.

Ich danke dir, dass ich dazu Stellung nehmen durfte.
Hast du noch Fragen dazu?

C. Nein. Das war sehr schön, danke.

E. Menschen wie du werden gebraucht in der Zeit, die kommt.

Menschen, die sagen: „Hinter der Realität, die man uns zeigt, gibt es noch eine andere Realität in dir. Hab den Mut, sie zu leben.“

Und so wirst du mitbauen an dem „Neuen Zeitalter“. Ob du den fertigen Bau sehen wirst, das darf und werde ich nicht sagen. Aber gewiss wirst du ihn miterleben, ob in diesem Körper oder in einem anderen.

C. Mhm.

E. Und gewiss wirst du sagen: „Damals, als es begann, da wusste ich, was beginnt. Und ich wusste es wird ein langer Weg. Aber ich wusste auch, es lohnt sich.“

Deine nächste Frage, bitte.

C. Steht mein Haus – also nicht meins, sondern das von meinem Mann und mir – auf einer Ley Line?

E. Ja.

C. Ja?! Und wenn ich dann eine Ausstellung mache und die Engel bitte, also dann habe ich das Gefühl, sie sind anwesend. Was wirkt dann?

E. Du.

C. Aber so… nur ich kann das nicht sein.

E. Doch.

C. Wow!

E. Aber ich möchte es dir erklären, damit du es nicht falsch verstehst.

Was da wirkt, das ist deine Liebe und die zieht die Engel, die du bittest, an.

Es ist kein Lippenbekenntnis, mit dem du bittest, sondern es ist in dir die innige Sehnsucht, dass es gut ist, bei euch zu sein. Gut! Ja?

C. Mhm.

E. Und damit bist du in Resonanz mit den Engeln, die ihren Schützlingen gerne erlauben, einmal etwas Gutes zu erleben. Verstehst du?

C. Ja.

E. Deshalb funktioniert’s.

C. Danke.

E. Gern geschehen. Ich hoffe, du merkst, welchen Schatz du in dir trägst.

C. Mhm.

E. Die nächste Frage.

C. Was für eine Wirkung haben Gebete oder Spenden?

E. Was für eine Wirkung hat der Spender und Beter?

Wenn ein Gebet aus der tiefsten Wesensart kommt, dann setzt sie Welten in Brand.

So stark ist ein Gebet, wenn es wahr ist. Dann ändert sie den Sternenlauf, dann kann sie Meere erheben und Berge ebnen. So stark kann ein Gebet sein aus der Tiefe des Wesens.

Denn das Wesen, das ihr in euch tragt, ist Gottes Teil in der Schöpfung.

Aber so zu beten vermag kaum einer. Selbst wenn auch nur ein feinster Hauch dieses Wesens betet in Wahrheit, da kann zumindest ein bisschen verändert werden.

Wenn Gott in euch mitbetet – da wird wahr, was möglich ist.

Betet aber euer Wille, betet euer Hochmut, betet eure Angst – dann könnt ihr nicht damit rechnen, dass sich etwas verändert.

Das Gleiche gilt für Spenden. Spendet ihr mit Freude und Solidarität, mit warmen Herzen und einfach nur aus Freude, es zu können, dann ist diese Spende ein Stück deiner neuen Welt, in der es nichts anderes als Spenden geben wird.

Einer spendet dem anderen, was er braucht.

Und der Empfänger deiner Spende ist jemand, den du ehren musst, denn er gibt dir die Gelegenheit, zu geben, und das ist wunderbar.

Spendet aber jemand, um sich und andere darüber hinwegzutäuschen, dass er eigentlich mit allem geizt, was er hat, was er ist, dann ist die Spende nichts weiter als ein verschieben irgendwelcher Potenziale. Ja?

C. Ja.

E. Gut. Deine nächste Frage.

C. Ich hab nur noch vielleicht die Frage, ob es einen Rat gibt für mich. Ich hab jetzt soviel Schönes gehört. Aber vielleicht gibt’s noch irgendwas.

E. Ja. Carmen, ganz neu wird gerade die Sicht auf dein Ich. Ganz neu.

Stell dir vor, du wärest eine Sonnenscheibe und darauf wurden viele Schatten projiziert. Und nun würde diese Sonnenscheibe beginnen, all diese Schatten nach und nach aufzulösen. Dieser neue Schein, dieses neue Licht, das verändert so viel.

So viele Gedanken – die du über dich hattest und über dein Leben – werden neu. Deine Art. dich zu betrachten, deine Art, auf deine Entscheidungen zu gucken, auf deine Siege und Niederlagen, werden neu.

Und immer wenn etwas Neues beginnt, dann beginnt die Unsicherheit.

Deshalb ist mein Rat der, dass du von dir nur kleine Schritte erwartest: „Heute möchte ich wenigstens ein Teil meines Lebens dankbar begrüßen.“

Vielleicht ist es so etwas Großes, wie jetzt zu wissen, dass du medial bist. Aber vielleicht auch etwas ganz Kleines, wie zum Beispiel einen schönen Strauß Frühlingsblumen in rechte Geltung gebracht zu haben.

Begrüße deine Werke. Begrüße dein Wirken. Jeden Tag wenigstens eines. Ja?

C. Ja.

E. Denn allzu leicht kommen die alten Schatten der Selbstbeurteilung wieder. Sie sind zur Gewohnheit geworden. Eine Gewohnheit des Denkens.

Sieh dein Gehirn als eine Art dressiertes Hündchen, das immer an der gleichen Stelle „Wau“ sagt. Nun beginnst du es, umzudressieren.

Ich möchte, dass du auf dich schaust als einen Menschen, der in sich den Keim einer wunderschönen Heilpflanze sieht und der begreift, dass diese kleine zarte Pflanze Fürsorge braucht.

Obacht! Das, liebe Carmen, möchte ich dir heute mit auf den Weg geben. In diesem Sinne: Sei gut zu dir. Pass gut auf dich auf. Das ist ganz neu.

Deine Nahrung soll Freude sein. Und wenn es auch nur eine Kleine ist. Freude, nicht über die anderen, nicht über das Leben: Freude über dich selbst. Das ist erlaubt.

Sind wir am Ende?

C. Ja.

E. Dann wünsche ich dir freudige Tage, einen nach dem anderen. Ich möchte dir sehr danken. Ich weiß, dass es ein langer Weg hierher war. Und damit meine ich nicht nur dieses Leben.

Und darum schließe ich mit den Worten, mit denen ich begonnen habe. Heute ist ein freudiger Tag.

Gott segne dich.

C. Danke.
H. Danke, Elia.