33

Schutzengel – Es GIBT das Destruktive! Naiver, aber treffender: Es gibt das BÖSE!

Es GIBT das Destruktive!
Naiver, aber treffender:
Es gibt das BÖSE!
Das Destruktive gibt es seit jeher
und das wird es solange weiter geben,

solange das Konstruktive noch nicht
in seiner voller Entwicklungsmöglichkeit angekommen ist.
Das ist wie Yin und Yang,
wie Dunkelheit und Licht.

Wenn du so willst,
lebst du derzeit in direkter Nachbarschaft mit der Dunkelheit!
Schutzengelkontakt

Ich bitte Elia, mich mit Erich zu verbinden.

Erich sitzt in einem altmodischen Kaffee.
Er winkt mir durch die Fensterscheibe.
Dann strahlt er mich an, als ich bei ihm bin:

E. Oh, komm, nimm Platz.
Sag: Weißt du, was am Besten hilft gegen Seelenpein?

U. Beten?

E. Auch!
Aber ich meinte Schokolade.
Magdalena, hier mein Rezept:
Zwei gehäufte Esslöffel echten Kakao,
ein Esslöffel feinsten Zucker auf eine Tasse heiße Milch!
10 Mal umrühren, heiß trinken und laut sagen:
Mensch, Erich!
Hat die keinen Schutzengel?!
Rede doch mal mit dem!

Ach, Magdalena, er und ich müssen gar nichts reden,
wir wissen es eh:
Schwer ist es, sehr schwer für mich,
für ihn, für dich, sogar für sie.

Schwer ist es, wenn der Hass eine Selige regiert,
wenn der Neid sie verdreht.
Wenn die Demut, die Einem selbst fehlt,
mit der Demütigung Anderer kompensiert wird.
Schwer ist das!

Denn weiter entfernt vom Wahren,
Göttlichen kann ein Mensch nicht sein!
Solch ein Mensch ist schon zu Lebzeiten im Belt!

Du weißt: Da im Belt erreichen wir sie nicht!
Und sie: Sie spüren uns nicht, ahnen uns nicht
und hoffen nichts mehr.

Sie fressen sich nur satt mit Hass und Wut,
sie nähren sich von Angst, von Zorn, von Trauer,
von Depression, von Hilflosigkeit.

Wovon sonst sollen sie sich nähren?
Außer von dem, was ihre Energie IST?

U. Ich dachte, das gilt nur bei Beltseelen, die deswegen anhaften.

E. Nein, Uta, das gilt für alle Seelen!
Ihr nährt euch von dem, was ihr seid!

Wärest du zum Beispiel eine Seele voller Milde und Fürsorge,
so nährtest du dich von allem, was lebt und gleichen Ursprungs ist!
Jenseitigem wie Diesseitigem.

Deine Seele nährte sich beim Anblick
Früchte tragender Bäume und blühender Weiden
oder vom klaren Quell weiser Schriften
und nährt sich vom nicht müde werdenden Interesse eines Guides!

Würde man einen solchen Menschen in eine Steinwüste versetzen,
würde er selbst dann dort Zugrunde gehen,
wenn er ausreichend Wasser und Nahrung hätte!
Denn die Energie der Wüste ist nicht die Seine!

U. Halte ich es deshalb nicht
in den Steinwüsten der Großstädte aus?

E. Ja! Aber du würdest es auch nicht in Gegenden aushalten,
in denen Feuer eine starke Energie ist:
In der Nähe von Vulkanen zum Beispiel!

Wie ihr seid, so muss auch das sein, was um euch ist!

U. Spielst du auf das Gesetz der Entsprechung an?
Wie Innen, so Außen?
Oder Gleiches zieht Gleiches an?


E. Ja…

U. Ja, aber Magdalena ist doch ganz und gar nicht
wie diese Nachbarin!

E. Eben!
Und darum bekommt Magdalenas Seele keine Nahrung mehr,
statt dessen nährt sie!

U. Aber wie kann sie das?
Du sagst doch gerade, dass sie NICHT so ist wie diese Nachbarin!

E. Ist sie auch nicht!
Aber diese Nachbarin weckt Gefühle in Magdalena,
die Magdalenas Selbst
weit an den Rand ihrer Persönlichkeit gestellt hat.

So weit weg, dass sie sicher war, die gar nicht zu haben!
Kennst du das nicht?

U. Ja doch, klar kenne ich das!
Da ist man dann über sich selbst erschreckt,
WAS man alles fühlen und denken und wünschen kann…

E. Ja ha!
Und dann schmeckt das dem Nachbarn erst richtig gut!

Magdalena, du kennst mich!
Ich gehöre so wenig wie du zu denen,
die sich die Welt erst schöner denken, als sie ist,
und ich dann enttäuscht bin, weil diese Illusion nicht hält.

Wir sind doch beide gerne echte Realisten: du und ich.

Deshalb erlaube mir bitte, dich zu erinnern.
Es GIBT das Destruktive!
Naiver, aber treffender: Es gibt das BÖSE!

Das Destruktive gibt es seit jeher
und das wird es solange weiter geben,
solange das Konstruktive noch nicht
in seiner vollen Entwicklungsmöglichkeit angekommen ist.

Das ist wie Yin und Yang, wie Dunkelheit und Licht…
Wenn du so willst, lebst du derzeit in direkter Nachbarschaft
mit der Dunkelheit…

Ich muss dir jetzt Einiges zu dem sagen,
was das Wesen des Destruktiven ausmacht.

Sein tiefster Sinn ist: Die Evolution, die Schöpfung aufzuhalten!
Jenen Punkt zu verhindern, der es überflüssig macht.

Dies ist kein sadistischer Einfall eines bösen Gottes,
sondern einfach ein Naturgesetz!

Ein Baum, der immer viel Wasser hat, bildet keine tiefen Wurzeln.
Aus Sicht des Baumes ist eine Dürre „Böse“,
aus Sicht der Evolution ist die Dürre zwingend nötig,
damit er tiefere Wurzeln treibt und so Stürme überleben kann.

Genauso ist es mit euch Seelen:
Ohne das, was ihr als „böse Erfahrung“ erlebt,
blieben viele eurer Kräfte unentdeckt!
Würdet ihr wichtige Fragen nie stellen
und entscheidende Änderungen nie anfangen!

Sieh dich um in der Welt,
ob ich Recht habe oder nicht.

Aber von diesem Nutzen,
den das Gute aus dem Bösen zu ziehen weiß, ahnt das Böse nichts.
Wie denn auch?
Sein Wesen KENNT kein GUT!
Alles, was es kennt, ist der Trieb, zu siegen!

In eurer christlichen Religion
wird dieses Böse als Gegenpart Gottes dargestellt.

Doch das ist zu viel der Ehre.
Viel zu viel!

Es ist in seinem tiefsten Wesen
nichts weiter als eine vorübergehende Notwendigkeit.

Eine Dürre: Zugelassen, um das Gute besser werden zu lassen.
Nicht mehr, nicht weniger.

Jetzt sagst du natürlich: Was ist das für ein Gott?
Kann der nicht gleich machen, dass wir gut sind?

Hätte er gekonnt!
Dann wären wir aber nie etwas Anderes gewesen
als Gottes Püppchen!
Gott wollte nicht unser Marionettenspieler sein
und wir seine Holzpuppen, die an seinen Fäden zappeln!

Er wollte, dass wir sein Gegenüber werden:
sein DU!

Das ist ein erschreckend weiter Weg,
bis wir das sein können, nicht wahr?
Da stimme ich dir zu!

Davon sind selbst die Besten von uns
noch sehr, sehr weit entfernt.

Aber wir sind auf dem Weg, Magdalena!
Die Einen sind weit, die Anderen weniger weit.
Und Einige, die haben sich sogar umgedreht
und Gott den Rücken zugekehrt.

Was nichts anderes heißt,
als ihrem Lebenssinn den Rücken zu kehren.

Letztlich auch etwas, das nichts hilft.
Auch sie werden es irgend wann merken,
dass es keinen Sinn macht, in die falsche Richtung zu gehen.

Doch bis dahin, mein Liebling, ist die Welt, wie sie ist:
voller Unzulänglichkeiten.

Es ist bedauerlich, dass ich es sagen muss!
Aber diese Unzulänglichkeiten machen noch
sehr viele Dürren notwendig,
bis die Wurzeln endlich tief genug sind!

Magdalena, es wäre ja zu schön, könnte man sagen:
Es gibt also klar zu definierende Entwicklungen,
es gibt gute Menschen und schlechte Menschen.

Aber so leicht können wir es uns nicht machen!

Was es sicher gibt, sind Menschen,
die vorzugsweise Gutes bewirken.

Und solche Menschen, die meistens Böses bewirken.
Letztere meinen oft, sie seien besonders frei
und sich selbst der höchste Gott und Richter.

In Wahrheit sind sie erbärmliche Gefangene des Destruktiven
und verfangen in ein Faden-Werk der Täuschung
und Selbsttäuschung.
Sie sind absolut unfrei!

Täuschung, liebe Magdalena, ist Bestandteil des Wesens des Bösen!
Oder wie es die Buddhisten lehren: Illusion.
Der Gegensatz zur Illusion ist die Erleuchtung!

Da stimmst du mir sicher zu.
Ab der Thuja-Hecke keine Erleuchtung:
kein Licht weit und breit.
Nicht wahr?

Ja, schon, das ist natürlich deren Sache,
ob sie sich Illusionen über ihre Rechte machen will
oder über ihre Macht.

Nur leider ist da etwas, Magdalena, das tiefer geht.
EIGENTLICH sollte doch ein Mensch,
der selbst klar sieht und genau weiß, wo er steht,
bestenfalls bedauernd den Kopf
über solche Narren schütteln können
und ansonsten fröhlich sein Tagewerk verrichten.

Aber dir das abzuverlangen, das wäre auch eine Illusion!
Denn das wäre ein Unterschätzen dessen,
was das Böse wirken KANN.

Weißt du, Magdalena:
Die Frage, warum deine Nachbarin derart destruktive Energien hat,
die muss dich gar nicht interessieren!

Die Frage ist, WAS sie machen kann und warum
und was die befreiende Einstellung für dich wäre!

Also das, was deine Wurzel tiefer treibt!
Ja?

Halten wir hier am Beginn deines Briefes nur Eines fest, Magdalena:
An deinem Zaun treffen
konstruktive Energien und destruktive Energien aufeinander.

Halten wir weiter fest:
Das Destruktive MUSS versuchen, zu verhindern,
dass das Konstruktive wächst.

Das macht es instinktiv, es folgt da seinem Naturgesetz!
Und halten wir Drittens fest:
Das Destruktive arbeitet IMMER mit dem Mittel der Täuschung.

Und als Letztes halten wir fest:
Dass niemand, der lebt, frei von Destruktivem ist!
Selbst die Besten nicht.

Die Frage ist gar nicht, OB ihr so etwas in euch tragt!
Sondern was ihr daraus macht.

So, und nun zu deinem Brief…

Magdalena: Lieber Erich, nun sitze ich hier,
teilweise emotional sehr aufgewühlt und traurig und versuche,
Dir meine Situation zu erklären, in die ich hineingeraten bin.

Und nicht weiß, wie ich daraus kommen soll
und wie ich es verkraften soll.

E. Mein Liebling, das lass uns zusammen betrachten.
Was gilt es, zuerst zu bedenken?
Dass ganz sicher ist, dass du diese Frau nährst
und dass ihre Mittel, Nahrung von dir zu erhalten,
ganz sicher auf Täuschungen beruhen.

Ich werde jetzt also versuchen, diese Täuschungen zu enttarnen!
Welche Rückschlüsse du dann daraus ziehst,
muss ich dir selbst überlassen.

M. Es gibt hier eine bestimmte Nachbarin,
die mich wahnsinnig, wütend und traurig macht.

E. Ja, GENAU!
Sehr schön beobachtet!
Und davon ERNÄHRT sie sich!

M. Sie steht ständig in meiner Aura und versucht,
mich mürbe zu machen.
Und ich glaube fast, sie ist Paranoid.
Oder bin ich es schon?

E. Nein, du bist nicht krank.

Magdalena, eine der häufigsten Täuschungen
destruktiver Menschen besteht darin,
dass sie denen, von denen sie sich nähren, suggerieren: 
Die seien verrückt und krank!

Was stimmt, ist:
dass sie dich kränkt!

Aber wieso gelingt es ihr?
Weil du an deiner Wahrnehmung zweifelst!

Mehr und mehr zieht sie dich
mit ihren Aktionen in IHRE Gefühlswelt, Magdalena!

Dieser Mechanismus muss dir klar sein.
Und jedes Gefühl, das du in dir selbst als destruktiv wahrnimmst,
nährt sie und schwächt dich!

Sie vergeht sich an deinem Eigentum, sie vergeht sich an den Sitten
und Gebräuchen eines nachbarschaftlichen Miteinanders! 
Und du hältst DICH für verrückt?
Wie kann das sein?

Lass mich Folgendes sagen:
Es ist eine richtige und normale Reaktion,
auf eine Aggression mit Empörung zu reagieren, Magdalena!

Es ist eine normale Reaktion,
auf Vertrauens-Missbrauch mit dem Entzug von Vertrauen
zu reagieren.
Alles andere wäre verrückt!

M. Es gab in der Vergangenheit schon immer kleine Scharmützel
zwischen mir und ihr.
Auch wollte sie mir im Winter letzten Jahres
mit der Schneeschippe mich
– so wörtlich „Ich könnte dir eine in die Fresse hauen“-
verkloppen.

E. Das ist eine Androhung von körperlicher Gewalt,
die gesunde Reaktion darauf ist Angst, Flucht oder Gegenangriff…

Nun bist du ein vernünftiger Mensch und reagierst so,
wie es die gesetzlichen Möglichkeiten erlauben.
Aber, Magdalena, mach dir nichts vor:
An deiner Grenze herrscht Krieg!
Und du hast keine gesellschaftlich akzeptablen Möglichkeiten,
den Aggressor in seine Schranken zu weisen!

Natürlich hast du Angst, natürlich bist du verzweifelt,
denn es gibt anscheinend keinen Ausweg.

M. Das hat mir Angst gemacht.
Aber seit Anfang dieses Jahres
hat sie am Ende unseres Grundstückes
– dort haben wir als Grenzbepflanzung eine Thuja-Hecke gesetzt
und diese steht auch seit 10 Jahren und ist über 2 m hoch –
Löcher in die Thuja geschnitten
und teilweise gerissen bis zum Stamm.
Diese sind unwiderruflich zerstört nach Aussage unseres Gärtners.

E: Sie provoziert dich und sie täuscht dich,
in dem sie dir wieder und wieder zeigt:
Dass du NICHTS mehr tun KANNST!

Außer dich zu ängstigen oder zu ärgern!

M. Wir haben daraufhin eine Schlichtungsverhandlung
gehabt in der Hoffnung, etwas gütlich zu regeln.

E. Ach, Magdalena,
mit diesen Menschen KANNST du dich nicht gütlich einigen!
Sie brauchen doch deine Empörung,
um sich davon ernähren zu können!

Und ihr Festmahl wäre, wenn du wirst, wie sie sind!
Dann ist ihr Trieb befriedigt!

M. Aber in dieser Schlichtungsverhandlung
wurde ich von der Gegenseite eine Stunde lang beleidigt!
Und mir wurden Dinge nachgesagt, die ich nicht gemacht habe.

Ja ha, ein Psychologe kann dir da sagen:
In WAHRHEIT hat die gesagt
„Ich bin ein ganz schlechter Mensch und ich halte mich
an gar keine Regel, fürchte mich gefälligst!“

M. Man hat mir gesagt, dass ich ein sehr schlechter Mensch bin
und mich gefälligst an ihre Regeln zu halten habe.

Sollte ich entweder diese Thujas entfernen
oder diese bis zum Stamm von der Gegenseite abschneiden,
damit sie nicht auf das andere Grundstück rüberwachsen.

E. Nun ja, liebst du deine Thuja?
Deine Nachbarin ist sich da ganz sicher!
Die ist sicher: Du liebst deine Thuja mehr, als du dich selbst,
mehr als deine Fähigkeit, dein Bestes zu suchen,
mehr als deinen Seelenfrieden, mehr als deine Seele.

Und würde dort nicht deine Thuja stehen,
wäre es etwas Anderes, das sie benutzen würde,
um die Gefühle in dir auszulösen, die sie braucht:
Um sich selbst daran zu nähren!

M. Dazu muss ich sagen:
Dass wir bis 2007 immer von der anderen Seite
haben schneiden dürfen, aber dann ging die Streiterei los.

Und uns wurde verboten, auf das andere Grundstück zu gehen.
Aber ich brauche diese Thujas,
damit ich eine Grenze zwischen diesen Menschen habe
und sich mich nicht weiter beleidigen können.

E. Meine Liebe: Was sagst du da?
Die Thuja verhindert weder,
dass diese Menschen grenzüberschreitend sind
noch dass sie dich beleidigen können.

Und wenn dort eine Mauer stünde:
Du wüsstest doch, wer dahinter ist!
Und du würdest doch spüren,
was diese Menschen hinter dieser Mauer von dir wollen!

M. Heraus gekommen ist, dass wir nun klagen müssen!

E. Na ja, ihr wollt, Magdalena.
Ihr wollt!
Besser aber wäre es:
Ihr würdet es einzig und allein aus einem Grund wollen!
Um dem „Bösen“ nicht ohne Widerspruch zu weichen.

So jedoch empfindest du schon den Gang zum Gericht als Verlust!

Tatsächlich hast du etwas verloren:
Die Illusion, alles gütlich regeln zu können!
Die Illusion, dass letztlich jeder Mensch zur Vernunft zu bringen ist!

Es ist traurig, diese Illusion zu verlieren!
Aber es ist auch die Chance, klar zu sehen.
Es ist, wie es ist: Es gibt Menschen, die sind Feinde!

M. Damit nicht genug:
Zwischenzeitlich
– hinter diesen Thujas steht noch unser Zaun –
hat diese Dame das Bodenniveau um ca. 35 cm abgesenkt,
sodass jetzt der Zaun zum Kippen kommt
und er wahrscheinlich auf deren Grundstück fällt.

Auch hier wird behauptet,
dass unser Zaun auf deren Grundstück steht
und sie dies dürfen (was aber nicht stimmt).

Ich finde diese Dame Erklärungs- und Beratungs-Resistent!
Man kann mit ihr nicht reden!

Zur Antwort bekomme ich dann:
„Mit Lügnerin wie dir möchte ich in diesem Leben nicht mehr reden“.


Dazu wäre noch zu sagen,
dass sie ja auch die Wurzeln meiner Thujas
mit beschädigt, was ihr wahrscheinlich aber egal ist.

E. Magdalena…
Hm…
Es geht nicht um den Zaun!
Es geht nicht um die Thujas!

Aber es geht um Neid, es geht um Macht-Fantasien,
es geht um Rache!
Es geht darum, dein Licht zu zerstören, deine Seele zu fressen!

Nicht der Zaun soll sich ändern, Magdalena!
DU sollst dich ändern!
Deine Seele soll sich ändern!
Du sollst zornig werden wie sie!
Du sollst aufhören, hell zu sein!
Du sollst aufhören, zu lieben!
Du sollst aufhören, eine zufriedene Seele zu sein!

Du sollst dem Guten und Wahren ins Gesicht spucken wie sie!
Dann bist du wirklich ein Festmahl!

M. Es geht mir alles an die Nerven!
Ich schlafe schlecht,  habe ziemliches Herzklopfen,
wenn ich sie sehe und mich überkommt Angst.
Angst davor, sie könnte mir etwas antun.

Ich trage wieder sehr häufig in letzter Zeit
meine Seelenmeister-Kette,
da fühle ich mich etwas sicherer und beschützt.

E. So fühlen sich Krieger im Grabenkrieg, Magdalena.
Nur: Das IST kein Krieg!
Das ist keine nationale Front!

Das ist nichts weiter als ein Haus von Millionen Häusern,
ein Zaun von Millionen Zäunen,
eine Hecke von Millionen Hecken.

Das wirklich EINMALIGE, das bist du!
Deine Seele, deine Liebe, dein Frieden,
deine Gesundheit und deine Stärke.

Sie schändet deinen Zaun, aber sie trifft dein ICH!
Und das, Magdalena, das ist etwas:
Da bist du nur dann machtlos,
wenn dir der Zusammenhang unbewusst ist!

Ihr Instinkt will, dass du so wirst, wie sie ist:
Gebunden!
Gebunden an materielles Gut
ohne Sinn, ohne Inhalt, ohne Freude, ohne Liebe.

Ich sagte:
Jeder Mensch hat seine verdrängten, negativen Anteile.
Was du so weit, so weit von dir gedrängt hast: 
DEINE Bindung an das, was dein Besitz ist,
das triggert sie durch ihr Tun an!

Das reaktiviert sie und macht es plötzlich zum Wertvollsten,
was du hast!

Aber Liebes, DAS BIST DU DOCH GAR NICHT!
Das ist doch SIE!

Deine Seele weiß doch längst:
Eine Hecke ist eine Hecke!
Ein Haus ist ein Haus.

Aber ich habe nur eine Liebe, die mir alles Wert ist.
Ich habe auch nur eine Seele, die ich im Frieden halten will!
Und ich habe nur dieses Leben,
das ich so anständig wie möglich leben will.


Achtung, Magdalena, Obacht!
Die Täuschung gelingt, wenn du nicht darauf achtest,
dass ihre Werte WIRKLICH nicht DEINE sind!

Besitz wahren ist die Lehraufgabe dieser Situation,
liebe Magdalena.

Damit ist gemeint: Dass du dir ganz klar werden solltest!
WAS die Art Besitz ist, die dir wichtiger ist als alles Andere!

Diese Erfahrung musst du mit dir machen,
das ist ein wichtiger Schritt deiner Entwicklung!

Hier herrscht Unklarheit darüber, was deine Werte sind!
Diese Unklarheit in der Wahrnehmung macht es ihr möglich,
dein Wertsystem durch ihres zu ersetzen! 
Deine Reaktion wird zu ihrer Reaktion!

Magdalena, ich sage überhaupt nicht:
„Lass dir ALLES gefallen!“

Aber ich sage:
„Denk nach, worum es inzwischen geht!
Es geht um deinen Seelenfrieden,
es geht um deine Gesundheit,
es geht um deinen Selbstwert,
es geht um deine Liebesfähigkeit!“

Die Thuja? Oh, die ist ganz nebensächlich!
Die Nachbarin?
Nebensächlich?
Das sollte sie sein!

Aer da sie KEIN Gesetz kennt, hat sie es geschafft:
Der MITTELPUNKT deines Seins zu werden
und damit ist sie fast am Ziel!

M. Meine Frage ist: Wird das jemals ein Ende nehmen
und was hat das mit mir zu tun?

E. Wenn du es willst, hat es ein Ende!

Wenn du dir glaubst,
dass DU DIR wichtiger bist als die Tatsache,
dass es auf der Welt Menschen gibt,
die in die falsche Richtung marschieren, hat es ein Ende!

Und wenn du das nicht schaffst, hätte es auch dann kein Ende,
wenn du diese Hecke mit einer Anderen tauschst!

M. Warum werde ich von meinen Mitmenschen belogen
und dann auch noch beklaut,
obwohl ich sehr viel Vertrauen in sie gesetzt habe?
Das macht mich sehr traurig!

E. Liebling, ach du!
Ja, ich weiß.
Aber ich muss dir leider sagen: Das geschieht den Guten…
ALLEN!

Das Destruktive hat kein Interesse daran, denen zu schaden,
die sich sowieso nicht entwickeln!

Und sei realistisch:
Nicht ALLE Menschen betrügen und bestehlen dich, hm?

Aber Eins ist wichtig, Magdalena! 
Dass du dich nicht selbst bestiehlst!
Indem du deinem wahren Reichtum
keine Aufmerksamkeit mehr schenkst.

Magdalena?
Wo ist deine Freude darüber,
dass du Liebe im Leben erleben darfst jeden Tag?

Wo ist deine Freude darüber,
dass du dich weiter bilden darfst?

Und wo ist deine Freude darüber,
dass du nicht wie eine geistig Blinde
diese Schöpfung betrachten musst?

Sondern dich jeden Tag
an Gottes Geschöpfen erfreuen darfst?

Wo ist all das hin?

„Umkehr Marsch, Marsch!“
Bin ich versucht, zu sagen.

Renn auf KEINEN Fall vom Licht weg,
nur weil A
ndere dich Finster haben wollen!

Tu das NIEMALS, Magdalena!

Du lebst, du liebst,
du bist bei passabler Gesundheit, du bist geistig fit!

Du hast Freiheiten, die nicht selbstverständlich sind,
du hast ein Herz aus Gold und eine große Kraft in dir,
Gutes zu wirken.

Aber eine Hecke ist nur eine Hecke
und ein Haus nur ein Haus
und ein Narr nur ein Narr,
auch wenn der Nebenan wohnt!

M. Hans liegt mir in letzter Zeit auch mehrfach in den Ohren:
Lass uns wegziehen!
Wo anders hin…

E: Ja, denn er liebt dein Ich, er liebt deine Werte,
er liebt deine Seele!

Viel mehr als du zur Zeit!
Und ihm ist das so viel wichtiger
als eine gewonnene Nachbarschafts-Streitigkeit.

M. Aber ich liebe mein Heim und dort, wo ich lebe
(warum eigentlich?).
Es würde mir – glaube ich – schon sehr weh tun,
hier wegzuziehen.
Und was erwartet mich woanders?

E: Magdalena, darum geht es gar nicht!
Du kannst durchaus auch ein anderes Heim lieben,
aber natürlich kannst du das!

Was du meinst, nicht zu können, ist:
dem „Bösen“ zu weichen.

Nun ja, angenommen,
nur einmal angenommen:
Der Dalai Lhama wäre NICHT ins Exil nach Indien gegangen,
er hätte sich aufreiben oder sogar töten lassen.

Oder schlimmer noch:
Er wäre der Versuchung erlegen, der erste Dalai Lhama zu werden,
der selbst Kriegsmittel verwendet.
Was wäre geschehen?

Angenommen,
Martin Luther King wäre dazu übergegangen,
seine Werte der Freiheit und Gleichheit aller Menschen
so brutal durchzusetzen, wie seine Gegner es taten.
Was wäre geschehen?

Angenommen, Jesus wäre bereit gewesen,
die militärische Führung über den Widerstand
gegen die Römer zu übernehmen!
Was wäre geschehen?

Sie hätten nicht nur sich verloren,
sie hätten der Welt ihre Werte gestohlen
und die Welt wäre noch viel ärmer,
als sie es heute ist.

Was ich damit sagen will, ist:
Du musst den Preis bedenken, Magdalena,
den du bereit bist, zu zahlen!
Für eine Hecke,
ein Haus,
eine Gegend.

Einen Sieg über den Wahn,
dem nicht wenige Menschen heute folgen:
Der Wahn, ALLES zu dürfen ohne Folgen für sie.

Wenn du dort gehst, dann wird das Gesetz der Anziehung wirken:
Entweder wird ein Opfer einziehen oder ein Täter. 

Entweder wird deine Nachbarin sich
in ihrem eigenen Neid und Zorn verzehren,
denn auch sie kostet das Kraft um Kraft.

Oder sie wird Ihresgleichen begegnen
und Beide werden sich verbrauchen!

Bleibst du:
Dann wirst du lernen müssen,
all diese Grenzübertritte nicht mehr ernst,
sondern lächerlich zu finden.

Wirst du das können?
Mit dem Unrecht Tür an Tür?

Magdalena, ja, es ist schwer!
Aber es ist, wie es ist:
Noch ist deine Welt eine, in der das Unrecht gewinnen kann!

Gerade darum ist der Erhalt eines jeden Menschen,
der diesem Un-Zeitgeist nicht folgt,
das WICHTIGSTE überhaupt.

Liebe Freundin, ich weiß, du willst dieses Mal nicht verlieren.
Aber lass mich dir sagen:
Verloren hast du so oder so,
wenn du diese verdrehten Menschen benutzt,
um eine menschenfeindliche Sicht zur Blüte zu bringen.

Es gibt sie:
die Betrüger, die Ausbeuter, die Lügner,
die Verleumder, die Diebe…
Es gibt sie.

Und es gibt die Anderen!
Die, die dankbar sind und bescheiden,
ehrlich und aufrichtig, treu und geduldig…

Wenn dir besonders eine Sorte begegnet,
dann hat das etwas mit dir zu tun, Magdalena!

Dann ist die Änderung zuerst in deinem Inneren zu suchen…

Könnte es nicht sein, mein Liebling,
dass du so wenig Menschen triffst,
die in ehrlicher Weise deine Hilfe nehmen,
weil du selbst so ungern nimmst?

Geben? Oh, kein Problem!
Aber nehmen? Oh, oh, ja, ja…

Magdalena, wenn du anderen Menschen hilfst,
dann derart selbstlos, dass du Diejenigen geradezu anziehst,
die gar nicht daran denken, dir zu danken!

Diese Ausbeuter ziehst du an!
Jene aber, die es nicht über sich bringen,
Jemanden auszubeuten und zu belügen, die finden nicht zu dir!
Weil die das Nehmen von dir nur aushalten würden:
Wenn sie dir dafür etwas geben dürften, was du brauchst…

Ich darf Uta nicht über die Maßen missbrauchen,
sie schreibt nun schon drei Stunden diesen Brief.

Aber ich muss dich darauf aufmerksam machen,
dass du da etwas ändern kannst!

Sobald du gelernt hast, wie schön es ist,
auch nehmen zu dürfen,
auch einmal klein zu sein und bedürftig.

Es wird Zeit, dass du DAS nicht mehr fürchtest
als den Feind vor der Haustür, mein Liebling!

Siehst du?
Und wieder dient uns das Böse zur Entwicklung des Guten!
Denn ohne diese Nachbarin hättest du mich nie gefragt!

Und nun: Weißt du, was du GAR NICHT glaubst?
Dass es außer Hans Jemanden geben könnte,
der dich einfach lieb hat, ohne dass DU etwas leistest,
gibst, unterstützt, abnimmst.

Die Vorstellung, dass es so sein könnte,
gruselt dich viel mehr als der Wahnsinn von Nebenan.

Daran solltest du arbeiten, meine Magdalena!

Ist dir eigentlich noch gar nicht aufgefallen,
dass du viel weniger begeistert von dir bist als ich?
Das ist mein Job?
Ach, das denkst du!

Frag mal den Guide deiner Nachbarin:
Man kann als Engel auch sehr traurig sein!

Das bin ich aber nicht.
Weil ich so viele gute Gründe habe, begeistert von dir zu sein!

Das Dumme ist nur:
Wenn ich dir das sage, dann schiebst du das weg.
Du musst das selbst heraus finden, selbst entdecken!

Wenn du das an Wahrnehmung hättest, glaub mir:
Viel mehr als ein mitleidiges Lächeln
hättest du nicht für solch eine verdrehte Seele.

Wahrscheinlich ein ehrliches Gebet,
dass sie bald zur Erleuchtung kommen möge…

Vielleicht findet es sich, dass du dich dazu entscheidest,
in dieser Weise an dir zu arbeiten.

Das Schwere hast du dir doch genug angesehen!
Warum nicht das, was es zu schützen gilt?

Hans spürt, wie schön das ist!
Deine Tiere sehen, wie schön das ist!

Nur du: Du ahnst es nicht.

Niemand, niemand muss es aber so dringend wissen wie DU!
Denn du musst Entscheidungen treffen!
FÜR DEIN ICH!

M. Oft versuche ich, mit dir in Kontakt zu treten.
Und was ich sehe, ist schön und sehr beruhigend.
Du führst mich an meinem Lieblingsplatz: den Wald.
Du zeigst mir Einiges.

Aber wie kriege ich dies mit meiner Situation
in den Zusammenhang?

E. Ich zeige dir, dass du es mir wert bist,
dich zu lieben, obwohl du NICHTS für mich getan hast.
(Lächelt.)

M. Ich habe auch gesehen, dass die Pappel
(die an der Grundstücks-Grenze steht) auf unsere kleine Hütte fällt.
Habe ich es richtig verstanden oder war das nur ein Symbol?
Ist dies alles noch nicht das Ende der Fahnenstange?

E. Was du siehst, ist möglich, Magdalena…

M. Auch habe ich ja mittlerweile wieder zwei neue Katzen:
den Felix und Fritz.

Auch um diese Beiden habe ich Angst,
dass diese Person meinen Katzen etwas an tut,
um mir weh zu tun und um mich zu verletzen.

E. Noch ist da die Fixierung auf die Hecke,
aber generell ist es, wie ich es oben beschrieben habe…

M. Apropos Katzen:
Kannst Du mir etwas über diese Beiden was sagen?
Sie sind mir so vertraut.

E. Das habe ich gut gemacht, oder?
Nein, ich will es dir nicht sagen.
Ich will,
dass du dich einfach auf das konzentrierst, was wahr ist:
LIEBE geht nicht verloren!
Sie wandelt sich, aber sie stirbt niemals.

M. Warum macht diese Dame
an meiner Grundstücks-Grenze alles kaputt?
Warum zerstört sie meine Pflanzen?

Ich glaube auch, dass sie kein Unrechtsbewusstsein hat.
Vieles müssen wir bezahlen:
die Reparaturen, die Anwältin.
Ich muss viele Gutachten einholen, Behördengänge machen usw.
Es macht mich langsam mürbe.

Wenn Sie schon hinten auf dem Grundstück ist,
wage ich es nicht, raus zu gehen
oder mich in ihre Nähe zu begeben.
Ich habe Angst, krank zu werden!

Erich, du hast mal gesagt, ich soll nicht bitter werden.
Ich versuche es!
Aber ich komme an meine Grenzen,
die mir gesundheitlich wirklich nicht gut tun.

Ich weiß, dass auch ich emotional veranlagt bin,
ich muss mich zurücknehmen.
Ich soll die Dame nicht provozieren,
ihr aus dem Weg gehen.
Und dies nimmt sie zum Anlass, ungehindert weiter zu machen.

Sie hat regelrecht Freude daran!
Oder irre ich mich?
Die Geduld und die Zurücknahmen meiner Person,
alles hinzunehmen, macht mich krank.
Und was erwartet mich noch in der Zukunft?

Da muss ich dir noch was erzählen:
Wir müssen unsere Gelben Säcke
vorne an die Straße bringen, damit sie abgeholt werden.
Dies habe ich auch letzte Woche
so gegen 22.15 Uhr getan, weil ich sie fast vergessen hätte.

Nachdem ich sie vorne abgelegt habe
und auf dem Weg zurück zum Haus war,
kam sie aus der Dunkelheit heraus mit einer Taschenlampe
und hat den gesamten Weg abgeleuchtet,
ob ich irgend etwas an Müll verloren hätte.

Das hatte schon etwas Skurriles an sich.
Ich hatte gedacht, sie will mir an den Kragen.
Demnächst will dann Hans die Mülltonne und die Säcke
nach vorne bringen.
Wie er sagt: zur Sicherheit.

Ich muss dazu sagen,
dass ich immer mal wieder auf meinem Grundstück
Plastik-Teile finde und
der Nachbar die Dame schon dabei beobachtet hat,
wie sie diese Dinge aufsammelt,
um sie dann bei mir über den Zaun zu werfen.
Was soll das Ganze??

E. Ich denke, ich habe diese Fragen beantwortet, Magdalena.
Magdalena, SIE kann nie gewinnen!
Selbst dann nicht, wenn es ihr gelingt,
dich mitzuziehen in ihre Finsternis der Seele.

Aber du kannst verlieren!
Und zwar wesentlich Bedeutenderes als Hecke, Haus
und Gesundheit.

Du kannst DICH verlieren!
Deine Werte, deine Liebe zum Leben,
dein Vertrauen in uns.

Das wäre ein Gewinn für die Destruktiven,
für uns ein unsäglicher Verlust.

M. Ich bin so nervös und aufgekratzt,
dass ich mich nun auch
mit meiner Schwiegermutter überworfen habe.

Auch sie ist kein einfacher Mensch!
Aber früher habe ich es doch geschafft,
so einigermaßen mit ihr klar zu kommen.

Wo ich das jetzt so alles schreibe, kommen mir die Tränen.
Ich fühle mich in einer Sackgasse
und ich habe das Gefühl,
dass ständig jemand in meiner Aura steht,
um mich mürbe zu machen.
Werde ich jetzt verrückt??
Ich habe Angst davor.

E. Nein, verrückt nicht!
Magdalena, niemand steht in deiner Aura, 
aber du bist in Resonanz gegangen.

Und das liegt daran, dass du weder deinen Wert richtig einschätzt
(nein, ich meine NICHT, was du leistest,
ich meine deine Persönlichkeit!),
noch dass du dir über deine Schatten im Klaren bist!

Hier wirkt der Schatten, dass du taktischen Rückzug
mit verlorenem Krieg gleichsetzt!
Du willst den Krieg gegen das Böse gewinnen,
das willst du schon seit vielen Inkarnationen.

Aber um das zu können, musst du Erstens den Feind besser kennen
und Zweitens dich und deine Potenziale!

Und Drittens ist es auch dem tapfersten Krieger
mitunter unvermeidbar, sich zurück zu ziehen,
um wieder zu Kräften zu kommen
und strategisch bessere Voraussetzungen zu haben.

M. Dabei geht es mir doch gut!
Ich habe einen Mann, der mich liebt, ein wundervolles Zuhause. 
Wir können schöne Reisen machen, ich lerne die Welt kennen,
was ich ja schon immer wollte.

E. Ja ja, nur: Du fühlst das nicht mehr.
So wichtig ist der Sieg?

Aber nein, aber nein, sie hat dich nur völlig durcheinander gebracht,
so ist das mit den Täuschern.

Bedenke, mein Liebling:
Hass und Liebe sind auch nur zwei Seiten einer Medaille!
Und die heißt BINDUNG!

Du bist in eine Bindung eingegangen!
Wäre es anders, es wäre dir ganz egal,
was sie sagt, was sie droht, sogar, was sie tut!

Dir wäre nur das wichtig,
was WIRKLICH dein Besitz, dein Reichtum ist,
den kann dir das Böse nicht direkt rauben!

Also wird der Trieb dieser Frau benutzt,
um quasi über die Hintertür hereinzukommen in dein System.

M. Vielleicht ist es ja auch meine Medialität,
dass ich Einiges ahne und sehe, was ich nicht erklären kann
und womit ich nicht richtig umgehen kann.

Vielleicht kannst Du mir das sagen.
Wenn es die Medialität ist:
Wie kann ich dann damit umgehen??
Ich weiß!
Ich kann nicht in andere Leben eingreifen und kann nichts ändern.
Aber was kann ich für mich tun??

E. Deinen WERT begreifen und dann entsprechend handeln,
deinen wahren Besitz begreifen und dann entsprechend handeln. 
Und aus der Resonanz kommen!

Was wäre, wenn du NICHT ihre Werte teilst?
Was wäre, wenn dir Haus und Haus-Grenzen NICHT wichtig wären?

Und was wäre, wenn du dich nicht fürchtest,
wenn sie verrückte Dinge tut?
Sondern sie so findest, wie sie sich benimmt: Lächerlich!

M. Dies sind nun die wichtigsten Dinge,
die mich zurzeit beschäftigen
und mich am Leben so langsam verzagen lassen.

Keiner weiß dies so genau wie Du, Erich.
Aber vielleicht kannst Du mir sagen,
was das alles zu bedeuten hat
und wie ich damit in Zukunft besser leben kann.

Auch du kannst mir keine Auskunft über Andere geben.
Schon gar nicht, wie das Ganze ausgehen wird.
Aber vielleicht – und so hoffe ich ganz dringlich –
gibst Du mir eine Antwort:
Mit der ich leben kann, ohne zu verzweifeln.

E. Liebling Magdalena!
Das DARFST du GAR NICHT: Ver – Zweifeln!
Warum auch?

Alles, was ich dir gesagt habe, kannst du verstehen.
Und was du nicht verstehst oder nicht tief genug:
Nun, da haben wir doch unsere Freundin eingeweiht.

Ich freue mich, dass du diesen Brief geschrieben hast,
nur so kann ich dir antworten.

Und meine Antwort ist: Liebe Seele, fang endlich an,
von deiner Persönlichkeit so begeistert zu sein,
wie ich es bin!

M. Nun kommt noch etwas Anderes,
was vielleicht auch dazugehört zu dem Ganzen.
Dieser Brief war bei mir im PC verschwunden
und bei Hajo auch.
Hatte da jemand seine Finger im Spiel?

E. Nein, nein, nein, schau:
Der Brief ist da und die Antwort auch…

M. Ich liebe dich sehr, Erich,
und ich wünschte mir manchmal, ich wäre bei dir:
Dort, wo alles so friedlich ist und alles voller Liebe.

E. Ich liebe dich auch.
Aber ich will dich hier nicht sehen,
ehe du auf die Frage
„Na, mein Schatz, wer bist du denn?“
nicht sagen kannst:
„Ein glückliches Gotteskind!“

Na komm, das bisschen Arbeit schaffst du doch!

Uta: Liebe Magdalena, ich muss hier aufhören,
ich kann einfach nicht mehr.

Sei ganz herzlich umarmt, Magdalena.
Und meine herzlichen Grüße auch an Hans.

Deine Uta!