Unterschied

Uta – Thema: Vertrauen bewahren!

Vertrauen bewahren!
Was immer uns das Leben nehmen mag:
Solange wir unserem Selbst vertrauen können,
solange wir tief in uns wissen,
dass wir gut, wahr und richtig sind,
solange sind wir tief geschützt!
Verlieren wir dieses Vertrauen,
erleben wir uns als Ent – Täuschung
früher oder später.
Uta

Liebe Freunde unserer Arbeit.
Das letzte Drittel des Jahres 2013 hat begonnen.
Ein Jahr, das eine solche Fülle
völlig unterschiedlicher Eindrücke und Erfahrungen
mit sich brachte, dass es schwierig für mich war,
ein einzelnes Thema zu greifen
und es für einen Newsletter zusammenzufassen.

Ich könnte auch sagen:
Dass ich vor einer solchen Vielfalt stand,
dass die Entscheidung,
worauf ich mich konzentrieren sollte, schwer fiel.

Und genau damit ist das heutige Thema umschrieben.
Das Leben
– wie es sich bisher in diesem Jahr zeigte –
scheint eben nicht einfach
vielfältiger geworden zu sein, sondern chaotischer!

Geht es euch auch so?

Da fragt sich heute so mancher: Woran kann man sich noch halten?
Worauf die Zukunft aufbauen, das Vertrauen setzen?

Es scheint, als gäbe es keine Antwort!
Oder zumindest keine,
die über eine kleine Zeit hinaus Gültigkeit hätte.
Alles wird fraglich!
Das trifft sämtliche Bereiche des Lebens!
Nehmen wir nur einmal die politische Welt-Situation:
War es nicht einfach?
Wir wussten, wer gut und wer böse ist?
Wir wussten zum Beispiel:
Demokratie wird durch die USA vertreten.
Aber nach all den Skandalen der letzten Monate,
nach all den Internas, die nun herauskommen?

Es ist fraglich, ob wahr war, was wir zu wissen glaubten.

Andererseits: Wir wussten, dass die katholische Kirche
konservativste Interessen vertritt,
sich wenig ins aktuelle Geschehen einmischt
und dass sie seit Jahrhunderten gefangen ist
in uralte Traditionen.

Und nun dankt da ein Papst ab, ein Neuer kommt und
stellt gleich zu Anfang seiner Amtszeit viel Altes in Frage. 
Er mischt sich in Sachen ein,
die bisher den Politikern vorbehalten waren
und misst seine eigene Kirche an einer Art Basis-Christentum,
das wir dieser Kirche kaum noch zugetraut haben.

Was ist los?
Weiß wird Schwarz, Schwarz wird Weiß?!

Nicht anders sieht es im privaten Bereich aus:
Uns verlassen uns ausgerechnet die Freunde,
denen wir am Tiefsten vertraut haben!
Und Andere, denen wir kaum etwas zugetraut haben,
erweisen sich als feste Burg.

Gerade die Paare, bei denen wir felsenfest davon überzeugt waren,
dass nichts sie trennen kann, geben ihre Scheidung bekannt.

Und eben Jene, von denen wir sicher waren
 – Die Beziehung geht nie gut – 
die zeigen Allen, wie man trotz äußerem Druck zueinander steht.
Alles ganz verdreht?

Selbst die Natur scheint in derselben Situation zu sein!
Der Mai ist November
und Anfang September quälen sich die Menschen in Norddeutschland mit Temperaturen über dreißig Grad?

Zugvögel brechen auf und kehren zurück
und in den Großstädten wie Berlin
ziehen Nachts Rehe durch die Straßen!

Und wie sieht es in uns selbst aus?
Ist Schwarz noch Schwarz,
Weiß noch Weiß?
Das ist die alles entscheidende Frage, von der abhängt,
ob wir gut oder schlecht durch diese chaotische Phase kommen.

Je tiefer ich in die Aussagen der Engel und Verstorbenen gehe,
umso deutlicher wird, worum es im Wesentlichen geht:
Es geht ums INNERE und ÄUSSERE WAHR SEIN!

Wo wir auch hin sehen:
Das, was Welt weit zusammen bricht, das sind die Täuschungen! 
Es ist eine Zeit, in der Außen wahr wird,
was Innen schon lange wahr war!
Aber niemand sehen konnte oder wollte oder sollte.

Also haben wir gar keine chaotische Zeit? Doch!
Denn wenn alles Täuschen ein Ende hat:
Dann ist das Erste, was kommt, eine komplette Desorientierung!

Wenn eine Täuschung auf die Erste baute,
wie kann es dann anders sein, als dass das Ganze zusammenstürzt.
Auf Sand sollen wir nicht bauen!
Tun wir das?
Nun, ehrlich und einmal so ganz unter uns: Doch, das tun wir schon!
Mehr oder weniger Jeder.

Das ist so, das hat mit unserem
– gemessen am himmlischen ziemlich geringen –
Bewusstsein zu tun.

Wir messen dem Vordergründigen
nun einmal mehr Bedeutung bei als dem Hintergründigen!

Anders gesagt: Wir schauen auf die Fassade
und wissen ziemlich selten etwas über die Fundamente,
auf denen das Gebäude aufgebaut ist, das wir betrachten.

Ganz gleich, welches Gebäude:
das unseres “Glaubens” ist es allemal!

Wir GLAUBEN ständig an irgendetwas:
Wir glauben an diverse politische Aussagen,
w
ir glauben an diverse medizinische Parameter,
w
ir glauben an bestimmte Zukunfts-Berechnungen,
w
ir glauben, durch äußere Rückschlüsse
auf das Innere unserer Mitmenschen schließen zu können.

Und schließlich GLAUBEN wir: 
Uns selbst, unsere Fähigkeiten, Bedürfnisse,
Pflichten und Wünsche zu kennen!
Alles eine reine Glaubenssache?
Ja!

Es wird in esoterischen Kreisen
so viel und natürlich zeitgemäß so vielfältig
ein Bewusstseins-Sprung erwartet!
Nun, ich bin sicher:
Dass es eine Bewusstseinsänderung geben wird.
Ob wir die Kraft und Weisheit zu einem Sprung haben,
das lasse ich mal dahin gestellt.

Aber Eins ist sicher wahr:
Es wird keine Weiterentwicklung geben,
ohne dass wir das, was wir glauben, prüfen müssen.

Es wird keine bessere Welt
– Jenseits wie Diesseits –
geben können, ohne dass wir das fallen lassen,
was Täuschung ist, und uns dem zuwenden, was Wahr ist.

Es gibt zwei Menschen, an denen ich die Notwendigkeit
sehr deutlich aufgezeigt bekommen habe in den letzten Monaten.
Da ist zum einen jener junge Mann aus den USA, Edward Snowden.
Der kann seine Aufgabe, ein Verräter an jenen zu sein,
die guten Glaubens sind, unbeobachtet zu sein,
nicht länger ertragen!

Er KANN einfach nicht, er MUSS wahr sein!
Und das ist ihm nicht möglich,
ohne der Öffentlichkeit alles mitzuteilen.

Was er über den großen Verrat an der Freiheit
zur eigenen Meinungsäußerung weiß,
muss er der Welt mitteilen ohne Rücksicht auf sein eigenes Leben.
Wer ermisst die Not,
in die er war,
ehe er die für ihn folgenreiche Entscheidung traf?

Und ich nenne Franziskus,
jenen neuen Papst,
der es einfach nicht schafft,
sich dem Pomp und Glanz und Gloria
seines Amtes in alter Weise zu fügen.

Weil: Wenn er das tut, wird er an allem zum Verräter,
wofür er Jahrzehnte lang eingetreten ist.
Wer ermisst den äußeren und inneren Druck,
unter dem er steht?

Wahrheit hat einen Preis und der kann persönlich
und /oder kollektiv sehr hoch sein!

Wie gesagt: Unser aller Bewusstsein
ist aus himmlischer Sicht ziemlich miserabel!
Deshalb nimmt es auch gar nicht sonderlich wunder,
wenn der Mensch
– und da nehme ich Niemanden aus –
eine Kosten-/Nutzen-Rechnung aufmacht.

Wenn wir Wahr werden zu uns selbst und zu Anderen: 
Steht da der Preis und der Nutzen
in einem angemessenen Verhältnis?
Na?
Oft nicht!
Oder?
Ganz oft nicht!
Gar nicht, wenn die Wahrheit nur verletzt, aber nichts fördert. 
Tatsächlich?
Aber dann ist, was immer gefördert wird,
auf Sand gebaut!

Edward Snowden hat sein ganzes gewohntes Leben aufgegeben,
um einen Preis auf gar keinen Fall zu zahlen:
SICH selbst zu verlieren, sein Vertrauen in sich aufzugeben!
Er hat Recht getan!

Liebe Freunde, was nützt es dem Menschen,
wenn er die ganze Welt gewinnt und verliert dabei doch sich selbst?

Das ist nicht von mir!
Das gehört zu Jesus…
Der hat auch seinen Preis bezahlt!

In den letzten Monaten meiner Arbeit stand das Thema
“Wahr werden” im Mittelpunkt meiner Arbeit.
Egal, ob ich Selbstfindungs-Hilfe leistete oder Mediale ausbildete.

Oder ob ich euren Engeln die Chance,
euch ihre Wahrheit und damit eure zu zeigen, gab.
Oder ob Verstorbene sich zur Wahrheit ihrer Beziehung
zu euch äußerten: 
Wahr werden stand im Mittelpunkt jeden Tages!

Und deshalb ist es an der Zeit,
auch all Jene anzusprechen,
die ich bisher nicht persönlich erreicht habe,
in der Hoffnung, die
– wie mir scheint –
sehr wesentliche Quintessenz dieser Zeit weiter zu geben.

Was immer uns das Leben nehmen mag:
Solange wir unserem Selbst vertrauen können,
solange wir tief in uns wissen,
dass wir gut, wahr und richtig sind,
solange sind wir tief geschützt!

Verlieren wir dieses Vertrauen,
erleben wir uns als Ent-Täuschung früher oder später.

Und es gibt kein Leid
– selbst über den Tod hinaus – das tiefer geht,
keine Verletzung, die weit reichendere Folgen hat.

Unsere Wahrheit zu finden und zu leben, das ist sehr,
sehr schwierig in einem kollektiven Bewusstsein der Täuschung.

Alle Religionen der Welt wollten
in ihren Anfängen den Menschen helfen,
diese Täuschung aufzuheben!
So wichtig ist es!

Ich habe gesagt:
Wahr sein hat seinen Preis!
Das ist wirklich wahr und oft ist der hoch!

Aber liebe Freunde:
Täuschung hat IMMER einen viel zu hohen Preis!

Gestern wollte ich meine Tochter im Rheinland besuchen,
wir haben die Autobahnabfahrt verpasst und sind in Krefeld gelandet.

Unser Navi, ein Meister der Täuschung,
hat uns eine geschlagene Stunde durch diese Stadt gekurvt,
bis wir endlich den Weg herausfanden,
weil wir endlich das richtige Hinweisschild fanden. 
Von da an war alles ganz leicht!

Im übertragenen Sinn fahren wir alle
mehr oder weniger mit einem derartigen Navi durch unser Leben.

Wir haben von Geburt an Täuschungen im Programm! 
Nämlich diejenigen, die unsere Seele
in vergangenen Leben nicht aufgeben wollte.

Dazu fügen sich dann die Täuschungen der Familie,
in die wir geboren werden.
Und letztlich noch all die Täuschungen der Gesellschaft,
in der wir Zuhause sind.

So programmiert,
irren wir durch unsere begrenzte Lebenszeit.

Von einer Enttäuschung zur Anderen?
Ja, durchaus, das kann man so sehen!

Aber man kann auch sagen:
zu immer mehr Klarheit über den Weg und das Ziel.
Letzteres ist möglich, vorausgesetzt:
Wir WOLLEN klar werden!
Wir WOLLEN wahr werden!

Was es dazu braucht?
VERTRAUEN!

Das Vertrauen darin,
dass unsere Reise durchs Leben
einen WIRKLICH guten Zweck hat!

Wenn wir in Krefeld aufgehört hätten,
nach Wegschildern zu suchen,
würden wir vermutlich immer noch in dieser Stadt herumfahren.
Aber das haben wir nicht getan!

Wenn wir aufhören, nach Wegschildern zu schauen
in unserem Leben,
dann kurven wir herum,
weil wir nichts Anderes haben
als unser täuschendes Navi!

Mein Leben ist ein gesegnetes Leben,
ich hatte Wegschilder:
Ohne sie wäre ich zwar nie ent – täuscht worden,
aber ich wüsste heute noch nicht:
Was mein Ziel ist.

Es war anstrengend,
nach ihnen meine Route durchs Leben zu fahren. 
Aber es ist gut,
jetzt in den chaotischen Zeiten der Welt zu wissen:
Ich habe ein Ziel und
das ist den Preis wert!

Liebe Freunde, wisst ihr, was euer Ziel ist?
Das seid ihr selbst!
Das ist genau das in euch, 
das euer Anteil an dem ist, was Gott genannt wird!

Wir sind nämlich Gottes Nachwuchs!
Und wie das so ist mit dem Nachwuchs:
der wächst!

Und wie das so ist mit Kindern:
Dem Einen vererbt man diese Eigenschaft,
dem Anderen jene.
Das eine Kind erbt die eine Anlage,
das Andere eine Andere. 
Deshalb hat jedes Gotteskind
seine ganz individuelle Wahrheit.

Diese Wahrheiten, die werden gebraucht
für eine neue, eine gute und stabile Welt!

Wenn ich dem Einen oder Anderen
jetzt Mut gemacht haben sollte,
seinen Wegweiser zu suchen, dann freut mich das.

Wenn sogar der Eine oder Andere den Mut findet,
das, was ich an Gaben bekommen habe,
zu nutzen, um seine Wahrheit in gemeinsamer Aussicht
auf die Wegweiser herauszufinden,
dann wird mich das mit tiefer Dankbarkeit und Vertrauen erfüllen.

Dass diese Zeit, in der aus Schwarz Weiß und umgekehrt wird,
doch einen guten und sehr wahren Sinn hat.

Lasst uns heraustreten aus den Wegen der Täuschungen!

Lasst uns gemeinsam feste Fundamente gründen!
Jeder, wie es ihm gegeben wurde
und jeder an dem Platz, an den er gestellt ist.

Das letzte Drittel des Jahres beginnt bald,
das Licht tritt zurück, es wird dunkler und kälter.
Nichts kann so wichtig sein, wie Licht anzumachen:
Innen und Außen.

Jeder, der es tut
– ob “nur” für sich oder zum Nutzen Anderer –
der trägt dazu bei, dass aus Chaos Chance wird
und aus Verwirrung Klarheit.

Ich danke Jedem von euch,
der mir bisher zugehört hat.

Und ich hoffe und bete,
dass euch dieser Brief
ein rechter Wegweiser ist in einer sehr verwirrenden Zeit.

In Liebe und Vertrauen

Eure Uta Hierke-Sackmann

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