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Elia – Sieh dir an, wo du dienst und wo du opferst! Dort, wo du dienst, ist es gut!

Sieh dir an, wo du dienst 
und wo du opferst!
Dort, wo du dienst,
ist es gut!
Dort, wo du opferst,
schaffst du Täter! 

Und niemand will ein Täter sein!
Andere durch das eigene Aufopfern
zum Täter zu machen,

ruft Abwehr hervor.
Das sind energetische Grund-Wahrheiten! 
Gesetzmäßigkeiten,
die stets so ablaufen!

Elia

Teil 1
Zu Gast ist Ilona.

Elia. Guten Abend, liebe Freunde.

Hajo und Ilona. Guten Abend, Elia.

E. Ich freue mich,
dass du den Weg in schwerer Zeit
hierher gefunden hast.
Eine müde Wanderin ist gekommen.
Schritte, die schwer geworden sind.
Wege, die ausgetreten scheinen,
die in einen scheinbaren Nebel führen,
der unentwirrbar ist.

„Wo ist die Sicherheit?
Wo geht es hin?
Wie soll ich meinen Schritt abwägen,
wenn ich nicht weiß,
wohin ich meinen Fuß setze?
Wie soll ich den aufrechten Gang bewahren,
wenn mich Sorgen drücken und
eine ungewisse Zukunft?
Wenn ich nicht einmal weiß,
ob dieser Weg eine Abbiegung haben wird 
oder eine Steigung
oder ob ich schon zwei Schritte
vor dem Abgrund stehe?“

So wird die Wanderin müde!
Nicht wahr?
Du bist hergekommen, um Kraft zu bekommen,
um wieder mit festem Gang zu gehen.
Du bist hergekommen in der festen Hoffnung,
hier das zu finden, was dir fehlt:
die Klarsicht.

„Werden meine Augen schauen,
wohin ich gehe?“
Im übertragenen wie im wahren Sinn
ist dies deine Frage: 
„Bin ich im Nebel sicher?“

Wenn die Nebel in die Täler der Berge ziehen,
dann sind sie fort, wie weggewischt:
die alten, mächtigen Freunde.
Dann sehen wir nicht mehr,
dass sie da sind mit ihrer Kraft und ihrem Schutz.
Ja, dann wird jeder Weg gefährlich!
So scheint es!

Ilona, ich bin froh, dass du gekommen bist.
Schau nur: So müde du bist,
so bringst doch gerade du
ein Licht zu unseren beiden Freunden hier,
ohne dass du es ahntest.
Was dir nur Traum war,
ist ihnen Trost, Hoffnung
und ein Licht im Nebel.
Nun ist es an mir,
dir ein Licht im Nebel zu schenken.

Du weißt, ich darf dir nicht sagen,
was Morgen ist
und Übermorgen.
Nicht, was Außen ist!
Aber ich darf dir sagen,
was Innen ist! 
Was die innerste Wahrheit deiner Seele ist: 
Davon darf ich dir sagen.

Und ich sage dir:
Tiefer Frieden wird in dir sein.
Und ein Lächeln wird dich erfüllen.
Und du wirst sehen und erleben,
dass stets sich Jene finden,
die zueinander gehören.
Und du wirst sehen,
wie Einer des Anderen Not mildert.

Du wirst nehmen und geben!

Und es wird still sein in dir.
Eine warme, gute Stille,
aus der heraus du jeden weiteren Schritt
sicher und frohgemut gehen kannst.

Mögen auch Nebel ziehen
und möge auch die Nacht hereinbrechen
und möge es Winter werden:
Sicheren Fußes gehst du deinen Weg.
Dies – mein Licht in deinem Nebel –
schenke ich dir!

Ich habe nie gelogen.
Ich sagte nie, was nicht auch wurde.
Es ist nicht meine Macht,
über Tage,
Stunden,
Minuten,
Wochen,
Jahre zu reden.
Denn wann eine Zeit erfüllt ist,
das kann auch ich nicht sehen!

Aber ich sage dir:
Dieses wird Zukunft sein!
Zukunft deiner Seele:
Im stillen Frieden deinen Weg gehen!
Nicht mehr allein, sondern tief verbunden.
Nein, nicht nur mit uns! 
Und nein:
Nicht nur mit Jenen,
die Hilfe von dir erwarten.
Sondern im Gleichschritt
mit gleichgesinnten, nahen, guten Seelen.

Fass nur Mut, müde Wanderin! 
Dies ist nur ein Teil des Weges.
Die Nebel ziehen vorüber.
Jeder Nebel zieht vorüber! 
Hörtest du je von einem Ort, an dem ewig Nebel ist?
Nicht so.

Die Winde der Zeit kommen
und wischen die Nebel davon!
So ist es stets!
Die Sonne kommt
und sprengt den Nebel auf
und er vergeht und wird vergessen sein.

Und du wirst sie wieder sehen:
deine Wege und Wegbiegungen, deine Ziele und Möglichkeiten.
Und du wirst sie wieder sehen:
die guten Berge und Freunde.
Die alten Gewissheiten aber müssen sich wandeln! 
Wie ewig Wandel ist in allem, was Licht ist!

Voran gehen kann nur der, der nicht zurückschaut!
Der weiß, was er hinter sich hat,
aber nicht zurückschaut!
Das ist sehr wichtig!
Neues Erleben kann nur,
wer nicht stets das Alte
im Neuen erwartet!
Denn das ist Zurückschauen.
Das ist dann „das Alte ins Neue transportiert“!

Das Alte loslassen,
wirklich Vorurteils-frei sein:
Das ist eine hohe Kunst!
Und es bedeutet tiefe Weisheit.
Ohne Vorurteil die neuen Wege akzeptieren: 
das ist Bereicherung!
Das ist mit dem Strom des Lebens schwimmen.
Hier liegt große Weisheit!
Und ich hoffe,
ihr Drei werdet darüber nachdenken.
Nicht nur du allein!

Steh auf, müde Wanderin.
Der Nebel zerteilt sich schon.
Du wirst es sehen!

Ich werde deine Fragen
jetzt im Anschluss beantworten.

Nun, Ilona, stell mir deine Frage.

I. Ich spüre ganz stark eine höhere Energie.
Ich möchte gerne wissen, wer an meiner Seite ist.
Ich möchte diese Energie gerne begrüßen.

E. Ich werde es dir nicht sagen,
sondern DU wirst es wissen.
Du wirst es wahr nehmen!

Du bist gekommen,
um ein Licht im Nebel zu finden.
Es ist an der Zeit,
dass du deine Fähigkeit zur Wahrnehmung begrüßt!
Ich werde es dir nicht abnehmen,
deine Gabe zu nutzen! 
Täte ich es:
Du würdest nur wieder im Nebel stehen!

Es ist an der Zeit,
die Wahrheit anzunehmen, die in dir ist!
Ich muss es nicht wiederholen! 
Du weißt, dass du medial begabt bist!
Du weißt,
dass du über Fähigkeiten und Möglichkeiten verfügst,
die in dir schlafen!

Warum schlafen sie?
Weil Vorurteile dich hindern! 
Anzunehmen, was doch wahr ist!
Ich sprach eben davon, dass der, der weitergeht,
sich vom Vor-Urteil trennen muss.

Woraus speisen sich die Vor-Urteile?
Nun:
Aus euren Erfahrungen.
Wem dienen sie?
Nun: eurem Verstand.
Euer Verstand ist nicht eure Seele.
Euer Verstand ist nichts als Eines der Mittel,
die der Seele zur Verfügung stehen!

Die Wahrheit annehmen!
Ohne Vor-Urteil,
ohne Urteil überhaupt.

Annehmen, was ist,
das scheint sich leicht, zu sagen
und schwer, zu tun.

Annehmen, was ist!
Aber das ist
– merke es dir, Ilona –
Das ist die einzige Pflicht, die ihr habt! 
Das Jetzt zu tragen!

Trägst du nur das Jetzt?
Nein, nein.
Du trägst das Gestern
und das Morgen gleich dazu! 
Wie kannst du das Morgen tragen,
wenn du es nicht kennst?
Warum hältst du für Wahr,
was du vermutest und befürchtest?

Was ist denn das Morgen?
Eine Phantasie, nichts als eine Phantasie!
Aber der Verstand neigt dazu,
überheblich zu sein! 
Er ist sozusagen euer interner Statistiker.
Der Verstand argumentiert mit Wahrscheinlichkeiten:
Wahr – Schein – lich!
Das Eine ist das Wahre und
das A
ndere ist der Schein.

Die Wahrheit ist nur das Jetzt!
Das Leben fließt, es ändert sich immerwährend.
Ruhe wechselt mit Ansturm,
Fülle mit Leere,
Aktivität mit Stillstand.
Immer ist es der Wechsel!

Aus dem Herbst wird Winter
und aus dem Winter Frühling
und aus dem Frühling Sommer.
Jahr für Jahr
wird aus dem Tag die Nacht
und aus der Nacht der Tag,
wird aus dem Wachen der Schlaf
und aus dem Schlaf das Wachen.
Alles ist Wechsel!

Und eure Wahrheit findet ihr
immer nur im Jetzt!

Wer das nicht begreift,
der muss dem Verstand Folge leisten!
Ausschließlich ihm! 
Und das macht sehr müde! 
Denn euer Verstand ist auf das angewiesen, was er kennt.
Was kennt er denn schon?
Was kennt der denn schon? So wenig.

Jetzt – dieser Tag – ist die Wahrheit! 
Jetzt – diesen Tag – musst du leben!

Gestern?
Gestern ist vorbei.
Es wiederholt sich kein Gestern! 
Morgen?
Das weißt du nicht!

Das, Ilona, gilt es, zu akzeptieren! 
Nur so!
Nur so könnt ihr auf ein erfülltes Morgen vorbereitet sein!

Ihr nennt es Fixierung:
Eine vorgefasste, orientierte Ausrichtung
auf eine Erwartung, die ihr habt.
Euer Verstand sagt:
Wenn A geschieht
und B dazu kommt,
dann wird C geschehen.
Warum?
Nun, weil es schon einmal so war! 
Und was schon einmal war,
wird immer wieder so sein?

Das schließt die Möglichkeit der Veränderung aus.
„Umstände verändern sich, Inhalte niemals!“
Das sagt der Verstand!

Ilona, es ist Zeit,
deine Vor-Urteile fallen zu lassen!
Dein Vor-Urteil, das dich hindert: 
Jene Kraft neben dir wahrzunehmen
und als das, was sie ist, zu benennen und zu erkennen.
Dieses Vorurteil lautet:
Was Ilona sagt, ist Unsinn! 
Ilona ist viel zu dumm, um zu wissen, worum es geht!

Wessen Vorurteil ist denn das?
Deins?
Nicht nur.
Erinnerst du dich, Ilona?

„Wenn ich schon mal den Mut hab,
was zu sagen, dann ist es eh nicht richtig
oder stimmt zumindest nicht ganz! 
Meine Wahrnehmung ist also nicht wahr! 
Darauf kann ich mich nicht verlassen!“

Ja, das Dumme ist, dass dein Verstand
die Ereignisse der letzten Jahre kaum dazu benutzt hat,
deine Vorurteile zu verändern.
Er hält immer noch das für wahr,
was die kleine Ilona wahr zu nehmen hatte!

Jetzt wird es aber Zeit!
Jetzt wird es Zeit, dass wir deinen Verstand ins Jetzt bringen!
Dass er jetzt auf schaut und nicht mehr nach hinten schaut!
Dass er die Wahrheit im Jetzt akzeptiert!

Darauf musst du ihn trainieren!
Jetzt ist wahr: 
Was die Ilona sich so denkt,
was für Luftschlösser sie sich baut
und was für Phantastereien sie hat.
Aha!
Ilona: Und nun sind es aber gerade die Träume,
die Phantastereien, die wahr sind!
Du nimmst jetzt wahr!

Ich möchte, lieber Hajo,
dass Uta und Ilona morgen
Wahrnehmungs-Übungen machen, dass sie sich abgleichen.
Ich möchte vorschlagen,
dass Uta mit Ilona eine mediale Reise macht
– Kraftorte und jenseitige Wesen, die anwesend sind –
und noch einmal die Ich-Wahrnehmung!

Ich möchte, Ilona, dass du schauen lernst:
was Wahr ist!
Geht!
Schaut!
Vergleicht eure Wahrnehmung!
Lerne, zu akzeptieren, was in dir ist! 
Lerne, zu verstehen:
Dass du mehr als deine beiden Körper-Augen hast.
Magst du dieses Experiment wagen?

I. Gern.

E. Hm.
Magst du dieses tun ohne Vorurteil?
So wie ein Wissenschaftler ganz vorurteilsfrei
seine Experimente machen muss?

I. Ja.

E. Wissenschaftler müssen völlig vorurteilsfrei sein,
sonst verfälschen sie ihre Ergebnisse.
Menschen sollten völlig vorurteilsfrei sein,
sonst verfälschen auch sie ihre Ergebnisse!

Ja, wahr ist, was ich wahr – nehme!
Darin aber, Ilona – ich sage es dir –
da liegt wieder ein Opfer-Leben:

Es ist edel und gut, dem Nächsten zu dienen!
 
Doch der wahre Diener bedient sich auch selbst!
Denn sonst verliert er seine Kraft
und dann kann er nicht mehr dienen!

Sieh es dir an:
Wo du dienst und
wo du opferst.
Dort, wo du dienst, ist es gut.
Dort, wo du opferst, schaffst du Täter! 
Und Niemand will ein Täter sein!

Andere durch das eigene Aufopfern
zum Täter zu machen, ruft Abwehr hervor.
Das sind energetische Grundwahrheiten! 
Gesetzmäßigkeiten!
Die stets so ablaufen!

Wer aus Liebe dient,
aus Zuneigung
oder auch meinetwegen
nur aus Anstand, der weiß darum:
Dass er im Grunde gleichen Ranges ist! 
Doch wer sich opfert,
der schafft ein Ungleichgewicht der Kräfte!

Denk darüber nach.
Ja?