Xenophobie

Elia – über das Destruktive, das Zerstörerische, das den Fortschritt aufhält, das Böse.

Das Destruktive,
das Zerstörerische,
das den Fortschritt aufhält,
das Böse.

Wenn das Destruktive ein böses Gesicht hätte,
es wäre nicht verlockend. 

Wenn es mit Ankündigungen kommen würde:
wir wären gerüstet.

Aber so geht das Destruktive nicht vor.
Es tarnt sich, es schleicht sich an,
es arbeitet mit dem Unverhofften
und es täuscht.

Und deshalb ist die einzige Methode,
ihm zu begegnen:
es anzuschauen.

Elia

Zu Gast ist Ursula.

E. Wir fahren fort.

Das Destruktive, das Zerstörerische, das den Fortschritt aufhält: 
das Böse.
Wenn es denn ein böses Gesicht hätte,
es wäre nicht verlockend.
Wenn es mit Ankündigungen kommen würde,
wir wären gerüstet.
Aber so geht das Destruktive nicht vor! 
Es tarnt sich,
es schleicht sich an,
es arbeitet mit dem Unverhofften
und es täuscht.
Und deshalb ist die einzige Methode,
ihm zu begegnen,
es anzuschauen.

Und das hast du heute getan! 
Du hast die Wahrheit geschaut und das macht frei.
Denn Wahrheit ist viel leichter zu ertragen 
– selbst wenn es um eine böse Wahrheit geht – 
als Täuschung auszuhalten.
Nicht wahr?

U. Ja.

E. Du bist ein Stück leichter geworden heute,
ein Stück freier
und viele Stücke größer.
Ich gratuliere dir.
Und nun ist es wichtig,
dass du daran fest hältst: 
an deinem Mantra über deine Helligkeit,
über deine Leichtigkeit, nicht wahr?

U. Hm.

E. Halt es gut fest,
denn das ist von jetzt an
dein Schutzschild gegenüber dem Destruktiven.

Und nun stell mir bitte deine erste Frage für heute.

U. Ich bin in jüngster Kindheit
schon ein paar Mal fast wirklich ertrunken.
Ich liebe das Meer sehr und ich gehe unglaublich gerne schwimmen
und träume auch oft von Delfinen, Fischen, Schildkröten, Mantas.
Kannst du mir etwas zu meiner Verbindung
zum Element Wasser sagen, was das für mich bedeutet?

E. Ich kann dir etwas zur Verbindung
zum Göttlichen des Wassers sagen.

Du warst eine Priesterin des Meeresgottes
und du hast Reisen gemacht zu ihm.
Du kannst das Meer als Wesen sehen
und alle Wesen in ihm.

Und du kannst seine Kraft spüren,
seine Liebe, seine Unbändigkeit.
Du kannst es lesen.

Eine solche Verbindung,
die eine Seele eingeht
mit dem Seelenwesen des Meeres
– oder der Erde oder dem Feuer –
ist immer sehr einprägsam für die Seele!

Für dich hat das Meer stets etwas Göttliches!

Und dass du fast ertrunken wärest,
das war auch die Sehnsucht des Kindes, frei zu werden.
Aber das Meer wollte dich nicht! 
Verstehst du?

U. Ja.

E. Wasser ist, wenn du so willst,
dein liebstes Zuhause auf Erden.
Das ist bei Menschen verschieden.
Frag einmal den Hajo,
wie es dem mit dem Feuer geht.
Oder frag die Uta,
wie es ihr mit Wasser geht.
Da wirst du ganz andere Antworten finden.

Du warst Priesterin des Meeresgottes
und das hat dich geöffnet für alle Zeit
für dieses Element
und für die Seele des Meeres.
Ja?

U. Ja.

E. Gut. Deine nächste Frage, bitte.

U. Mein Mantra
„Ich bin lebendig, hell und klar“,
das macht mir viel Freude.

E. Das soll es auch, ja.
Das ist der Sinn des Mantras.
Ich sagte ja,
das ist dein Schutzschild gegen das Destruktive.
Dieses Schutzschild gilt es, zu erproben!

Es geht darum, es präsent zu haben.
Darum ist es sinnvoll,
dass du dich mit diesem Mantra
ganz vertraut machst.
Du kannst es singen,
du kannst es tanzen,
du kannst es sprechen,
du kannst es flüstern,
du kannst es schreien
und solltest das alles auch tun.

Ein Mantra wird dadurch lebendig,
dass es gebraucht wird
und sich in Herz und Hirn verankert.
Es hat aus sich heraus genau die Kraft,
mit der ihr es emotional aufladet.
Und die Freude ist eben diese Kraft.

All der Trübsal,
all dem Traurigen,
all dem Resignativen: 
womit kann man dem am Besten begegnen?
Mit Freude.
Und darum ist es ein schönes Mantra. Ja?

U. Ja.

E. Gut.