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Elia – Teil 1, Götz: Wenn Seelen durch Landschaftsveränderungen Probleme haben, ins Jenseits zu gehen.

Wenn Seelen durch Landschaftsveränderungen Probleme haben,
ins Jenseits zu gehen.
Es geht darum,
energetische Wegweiser für die Seelen zu setzen.
Es muss darum gehen,
diese Seelen in der Natur zu belassen,
ohne dass sie Menschen belästigen. 
Wir müssen sie umleiten!
Elia

Elia. Guten Tag, liebe Freunde.

Hajo. Guten Tag, Elia.

E. Guten Tag, Andreas.

Andreas. Hallo.

E. Ich möchte mich sehr bei dir bedanken für die Arbeit,
die du mit meiner Welt gehabt hast.
Du hast nicht aufgegeben.
Du hast nicht resigniert.
Du willst eine Lösung des Problems, weil du dein Land liebst.
Du gibst nicht auf.
Auch das ist ein Ahnenerbe, ein positives!

Aber du stehst vor einer Aufgabe:
Die konntest du allein nicht lösen.
Und ob es uns gelingt, sie dauerhaft zu lösen:
Das kann ich leider nicht garantieren.
Das bitte ich, zu bedenken.

Ich weiß, dass ihr Fragen habt, Hajo.
Und ich bitte, die jetzt zu stellen.

H. Ja. Uta hat die Frage mit Seelen,
die da wie auf einer Bahn durch die Landschaft,
die durch das Dorf und durch das Haus ziehen:
Wem folgen die?

E. Besser gesagt: Wem folgen sie nicht mehr?
Über eurer sichtbaren Welt
gibt es die nicht Sichtbare, die Energetische:
ein Ab-Bild, ein Muster-Bild.
Die Alten nannten es „Die Schatten-Welt“.
Ihr nennt es heute „Den Belt“.

Und so wie eure Erde Straßen der Energie hat,
gibt es das Abbild dieser Straßen
eben auch in der Welt des Belts.

Auf diesen energetischen Straßen bewegen sich bestimmte Seelen.
Und sie bewegen sich dort nicht ziellos!
Sondern sie werden geführt.
Spiral-artig in der Hoffnung,
dass sie mehr und mehr Vertrauen in das Licht bekommen,
das sie durchaus wahrnehmen.

Sie sind dort nicht völlig allein!
Sie haben die Chance, dem Du zu begegnen,
wenn sie es denn wahrnehmen wollen.

Und sie sind geordnet!
Diese Ordnung ist wichtig!
Ihr dürft euch das vorstellen
wie die Bahnen der Zugvögel
oder die Straßen der Ameisen.
Sie bewegen sich nicht sinnlos,
sondern geordnet in einem scheinbaren Chaos.

Die Struktur dieser Bahnen ist vorgegeben durch die Erdstruktur! Zerstört ihr die Erdstrukturen,
zerstört ihr die Bahnen.

Und das Problem liegt hier vor!
Die Bahn, die hier gestört wurde, führt nicht mehr weg,
sondern ist wie ein Spiral-Kreis.
Und gehen welche, machen sie Platz für die Nächsten.
Es sind hier alle Belt-Seelen betroffen
im Umkreis von über fünfzig Kilometer.
Verstehst du das?

H. Ja.

E. Andreas, verstehst du das auch?
Das ist ein weites Einzugsgebiet über die Jahrzehnte.
Hier in diesem Kreis bewegen sich Seelen,
die zum größten Teil Heim möchten.
Aber viele aus jener Generation und Epoche
wissen nichts über das Jenseits!

Und das Licht, das sie wahrnehmen,
empfinden sie nicht als Richtung,
nicht als Ort und schon gar nicht als ein Zuhause.
Sie wissen nicht einmal,
dass sie im Jenseits existieren!

Es ist etwas zwischen Traum und Wachen!
So scheint es ihnen.
Und sie verlieren auf ihrer spiral-artigen Wanderung
mehr und mehr das Wissen über Zeit und Raum.
Manchmal sogar das Wissen über sich selbst!

Die Aufgabe, vor der wir nun alle stehen, ist:
die Wanderung zu leiten!

Und um dies zu tun, Andreas,
brauchen wir deine Kraft und Utas Wissen.
Wir werden das erst machen können am morgigen Abend.

Aber ich möchte dir jetzt schon sagen, worum es gehen wird.
Es geht darum:
energetische Wegweiser für die Seelen zu setzen.
Es muss darum gehen:
Diese Seelen in der Natur zu belassen,
ohne dass sie Menschen belästigen.

Verstehst du das?
Wir müssen sie umleiten.
Kannst du das nachvollziehen, Andreas?

A. Ja.

E. Umleiten in aller Freundlichkeit,
aber auch Konsequenz.
Und die Abzweigung zu eurem Haus hin muss verboten sein!
Und das geht nicht mit Freundlichkeit.

Wir werden morgen noch sehr viel mehr darüber reden müssen.
Vorläufig, denke ich, habe ich euch die Grundinformation gegeben. Ja?

Habt ihr noch Fragen dazu?

H. Also:
Es ist nicht so, dass da ein Kessel drüber ist
und sie deshalb nicht ans Licht kommen.
Sondern einfach durch Unwissen?

E. Ja.
Und sie sind auf der verwirrten, energetischen Bahn.
Das wird sehr schwierig Morgen!
Denn sie müssen ein Teil ihrer Strecke
mit weniger Energie weiter ziehen!
Obwohl das sehr verlockend ist,
auf der energetischen Bahn zu bleiben.
Daran werden wir Morgen gemeinsam arbeiten.

H. Ja.

E. Hast du noch eine Frage?

H. Nein, danke, Elia.

E. Auch keine Frage von Uta?

H. Da war noch die Frage.
Warum sind es so viele Seelen,
was haben wir ja jetzt?

E. Es sind Seelen – seit Jahrzehnten –
aus dem Umkreis von 50 Kilometern.

H. Und warum sie nicht wegkommen, ist auch klar.

E. Ich denke, es erklärt hier auch:
Warum so eine Traurigkeit über deinem Land ist.

A. Hm.

H. Was für eine Wesenheit sorgt für die Aggression
von Schloss Wolfersdorf?

E. Das ist eine sehr alte Geschichte!
Dort ist eine Beltseele,
die ganz speziell den Besitzer eures Landes verflucht hat.
Die gilt es, zu beruhigen!
Das könnt ihr aber noch tun.

Du hast schon gespürt, Andreas:
Dass mit List auf dich geschaut wird von dort,
mit einer Art spöttischer Überheblichkeit, nicht wahr?

Nun, ich denke: Das sollte nicht allzu schwer fallen.
Aber das solltet ihr nicht mehr heute machen.

Der Fluch basiert auf Neid.
Es ging darum, dass jene ehemaligen Besitzer
eigentliche Leibeigene des Herrn dieses Schlosses waren.
Aber sie hatten Geld.
Und Geld, das ihm fehlte.

Es war nicht einmal viel Geld gemessen an dem,
was er schon verschwendet hatte.
Aber es hätte ihn ein Weilchen die Not überbrücken helfen können,
wenn sie es gegeben hätten.

Aber sie waren keine Leibeigenen mehr.
Sie waren Untertanen des preußischen Königs geworden
und es stand ihnen frei, wem sie Geld liehen und wem nicht.
Und sie haben es nicht getan!

Dieser Mann hatte seine eigenen magischen Kräfte
und darum hat er alle verflucht,
die auf diesem Hof sind,
die Herren des Hofes sind.
Sie sollten von nun an – wie er –
keine Krone mehr für ihre Schulden finden,
keine Sicherheiten mehr für ihre Kinder haben.
Sie sollten wie er um Geld betteln müssen!
So lange, wie der Hof bewohnt ist.

Gibst du den Hof auf, gibst du ihm den Verfall preis.
So sieht der Fluch es vor!

Es ist einfach, dies zu befrieden!
Und es wird dir gewiss gelingen,
wenn du auch nur ein wenig Verständnis und Mitgefühl
mit diesem Einen hast.
Ja?

Das schafft ihr.
Das kann man von euch leicht nehmen.
Den Zug der Seelen zu ändern, das ist eine schwierigere Aufgabe.

Gibt es noch eine Frage?

H. Ja, Uta fragt:
Warum ist es am Schlimmsten, wenn es schneit?

E. Weil es zu Reflektionen kommt.
Das kristalline Wesen des Wassers ist reflektierend
und dann ist die Energiebahn ohnehin noch sehr viel gestörter! 
Wie verwirbelt!
So dürft ihr euch das vorstellen.

Dann kommt zum Zug der Seelen auch noch Angst!
Und aus der Angst der Wunsch nach Bindung.
Ja?

H. Hm.

E. Gut.

H. Das hat also mit dem Tagebau bei Schepsdorf zu tun,
dass dort der Weg zerstört ist?

E. Nicht in Schepsdorf selbst,
aber nahe daran ging der Weg lang.
Und dieser Weg ist nicht mehr frei.
Und durchs Wasser können diese Seelen nicht!

Und ich möchte hier auf etwas aufmerksam machen.
Andreas, du hast schon verstanden,
dass das Wasser zurück kommt.

Und tatsächlich ist das Wasser
eine Abwehrmaßnahme der Erde gegen den Zug dieser Seelen.

Sie können nicht durchs Wasser.
Sie können einen Graben überbrücken, einen kleinen Fluss.
Aber sie können nicht in einen See und ein Meer gehen.
Und die Erde:
Sie reagiert, wie Erde eben reagiert:
Sie wehrt das, was schadet, ab!
Ähnlich wie der menschliche Körper auf einen Bienenstich reagiert.

Du siehst, alles hängt mit einander zusammen.
Das steigende Wasser ist eine Gegenmaßnahme.
Nur: Sie hilft euch nicht.

Gibt es noch eine Frage?

A. Warum steht die Wasserenergie?

E. Dieser Einbruch muss kommen,
da es zu einem Steigen des Wasserdrucks kommt.
Es ist noch kein Fluss da, der es wieder aufnimmt.
Es ist noch keine natürliche Bewegung vorhanden,
die genug Druck hat.

Das würde sich ausgleichen, wäre nichts mehr bewohnt.
Würde kein Graben mehr zur Entwässerung benutzt,
würde alles seinen natürlichen Gang gehen.

Dann hättet ihr innerhalb kürzester Zeit
eine Seefläche mit kleinen Inseln!
Unbewohnt, bis sich all das Wasser wieder sammeln würde
und sich einen neuen Weg bahnt zum Meer hin.

So ist es anders.
Ja?

Gibt es noch eine Frage?

A. Nein.
Da ist zwar noch die Frage nach der Ursache der Ambivalenz.
Aber das verstehe ich nicht.

E. Ich denke, darüber hast du mit Uta schon gesprochen.
Die Frage gilt nicht mir.

A. Ach so. Okay.

E. Ich möchte zum bewegten Wasser noch etwas sagen.
Es steht mir fern, dich zu beeinflussen:
Ob du dort bleibst oder nicht in Anbetracht des Risikos.

Aufmerksamkeit wird wahrscheinlich ein Leben lang von dir
an jenem Ort gefordert werden:
aufmerksam auf die Erde und aufmerksam auf das Wasser.

Das musst du entscheiden, ob du das möchtest.
Aber wenn es um die Bewegtheit des Wassers geht:
So gibt es viele Formen von Bewegtheit.
Es muss nicht immer der Fluss sein.
Es kann sich das Wasser auch aus sich selbst heraus bewegen!

Fische tun das, Kaulquappen, Kröten.
Alles, was lebt, erzeugt Energie und Bewegung!
Und wenn du es beleben willst, müssen es nicht Gräben sein.
Lebendigkeit kann auch anders entstehen.

Aber du empfindest das Wasser an sich als faul.
Und das hat leider etwas mit der sehr destruktiven Energie zu tun,
die durch den Zug der Seelen da ist!

Und du weißt: Du hast das Wasser dort in deiner Kindheit
keinesfalls als faulig empfunden.

Es war lebendig und voller Abenteuer:
Tanzende Libellen, Frösche, die quakten.
Es war voller Leben, obwohl es still stand!
Nicht wahr?

A. Hm.

E. In diesem Fall ist es nicht das Wasser selbst,
sondern es ist die Energie der Jenseitigen, die hier zum Sterben ist.

Was fehlt dem Land?
Sollte man dies nicht auch fragen?
Was fehlt dem Land, dass es sich so wehrlos hingibt dem Tode?
Lachen!
Tanzen!
Weinen!
Schreien!
Lieder singen, hüpfen, laufen,
lieben – Liebe!

Das Leben weicht!
Und hier wieder Lebendigkeit in diese Welt zu bringen,
braucht viele Helfer.
Das kann der Mensch nicht allein!

Tiere müssen wieder frei leben dürfen,
Kreisläufe müssen sich wieder schließen dürfen.

Es muss geboren werden, gelebt und dann gestorben
und wieder geboren.
Es muss der alte, gute Takt des Lebens wieder auferstehen.

Ob dies gelingt?
Nun, ihr werdet viele Strategien überlegen müssen.

Du hast versucht:
Die Erde zu beruhigen, die eine solche Wunde erlitten hat.
Sie ist beruhigt!
Es ist nicht die Erde selbst, die hier noch unruhig ist.
Es ist die alte Narbe selbst, die noch stört.

A. Ja, danke.

Anmerkung:
Die Lösung wurde durch ein Channeling
mit dem Großvater von Andreas gefunden!
Es wurden große Steine um das Haus gesetzt,
die den Zug der Seelen umgeleitet haben.