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Elia – Clearing Haus, Teil 4: Die Bitte um Gottes Hilfe und die seiner Engel.

Clearing Haus, Teil 4:
Die Bitte um Gottes Hilfe
und die seiner Engel.
Unsere Bitte an dich ist,
dass du nun durch deine Liebe und Macht und Gerechtigkeit
dieses Wesen,
das ein Teil von Götz von Wolfersdorf ist,
zu seinem Herrn führst.

Wir bitten dich,
dass du deine Diener,
die Engel, den Erzengel schickst
und diesem Wesen den Weg weist,
dorthin zurückzukehren,
wohin es gehört:
nämlich zu Götz von Wolfersdorf.

Anwesend sind Uta, Hajo und Andreas.

Uta. Wenn es dir recht ist, Andreas,
bete ich zu meinem Vater im Himmel.
Weil: Ich bin überzeugt, dass ich Kind Gottes bin
und du auch und Hajo auch.
Ist das in Ordnung für dich?

Andreas. Ja, das ist in Ordnung für mich.

Hajo. Und wir greifen da auch nicht ein bei dem,
was da passiert, sondern wir lassen es geschehen…

U. Und ich beschreibe das.
Nur würde ich dann gerne vorher noch mit Elia sprechen.
Aber jetzt machen wir das erst mal…

A. Sollen wir zu Dritt beten?

H. Du kannst deins beten,
ich kann meins beten
und Uta kann ihres beten.
Oder nicht?

U. Nein.
Ich bekomme nämlich den Text gerade durch.
Und es wäre schön,
wenn ich das vorher machen darf und ihr:
Wer dazu „Ja“ sagt, sagt auch „Amen“.
Das ist eben die Bestätigung.

U. Lieber Vater im Himmel:
Du, dessen Kinder wir sind,
Andreas, Hajo und Uta,
wir bitten jetzt für Götz von Wolfersdorf,
der nun in deiner Obhut ist.

Er hat in der Welt ein Wesen zurückgelassen,
das Teil seines Selbstes ist.
In diesem Wesen hat er alles verankert
an Gefühlen und Wollen, was in ihm negativ war.
Dieses Wesen lebt unter dem Haus von Andreas.
Bisher hat es gewirkt, was sein Herr wollte.
Nun ist sein Herr bei dir,
in deiner Gnade und deiner Gerechtigkeit.

Wir bitten dich,
dass du nun durch deine Liebe und Macht
und Gerechtigkeit dieses Wesen,
das ein Teil von Götz von Wolfersdorf ist,
zu seinem Herrn führst.

Wir bitten dich, dass du deine Diener,
die Engel, den Erzengel schickst
und diesem Wesen den Weg weist,
dorthin zurückzukehren, wohin es gehört:
nämlich zu Götz von Wolfersdorf.

Wir bitten dich durch deine Liebe und Gerechtigkeit,
dass du das Haus von allem befreist,
was dieses Wesen und Götz verdorben haben.

Wir bitten dich darum,
dass durch deine Energie der Schöpfung
hier neues Leben wachsen darf,
das Alte für immer versiegelt und beendet ist
und für alle Bewohner des Hauses nun eine Zeit beginnt,
in der sie das sind, wofür du sie ins Leben gerufen hast.
Dass sie ihre Kraft leben,
dass sie ihre Talente entfalten
und dass sie in ihrer Wahrheit bleiben dürfen.

Amen.

H. und A. Amen.

U. So.

H. Weiter geht’s.

U. Ich bitte nochmal Elia…

Elia. Ja.
Noch einmal werde ich zu Rat gezogen?

H. Ja.
Es geht um dieses Wesen unterm Haus.
Könntest du erklären, ob dieses Wesen in diesem Zustand,
in dem der Götz war, noch seine Gedanken und Beeinflussungen
an die Bewohner des Hauses geschickt haben?

E. Oh, ich verstehe die Frage, ja.

H. Oder ob er abgezogen hat an Energie?

E. Nein, es war das sogenannte Übertragungs-Phänomen.
Dazu muss ich sagen:
Das wirkt in der Familie sehr stark,
denn wir haben es hier mit vier Medialen zu tun!

Andreas, als deine Eltern damals noch in dem Haus wohnten,
klagten sie keinesfalls über Müdigkeit.
Sie hatten andere Probleme.

A. Genau.

E. Ja.
Man könnte sagen, das hatte eher etwas mit Täuschungen zu tun
und Enttäuschungen
und auch mit Aggressionen.
Die waren nicht müde.
Aber ihr alle…

A. Hm.

E. … habt Schwierigkeiten,
eure Lebensenergie in die Tat umzusetzen
und das ist ein Übertragungs-Phänomen.

Wenn euch jemand gefragt hätte:
„Welche Energie hat das Wesen unter eurem Haus?“
Dann hättet ihr bei entsprechender Grundausbildung gesagt:
Das ist definitiv sehr müde und erschöpft,
das ist depressiv.
Das hält gar nichts mehr davon, was es tut.

Und damit hättet ihr exakt
die emotionale Situation wiedergegeben, in der Götz ist.

Ich möchte mich Utas Bild von der Antenne anschließen.
Die Antenne ganz weit auf
und ihr habt Götz’ Leben erlebt.
Besonders wenn ihr geschlafen habt!
Denn da habt ihr die Antenne
nicht auf einen speziellen Fokus gerichtet.
Kannst du das verstehen?

A. Ja.

E. So, ist das passiert.
So, was passiert nun?
Götz ist nicht mehr.
Das Wesen wird nicht mehr da sein.
Ihr werdet eine bemerkenswerte Leere empfinden.

Achtung, bitte!
Füllt diese Leere mit Freude,
mit Mut,
mit Zuversicht,
mit Interesse aneinander,
mit dem Genuss aneinander.
Geht bitte in den Genuss! 
Denn das ist das exakte Gegenteil von Götz.
Ja?

A. Ja.

E. Götz konnte gar nicht genießen! 
Das erklärt seine Gier.
Wer gar nicht genießen kann,
will mehr und mehr und mehr!
Stets auf der Suche, einmal Befriedigung zu empfinden.
Und auch dieses Wesen unter eurem Haus
wollte mehr und mehr und mehr
und wurde müder und müder und müder.
Ja, verstanden?

A. Verstanden.

E. Ich bitte euch alle um Geduld.
Das hat euch Uta aber schon erklärt.
Es war – wenn man so will –
ein Leben auf einem Friedhof,
es war ein Leben auf einem Grab.
Und es wird eine Zeit dauern,
bis ihr wieder euer Leben spürt,
euren Puls hört und euren Atem.
Bis ihr wieder eure Gerüche habt
und euren Sonnenschein.

Bleibt in Zuversicht!
Vor allem aber konzentriert euch auf alles,
was es zu genießen gilt.
Nehmt eure Kinder als Vorbild! 
Sie können es gut!
Ja?

A. Ja. Eine Frage hätte ich noch, Elia.

E. Ja.

A. Welche Rolle spielt denn mein Vater
jetzt noch in Bezug auf das Grundstück?

E. Gar keine mehr.
Er hat sich emotional gelöst.
Das sind jetzt – lass es mich so sagen –
leichte Platzhirsch-Kämpfe. Ja?

A. Hm. Danke.

E. Bitte.
Ich ziehe mich zurück
und ich möchte euch danken für eure Fragen
und für euer Vertrauen.
Ich wünsche dir, Andreas,
einen guten und schönen Weg gemeinsam mit Anuk.
Von nun an ist Anuk dein Gesprächspartner
in allen Angelegenheiten! 
Auch die des Hauses.

Und ich bin sicher,
dass ihr diesen Weg nicht bereuen werdet,
sondern dass ihr alle davon profitiert.

Auf Wiedersehen, Andreas.

A. Auf Wiedersehen. Danke.

Uta. Gut.
Ich sehe das Haus.
Ich sehe es von oben.
Ich bitte jetzt die Engelkräfte.

Die Engelkräfte legen sich von vier Seiten um das Haus.
Sie bilden vier Lichter:
gelb, rot, grün, blau – strahlendes Licht.
Das verwirbelt sich, ohne sich zu vermischen.
Es wird so wie eine Mütze über dem Haus!

Und es zieht jetzt ins Haus rein.
Ich bin jetzt drin.
Okay.
Ich bin im… es ist wohl das Wohnzimmer.
Da steht ein Esstisch,
links vom Esstisch bildet sich eine Säule.

Ich sehe jetzt dieses Wesen.
Das hat überall Arme.
Das geht vielfältig überall rein, selbst in Schränke.
Irgendwo hängen Bilder,
da ist es drum herum gewickelt.

Bin jetzt in einer Küche…
Selbst im Kühlschrank…

Ich habe die Spüle
und es geht aus der Spüle raus!
Ich bin jetzt im Badezimmer.
Überall, wo Rohre sind:
Überall kommen diese Arme raus!

Im Kinderzimmer sind nur dünne Fäden,
da ist es nicht so dick.
Da ist eine Schräge im Dach.
Hier ist es auch nicht ganz so stark.
Also hier sind die auch dünner.

Jetzt sehe ich wieder das Licht,
das durch alle Zimmer geht:
also alle Farben, aber Einzelne.
Ich gebe jetzt mal wieder,
wie sich die einzelnen Farben anfühlen.

Ich fange mit dem Gelben an: sehr freundlich.
Das ist sehr heiter, aber auch ganz mächtig.
Es ist unglaublich optimistisch.

Jetzt gehe ich zum Roten: Das ist sehr heftig.
Da hab ich Probleme, rein zugehen.
Das ist zu aggressiv:
Wie ein Wolf, der Beute jagt.

Jetzt geh ich zum Grünen: Das ist sanft!
Ganz ruhig, ganz ruhig, ganz zielgerichtet,
dass man plötzlich Luft bekommt.
Das Atmen wird leicht!

Jetzt geh ich zum Blauen: Tief.
Da steckt ganz große Macht.
Das ist ein…
Ein Grenztier: Bis hierhin und nicht weiter!
Aber ohne Aggression.
Es ist ganz klar.

Und es dreht sich jetzt weiter in alle Räume.
Überall, wo es reingeht, saugt das diese Arme rein,
saugt es in sich auf wie in einen Hurrikan.
Von oben nach unten geht’s in jeden Raum.

In die Küche wieder.
Das dachte ich mir schon!
Es kommt jetzt da, wo die Küche ist,
da wird es ganz massiv.
Da saugt es jetzt.
Da wird’s mächtig.
Es wird dick.
Es wird groß.
Das Ding ist… einfach schwarz.

Das ist ein Loch!
Das Licht der Engel saugt das jetzt auf.

Und noch mehr!

Das scheint noch viel tiefer zu sein als euer Keller.
Das geht noch viel tiefer runter.
Es ist groß.
Ich hätte nicht gedacht, dass das so groß ist.

Das Licht muss das ganze Areal einnehmen,
um diese Schwärze aufzunehmen.
Und ich spüre, dass dieses Wesen völlig hilflos ist.
Es wird wie ein Kind,
das nicht weiß, wie ihm geschieht.
Es schreit plötzlich.
Das schreit!

Das Licht dreht sich nur umso schneller.
Es wird zu einem rasenden Wirbel.
Es zieht jetzt hoch.
Jetzt zieht es hoch aus dem Haus raus,
vom Grundstück hoch die letzten Fäden.
Ich höre immer noch die Schreie dieses Wesens.

Und dieses Licht verschließt sich jetzt oben und unten.

Und jetzt nehmen diese Farben meinen ganzen Horizont ein.
Es sind überall nur noch diese Farben.
Es wird gleißend hell,
verliert aber die Farbigkeit nicht.
Ganz hell ist das Licht!
Nun wird es still.
Ich schaue aus der Vogelperspektive runter auf das Haus,
auf das Grundstück.

Ich sehe im energetischen Raum überall Spuren vom Kampf.
Es ist, als hätte dieses Wesen
bei dem Rauszieh-Akt überall Schleifspuren hinterlassen.
Da ist offensichtlich die Energie erst mal verletzt.
Aber das füllt sich auch.

Ich schaue noch mal in die Küche.
Es ist ruhig hier,
aber es ist immer noch so – ja – verschmutzt.
Das muss gut gereinigt werden.
Hier sind – ich kann das nicht anders beschreiben –
Schmutz-Spuren besonders im Waschbecken.
Aber das Waschbecken ist euer Zentralpunkt.

Ich finde sonst nichts mehr.
In den Räumen finde ich jetzt keine Spuren mehr.
Im Kinderzimmer ganz, ganz kleine Reste
noch von Schmutz-Spuren.
Im Schlafzimmer…

Also, man würde als Hausfrau sagen:
einmal ordentlich durchsaugen!

Ich gehe raus.
Da sind wirklich diese Schleifspuren in den Pflanzen,
da, wo Pflanzen sind.
Es kann sein, dass einige Pflanzen eingehen werden
als Folge davon.
Da hat es einfach Lebensenergie mit weg gezogen.

Es ist, als wäre unter dem Haus
jetzt ein riesiges Loch entstanden.
Ich nehme das als Leere wahr, ein Vakuum.
Und wenn ich mich diesem Loch nähere,
fühle ich mich ein bisschen schwindelig.

Aber insgesamt ist das klarer jetzt hier geworden.
Es hat immer noch
– verglichen mit anderen Landschaften –
ein bisschen eine Melancholie hier,
aber das hat nichts mit dem Wesen zu tun.

Gut.
Ich sehe jetzt noch mal die vier Engel-Säulen.
Sie positionieren sich jetzt wieder
genau wie die Nord – Süd – und Ost – West – Richtungen,
so, als würden sie das Haus jetzt im Farben-Kreuz haben
und speisen das mit ihrem Licht.
Sie installieren da was!
Es ist mächtig.

Ich kann nur sehen,
wie dieses Licht alles beleuchtet.
Und es ist eine zähe Geschichte,
dieses Licht in dieses Gemäuer zu bringen.
Aber das scheint nicht schlimm zu sein.
Diese Engel bleiben so, bleiben einfach so.
Sie geben unendlich viel!

Und zuerst reagiert es Außen darauf,
das mit dem Haus dauert.

Ich bekomme den Eindruck, die Gewissheit:
Die bleiben jetzt so.
Das kann noch lange dauern,
dass die hierbleiben müssen,
bis es fertig ist.
Und es ist wirklich tief.

Die Achse der Himmelsrichtungen:
Ich würde raten,
dass da in der nächsten Zeit nichts gemacht wird,
was da stören könnte.
Das ist eine richtige Installation.

Okay.
Gut, ich kann mich zurückziehen.

Ich bekomme als letztes Bild eine Tür gezeigt,
so eine hübsche Haustür.
Und die Tür wird geöffnet
und dahinter sehe ich strahlendes Licht.

Ich denke, das ist eine Zukunftsschau!
Das soll ich sehen,
dass man durch diese Haustür
in Zukunft ins Licht geht.