Tier

Elia – Hast du je ein Tier erlebt, das du belügen kannst?

Hast du je ein Tier erlebt,
das du belügen kannst?

Nein, weil sie deine Wahrheit kennen.
Maria, nimm deine Liebe zu den Tieren: 
die ist echt,
die ist wahr.

Und sie ist genug!

Tue es nicht,
um Jemandem etwas zu beweisen,
tue es aus Liebe.

Mit jedem Monat,
den du vergeudest,
nimmst du wenigstens einem Tier die Chance.

Du fehlst!
Du liebst doch so sehr.

Liebe als Motor:
als Motor zum Handeln.
Das heißt Handeln aus einer inneren Freude heraus!

Elia

Teil 1

Zu Gast sind Maria und Wilhelm.

Elia: Guten Abend, liebe Freunde.

Hajo: Guten Abend, Elia.

Maria und Wilhelm: Guten Abend.

Elia: Ich heiße euch herzlich willkommen.
Mit großer Freude begrüße ich euch Einzeln und als Paar,
was fast das Gleiche ist.

Ihr seid so Eins,
wie Seelen nur sein können.
Und das ist wichtig für euch,
dies zu wissen:
„Du und Ich sind ein ewiges Wir.“
Das gilt für euch! 

Ein ewiges Wir,
das sich immer wieder gemeinsam entwickelt.

Es ist Zeit, es euch zu sagen.
Es ist Zeit, euch zu bestätigen,
dass nichts dem Anderen geschehen kann,
ohne dass ihr selbst es spürt.
Dass nichts nur Einen trifft,
ohne dass der Andere betroffen ist.

Ich beginne diesen Abend damit,
weil es an diesem Wochenende um Liebe gehen wird.

Ja, Wilhelm, um Liebe!
Denn wo Liebe ist,
ist keine Angst.

Liebe!
Wie oft wurde dieses Wort missbraucht.
Wir werden mehr darüber erfahren.

Liebe,
Vertrauen,
Angst!
Diese Drei sind Thema vieler eurer Leben.

Ihr seid hier,
weil ihr spürt:
Es muss einen Weg aus der Angst geben.

Wir werden helfen und stützen, so gut wir können.

Aber ihr: Ihr müsst wollen!
Frei sein wollen.
Endlich erkennen,
dass Angst kein Schutz ist vor Nichts.

Soweit meine kleine Einführung.
Ich bitte dich, Maria,
deine Frage zuerst zu stellen.

Maria: Wir hatten ja letztens über Tierkommunikation gesprochen
und ich bin ja auch dabei, zu üben.
Aber irgendwo – denke ich – blockt das noch.
Ich krieg das nicht so richtig hin.
Ich versuche es,
aber eigentlich funktioniert es nicht.

Elia: Ja.
Wie würde dein Leben sich ändern,
wenn es funktionieren würde?

Maria: Wie würde es sich ändern?
Ich weiß es nicht wirklich.

Elia: Und darum geht’s.
Es ändert sich so,
wie du es zulässt!
Aber du planst es nicht: 
Du nennst dir kein Ziel!

Du weißt, ich habe es dir gesagt:
Du wirst gebraucht.

Aber das ist dir kein Ziel.
Warum nicht?
Was fehlt?

Maria: Das ist die Frage.
Ich weiß, dass ich gebraucht werde, aber ich…

Elia: … Du glaubst es nicht!
Du weißt es, aber du glaubst es nicht.
Du hast immer noch Angst,
für Nichts richtig genug zu sein.

Maria: Stimmt.

Elia: Hast du je ein Tier erlebt, das sagt:
Du bist mir nicht richtig genug?

Maria: Nein.

Elia: Nein.
Und warum nicht?
Weil sie dich erkennen! 
Hast du je ein Tier erlebt, das du belügen kannst?

Maria: Nein.

Elia: Nein.
Weil sie deine Wahrheit kennen.
Maria, nimm deine Liebe zu den Tieren.
Die ist echt,
die ist wahr.
Die ist echt und wahr, Maria.
Und sie ist genug!

Tue es nicht,
um Jemandem etwas zu beweisen!
Tue es aus Liebe!

Schau doch:
Mit jedem Monat, den du vergeudest,
nimmst du wenigstens einem Tier die Chance.

Du fehlst!
Du liebst doch so sehr.
Liebe als Motor!
Als Motor zum Handeln.
Das heißt: Handeln aus einer inneren Freude heraus.
Ja?

Maria: Hm.

Elia: Wir werden üben, viel üben.
Wir werden üben.
Aber so viel wir auch üben:
Du musst letztlich in deine Heimat gehen
und aus der Liebe heraus handeln,
so gut du eben kannst.
Und das reicht! 
Es reicht,
du schaffst es, Maria!

Die Angst, nicht gut genug zu sein,
geht von dem Glauben aus,
dass hundert Prozent Leistung das Minimum ist,
das gebracht werden muss.
Hm?

Maria: Hm.

Elia: Darfst du ein Mensch bleiben?
Schau sie dir an:
Jene, die einmal deine zukünftigen Kollegen sein werden.
Glaubst du:
Sie sind frei von Irrtum?

Maria: Nein.

Elia: Kein Einziger.
Aber auch der Irrtum hat einen Grund:
Werkzeug der Liebe sein.

Was du tun kannst, ist:
Geben, was du vermagst.
Dieses zu bekennen offen und ehrlich:
„Ich gebe, was ich vermag!“
Das reicht völlig aus.

Du betrügst Niemanden,
du täuschst Keinen.
Auch dann nicht, wenn du dich täuschst! 
Denn das ist menschlich! 

„Ich bin ein Mensch und tue, was ich kann.“
Ja?

Maria: Hm.

Elia: Und vergiss nicht:
Das Tier ist Hilfe der Entwicklung der Seele des Menschen,
darum ist es da.
Du hilfst dem Tier und dem Menschen.
Das gehört zusammen, denke daran.

Maria: Hm.

Elia: Es geht nicht darum, zu urteilen.
Es geht darum, beide zu befreien:
Tier und Mensch.
Ja?

Maria: Hm.

Elia: Gut.