vergib uns unsere Schuld

Elia – Frieden haben: Das ist auf Erden immer vorübergehend!

Frieden haben:
Das ist auf Erden immer vorübergehend!
Es gibt einen Frieden, 

der liegt hinter allen anderen Gefühlen
und Gedanken und Erlebnissen.
Er ist ein stiller Ort IN euch,
selten bewohnt! 

Und doch ist er die Pforte zum Glück.

Elia

Elia. Guten Tag, liebe Freunde.

Hajo und Renate. Guten Tag, Elia.

E. Wie schön, dich in einem tieferen Frieden zu finden.
Frieden haben: Das ist auf Erden immer vorübergehend.

Den ewigen Frieden:
Ihn finden nur die Weisesten!
Und alle Anderen müssen sich damit begnügen,
so viel Frieden wie möglich zu finden!

Und das ist eine Kunst! 
Eine Kunst aber,
für die der Eine mehr Talent
und der Andere weniger hat.
Und auch damit gilt es, Frieden zu machen.

Es gibt einen Frieden,
der liegt hinter allen anderen Gefühlen
und Gedanken
und Erlebnissen.
Er ist ein stiller Ort in euch!
Selten bewohnt.
Und doch ist er die Pforte zu Glück.

Frieden haben:
Das bedeutet nicht stillstehen,
anhalten,
alle Dinge laufen lassen.
Frieden haben ist ein aktiver Vorgang!
Denn es bedarf täglich der Suche danach!
Seinen Frieden zu finden.

Manchmal muss man ihn sich schaffen,
indem man kämpft.
Ma
nchmal bekommt man ihn geschenkt,
wenn man die Chance hat,
still zu sein.

Und manchmal:
Manchmal muss man sich belehren lassen,
weil man sich verlaufen hat!

Die Wege des Friedens zu suchen täglich: 
Das ist die Aufgabe derer, die Andere leiten! 
Denn wer seinen Frieden sucht
– unablässig – ist auch geeignet,
Andere in ihren Frieden zu führen!

Und nun stell mir bitte deine Fragen.

R. Danke schön, Elia,
dass ich dich heute sprechen und hören darf.

Und du hast erlebt,
was jetzt die zwei Tage hier für mich Thema war:
diese große Aufarbeitung.

Deshalb sprichst du ja auch vom Frieden.
Und schaust ja noch
aus einer anderen Sicht auf uns Alle.
Und ich möchte gerne Mehreres fragen.

Einmal: Du hast gesagt,
ich bin jetzt in einem größeren Frieden.
Hab ich damit auch die Dinge gelöst aus geistiger Sicht? 
So weit dies jetzt möglich ist?

E. Ja.

R. Haben wir für Manfred etwas gelöst,
so weit es möglich ist?

E. So weit dir das möglich ist.

R. Ja.

E. Dein Tun mit ihm war Recht.
Aber dein Blick war doch der,
als sei es nicht deine Angelegenheit,
welchen Vater er hat.

R. Ja.

E. Und dieser Blick hat sich verändert.

R. Ja, das glaube ich auch.
Den hatte ich vorher so gar nicht.
Auch dafür danke ich sehr.

E. Das wird ihm sehr helfen.
Denn du wirst nun auch das in ihm,
was sein Vater ist, erkennen! 
manchmal erkennst du das durchaus.

R. Ja.
Bei Gesten.

E. Ja.
Das wird nun ein liebevoller Blick sein,
ein friedvoller Blick.

R. Ja, das kann ich verstehen.

E. Und das spürt er.
Ja?

R. Ja.
Und das geht auch,
wenn ich ihn nicht sehe?
Auch über die Ferne?

E. Ja.

R. Kannst du mir noch helfen
bezüglich meiner Medialität
und meiner derzeitigen Ängstlichkeit
in Bezug auf meine Öffentlichkeit,
auf mein Nach-Außen-Treten?

Was wir besprochen haben:
Ist es aus deiner Sicht so auch in Ordnung?

E. Renate, glaubst du denn,
dass es unser Wollen ist,
dass ihr unter eurer Gabe leidet?

R. Auf gar keinen Fall, Elia.

E. Nein.
Jedem Menschen ist sein Maß gegeben
und sein Umfeld.
Und in diesem Maß liegt alles enthalten,
was wir uns erhoffen.

Wir kennen doch dein Maß,
dein Maß an Belastbarkeit.
Sei ganz ruhig!
Wem du geholfen hast,
hast du geholfen.
Wem du helfen willst,
wirst du helfen.
Sei ganz ruhig!

Es ist nicht die Zahl, die zählt.
Es ist die Hilfe, die der Einzelne erfährt!

Wenn ein kleines Kind auf dünnes Eis geht
und niemand achtet die Not des Kindes
außer einem Menschen:
Einer, der vielleicht gar nicht viel wert ist
in der Gesellschaft.

Vielleicht ist er ein Trinker
oder vielleicht ist er jemand,
der anderen Menschen
Zeitungsabonnements aufschwätzt.
Jedenfalls einer, von dem niemand sagt:
Der ist gut.

Aber dieser Eine,
der schafft es dieses eine Mal in seinem Leben,
Gut zu sein.
Er hält es nicht aus,
dieses Kind auf dem dünnen Eis zu sehen.
Und er geht als Einziger
und rettet es.

Dann ist das, was er tat,
tausend mal tausend Mal mehr wert,
als wenn es ein Feuerwehrmann getan hat,
der dies täglich tut, weil es sein Beruf ist.
Verstehst du?

R. Ich verstehe, Elia.
Aber du hast mir hier einmal gesagt: 
Wir dürfen sie nicht schubsen,
dass sie zu dir kommen.

E. Nein.

R. Und Uta sagt:
Du musst natürlich dich erkennbar machen.
Und dieses erkennbar machen
war mir jetzt nicht mehr wohl,
weil ich es nicht überblicken kann.

E. Was dir nicht wohl ist,
ist nicht wohl! 
Lass dir diese Worte durch dein Herz gehen!

R. Bitte sagst du diese Worte nochmal?

E. Was dir nicht wohl ist,
ist nicht wohl!

R. Hm.
Dann mache ich jetzt erst mal
in kleineren Schritten weiter.

E. Folge dem Feuer deines Herzens.
Es kann ein loderndes Feuer sein,
das Vieles erträgt und auf sich nimmt.
Es kann aber auch ein stilles Herdfeuer sein,
zu dem Wenige kommen.
Dennoch ist es eine wichtige Tat.

R. Und das ist der geistigen Welt
nicht mit Wertigkeit unterstellt?
Denn die braucht ja:
Je mehr Feuer, je besser.

E. Willst du mit mir diskutieren?

R. Nein, Entschuldigung,
ich will nicht mit dir diskutieren.

E. Du führst den Dialog gegen dich!

R. Hm. Ja.
Entschuldige bitte, Elia.
Das wollte ich nicht.

E. Du, Liebe, hast zu lernen:
Dass du,
wie du bist,
richtig bist! 
Und du hast zu lernen,
dass im Leben alles seinen rechten Platz
und sein rechtes Maß bekommt.

Nicht Menschen-Maß gilt,
sondern Herzens-Maß!

Renate, lerne dich lieben – mit Allem! 
Auch dein Maß
ist Teil der Lebenspläne Anderer!

R. Ja.

E. Hast du noch eine Frage?

R. Nein, Elia.
Ich möchte gern wieder kommen.
Ich danke dir.

E. Dann gehe und suche voller Freude
und in aller Ruhe den Weg,
der zu deinem Frieden führt.
Dann wirst du auch Gerecht sein.

Das ist dir so wichtig, damit du Frieden hast,
das ist wohl getan.

Aber hüte dich davor,
zum Ausgleich mit dir selbst
in Krieg zu gehen.
Bekämpfe nicht, was Gott ins Leben rief:
Nämlich dich!

Sondern nimm es an,
schätze es Wert
und fördere es,
so gut du kannst,
dann ist es wohl getan.

Gott schütze dich, meine Liebe.

R. Danke, Elia.