Es gab es nichts als den Geist Gottes…

…am Anfang aller Zeit, ehe irgendetwas war.

Es gab NICHTS und es gab ALLES.
Doch dann änderte sich aus dem Nichts- und Alles-Zustand eine Energie.
Etwas aus der Mitte des Geistes Gottes ENTSTAND!
Etwas aus der Mitte bekam eine Bewegung, ein Ziel
und wurde von dem Moment an „Teil“ Gottes:

War er bis eben noch EINS, war er nun „ZWEI“.

Schutzengelkontakt

Ich bitte meinen Guide, mich mit Tomin, dem Guide von Carmen zu verbinden.
Carmen und bittet um diesen Kontakt.

Tomin steht auf einem Hügel, schwere Wolken gehen über das Land.
Er steht da mit untergeschlagenen Armen.
Breitbeinig, die Augen geschlossen, als wolle er dem Sturm, der übers Land geht, trotzen…

Jetzt schaut er zu mir und lächelt..

Tomin: Dem Sturm trotzen?
So unweise ist kein Guide!

Gewalten darf man nicht trotzen!
Sondern man muss lernen, ihrer teilhaftig zu werden…

Uta: Ich verstehe nicht, was du meinst…

T. (lacht): Doch, du verstehst, du hast es nur niemals in Worte gekleidet!
Das ist ein Wissen der Seele, so alt wie die Erde.

Aber lass mich zuerst meine Carmen begrüßen!
Was fragst du nur?
Natürlich liebe ich dich!

Carmen, meine Liebe ist Teil deiner Wahrheit und Teil meiner Wahrheit.
Zweifele nicht daran!

Heute bin ich bei dir, gemeinsam mit dieser Frau hier,
weil du meine Worte noch nicht verstehst
und dein stets arbeitender Verstand Worte braucht und Bilder.

Heute bin ich bei dir, weil du Hunger hast: 
Hunger nach Sinn, Hunger nach Liebe, Hunger nach Wertschätzung.
Du bist zurzeit sehr hungrig und das ist sehr gut so.

Ich werde ein Thema aufgreifen, liebe Freundin meiner Seele,
das schwierig zu verstehen ist für den Verstand, aber ganz leicht für das Herz.

Deshalb bitte ich dich, lies es mit dem Herzen!
Fühle dich in Wort und Bild hinein und dann spür die Kraft, die darin liegt.

Was ich dir heute zu erklären bereit bin, ist tiefe Weisheit.

Aber es fehlt in allen gesprochenen Sprachen an Worten dafür!
Darum muss ich dich bitten, dich hineinzuspüren, damit du verstehst…

Carmen? Hör mir zu, ich erzähle eine Geschichte.
Vielleicht hat sie sich wörtlich so zugetragen.
Vielleicht ist sie aber auch ein Gleichnis, denk darüber nicht nach.
Versuche, die Quintessenz zu verstehen …

Am Anfang aller Zeit, ehe irgendetwas war, gab es nichts als den Geist Gottes.

Es gab NICHTS und es gab ALLES.

Doch dann änderte sich aus dem Nichts- und Alles-Zustand eine Energie.
Etwas aus der Mitte des Geistes Gottes ENTSTAND!

Etwas aus der Mitte bekam eine Bewegung, ein Ziel.
Und wurde von dem Moment an „Teil“ Gottes:
War er bis eben noch EINS, war er nun „ZWEI“.

Das, was dort als Teil von ihm in die Existenz trat, war sein Schöpfergeist.

Kaum hatte dieser begonnen, zu sein, schuf er – oder besser gesagt, bewirkte er – Resonanzen mit anderen Teilen Gottes.
Liebe zum Beispiel, auch Kraft, auch Fürsorge, auch Schönheit, auch Würde…
Unzählig viele Kräfte wurden nun TEIL.
Eben noch ein undefinierbares EINS, jetzt ein VIELES…

Was sich nicht änderte, war die Tatsache:
Dass sowohl die Summe der getrennten Teile
als auch der vorhergegangene Zustand das große ALLES waren.


Diesen Aspekt wollen wir fest im Verstand behalten!

Der ist wichtig, Carmen!

Die tiefe Wahrheit ALLER Existenzen ist, dass sie Teil von ALLES sind.

Ich möchte dich nicht damit langweilen, dir zu erklären,
was sich in der Folge dieses Ereignisses zugetragen hat.
Lassen wir es also dabei bewenden:

Dass ALLES, was IST, von Ewigkeit zu Ewigkeit gemeinsam das große Alles ist.
Alles? Ja, wirklich ALLES!
Es gibt nichts, wirklich gar nichts, was nicht Teil davon wäre!

Doch am Anfang – das lässt sich leicht vorstellen – war auch alles gleich wert:

Helle Kräfte wie dunkle Kräfte,
Starkes wie Schwaches,
Aufbauendes wie Zerstörendes.
Alles war gleich wert.


Ein Feng-Shui-Berater würde sagen: Es gab noch kein Yin und Yang.

Doch führte dies natürlich zu Chaos, es fehlte Ordnung!

Also, da ja ALLES in Gott lag, wurde nun,
da die Notwendigkeit der Ordnung bewusst war,
die Kraft der Ordnung als ein Teil Gottes in die Existenz geworfen.

Vielleicht erinnerst du dich:
„Am Anfang schuf Gott die Welt.
Und er sah, dass es gut war.
Und er trennte den Himmel mit seinen Sternen von der Erde.
Und er sah, dass es gut war.

Und er trennte die Wasser von der Erde und schuf Meer und Land.
Und sah, dass es gut war.

Es folgen allerlei TRENNUNGEN und SCHÖPFUNGEN.
Und ganz am Ende schuf er den Menschen…“


Trennung und Schöpfung:
Beides gehörte, seit es die Ordnung gab, zusammen.

Die Ordnungsenergie bewirkt TRENNUNG.
Die Schöpferenergie bewirkt SCHÖPFUNG.

Da aber schnell klar wurde, dass die Schöpferenergie
ohne Begrenzung wieder nur zu Chaos führt,
weil sie eben schöpft und schöpft,
musste sich aus dem Alles heraus eine weitere Energie bewegen:

Die Energie der WANDLUNG.

Die Wandlung bewirkte, dass sich Existenzformen verändern:
Aus Groß wird Klein,
aus Viel wird Wenig,
aus Jung wird Alt,
aus Alt wird Neu.

Nun gab es neben allen anderen Energien drei Hauptenergien,
mit denen alle anderen Energien in Resonanz standen.

Darum sind diese drei die wichtigsten Lebensenergien:
Schöpfung / Ordnung / Wandlung.

Carmen: Alles, was ist beruht, auf diesen drei Grundprinzipien!

IMMER und von Ewigkeit zu Ewigkeit!
Daran lässt sich niemals etwas ändern.

Aber – und jetzt komme ich zum entscheidenden Punkt –
die drei Energien und auch alle anderen sind dennoch Teil des großen ALLES.

Nur sehr wenige Menschen können das verstehen! 

Selbst die gültigsten Religionen bringen nur selten Menschen hervor,
die dies wirklich verstehen.


Das liegt daran, dass der Mensch von allen drei Basisenergien
die Energie der Ordnung bevorzugt.
D
ass sie seiner Art des Seins am meisten entspricht!

Die Ordnungsenergie bewirkt Trennung!

Die Trennung von Gut und Böse zum Beispiel ist im Wesentlichen
die Trennung von lebensfördernd und lebensverneinend….

Kannst du dir einen Steinzeitmenschen vorstellen,
in dessen Bewusstsein beides gleich viel WERT ist?

Nein, das wäre nicht gut gegangen!
Der hätte nicht unterscheiden können,
ob eine Gegend sein Leben mit Nahrung und Wasser unterstützt
oder sein Überleben verhindert.
Das ist ja ganz klar:
Ein menschliches Bewusstsein ohne BEWERTUNGS-Kraft
hätte unweigerlich die Werdung der menschlichen Zivilisation verhindert…

Der Mensch brachte also, als er „wurde“,
nicht nur eine starke Resonanz zur Ordnungsenergie mit ins System,
sondern setzte dieser Energie noch etwas dazu:

Die WERTUNG!

Ordnung bewertet noch gar nichts, sie trennt nur.
Die Wertung trennt und verwirft oder heiligt die Dinge.
In der Bibel sagen es die Alten so:
„Und der Mensch erkannte, dass er nackt war!“

Das war der Beginn des Getrennt seins von Gott!
Plötzlich gab ich nicht nur die Ordnung des Paradieses,
die besagte, dass jedes, was war, eine eigenständige Existenz sei.

Nein, jetzt kam die Wertung:
Adam war nackt und die Schlange böse!
Warum?

Weil der Mensch vom Bewusstsein – vom ALLES –
etwas Bewusstsein abgezweigt hatte:

Das Bewusstsein, URTEILE zu fällen!

Niemals gab es einen Gott, der zu einem Adam und einer Eva gesagt hat:
Jetzt werfe ich euch aus meinem Paradies!

Es war der Mensch selbst, der jetzt die Fähigkeit entwickelte,
zwischen Gut und Böse WERTEND zu unterscheiden.
Und bei dieser WERTUNG sah er selbst nicht besonders gut aus.

Was war er?
Eine ziemlich schwach ausgestattete Gattung Erdenbewohner!

Seit der Mensch die Fähigkeit zur Bewertung von Gut und Böse besitzt,
hat er das Bewusstsein für das ALLES von sich getrennt.
Er hat sich abgespalten vom ALLES!

Das ist die Existenz außerhalb des Paradieses!

Erst der Tod gibt seiner Seele die Chance zurück,
diesem ALLES-Bewusstsein wieder nah zu werden.
Ja, sogar da hinein wieder vollständig integriert zu sein.

So lange dies nicht der Fall ist, ist der Mensch GETRENNT.
Ist er vermischt mit dem Bewusstsein seiner Schwäche.
Und es entsteht daraus ANGST.

Je getrennter sich der Einzelne vom ALLES erlebt,
je weniger ausgeprägt sein Bewusstsein dafür ist, umso mehr regiert ihn die Angst!

Je weiter er aber sein Bewusstsein für das EINS in ALLEM macht,
um so freier wird er von dieser Angst.

Oh, oh, (lacht), mein armer Liebling.
Jetzt habe ich dir aber sehr viel Theorie zugemutet!

Entschuldige bitte.
Aber es musste so sein, damit ich dir deine Fragen verständlich beantworten kann.

Denn, meine Liebe, es geht nur sehr vordergründig um das, wonach du fragst.
In der Tiefe geht es darum, dir zu helfen,
deine Ängste in das Bewusstsein von Geborgenheit zu wandeln.

Verzeih deinem alten Tomin, dass er dich so mit Theorien quält.
Nun denn, beginnen wir mit den Fragen!

U: Carmens erste Frage ist:
Was sagst du zu ihrer Entwicklung?
Was kann sie noch tun, um weiterzukommen? 
Was blockiert noch?

T: Carmen?
Nicht weiter, TIEFER!

Mein guter Seelenfreund, nun ist es an der Zeit, TIEFER zu werden.
Das MACHEN!
Wie sehr steht es im Vordergrund:
Es gut MACHEN zu wollen, aber nicht ohne das SEIN.

Liebe Carmen!
Wenn ein Bauer seines Saat einbringt,
wenn er den ganzen Sommer über darüber gewacht hat,
dass die Feldfrüchte reifen, ist das wahrlich gut:
Das Ergebnis der Ernte fest im Blick: Gut ist das!

Aber wenn er über seinen Ernte-Wunsch versäumt, auf den Boden zu schauen,
der diese Früchte hervorbringen soll, dann wird er nur spärliche Ernten haben.


Der Boden trägt die Frucht!

So ist es auch mit dir: Du schaust auf dein Leben und willst einmal gute Ernte einfahren.
Das ist gut, das ist klug und weise.

Aber ohne dass du deinem Boden Beachtung schenken kannst, wird es schwer mit der Ernte. Dann weißt du ja nicht einmal, WELCHE Früchte du erwarten darfst!


Schau, wenn ich hier in meiner sibirischen Heimat versucht hätte,
Weizen anzubauen, das wäre ein Spaß geworden:
Viel Mühe und wenig Lohn!


Aber wenn ich in meinem Leben als Bauer in Holland das versucht hätte,
hätte ich viel mehr Erfolg gehabt.

Was aber ist der Boden deiner Entwicklungsmöglichkeit?
Nun gewiss zum Einen deine Familie, aus der du stammst.
Das lässt sich nicht ändern!

Sie ist sowohl in körperlicher Hinsicht als auch in der Art und Weise des Denkens,
ja sogar in deiner Fähigkeit zur Wertung „Boden“ die Voraussetzung.
Natürlich, ich weiß ja:
Du machst vieles anders.

Dennoch: Es ist nicht zu leugnen, du machst auch Wesentliches ganz gleich!
Zum Beispiel die strenge Art und Weise, mit der du deine Bewertungen
– vorzugsweise der eigenen Person gegenüber – triffst.

Weiterer Bestandteil deines Bodens ist die Summe der Erfahrungen deiner Seele,
die sie in anderen Leben erworben hat.

Die meisten davon sehr erfolgreich.
Aber einige kannst du GAR NICHT benutzen.
Zum Beispiel deinen Glaubenssatz:
Entweder Dinge hundert Prozent zu können oder nicht recht schaffend zu sein!

Und letztlich deine Erfahrungen im jetzigen Leben.
Alles dies zusammen ist der Boden!
Der ist, wie er ist!
Du kannst ihn nicht ändern!
Er ist Bestandteil deines Lebensplans.

Was aber geändert werden kann, ist, dass du ihn mit jenem Dünger versorgst,
an dem es deinem Boden mangelt!

Und indem du das Unkraut entfernst, das ihm die Kraft raubt.

Woran mangelt es am meisten?
Was denkst du?
An Begabung?

Nein, ganz gewiss nicht, davon hast du mehr als genug!

Woran es mangelt, ist das SICHERE Bewusstsein dafür, TEIL von ALLES zu sein!

ALLES bedeutet: Was auch immer in dir liegt, es ist RECHT!

Kein Leben, das du je gelebt hast, hast du AUSSERHALB des ALLES gelebt.
Nie war etwas umsonst, nie etwas sinnlos!
Alle Erfahrungen, Fähigkeiten, Sehnsüchte gehören ganz gewiss zu Gott!

Aber auch alle Schwächen, Schatten, Fehler
sind ganz gewiss im ALLES aufgenommen.

Das ALLES trennt eben NICHT in Gut und Böse!
Es ist viel zu groß, zu weise, um das zu tun.

Es weiß im Gegensatz zum menschlichen Bewusstsein darum,
dass Fehler zur Korrektur führen.
Und dass Schwächen zu Stärken führen.
Es geht viel tiefer, als dein Denken es derzeit vermag,
es sieht die allumfassenden Zusammenhänge und sagt darum:

Und siehe, es ist sehr gut!

Der Dünger, den dein Boden braucht, ist das tiefe Wissen darum: 
Siehe, Gott sieht mich und sagt: Es ist gut!

Es ist gut? 
Ja, Carmen, es ist gut!


Das heißt nicht, die Entwicklung sei abgeschlossen!

Es heißt nicht, dass es nicht immer noch Möglichkeiten
oder auch Notwendigkeiten der Korrektur gäbe.
Dies ist aber EINGESCHLOSSEN in der Aussage:

Es ist gut!

Gegen einen solchen Dünger mag sich der Anteil Boden wehren, der aus deiner Sippe kommt.
Es mag sich auch der Anteil in dir wehren, der Erfahrungen in anderen Leben gemacht hat, dass schon geringste Verfehlungen schlimmste Folgen haben.

Schwer ist es für deinen Boden, diese Nahrung aufzunehmen, ich weiß.

Dennoch:
Schau doch einmal, wie viele Fehler du in deinem Leben schon korrigiert hast.
Und schau einmal darauf, wie ausgeprägt deine Fähigkeit ist, zu lernen!

Es ist gut! 
Und was noch nicht gut ist, ist nur noch nicht fertig!
Irgendwann wird es auch gut!

Carmen, und das Unkraut?
Ja, das Unkraut ist dein fester Glaube daran, viel zu schwach zu sein,
um umzusetzen, was dir wahr ist!

„Ich kann doch nicht!“
Oder „Ich darf doch nicht!“

Werten, werten, werten!

Wer wertet, braucht einen Maßstab!
Der Maßstab der ersten Menschen war ganz einfach:
Ich überlebe = GUT!
Ich sterbe = BÖSE!

Mit den Jahrtausenden hat der Mensch sich ein wesentlich
komplizierteres Messinstrument angeeignet.

Carmen, es reicht nicht, die Dinge einfach anders zu bewerten als Sippe und Religionen.

Du bist jetzt aufgefordert, DEINEN Maßstab selbst festzulegen!
Das ist deine derzeitige Aufgabe:
Was ist MEIN Gut.
Was MEIN Böse!

Jetzt ist die Zeit da, die eigenen Werte zu hinterfragen.
Woher kommen sie?
Haben sie eine allgemein gültige Wertigkeit?
Sind sie wirklich Ergebnis meiner Erfahrungen mit mir und der Welt?
Sind sie wirklich WAHR in mir oder folge ich völlig unreflektiert?

Ist mein Gut mir zum Wohl, anderen zum Wohl?
Ist mein Böse mir zum Schutz, anderen zum Schutz?

Ich möchte dir an dieser Stelle empfehlen,
dir ein Tagebuch der Wertungen anzulegen:


Überprüfe täglich die Wertungen, die du während des Tages getroffen hast.
Notiere sie und geh einmal in der Woche in dich und überprüfe deine Wertungen…

So wirst du nach und nach stabil werden in dir.
Du wirst in deine Art der Weisheit finden, ganz gewiss.


Sagen wir dem Unkraut der Verurteilung den Kampf an!

Ziel soll es sein, das ALLES zu entdecken.
Ziel soll es sein, wieder in die Ganzheit zu finden und damit in die Geborgenheit.
Was dich blockiert, ist dein Wertesystem, das nur teilweise wirklich Deins ist.

U: Carmen fragt, warum sie ihre Heiler-Ausbildung noch nicht an Menschen probiert.
Hat sie Angst oder soll sie noch nicht?

T: Du hast das ALLES noch nicht in dein Bewusstsein aufgenommen.

Du hast noch nicht verstanden, dass ALLES Eins ist!
Wer zu dir kommt, kommt, weil er mit dir in Resonanz steht!

Das Gelingen dessen, was du mit ihm tust,
steht in Resonanz mit deinem und seinem Lebensplan.

Kurz und gut:
Du hast einfach noch gar keine Ahnung davon, was DEMUT ist.

DEMUT ist Freiheit, mein Lieb!

Woraus wird aus einer Heilmaßnahme ein Erfolg?
Wovon hängt das ab? 

Vom Lebensplan des Klienten!

Kannst du den beeinflussen?
Nein!

Vom Wissen und der Fähigkeit des Heilers.
Aber wovon hängt das ab?

Vom Lebensplan des Heilers!
Kannst du den beeinflussen?
Nein!

Bleibt noch zu erwähnen der WILLE beider:
WILL der Klient WIRKLICH gesund werden?
WILL der Heiler WIRKLICH heilen?

Du meinst, das sei doch klar?
Nichts ist unklarer!
Da quälst du dich damit wochenlang, herauszufinden, warum du nicht aktiv wirst?

Dabei ist die Antwort einfach: Du WILLST nicht!

Nein, bitte nicht schimpfen (lacht).

Dein Verstand würde ja wollen, wenn er die Erlaubnis deiner Seele bekäme.
Die Seele sagt aber:
Das mache ich nicht, das ist mir zu viel Verantwortung.
Ich hab Angst, Fehler zu machen und dafür leiden zu müssen!
(Sie muss das so sagen, das ist eben ihre Erfahrung.)

Ich habe kein Mittel, deinen Willen zu ändern.

Ich habe nur einen Ratschlag:
Die Liebe treibt die Angst aus!

Wenn du begreifst und mit jeder Faser deines Herzens verstehst,
dass – was immer du als Heiler tust – du nur TEIL eines Planes bist,
auf den du keinen Einfluss hast, dann bist du demütig.
Und dann bist du auch fähig,
deine Liebe als Instrument der Heilung einzusetzen.

Weil du gar keine Angst haben musst!

Denn deine Liebe wird dich davor schützen, verantwortungslos zu sein.
Sie wird dich davor bewahren, mehr zu wagen, als recht ist.
Wenn du deine Liebe zu den Bedürftigen lebst,
dann kannst du als Heiler tätig sein.
Lebst du aber deine Angst,
dann muss deine Seele Nein zu dieser Tätigkeit sagen.

Ein Heiler ohne Demut ist eine gefährliche Person!
Er gefährdet sich und Andere!

Demut macht frei, denn es gibt in Wahrheit nur einen Heiler:
Gott.

Alle Heiler der Welt sind SEIN Werkzeug!

U: Warum hat sie Probleme beim „Sehen“?
Bei der Meditation zum Beispiel.
Oder warum kann sie euch Engel nicht sehen?

T: Weil deine Seele dies noch nicht wünscht! 
Carmen, das Sehen ist kein Garant für die Richtigkeit der Übertragung!
Auch „Seher“ können irren! 
Aber das ist eine andere Geschichte.

Der Irrtum ist etwas sehr Grausames in deiner Seele: 
Irrtümer zu begehen, scheint dir unerträglich schwer.
Doch wenn eine inkarnierte Seele sich den nicht in Carne befindlichen Wesen öffnet,
kann sie niemals erwarten, nicht Irrtümer zu begehen.

Das liegt in der Natur der Sache.

Stell dir vor, du würdest einen Radiosender nur sehr schwer
und auf einem äußerst geringen Bereich empfangen.
Das Meiste der Übertragung würdest du verstehen, aber ein Teil wäre Rauschen.
Es ist nicht möglich, dies anders zu erleben!

Nun ist aber diese Art der Unsicherheit in deiner Sippe absolut verboten!
Wahr ist nur, was beweisbar ist!

Ach, Carmen,
beweis doch einmal deinen Kindern, dass du das Gefühl der Liebe für sie hast!

Mit deinen Worten wirst du nie beweisen können!
Aber an deinen Taten wird deine Liebe sichtbar.

Beweise für außersinnliche Wahrnehmungen sind weder Worte noch Bilder,
sondern ihre Wirkungen.

Wenn du mich in deinem Herzen fühlst:
Niemandem kannst du beweisen, dass dies wahr ist!
Nicht einmal dir selbst.
Aber der Wirkung,
dass du dich wenigstens einen Moment lang in deinem Leben geliebt und geborgen fühlst,
der kannst du vertrauen.

Wie würde sich dein Leben ändern, würdest du uns sehen?
Gar nicht!
Das Ergebnis wäre gleich, Carmen!

U. Warum ist ihr das Gefühl der Freiheit so wichtig?
War da früher etwas?

T: Ja, du hast Angst davor, in Bindungen zu versagen.

Aber das ist eine völlig unnötig Angst, wenn du das in der ganzen Tiefe verstehst,
worüber ich dich heute unterrichtet habe.


Carmen, Freiheit hat nur, wer Demut hat!

Demut hat nichts mit Demütigung zu tun!
Sondern damit, seinen Platz innerhalb des „Alles“ zu erkennen.

Der Mensch neigt dazu,
seinen Platz entweder zu überschätzen oder zu unterschätzen.
Beides macht sehr, sehr unfrei!

Eine Frage der Bewertung!

U: Gibt es für Carmen ein bestimmtes Haus?
Oder soll sie das, in dem sie lebt, kaufen?

T: Du weißt natürlich, dass ich dazu weder ja noch nein sagen werde…
Aber ich möchte dich darauf hinweisen,
dass für dich in diesem Leben das FREI SEIN eine große Rolle spielt.
Das GUT ist, es gehört zu dem, was TEIL ist.

Also musst du dich bei Entscheidungen danach richten,
was dir soviel Freiheit wie möglich lässt.

U. Carmen weiß immer noch nicht, was sie beruflich machen könnte.
Sie sucht nach einem Beruf, der sie einerseits finanziell unabhängig macht
und andererseits auch richtig Freude.
Hätte sie eine Vision, würde es ihr leichter fallen.

T: Nein, nein: Hättest du eine Vision…

DU musst DEINE Vision habe, ich darf es dir nicht abnehmen!
Aber ich darf dir sagen, wem du zu folgen hast:
Deiner BEGEISTERUNG!

Ist keine Begeisterung da?
Nein? 
Dann ist dies ganz offensichtlich nicht das richtige Ziel, zumindest nicht zurzeit…

Oder dann stimmt etwas mit dem Ziel nicht.

Was könnte es sein?
Lass uns überlegen.

Gehen wir in die GUT und BÖSE Wertung: 
Ist es GUT oder BÖSE, finanziell unabhängig zu sein?

Halt!
Nicht oberflächlich antworten!
Sondern aus der Perspektive heraus, dass Alles Eins ist!

Nun? Keine Antwort?
Dann müssen wir die Frage aufspalten.

Ist es GUT oder BÖSE für DICH zurzeit, finanziell unabhängig zu sein?
Ist es GUT oder BÖSE zurzeit für die, die von dir unabhängig sind,
wenn du finanziell unabhängig bist?

Ist es GUT oder BÖSE, wenn du finanziell unabhängig bist, 
in der Bewertung deiner Ahninnen?

Mach dir die Antwort nicht leicht, geh in die Tiefe!

Genauso frag nach der beruflichen Erfüllung: 
Gut oder Böse für deine Seele?
Gut oder Böse für die, die von dir abhängig sind?
Gut oder Böse in der Bewertung deiner Ahninnen?

Wer oder was verbietet dir das Eine oder Andere oder gar beides zusammen?

Und als Letztes eine Hilfe von mir: 
Du warst einmal ein sehr, sehr reicher Mensch!
Nur GUT war das nicht!

Zuerst nicht für deine Nächsten und letztlich nicht für dich.
Du hast DICH dabei verloren!
Du bist ganz und gar aus dem Bewusstsein der fröhlichen Demut gefallen.
Angst und Schrecken war dir dein Ende!
Denn es war das Einzige, über das du KEINE Gewalt hattest…

Was nützt es dem Menschen, wenn er die ganze Welt gewinnt,
verliert aber seine Seele dabei?

Freiheit, meine liebe Carmen, ist nicht das Losgelöst sein von Bedingungen!
Sondern etwas, das IN DIR wachsen soll!
Nur dort wirkt wahre Freiheit!

Und ist völlig unabhängig von Umständen!

Damit möchte ich mich für heute verabschieden.

Dem Wind trotzen ist Unsinn! 
Selbst Teil des Windes zu werden, ist Weisheit.

Schlaf gut, meine liebe Seelenschwester!