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Elia – Das Leben ist zu lieben!

Das Leben ist zu lieben!
Das war einmal eine Wahrheit in dir.
Und diese Wahrheit hast du verloren aus 2 Gründen:
Der eine Grund war Mitleid!
Nicht Mitgefühl, sondern Mitleid.
Du hast versucht,
bei den Anderen Leid zu mindern
und hast mit deinem eigenen Leid geglaubt,
bezahlen zu müssen.

Und daraus entwickelte sich der zweite Grund:
Selbst-Mitleid.
Und damit wurde dieser Satz
„Das Leben ist zu lieben“
immer unwahrer.
Elia

Zu Gast ist Manfred.

Elia: Guten Tag liebe Freunde.

Hajo und Manfred: Guten Tag, Elia.

Elia: Guten Tag, Manfred.

Manfred: Hallo Elia, ich habe mich auf dich gefreut.

Elia: Ich mich auf dich auch!
Ich möchte dich herzlich Willkommen heißen.

Manfred: Danke.

Elia: Ich möchte das tun, was du am Wenigsten tust:
Nämlich dich in der Welt von Herzen Willkommen heißen.

Eines Tages – so ist unsere Hoffnung –
kannst du das selbst tun,
findest du zurück, was verloren war.

Dir dabei zu helfen,
ist allen jenseitigen Helfern eine große Freude.

Und nun stell mir bitte deine erste Frage.

Manfred: Genau das wäre meine erste Frage.
Ich weiß, ich war schon weiter.
Ich möchte gerne wissen, warum ich Rückschritte gemacht habe.

Elia: Die Frage ist:
Was ging dir verloren, dass es ein Rückschritt ist? 
Die Freude ging dir verloren!
Und dass ist tatsächlich ein schmerzvoller Rückschritt,
der nun aber in diesem Leben zurück erobert werden möchte:
Diese Seele, die den Grund sucht, sich darüber zu freuen, zu sein.

Nicht, weil sie im Himmel ist,
sondern weil sie Seele, Geist und Körper auf der Erde ist.
„Das Leben lieben!“
Das ist die Sehnsucht, die deine Seele erst entwickeln musste,
nachdem sie sich gänzlich dieser Freude gegenüber
abgewandt hatte.

Es scheint dir paradox, dass du mit dieser Sehnsucht inkarnierst
und dann in eine Familie, die – sagen wir –
nicht gerade den Experten-Nachweis erbringt
zum Thema Lebensfreude.

Aber wenn du genau hinschaust, dann siehst du,
an welcher Stelle du der Mutant bist:
nämlich genau da! 
Du stehst mit deinem Anspruch auf Lebensbejahung
innerhalb der Familie sehr alleine da.
Und das nicht nur in der Familie,
sondern auch innerhalb deines beruflichen Werdeganges.

„Das Leben ist zu lieben“!
Das war einmal eine Wahrheit in dir.

Und diese Wahrheit hast du verloren aus 2 Gründen:
Der eine Grund war Mitleid,
nicht Mitgefühl!
Sondern Mitleid!

Du hast versucht, bei den Anderen Leid zu mindern
und hast geglaubt,
mit deinem eigenen Leid bezahlen zu müssen.

Und daraus entwickelte sich der zweite Grund:
Selbst-Mitleid.

Und damit wurde dieser Satz
„Das Leben ist zu lieben“
immer unwahrer.

Und diese Abgeschnittenheit von deiner eigenen Kraftquelle
musstest du erst erfahren,
um die Sehnsucht zu entwickeln:
Das will ich so nicht weiter tragen!

Ich möchte zurück in dieses Gefühl, dass das wahr ist: 
Dass das Leben zu lieben ist! 
Und zwar bedingungslos!

Hast du das verstanden?

Manfred: Ich glaube ja.

Manfred: Ich würde ganz persönlich gerne wissen,
ob ich früher Frauen und auch Kinder hatte. 
Denn ich glaube, gerade die Kinder vermisse ich.

Elia: Hattest du, hattest du und du hast daran gelitten! 
Denn du fühltest dich ganz allein
für deren Lebensglück verantwortlich.
Eine viel zu große Last!

Und in diesem Leben solltest du wirklich daran arbeiten,
dein Bewusstsein für die Grenzen deiner Verantwortung
viel tiefer zu beantworten.

Hast du noch eine Frage?

Manfred: Ich würde gerne wissen, wie ich erkennen kann,
mit wem ich karmisch verbunden bin.

Elia: Es gibt zwei Kriterien, die sich scheinbar widersprechen.
Es sind einmal die Menschen,
mit denen es scheinbar so leicht ist,
Bekanntschaft zu machen! 
Als wäre es das Selbstverständlichste der Welt,
dass man miteinander spricht,
sich anschaut und berührt.

Und dann fragst du dich hinterher:
Ja, warum bin ich hier so vertrauensvoll?

Und es gibt genau das Gegenteil:
Nämlich jene, die dich sofort abstoßen,
dich sofort in eine Verteidigungsposition bringen!
Oder dahin, dass du dich am Liebsten
aus ihrer Gegenwart stehlen möchtest.

Dahinter steckt immer die Erfahrung,
die du mit diesen Menschen schon in anderen Leben gemacht hast.

Beide Reaktionen sind alles andere als neutral.
Aber Beide sind auch so, dass sie dazu verführen,
zu deuten, was man mit diesem Anderen schon erlebt hat,
in die Zukunft zu projizieren:
Das werde ich alles wieder genau so mit diesem Menschen erleben.

Und so kommt es recht oft in beiden Situationen
zu Enttäuschungen!

Jeder Mensch, der neu in euer Leben tritt, hat eine neue Rolle
und ihr auch bei ihm!

Und die Erwartung, die ihr vielleicht
aus einem anderen Leben mitnehmt
– sei es positiv oder negativ –
die nimmt einer möglichen Entwicklung
ein wenig den Wind aus den Segeln.

Schön wäre, wenn ihr völlig neutral sagen könntet,
ohne in eine Erwartung zu gehen:
Ah, hier reagiere ich ungewöhnlich,
hier reagiere ich gar nicht neutral! 
Jetzt bin ich gespannt, welche Rolle wir uns dieses Mal sind!

Dann wünsche ich dir eine gesegnete Zeit.
Ich wünsche dir, dass du nie mehr vergisst,
was deine tiefste Sehnsucht in dieser Inkarnation ist.

Dass du dich selbst so weit befreist,
dass du wieder bedingungslos sagst:
„Das Leben ist zu lieben!“

Auf Wiedersehen.