Feng Shui

Feng – Feng-Shui im Haus und um das Haus herum.

Feng-Shui hat sehr viel
mit Gleichgewicht zu tun.

Yin und Yang in allen Ebenen,
das ist wichtig.

Es soll ja alles im Gleichgewicht sein.
Feng

Feng. Es ist mir eine Ehre,
mich mit dir zu unterhalten, lieber Freund.

Hajo. Ja, für mich auch.

F. Wie schön, dass du meinen Rat suchst.
Ja bitte, stell mir deine Fragen.
Ich bitte dich.

H. Ja.
Also Uta hat Probleme mit ihren Träumen.
Sie sind ihr zu heftig.
Es sind nicht immer unbedingt Albträume,
aber sie findet keine Ruhe nachts.
Was können wir da machen?

F. Nein, sie kann keine Ruhe finden.
Das ist sehr einfach zu erklären aus ihrer Weise heraus.
Uta hat eine sehr weite Seele,
die ihre Begrenzung erst in einem Abstand
von vier, fünf, manchmal auch zehn Metern hat, wenn sie schläft.
So ist sie ständig in der Gefahr, abzustürzen dort, wo sie liegt.

(Erklärung: Wir wohnten vorher in einem Haus direkt am Abhang!)

H. Hm.
Dann müssen wir auf die andere Seite.

F. Das ist die eine Maßnahme,
die allein allerdings nicht reichen wird.

Ihr müsst euch überlegen,
wie ihr dem Fenster, das zum Abgrund geht,
etwas gebt, dass dieses Fenster wirklich verschließt,
ohne dass sie sich wie in einer Kiste fühlt,
durch die sie nicht sehen kann,
wann sie über den Abgrund rutscht.

Das ist ihr ständiges Gefühl:
über den Abgrund zu rutschen!

Und verdunkelt ihr das Fenster,
ist es schlimmer und nicht besser!

Also wechselt bitte die Seiten!
Das ist die erste Maßnahme.
Und die Zweite wäre meiner Meinung nach,
dass ihr stabile Pflanzen in dieses Fenster stellt.
Ja?

H. Ah ja.

F. Es ist die Empfindung einer jeden Seele,
dass sie sich geborgen fühlt hinter etwas, was wächst! 
Was eine Art grüne Mauer ist, ein Hain, der einen schützend umgibt.
Das hat häufig eine viel stärkere Geborgenheits-Wirkung,
als wenn man mit toten Materialien arbeitet.
Ich bin mir darüber bewusst,
dass dieses nicht im Sinne eurer Feng-Shui Beraterin ist…

Aber ich denke, das solltet ihr beachten,
dass dieser Aspekt für die Seele sehr wichtig ist.

H. Ja.

F. Desgleichen empfehle ich euch,
dass ihr hinter euer Bett ein Bildnis eines Berges macht.
Ein Berg gibt Schutz, wenn man ihn im Rücken hat.
Nicht wahr?

H. Ja.

F. So habt ihr eine doppelte Geborgenheit,
die stattfinden kann.

H. Ja.

F. In diesem Raum ist es außerdem zu sehr gelb.
Ihr müsst Töne mit anderen Akzenten ergänzen.
Ich empfehle hier, Grün und Braun mit hinein zu nehmen.
Ja?

H. Ja.

F. Es ist dominant Gelb.
Uta ist von ihrer Struktur her
im Außen dem Element Metall zuzuordnen,
im Inneren Grün.

Was soll denn bitte – wenn geschlafen wird –
gekräftigt werden?
Das Innere!

Und was wird gekräftigt?
Das Äußere.
Ja?

H. Ja.

E: Also, hier etwas mehr Grün und Braun hinein bringen.

H. Sollen wir das machen mit Bettvorlegern, oder?

F. Zum Beispiel, das wäre eine gute Idee!
Und vergesst nicht das Bild hinter euren Köpfen.

Und vergesst nicht, dafür zu sorgen,
dass grüne Pflanzen hinein kommen.
Das ist sehr, sehr wichtig!

So wie es jetzt ist, lieber Freund:
Stell dir nur einmal vor:
Die Uta wäre ein Luftballon! 
Solange sie im Wachzustand ist,
hat der Luftballon eine geringe Größe.
Aber sobald sie schläft,
entfaltet sich ihre Seele zu ihrer ganzen Ausdehnung
und dann rutscht sie über den Abgrund vorne über den Balkon
und an der Seite direkt aus dem Fenster hinab ins Tal.

H. Also auf der Balkonseite auch Pflanzen?

F. Bitte ja!
Schafft einen grünen Hain, das wäre meine Empfehlung.

H. Ja.

F. Im Übrigen gratuliere ich,
dass ihr so wunderbar euer neues Heim gestaltet.
Es freut mich sehr.
Allerdings gäbe es noch einige Kleinigkeiten,
die zu verbessern wären.

H. Gut.

F. Möchtest du sie jetzt von mir gesagt bekommen?

H. Ja, bitte.

F. Gut.
Dann möchte ich dir empfehlen,
dass auch du hinter deinem Sitz
eine große Zeichnung eines Berges anbringst
oder Bilder von Bergen.

Am Besten solche, die einen großen Berg bilden.
Damit auch du das Gefühl von Rückhalt hast.
Dadurch arbeitest du sehr viel besser! 
Du wirst sehen.

Dann möchte ich dir noch einmal nahelegen:
Die Steine, die du angehäuft hast,
sind gar zu klein, mein Freund.
Sie müssen groß sein.

H. Also egal welche Steine, aber Groß?

F. Ja.
Es soll ja alles im Gleichgewicht sein.
Feng-Shui hat sehr viel mit Gleichgewicht zu tun.
Ying und Yang in allen Ebenen!
Das ist wichtig.

H. Hm.

F. Dann möchte ich darauf aufmerksam machen,
dass ich im Gegensatz zu eurer Feng-Shui Beraterin
der Ansicht bin, dass über euren Herd ein Spiegel gehört.

Denn sie irrt sich, wenn sie meint,
dass Uta sieht, wer in die Tür hinein kommt.
Sie sieht es nicht, wenn sie kocht.
Und das sollte sie tun! 
Bei uns waren die Herde so angelegt,
dass der Koch ständig auf die Tür gucken konnte.
Das ist aber wichtig! 
Ich will dir erklären, warum:
Stell dir eine steinzeitliche Gesellschaft vor,
ich bitte dich.

H. Ja.

F. Nahrung heißt: Leben und Nahrung.
Weil es Leben heißt, wird geraubt.
Wir haben es mit einer Urangst zu tun!

Derjenige, der kocht, war ständig in der Gefahr,
überfallen zu werden.
Deshalb würde niemand in China einen Herd so stellen,
dass der Koch nicht sieht, wer den Raum betritt.
Ja?
Kannst du das nachvollziehen?

H. Ja, natürlich.

F. Das ist eine wirkliche seelische Belastung,
die da stattfindet.
Also bitte doch einen Spiegel über den Herd anbringen.
Das wären die Vorschläge, die ich hier zu machen habe.
Und ich hoffe, dass sie euch ein wenig mehr
Ruhe und Ausgleich in eure Wohnsituation bringen.

H. Ja.
Und wie sieht das aus mit unserer Reichtums-Ecke?
Ist das jetzt in Ordnung?

F. Sie ist gut bestückt!
Allerdings würde ich empfehlen,
die Reihenfolge zu ändern.
Das Schiff sollte direkt
von der äußeren Kante her betrachtet werden.

H. Also von der Terrasse?

F. So wie es jetzt steht,
verbirgt es die anderen Reichtümer.

H. Ach so. Ja.

F. Ja?
Und ich würde auch
– und darauf ist zu achten –
diesem Schiff immer ein bisschen mehr Ladung geben.
Wachsender Reichtum, nicht wahr?

H. Ja.

F. Aber sonst ist es eine sehr schöne Idee.

H. Praktisch also noch ein paar Münzen mehr drauf tun.

F. Was immer du damit verbindest.
Ja.

H. Gut.
Sonst ist alles Okay?

F. Ja.
Sonst ist alles Okay.
Ich wünsche euch eine frohe Zeit, mein Freund.

H. Ja.
Schönen Dank für deinen Besuch.

F. Gerne geschehen.

H. Bis zum nächsten Mal, mein Freund.

F. Ja.