Jenseits

Elia – über den jenseitigen Aufbau: die Struktur des Jenseits.

Der jenseitige Aufbau:
Die Struktur des Jenseits.

Ich würde sehr gerne aufbauen auf der Basis,
die ich schon angelegt habe in den Diktaten
über die psychische Entwicklung im Jenseits.
Ich möchte allerdings ganz zum Ursprung zurückgehen
und noch einmal darüber reden,
wie das Jenseits strukturiert ist.
Elia

Hajo: Wollen wir dann mit deinem Thema beginnen?

Elia: Nun, ich würde vorschlagen,
dass ich noch einmal darauf zurückkomme,
die alten Themen des jenseitigen Aufbaus zu beschreiben.

Wir sind da meiner Ansicht
zu abhängig
von den Ausführungen Anderer!

Ich würde sehr gerne aufbauen auf der Basis,
die ich schon angelegt habe in den Diktaten
über die psychische Entwicklung im Jenseits.

Ich möchte allerdings ganz zum Ursprung zurückgehen
und noch einmal darüber reden, wie das Jenseits strukturiert ist:

Erklärungen darüber abgeben,
wie der Ablauf der jenseitigen Entwicklung zum Gesamt-Selbst ist
und welchen Weg auch das Gesamt-Selbst gehen muss.

Das werden mehrere Diktate sein,
denn es ist ein sehr intensiver Text und ich möchte nicht,
dass Uta über beansprucht wird.
Darum jetzt der Anfang des Textes:

Der jenseitige Aufbau – die Struktur des Jenseits
Ich habe euch darüber erzählt,
wie die Entwicklung der Psyche im Jenseits ist nach dem Tode.
Wir sind dabei nicht ganz bis zum Ende gekommen.
Denn ich sprach nicht davon,
wie das Gesamt-Selbst darauf reagiert,
dass Anteile zurück kommen.

Stellt euch vor, dass ihr ein großer, großer Energieball seid.
Und aus diesem Ball heraus können jederzeit
kleinere Bälle gebildet werden, kleinere Energieeinheiten.
Diese begeben sich in die Inkarnation.
Sie werden erfüllt in der Inkarnation
mit Emotionen,
mit Erfahrungen,
mit Strukturen ihres Denkens und Handelns.
Die sie nach der Beendigung ihres Lebens ausfiltern,
durchdenken, auswerten und dann zu einer Synthese finden,
was sie bereichert hat in der Inkarnation.

Und mit diesem Reichtum an Erfahrung kehren sie zurück
zu ihrem Ursprung:
ihrem Gesamt-Selbst.

Ich möchte euch aber grundsätzlich sagen:
Dieses Gesamt-Selbst ist kein anderes Wesen,
ist keine Wesenheit,
die in irgendeiner Weise über euch steht.
Sondern die Gesamtselbste sind es,
die ihr seid! 
Das ist euer ICH!

Es ist nur eine Frage der Aufmerksamkeit,
die euch von diesem vollen Bewusstsein
– denn darum handelt es sich im Wesentlichen –
von diesem vollem Bewusstsein trennt.

Ihr seid, solange ihr inkarniert seid
– und damit meine ich auch mit den Ablauf
der Entwicklung nach der Inkarnation –
nicht in der Lage,
all euer Wissen,
all eure Emotionen,
all eure Kräfte und
all eure Intentionen zu begreifen.
Es geht sozusagen über euren Horizont.
Es übersteigt euer Fassungsvermögen!

Wenn dies aber geschieht
– wenn dieser Anteil zurückkehrt
in das Gesamt-Bewusstsein –
da findet für alle Teile eine große Bereicherung statt.
Die Bewegung der Entwicklung ist immer eine positive:
Es gibt keine Rückschritte,
es gibt kein Zurückfallen in negative Strukturen.

Es gibt nur ein Auswerten,
ein Analysieren
und das Bedürfnis, Schwäche mit Stärke zu füllen.
Das ist die Intention jeder Entwicklung der Schöpfung!

Das Prinzip der seelischen Entwicklung
entspricht in jeder Weise dem Prinzip der Evolution!
Und das geschieht auch bei euch:
bei eurem Teil-Selbst und eurem Gesamt-Selbst.
Das gehört zusammen
– ihr seid sozusagen ein Botschafter des Gesamt-Selbstes –
während ihr inkarniert seid.

Ihr seid ein Scout, der ausgezogen ist, um festzustellen,
wessen er fähig ist und woran es ihm noch mangelt.
Was ihr noch entwickeln könnt, was ihr loslassen könnt.
Das ist eure Aufgabe im Wesentlichen.

Und damit tragt ihr wie alle eure Inkarnations-Anteile
zur Weiterentwicklung des Gesamt-Selbstes bei.
Das Gesamt-Selbst ist bestrebt
– das ist seine Grundintention –
sich in seiner ganzen Fülle zu entfalten.
Das tut es ganz automatisch!
Es passiert, weil es sein Streben ist.

Und alles, wonach wir streben, werden wir erfahren.
Dieses Streben ist in ihm angelegt
von Beginn seiner Erschaffung an.
Und ich spreche bewusst von Erschaffung.

Dieses Gesamt-Selbst wird sich zu dem entfalten,
wozu es geschaffen wurde.
Aber das ist ein Prozess, es ist ein Wachstum.
Es ist ein so lebendiger Prozess wie eine Tulpenzwiebel,
die sich entfaltet in der dunklen Erde zu einer schönen Blume.
Es wird passieren, weil es in ihr angelegt ist.

Das Gesamt-Selbst allerdings ist wiederum
nur ein Teil eines größeren Teils.

Ich sprach euch davon, als ich von den Dualen sprach:
Wir sind im Wesentlichen Teil!
Selbst das Gesamt-Selbst ist Teil.
Es ist Teil der von euch so genannten Seelen-Familie.

Und diese Seelen-Familie wiederum, die eine Einheit darstellt,
die ein Bewusstsein hat,
ist wiederum Teil eines höheren Bewusstseins
mit einer noch einer umfassenderen Intuition
mit einer noch umfassenderen Bewusstseins-Ebene
mit einer noch umfassenderen Intention, was sein Streben angeht.
Und auch diese ist wiederum nur Teil!

Begreift euch als aufgehoben in einem ungeheuer großen Netz,
in dem alles danach strebt, sich zu vollenden!

Es wäre gut, dieses bildhaft darzustellen
und ich würde mich freuen,
wenn du, Hajo, dazu Fragen entwickeln könntest.
Mir ist nicht klar, wo Unklarheiten sein könnten in dem Text,
den ich euch mitteile.

Mir selbst ist das Leben so selbstverständlich geworden,
dass ich nach Worten suche, um es euch zu erklären.

Wir können, wenn ihr möchtet, gerne eine Pause machen.

(Es war 22.20 Uhr, eine Minute danach kam ein Besucher.
An diesem Abend konnten wir nicht weitermachen.)

(Teil 2 des Channelings)

Es findet also, sobald ein Mensch verstorben ist,
eine psychische Entwicklung statt,
die dazu beiträgt:
Das Leben, das beendet wurde, neu zu begreifen!
Es in seiner ganzen Tiefe und Breite zu erfahren
und aus den gemachten Erfahrungen
zu einer Synthese zu kommen.

Das ist das Hauptanliegen der jenseitigen Entwicklung!

Aber natürlich werden – so, wie ein Kind geboren wird –
auch bei demjenigen, der wieder neu ins Jenseits eintritt,
Fähigkeiten erlernt oder erübt werden.
Es ist nicht so, dass jeder, sobald er verstorben ist,
alle Fähigkeiten besitzt, die man im Jenseits anwenden kann.
Sondern Vieles muss trainiert werden, geübt werden,
begriffen werden.

Es ist eine sehr andere Welt!
Denn es ist die rein Psychische,
nicht das Materielle.
Aber jeder Impuls,
jede Intention,
jeder Gedanke,
jeder Glaube manifestiert sich sofort als Wirklichkeit!

Nirgendwo sonst stimmt der Spruch so sehr:
Wie Innen, so Außen!
Tatsächlich ist alles, was in uns ist,
im Jenseits sofort auch außen.

Erlebte Realität:
Damit umzugehen, will erlernt werden,
will erfahren werden, will erlebt werden.
Das ist ein Prozess,
der unterschiedlich lange dauern kann.

Bei Menschen, die noch sehr an ihrer Inkarnation hängen,
dauert es länger.

Wobei: Wenn ich von Dauer spreche, bitte ich zu bedenken,
dass wir keine Zeit-Einheiten in eurem Sinne haben:
Gestern,
Heute,
Morgen.
Sondern dass wir eine Entwicklungseinheit haben,
dass heißt:
Wir messen nicht Zeit, wir messen Entwicklung,
Vervollkommnung.

Also in diesem Sinne kann es länger dauern,
wenn jemand an seine alte Inkarnation sehr verhaftet ist.

Das typische Beispiel dafür, dass jemand sehr verhaftet ist,
das ist der Zustand, den Andere
den Belt nennen oder den erdnahen Bereich.

Das bedeutet, dass sich der Verstorbene von seinem Leben
und den Umständen und den Menschen, die damit zu tun haben,
nicht lösen kann!
Oder er kann sich nicht von der materiellen Welt lösen!

Es ist ihm unmöglich aus verschiedenen Gründen:
Zum Einen mag er nicht loslassen wollen aus Angst,
dass danach nichts kommt.
Zum Anderen mag er nicht loslassen wollen,
weil er die Liebe und das Loslassen,
was ihm entgegengebracht wird, nicht akzeptieren kann.

Aber es mag auch sein, dass er sich sehr verpflichtet fühlt.
Das trifft besonders auf jene zu,
die in ihrem Leben viel Verantwortung auf sich genommen haben und diese meinen, nicht loslassen zu können.
Und es trifft auf Wesen zu, die so unsicher sind in ihrem Selbstwert,
dass sie keinen Schritt weitermachen können als den,
wo sie sich gerade befinden.

Ihr seht: Es gibt viele Gründe, im erdnahen Bereich zu bleiben!

Dazu kommen noch all jene,
die einfach verwirrt sind!
Die nicht wissen, dass sie tot sind,
die sich nicht umschauen.
Die sich nicht öffnen für Impulse,
die von Außen kommen.
All diese bleiben im erdnahen Bereich länger oder kürzer!
Dies ist sehr individuell.
Der Zustand selbst ist auch individuell.
Es gibt durchaus Wesen, die zufrieden sind in diesem Bereich.
Andere wiederum empfinden ihn als große Qual!

Es gibt nichts, was dort festliegt, alles ist sehr individuell!

Aber, was sie alle eint, ist:
Dass es dort keine Weiterentwicklung gibt.
Sie sind, wie sie waren zu Lebzeiten.

Sie sind genauso in ihrem Empfinden,
in ihren Ängsten und Hoffnung,
in ihren Bedürfnissen sogar sind sie völlig gleich denen,
die noch nicht gestorben sind.
Und das macht es sehr schwer, sie dort heraus zu holen!

Unter Umständen kann das in eurer Zeit viele Jahre dauern,
ja sogar – es gibt Einzelfälle – Jahrhunderte.

Vergesst nicht:
Alles, was drüben geschieht, geschieht freiwillig.
Man kann niemandem eine Überzeugung aufoktroyieren!
Überzeugungen entstehen immer selbst!

Und es ist die Überzeugung,
die Imagination,
die die Bewegung im Jenseits auslöst.
Wer also überzeugt ist, im erdnahen Bereich richtig zu sein,
der kann nur dann weitergeführt werden,
wenn eine andere Überzeugung stärker ist.

Dies zu tun, ist Aufgabe der Guides.
Einige Verwandte bieten sich an
und gelegentlich auch mediale Menschen.

Der erdnahe Bereich selber ist an sich wertfrei:
weder angenehm noch unangenehm.
Jemand, der dort verhaftet ist,
ist weder ein böser noch ein guter Mensch.
Es ist einfach ein Seins-Zustand!

Aber da Sinn und Aufgabe der Inkarnation
– sowohl im diesseitigen wie im jenseitigen Bereich –
die Weiterentwicklung ist:
Ist es immer richtig und immer von Gewinn,
Jemanden aus dem erdnahen Bereich weiter zu führen.

Denn es ist dann erst möglich, dass er sich zu sich selbst,
zu seinem Gesamt-Selbst
und zu seinem eigentlichen Sinn und Zweck
der Inkarnation wieder hinbewegt.

Hast du Fragen zu diesem Thema, Hajo?

Hajo: Ja, ich weiß nicht,
ob du meine Geschichte mitverfolgt hast.
Ich war ja mal auf einem Heiler-Seminar
und da haben wir ja genau das gemacht:
Dass wir in den Belt gegangen sind
und gesucht haben nach Seelen, die im Belt verfangen sind.
Und dass wir diese versucht haben, ins Licht zu führen.
Meintest du das jetzt damit?

E: Ja, natürlich, das ist eine Aufgabe,
die nicht zu unterschätzen ist.
Wie gesagt:
Es ist eine Aufgabe,
die der Schöpfung letzten Endes dient
und damit eine gute Aufgabe.
Wer sich dazu berufen fühlt,
 – wer durch die Umstände seines Lebens dazu geführt wird,
diese Fähigkeiten zu entwickeln –
der wird selber sehr große Erlebnisse
und Erfahrungen damit machen,
welchen Sinn das Leben hat!

Aus dem Belt und aus den Begegnungen mit Menschen
aus dem Belt zu lernen, ist eine sehr gute Chance,
zu sich selbst zu finden
und zu seinen eigenen Sinn-Findungen.

Habe ich damit deine Frage beantwortet?

Hajo: Damals war das, was dort gelehrt wurde, sehr aufwändig.
Das heißt, man hat schon darauf gesehen, dass Kreise,
die sich für diese Arbeit an Seelen im Belt zusammenfinden,
mehrere Personen sind,
die sich dann gegenseitig in dieser Situation helfen.
Habe ich das dann richtig verstanden,
dass es nur geht, wenn man mindestens zu Dritt sich
um hängen Gebliebene im Belt kümmert?

E: Nein, nein natürlich nicht.
Musst du zu Dritt sein,
um einer alten Frau über die Straße zu helfen?

Das ist Unsinn!
Das kann jeder tun, der dafür geeignet ist
und sich berufen fühlt!
Und wer medial genug ist,
um Kontakt aufzunehmen, kann das auch tun.

Nur sollte er natürlich auch genug Hintergrund-Wissen haben.

Ich denke, da wird auch sehr viel kommerziell gearbeitet
und da werden Ängste aufgebaut,
die eigentlich nicht nötig sind.
Aber du hast daraus gelernt!
Nimm es an, wie es ist.

Nur Ängste sollte niemand haben,
der helfen will, Andere aus dem Belt zu helfen.
Das ist eine schlechte Basis!

Es ist sehr viel besser, zu verstehen:
Dass dort Wesen sind,
die genauso freiwillig mit kommen oder nicht.
Und die ein Recht darauf haben,
ihre eigenen Entscheidungen zu treffen.
Einerseits.
Und Andererseits:
Dass es auch sehr oft Verwirrte und Kranke sind.

Was mir besonders am Herzen liegt,
sind verwirrte Kinder, die wirklich Hilfe brauchen!
Und ich würde dich bitten,
wenn deine Medialität wächst,
dass du dann ohne Scheu an diese Arbeit gehst.
Es ist eine Arbeit, die dir viel Freude machen kann.

Hajo: Gut, hattest du noch etwas zu deinem Thema zu sagen?

E: Ich möchte noch zum Belt sagen:
Es gibt viele verschiedene Versionen,
wie man darüber redet.
Es wird von Kälte und Dunkelheit gesprochen,
es wird von finsteren Seelen gesprochen,
es wird von Gefahren gesprochen.

Macht euch bewusst:
Der Belt an sich ist wertfrei,
es gibt keine einheitlichen Zustände im Belt.
Der Zustand der Verstorbenen dort ist ganz individuell.
So mag sogar durchaus Glücksempfinden dort möglich sein.
Es mag dort so angenehm sein,
dass es keinen Grund gibt, weiter zu gehen!

Löst euch bitte von der Vorstellung,
dass es ein schauriger und schrecklicher Ort sei!
In der Tat kann er es sein, aber er muss es nicht sein.

Wer immer dort helfen möchte,
der mache sich bitte frei
von vorgegebenen Vorstellungen
und sehe, was ihm tatsächlich dort begegnet.
Es ist immer eine Überraschung,
denn es ist immer ein Individuum, dem ihr begegnet.
Ihr mögt dort Schreckliches finden,
aber ihr könnt auch Gutes finden.

Seid bitte offen und bedenkt, wie ich schon sagte:
Oberstes Gebot dort drüben ist Freiwilligkeit,
nichts Anderes!

Es gibt keine Magie!
Es gibt keinerlei Beeinflussungsmöglichkeiten
durch Riten oder durch Vorstellungsbilder,
Gesänge oder dergleichen Dinge mehr.
Was es gibt zum Beeinflussen, ist:
Die Entscheidungsfähigkeit einer solchen Seele!
Nur darum geht es.

Ich denke, zum Thema Belt haben wir damit genug gesagt
und möchte heute damit das Diktat beenden.